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Glück ist nicht nur Zu­fall.
Baltasar Graciàn

Lie­be und ma­che, was Du willst.
S. Agostino

Be­vor ich ge­liebt ha­be, war das Le­ben nicht schön; ich leb­te nicht, be­vor ich ge­liebt ha­be.
Theodor Körner

Es gibt kei­ne schö­ne­re, freund­li­che­re und be­zau­bern­de­re Be­zie­hung, Ver­bin­dung oder Ge­sell­schaft als eine gu­te Ehe.
Martin Luther

Schlaue Men­schen dis­ku­tie­ren Ide­en;
Durch­schnitt­li­che Men­schen dis­ku­tie­ren Er­eig­nis­se;
Klein­li­che Men­schen dis­ku­tie­ren über an­de­re Per­so­nen.
Willi Biene

Wer Geld ver­liert, ver­liert viel;
Wer einen Freund ver­liert, ver­liert viel mehr;
und wer sei­nen Glau­ben ver­liert, ver­liert al­les.
Christoph von Ottakring

Feig, wirk­lich feig ist nur, wer sich vor sei­nen Er­in­ne­run­gen fürch­tet.
Elias Canetti

Was ist ein Ko­mi­tee? Eine Grup­pe Un­wil­li­ger, aus­ge­sucht aus den Un­fähi­gen, um das Un­nöti­ge zu tun.
Richard Harkness

Ver­füg­ter Straf des Gelds und Pein
Sol Lieb ohn Haß die Ur­sach sein.
Wer straft aus Zoren un­ver­schuldt,
Wird sel­ten lang ohn Rach ge­duldt.
Johann Freiherr von Schwarzenberg

Es wird im­mer kla­rer, daß Gott nicht mehr un­ter uns weilt. Bis vor kur­zem wur­de der Mensch von Fra­gen ge­pei­nigt, auf die es kei­ne Ant­wor­ten gab; dank des Com­pu­ters werden wir jetzt mit Ant­wor­ten ein­ge­deckt, zu de­nen wir nicht ein­mal Fra­gen ge­stellt ha­ben.
Peter Ustinov

Von heym­li­chem Kin­der ha­ben, vnd tödten durch jre müt­ter, gnug­sam amey­gung

35. Item so man eyn dirn so für eyn jungfraw geht, imm argkwon hat, daß sie heym­lich eyn kindt ge­habt, vnnd er­tödt ha­be, soll man son­der­lich er­kun­den, ob sie mit eynem gros­sen vn­ge­won­li­chen leib ge­se­hen wor­den sei, Mer, ob jr der leib kley­ner wor­den, vnd dar­nach bleych vnnd schwach ge­west sei. So solchs vnd der­gleich er­fun­den wir­det, wo dann die sel­big dirnn eyn per­son ist, darzu man sich der ver­dach­ten thatt ver­se­hen mag. Soll sie durch ver­sten­dig frawen an heym­li­chen stet­ten, als zu weither er­fa­rung dienst­lich ist, be­sich­tigt wer­den, wird sie dann da­selbst auch argk­wö­nig er­fun­den, vnd will der thatt dan­nocht nit be­ken­nen, mag man sie pein­lich fra­gen.

36. Item wo aber das kindt­lein, so kürtz­lich er­tödt wor­den ist, daß der müt­ter die milch inn den pru­sten noch nit ver­gan­gen, die mag an jren pru­sten ge­moicken wer­den, wel­cher dann inn den pru­sten recht voll­kom­me­ne milch fun­den wir­det, die hat deß­halb eyn starck Ver­mu­tung pein­li­cher frag hal­ber wi­der sich. Nach dem aber et­li­che leib­ärtzt sa­gen, daß auß et­li­chen na­tür­li­chen vr­sa­chen et­wann eyne, die keyn kindt ge­tra­gen, milch in pru­sten ha­ben mö­ge, da­rumb so sich eyn dirnn inn di­sen fei­len also ent­schul­digt, soll deß­halb durch die heb­am­men oder sunst weither er­fa­rung ge­sche­hen.
Pein­li­che Ge­richts­ord­nung Kai­ser Karls V. von 1532

Ma­the­ma­ti­ker sind wie die Fran­zo­sen: Was im­mer man ihnen sagt, über­set­zen sie in ih­re eige­ne Spra­che, und von da an ist es et­was völ­lig an­de­res.
Johann Wolfgang von Goethe

Ein Polar­bär ist ein recht­win­ke­li­ger Bär nach einer Ko­or­di­na­ten­trans­for­ma­tion.
civis mathamaticus

Das Naso­bem
Auf sei­nen Na­sen schrei­tet
ein­her das Na­so­bem,
von seinem Kind be­glei­tet.
Es steht noch nicht im Brehm.
Es steht noch nicht im Meyer.
Und auch im Brock­haus nicht.
Es trat aus meiner Ley­er
zum er­sten Mal ans Licht.
Auf seinen Na­sen schrei­tet
(wie schon ge­sagt) seit­dem,
von sei­nem Kind be­glei­tet,
ein­her das Na­so­bem.
Christian Morgenstern

Der Er­folg kommt üb­li­cher­wei­se zu den Men­schen, die zu be­schäf­tigt sind, um nach ihm zu su­chen.
David Henry Thoreau

Tue, was du fürch­test, und die Furcht wird dir fremd.
Dale Carnegie

Man sieht nur mit dem Her­zen gut. Das We­sent­li­che ist für die Au­gen un­sicht­bar.
Antoine de Saint-Exupéry

Nicht al­les ist ein Zeug­nis der Ar­mut, man­ches ist auch ein Ar­muts­zeug­nis.
Armin Müller-Stahl

Die Be­reit­schaft, auf al­le Fra­gen zu ant­wor­ten, ist ein un­trüg­li­ches Zei­chen von Dumm­heit.
Anonymos

Eine Lü­ge ist be­reits drei­mal um die Er­de ge­lau­fen, be­vor sich die Wahr­heit die Schu­he an­zieht.
Mark Twain

Der größ­te Er­folg ist oft nur ein glück­li­ches Miß­ver­ständ­nis.
Darius Milhaud

Man muß sein Brot mit dem Mes­ser schnei­den, wel­ches einem das Schick­sal — ob stumpf oder scharf — dazu in die Hand gibt.
Wilhelm Raabe

Ein Kri­ti­ker ist eine Hen­ne, die gackert, wenn an­de­re le­gen.
Giovanni Guareschi

Wenn man al­le Ge­set­ze stu­die­ren soll­te, hät­te man gar kei­ne Zeit, sie zu über­tre­ten.
Johann Wolfgang von Goethe

So­bald der öf­fent­li­che Dienst auf­hört, die Haupt­an­ge­le­gen­heit der Bür­ger zu sein, und sie lie­ber mit ih­rer Geld­bör­se die­nen als mit ih­rer Per­son, ist der Staat schon na­he an sei­nem Un­ter­gang. (...) Dank ih­rer Faul­heit und ih­res Gel­des ha­ben die Bür­ger Sol­da­ten, um dem Va­ter­land zu die­nen, und Volks­ver­tre­ter, um das­sel­be zu ver­kau­fen.
Jean-Jacques Rousseau

Wer nie­mals außer sich ge­riet, wird nie­mals in sich ge­hen.
Paul von Heyse

Wunsch­lo­sig­keit führt zu in­ne­rer Ru­he.
Lao-tse

Die schlimm­ste Herr­schaft ist die der Ge­wohn­heit.
Publilius Syrus

Po­li­ti­cal cor­rect­ness ist nur ein Sy­no­nym für Hu­mor­lo­sig­keit.
Andreas Thiel

Groß­manns­sucht ist die Kin­der­krank­heit der Zwer­ge.
Alexander Hold

Wenn du eine gu­te Idee hast, set­ze sie ein­fach um. Es ist viel leich­ter, sich nach­her zu ent­schul­di­gen als vor­her die Erl­aub­nis da­für zu be­kom­men.
Grace Murray Hopper

Team­work heißt, daß 20% die Ar­beit von 100% ma­chen und daß 80% ir­gend­was oder nichts tun. Manch­mal ist es so, daß 0% die Ar­beit von 100% ma­chen, dann wer­den wei­te­re 10%, die so­viel wie die 100% ko­sten, da­mit be­auf­tragt, die Pro­ble­me der et­was an­de­res oder nichts Tu­en­den 100% zu lö­sen, da­mit zu­min­dest 25% der Ar­beit ge­macht wird.
Carl-Markus Piswanger

In einer Zeit uni­ver­sel­ler Täu­schung ist das Aus­spre­chen der Wahr­heit ein re­vo­lu­tio­nä­rer Akt.
George Orwell

Die Sum­me der Intel­li­genz auf die­sem Pla­ne­ten ist eine Kon­stan­te … und die Be­völ­ke­rung wächst und wächst ….
Lesermeinung von DocB in der „Presse” vom 14. April 2014

Ich bin der Mei­nung, daß Ban­kin­sti­tu­te eine grö­ße­re Be­dro­hung un­se­rer Frei­heit sind als ste­hen­de Hee­re. Wenn das ame­ri­ka­ni­sche Volk je­mals Pri­vat­ban­ken er­laubt, sei­ne Wäh­rung her­aus­zu­ge­ben, wer­den Ban­ken und Un­ter­neh­men, die rund um die­se Ban­ken em­por­wach­sen, das Volk zu­erst durch In­flat­ion, dann durch De­fla­tion all ih­res Eigen­tums be­rau­ben, bis die Kin­der der Vä­ter, die die­sen Kon­ti­nent er­obert ha­ben, ohne ein Dach über dem Kopf auf­wa­chen.
Thomas Jefferson

Dieser Staat läßt sich nicht lumpen,
Wenn er sich belumpen läßt:
Einer kriegt das Gold in Klumpen,
Euch, euch gibt man bald den Rest!
Rufet: »Hoch die Dividende!«,
Wenn ihr euch zum Stempeln trollt.
Sei gesegnet ohne Ende,
Heimaterde, wunderhold.
Was mir recht ist, ist dir billig!
Freie Bahn für jeden Schuft!
Halt zusammen, treu und willig,
Deinen Mund und leb von Luft.
Ju­ra Soy­fer, aus dem „ka­pi­ta­li­sti­schen Se­gens­spruch”

Die AfD­ler sind kei­ne Na­zis, weil dann wä­ren sie ja So­zia­li­sten. Sie sind aber das Ge­gen­teil, sie sind Ka­pi­ta­li­sten, durch und durch, das ist neo­li­be­ra­ler Ka­pi­ta­lis­mus vom al­ler­fein­sten, die AfD. Im Grun­de ist die AfD eine Mi­schung von FDP und NPD, von bei­dem das Al­er­schlimm­ste: Na­tio­nal-Ka­pi­ta­li­sten.
Volker Pispers

Der Mensch ist das re­li­giö­se Tier. Er ist das ein­zi­ge Tier, das sei­nen Näch­sten wie sich sel­ber liebt und, wenn des­sen Theo­lo­gie nicht stimmt, ihm die Keh­le ab­schnei­det.
Mark Twain

Die Lin­ke ist der Ab­hang, an dem al­le gei­sti­gen Fä­hig­kei­ten Pur­zel­bäu­me schla­gen.
Nicolás Gómez Dávila

In letz­ter Zeit kam es ver­mehrt zu emo­tio­na­len Stö­run­gen bei Ein­hei­mi­schen. Der Grund scheint Ein­sam­keit zu sein, des­halb wird ein Pi­lot­proj­ekt für die Etab­lie­rung von Zwei­hei­mi­schen ein­ge­rich­tet. Da­durch soll der zwi­schen­mensch­li­che Aus­tausch ge­för­dert wer­den. Man­che Wis­sen­schaf­ter be­haup­ten, daß bei rich­ti­ger Zu­sam­men­set­zung der Zwei­hei­mi­schen bald Drei- oder gar Vier­hei­mi­sche ent­ste­hen könn­ten.
Carl-Markus Piswanger

Wir wer­den zu To­de ver­wal­tet, das ist das Pro­blem. … Vie­le Leu­te in der Ad­mi­ni­stra­tion sind nicht in der La­ge zu ver­ste­hen, wo­für sie da sind.
Renée Schroeder

Die Welt ist von Nar­ren ge­macht, da­mit Wei­se da­rin le­ben.
Oscar Wilde

Nie­drig­keit kann man nicht zer­tre­ten, sie ist zu platt.
Honoré de Balzac

Neu­gier ist, wenn Klatsch­mäu­ler nach Fut­ter schnap­pen.
Wolfram Weidner

Bei der Lie­be ha­ben heuch­leri­sche Lieb­ha­ber mehr Chan­cen auf Er­folg als auf­rich­ti­ge Ver­eh­rer.
Ninon de Lenclos

Pu­ri­ta­ner han­deln nach dem Mot­to: Kein­mal und nie wie­der.
Harold Pinter

Dop­pelt hält bes­ser. Vor al­lem bei der Mo­ral.
Wolfgang Mocher

Bil­dungs­hun­ger und Wis­sens­durst sind kei­ne Dick­ma­cher.
Lothar Schmidt

Es gibt nur we­ni­ge Din­ge, de­nen man schlech­ter stand­hal­ten kann als einem gu­ten Bei­spiel.
Mark Twain

Es gibt eine ein­zi­ge Zeit, in der es Frau­en wirk­lich ge­lingt, einen Mann zu än­dern: Wenn er ein Ba­by ist.
Natalie Wood

Ir­ren ist mensch­lich. Des­halb wer­den Men­schen, die sich ir­ren, be­straft, In­stan­zen nicht.
Kurt Tackmann

Ju­gend ist eine wun­der­ba­re Sa­che. Was für eine Schan­de, sie an Kin­der zu ver­schwen­den.
George Bernard Shaw

Die Zu­kunft ge­hört der Ju­gend — so­bald die­se alt ist.
Stanislaw Jerzy Lec

Ins gei­sti­ge Aben­teuer nimmt man den Re­gen­schirm der Mei­nung mit.
Richard Schaukal

Eine gu­te Idee er­kennt man da­ran, daß sie ge­klaut wird.
Gerhard Uhlenbruck

Neue Ideen be­gei­stern je­ne am mei­sten, dich mit den al­ten nichts an­zu­fan­gen wuß­ten.
Karl Heinrich Waggerl

Schlech­te Ar­gu­men­te be­kämpft man am be­sten da­durch, daß man ih­re Dar­le­gung nicht stört.
Sydney Smith

Ein Lä­cheln ist die kür­ze­ste Ent­fer­nung zwi­schen zwei Men­schen.
Victor Borge

Das Recht, in Ru­he gelas­sen zu wer­den, ist der An­fang al­ler Frei­hei­ten.
William O. Douglas

Ver­su­che, ge­nau zu spre­chen, und du bist ge­zwun­gen, bild­lich zu spre­chen.
Gilbert Murray

Das Kind ist der größ­te Le­bens­phi­lo­soph; denn es lebt für den Augen­blick und läßt an­de­re für sich sor­gen.
Otto Weiss

Eine der größ­ten Krank­heits­ur­sa­chen ist die Po­ly­prag­ma­sia me­di­co­rum, die Nei­gung der Ärz­te, viel zu ver­ord­nen.
August Bier

Tief­stand der Ar­beits­mo­ral: Wenn man nichts tut und auch da­zu kei­ne Lust hat.
Gabriel Laub

Fort­schritt be­steht nicht da­rin, daß wir in einer be­stimm­ten Rich­tung un­end­lich wei­ter­lau­fen, son­dern daß wir einen Platz fin­den, auf dem wir eine Zeit­lang ste­hen­blei­ben kön­nen.
Gilbert Keith Chesterton

Geh dei­nen Weg und laß die Leu­te re­den.
Dante Alghieri

Das Ge­hirn ist ein wun­der­ba­res Or­gan. Es fängt an zu ar­bei­ten, wenn du mor­gens auf­stehst, und hört nicht auf, bis du ins Bü­ro kommst.
Robert Frost

Kos­me­tik ist die Kunst, aus einer Not eine Ju­gend zu ma­chen.
Hanns-Hermann Kersten

Die er­sten Schrit­te, die uns in den Irr­gar­ten der Lie­be brin­gen, sind so an­ge­nehm, die er­sten Aus­sich­ten so rei­zend, daß man sie gar zu gern in sein Ge­dächt­nis zu­rück­ruft.
Johann Wolfgang von Goethe

Die mei­sten tra­gen ihr Geld zur Bank, um es vor sich selbst in Si­cher­heit zu brin­gen.
Sigmund Graff

Glück ist, wenn man zu­sieht, wie die Zeit ver­geht und hofft, daß sie für einen ar­bei­tet.
Werner Schneyder

Es gibt im­mer mehr Stra­ßen und im­mer we­ni­ger Zie­le.
Werner Mitsch

Wenn wir zür­nen, hat unser Geg­ner sei­nen Zweck er­reicht: Wir sind in seiner Ge­walt.
Ernst von Feuchtersleben

Was die Men­schen trennt, ist ge­ring, ge­mes­sen an dem, was sie einen könn­te.
Halldor Kiljan Laxness

Die mei­sten Frau­en set­zen al­les da­ran, einen Mann zu än­dern. Und wenn sie ihn geän­dert ha­ben, ge­fällt er ih­nen nicht mehr.
Marlene Dietrich

Wenn A für Erfolg steht, gilt die For­mel: A = X+Y+Z. X ist Ar­beit, Y ist Mu­se und Z ist Mund­hal­ten.
Albert Einstein

In einem gut re­gier­ten Land ist Ar­mut eine Schan­de, in einem schlecht re­gier­ten Reich­tum.
Kung Fu-tse

Frau: Eine raf­fi­nier­te Mi­schung aus Brand­stif­ter und Feuer­wehr.
John Osborne

Ein durch­dach­ter An­griffs­plan schließt die Rück­zugs­mög­lich­kei­ten ein.
Hans Kasper

Flirt ist die Kunst, so weit da­von­zu­lau­fen, daß man be­stimmt ein­ge­holt wird.
Zsa Zsa Gabor

Die Herr­schen­den müs­sen be­wacht wer­den, nicht die Be­herrsch­ten.
Friedrich Dürrenmatt

Ein Mann in der Mid­life Cri­sis gleicht einem Kind, das nach Ostern noch Weih­nachts­ge­schen­ke erwar­tet.
Hedda Hopper

Sei klü­ger als die an­de­ren, wenn du es kannst, aber sa­ge es ih­nen nicht.
Graf Chesterfield

Wir wer­den nicht durch die Er­in­ne­rung an un­se­re Ver­gan­gen­heit wei­se, son­dern durch die Ver­ant­wor­tung für un­se­re Zu­kunft.
George Bernard Shaw

De­mo­kra­tie heißt: Ent­schei­dung durch die Be­trof­fe­nen.
Carl Friedrich von Weizsäcker

Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden.
Ludwig Feuerbach

Freund­schaf­ten ver­ge­hen über Nacht, aber In­ter­es­sen blei­ben.
Franz Josef Strauss

Irr­we­ge müs­sen be­gan­gen wer­den, um sich als Irr­we­ge zu er­wei­sen.
Paul Watzlawick

Nur in der Ar­beit wohnt der Frie­den, und in der Mü­he wohnt die Ruh'.
Theodor Fontane

Wer nie ver­liert, hat den Sieg nicht ver­dient.
Udo Jürgens

Heu­che­lei ist die Kor­rup­tion des klei­nen Man­nes. Die Gro­ßen kommen oh­­ne sie aus. Sie sind gu­ten Ge­wis­sens kor­rupt.
Nikolaus Cybinski

Ein Kri­ti­ker ist ein Le­ser, der wi­der­käut.
Friedrich von Schlegel

In die­sem Buch ist aus rein prag­ma­ti­schen Grün­den der Les­bar­keit in der Re­gel die männ­li­che Sprach­form ge­wählt wor­den, wo­für ich Le­se­rin­nen um Ver­ständ­nis bit­te. Der Paar­thera­peut Jürg Wil­li kon­stru­ier­te den Satz: »Wenn man/frau mit sei­ner/ih­rer Part­ner/in zu­sam­men­le­ben will, wo wird er/sie zu ihr/ihm in ihre/sei­ne oder sie/er in sei­ne/ih­re Woh­nung zie­hen«, um deut­lich zu ma­chen, daß eine be­frie­di­gen­de Lö­sung des Sprach­pro­blems nicht mög­lich ist. »Ich zie­he die ein­fa­che Spra­che der zwar kor­rek­ten, aber un­über­sich­tli­che­ren vor.« Die­se Auf­fas­sung tei­le ich.
Manfred Lütz, „Bluff! Die Fälschung der Welt”

Der Re­gen ist ein Seuf­zer des Mee­res, eine Trä­ne des Him­mels, ein Lä­cheln des Fel­des eben­so wie die Lie­be, die ein Seuf­zer aus dem Meer der Ge­füh­le ist, eine Trä­ne vom Him­mel der Ge­dan­ken und ein Lä­cheln vom Feld der See­le.
Khalil Gibran

Wir brau­chen eine ge­mein­sa­me Si­cher­heits­po­li­tik, eine ge­mein­sa­me Ener­gie­po­li­tik. Eine ge­mein­sa­me Kä­se­po­li­tik brau­chen wir nicht.
Karl Fürst Schwarzenberg

Ich ha­be eine Vi­sion. Es ist die Vi­sion einer Welt, in der die Men­schen lang­sa­mer le­ben und ar­bei­ten und mehr Zeit für die wich­ti­gen Din­ge des Le­bens ha­ben: für Kin­der, Fa­mi­lie, Na­tur, für Stil­le und Spi­ri­tua­li­tät. Je­der hat ge­nug, es gibt kei­ne Ar­mut und auch kei­nen ab­sur­den Über­fluß. Ich se­he eine Welt mit Zeit und Raum für Ein­fach­heit, mit schö­ner Tech­no­lo­gie und ele­gan­tem De­sign. Es wird viel we­ni­ger Rei­sen ge­ben, weil je­der schon dort ist, wo er sein will. Ich se­he eine Welt vor mir, in der wir kei­ne häß­li­chen Or­te mehr er­schaf­fen und wis­sen, wie man in gu­ter Nach­bar­schaft ge­mein­schaft­lich lebt. Es wird eine pro­duk­ti­ve Welt sein mit gu­ter Ar­beit, die die Men­schen see­lisch er­füllt, weil sie Qua­li­täts­pro­duk­te her­stel­len, die wirk­lich ge­braucht wer­den statt Kram, den eigent­lich nie­mand braucht. Ich se­he gro­ße Men­gen an Wis­sen. Und ich habe die Vi­sion von einer ech­ten De­mo­kra­tie: Men­schen, die sich um die Art und Wei­se küm­mern, wie sie re­giert wer­den und gut in­for­miert sind.
Donella Meadows

Die Re­geln im Com­pu­ter zu ver­än­dern ist ein­fa­cher, als un­ser Hirn oder Ver­hal­ten zu steu­ern.
Manfred Wolff-Plottegg

Die Welt wird klein, wenn ent­we­der dei­ne Freu­de oder dei­ne Sor­ge groß wird.
Khalil Gibran

Die Ver­nunft ge­lobt uns ih­ren Bei­stand, doch nicht im­mer hält sie ihr Ver­spre­chen.
Christine Königin von Schweden

Das ein­zi­ge, was nie­mand glau­ben will, ist die Wahr­heit.
George Bernard Shaw

Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhören wirst zu hoffen.
Hekaton

Die Ge­rech­tig­keit gleicht je­nen che­mi­schen Stof­fen, die man nie völ­lig rein, son­dern nur un­ter Bei­mi­schung eines an­de­ren Stof­fes dar­stel­len kann.
Arthur Schopenhauer

Der Bür­ger des Wohl­fahrts­staa­tes sehnt sich, wenn er satt ist, nicht nach der Mo­ral, son­dern nach der Sie­sta.
Ignazio Silone

Ich nen­ne Jour­na­lis­mus al­les, was mor­gen we­ni­ger in­ter­es­sant ist als heu­te.
André Gide

Es schwimmt der Held im eig­nen Blut? En­de schlimm, al­les gut.
Erich Kästner

Die Hu­mani­tät er­reich­te mehr, wenn sie, statt die Gleich­heit zu lo­ben, zum Re­spekt vor dem Wun­der der Viel­falt rie­te.
Hans Kasper

Auf tau­send Men­schen, die be­reit sind, Gro­ßes zu tun, kommt höch­stens einer, der be­reit ist, Klei­nes zu tun. Das ist der Kern des Übels.
George MacDonald

Es ist traurig, eine Aus­nah­me zu sein, aber noch viel trau­ri­ger ist es, kei­ne zu sein.
Peter Altenberg

Sei dei­nes Wil­lens Herr und dei­nes Ge­wis­sens Knecht.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Ich se­he den Ten­nis­ball kom­men und den­ke mir: „Ich hab' noch je­de Men­ge Zeit, um den zu tref­fen”, und dann springt er drei­mal auf, be­vor ich zu Bo­den fal­le.
Peter Ustinov

Vor­sicht ist die Ein­stel­lung, die das Le­ben si­cher macht, aber nicht glück­lich.
Samuel Johnson

Bür­ger­li­che, po­li­ti­sche und wirt­schaft­li­che Frei­heit mein­te im­mer Frei­heit von staat­li­chem Zwang. Die Ge­schich­te der Frei­heit war im­mer eine Ge­schich­te der Be­gren­zung des Ein­flus­ses „von oben“ auf den Ein­zel­nen. Wenn dem Staat schon Zu­griffs­rech­te auf den Ein­zel­nen zu­ge­stan­den wur­den, dann ging es im­mer da­rum, dies­en Zu­griff durch das Recht zu kon­trol­lie­ren und be­ein­spru­chen zu kön­nen. Das ist Sinn und Zweck eines Rechts­staa­tes. Die­se Frei­heit „von“ er­mög­licht uns die Frei­heit „zu“ et­was. Die­se Frei­heit geht al­ler­dings nie­mand et­was an. Wo­zu wir frei sein wol­len, das ist (un­ter Be­ach­tung der Frei­heits­gren­zen an­de­rer) al­lein un­se­re Sa­che. Und nicht die des Staa­tes, sonst sind auto­ri­tä­re oder gar to­ta­li­tä­re staat­li­che Zu­mu­tun­gen in Reich­wei­te.
Harald Mahrer

Viele Men­schen sind zu gut er­zo­gen, um mit vol­lem Mun­de zu spre­chen. Aber sie ha­ben kei­ne Be­den­ken, es mit lee­rem Kop­fe zu tun.
Oscar Wilde

So­bald je­mand in einer Sa­che Mei­ster ge­wor­den ist, soll­te er in einer an­de­ren Sa­che Schü­ler wer­den.
Gerhart Hauptmann

Zu grel­les Licht ge­fähr­det das Se­hen. Über­mäßi­ger Lärm be­täubt das Ge­hör. Zu stark Ge­würz­tes ver­dirbt den Ge­schmack. Über­gro­ße Er­re­gung stumpft das Ge­fühl.
Lao-tse

Je­der Mensch hat sei­ne gu­ten Sei­ten; man muß nur die schlech­ten um­blät­tern.
Ernst Jünger

Der Zorn hat im­mer einen Grund, aber sel­ten einen gu­ten.
Edward F. Halifax

Es ge­hört oft mehr Mut da­zu, seine Mei­nung zu än­dern, als ihr treu zu blei­ben.
Christian F. Hebbel

Der Frie­den ist die Ach­tung vor dem Recht des An­de­ren.
John Reed

Auf­rich­tig­keit ist wahr­schein­lich die ver­we­gen­ste Form der Tap­fer­keit.
William Somerset Maugham

Ge­rech­tig­keit oh­ne Gna­de ist nicht viel mehr als Un­mensch­lich­keit.
Albert Camus

Und denkt da­ran: Ich leh­re euch nicht das Ge­ben, son­dern das Emp­fan­gen; nicht die Ver­wei­ge­rung, son­dern die Er­fül­lung; und nicht den Ge­winn, son­dern das Ver­ste­hen, mit einem Lä­cheln auf den Lip­pen. Ich leh­re euch nicht die Stil­le, son­dern ein sanf­tes Lied. Ich leh­re euch euer grö­ße­res Selbst, das al­le Men­schen in sich tra­gen.
Khalil Ghibran

Wenn ich schwei­ge, er­fah­re ich die Un­zuläng­lich­kei­ten der an­de­ren und ver­ber­ge mei­ne eige­nen.
Zeno

Der An­blick eines wahr­haft Glück­li­chen macht glück­lich.
Johann Wolfgang von Goethe

Ar­ro­ganz ist das Selbst­be­wußt­sein des Min­der­wer­tig­keits­kom­ple­xes.
Jean Rostand

Das all­ge­mei­ne Wahl­sy­stem in einem gleich­gül­ti­gen Land läuft da­rauf hin­aus, die Macht in die Hän­de de­klas­sier­ter Schwät­zer zu le­gen.
Hippolyte Taine

Angst: Be­weis für Sach­kennt­nis.
Robert Lembke

Geist­reich sein heißt, sich leicht ver­ständ­lich zu ma­chen, oh­ne deut­lich zu wer­den.
Jean Anouilh

Nie­mand weiß, wie weit sei­ne Kräf­te ge­hen, bis er sie ver­sucht hat.
Johann Wolfgang von Goethe

Das Le­ben ist zu kurz, doch es wä­re ab­so­lut schau­der­haft, wenn es zu lang wä­re.
Peter Ustinov

Freu­de am Stra­fen hat nur der Teu­fel.
Jean Paul

Der Lohn für die erfüll­te Pflicht ist die Kraft, die näc­hste zu tun.
Rabbi Ben Azai

Es wer­den mehr Men­schen durch Übung klug als durch ih­re na­tür­li­che An­la­ge.
Demokrit

Nie­mand ist so un­in­ter­es­sant wie ein Mensch oh­ne In­ter­es­se.
John Mason Brown

Um glüc­klich zu sein, muß man sei­ne Vor­ur­tei­le ab­ge­legt und sei­ne Il­lu­sio­nen be­hal­ten ha­ben.
Marquise du Chatelet

Die schwie­rig­ste Turn­übung ist im­mer noch, sich selbst auf den Arm zu neh­men.
Werner Finck

Eine Ma­schi­ne kann die Ar­beit von fünf­zig ge­wöhn­li­chen Men­schen lei­sten, aber sie kann nicht einen ein­zi­gen außer­ge­wöhn­li­chen er­set­zen.
Elbert Hubbard

Zu­hö­ren kön­nen ist der hal­be Er­folg.
Calvin Coolidge

Wo Wahl und Los sich ver­mischt fin­den, muß die Wahl je­ne Plät­ze fül­len, die be­son­de­re Be­ga­bun­gen er­for­dern, wie die Mi­li­tär­po­sten; das Los ist dort an­ge­bracht, wo Ver­nunft, Ge­rech­tig­keit und In­te­gri­tät zäh­len, wie et­wa in den Äm­tern der Rechts­spre­chung; denn in einem gut ver­faß­ten Staat fin­den sich die­se Eigen­schaf­ten in al­len Bür­gern.
Jean-Jacques Rousseau

Nimm dir den nicht zum Freun­de, der dir nicht eben­bürtig ist.
Kung Fu-tse

Um die Mo­ral zu he­ben, muß man die An­sprü­che sen­ken.
Stanisław Jerzy Lec

Kein wirk­lich gro­ßer Mensch hat sich je selbst da­für ge­hal­ten.
William Hazlitt

Nie­mals traf ich einen dün­kel­haf­ten Men­schen, der nicht auch in­ner­lich ver­wirrt war.
Khalil Ghibran

Ord­nung und Un­ord­nung kann man ler­nen — es ist Ge­wohn­heit.
Jean Paul

Nun ist ein wirk­li­ches Ver­ständ­nis der Po­li­tik un­ge­heuer schwie­rig, denn mehr als die Seicht­heit der „Po­li­tik­wis­sen­schaft”, wie sie auf un­se­ren Hoch­schu­len ge­lehrt wird, sind so­li­de Kennt­nis­se der Ge­schich­te, Geo­gra­phie, Staats­leh­re, So­zio­lo­gie und Völ­ker­psy­cho­lo­gie, des Mi­li­tär­we­sens, der Ju­ri­stik, der Ethik, des in­ter­na­tio­na­len Völ­ker­rechts und wahr­haf­tig nicht zu­letzt des Fi­nanz­we­sens und der Volks­wirt­schaft von Nö­ten. Ein sol­ches Wis­sen wird aber we­der vom Wäh­ler noch von den Volks­ver­tre­tern ver­langt. Um mit dem Mo­tor­rad fah­ren zu dür­fen, muß man nach einem län­ge­ren Lehr­gang eine Prü­fung ab­le­gen, aber man kann Wäh­ler, Ab­ge­ord­ne­ter und selbst Mi­ni­ster bar al­ler Fach­kennt­nis­se wer­den. Zu gu­ter Letzt ist in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten auch den An­al­pha­be­ten das Wahl­recht ge­ge­ben wor­den. Wa­rum auch nicht? Es soll­te doch ge­nü­gen, den Fern­seh­ap­pa­rat ein­schal­ten zu kön­nen.
Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn

Man muß, wenn von Frei­heit ge­spro­chen wird, im­mer wohl acht­ge­ben, ob es nicht eigent­lich Pri­vat­in­ter­es­sen sind, von de­nen ge­spro­chen wird.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Einen ewi­gen Feh­ler ma­chen al­le je­ne Men­schen, die sich un­ter Glück­se­lig­keit die Er­fül­lung ih­rer Wün­sche vor­stel­len.
Lev Tolstoi

Die Gleich­gül­tig­keit ist eine Läh­mung der See­le, ein vor­zei­ti­ger Tod.
Anton Tschechov

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Bill Gates (angeblich)

Ein Wirt­schafts­fach­mann ist ein Mensch, der die Hälf­te eines Jah­res Plä­ne er­ar­bei­tet und die an­de­re Hälf­te Recht­fer­ti­gun­gen da­für, daß die Din­ge nicht so ge­lau­fen sind, wie er sie ge­plant hat­te.
Willi Biene

Die mo­der­ne in­di­vi­dua­li­sti­sche Ge­sell­schaft, zu En­de ge­dacht, hat nicht ein­mal mehr Platz für Ehe und Fa­mi­lie. Die stei­gen­de Be­ruf­stä­tig­keit der Frau­en er­for­dert bei­spiels­wei­se eine Ab­tre­tung des bis­her von ih­nen er­brach­ten Pfle­ge­auf­wan­des an staat­tli­che In­sti­tu­tio­nen. Die­ser Wan­del wird na­tür­lich nicht als neu­er An­spruch ge­äu­ßert, son­dern ideo­lo­gisch ver­brämt. Der ein­fa­che Sach­ver­halt einer Be­tei­li­gung am Ar­beits­markt wird als Eman­zi­pa­tions­akt sti­li­siert — ob­wohl man ge­nau­so­gut be­haup­ten könn­te, es hand­le sich um den end­gül­ti­gen Sieg des ka­pi­ta­li­sti­schen Prin­zips, das sich die letz­ten tra­di­tio­nel­len Re­ser­va­te ein­ver­leibt. Und Kin­der, Al­te und Kran­ke wer­den als An­ge­le­gen­heit staat­li­cher In­sti­tu­tio­nen um­de­fi­niert; sie sind nicht mehr Fa­mi­lie, son­dern Be­treu­ungs­fälle, für wel­che die Ge­sell­schaft ih­re Zu­stän­dig­keit nicht zu ver­leug­nen ver­mag.
Manfred Prisching

Wenn Kryp­to­gra­phie ge­setz­lich ver­bo­ten wird, dann bayl bhgynjf jvyy unir cevinpl.
Anonymos

Hard­ware: Wenn du lan­ge ge­nug daran her­um­ba­stelst, wirst du es schließ­lich zer­bre­chen.
Soft­ware: Wenn du lan­ge ge­nug da­ran her­um­ba­stelst, wirst du es schließ­lich zum Funk­tio­nie­ren brin­gen.
Jan Erik Hoel

Das Leben ist eine durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheit mit einhundertprozentiger Sterblichkeitsrate.
Anonymos

Wie leicht sich das sagt: sich sel­ber fin­den! Wie man er­schrickt, wenn es wirk­lich ge­schieht!
Elias Canetti

Ich schrei­be Din­ge auf Zet­tel und stop­fe sie in mei­ne Ta­sche. Wenn ich ge­nug da­von ha­be, ist es ein Buch.
John Lennon

Willst Du einen Geg­ner über­zeu­gen, so mußt du ihm die be­sten und edel­sten Zü­ge sei­nes Cha­rak­ters vor Au­gen füh­ren. Um­wirb ihn auf die­se Wei­se. Hal­te ihm nicht sei­ne Feh­ler vor.
Mahatma Gandhi

Man soll nie­man­dem et­was nach­tra­gen. Wir ha­ben al­le schon ge­nug zu schlep­pen.
Johannes Müller

Wer zum Glück der Welt bei­tra­gen möch­te, der sor­ge zu­nächst ein­mal für eine glück­li­che At­mo­sphä­re in sei­nem eige­nen Haus.
Albert Schweitzer

Un­zäh­li­ge Men­schen ha­ben Völ­ker und Städ­te be­herrscht, ganz we­ni­ge nur sich selbst.
Lucius Annaeus Seneca

Nur to­te Fi­sche schwim­men mit dem Strom.
Anonymos

Es ist kei­ne Kunst, geist­reich zu sein, wenn man vor nichts Res­pekt hat.
Johann Wolfgang von Goethe

Al­les Gro­ße in un­se­rer Welt ge­schieht nur, weil je­mand mehr tut, als er muß.
Hermann Gmeiner

In der Frem­de er­fährt man, was Hei­mat wert ist.
Ernst Wichert

Bü­ro­kra­tie ist ein gi­gan­ti­scher Me­cha­nis­mus, der von Zwer­gen be­dient wird.
Honoré de Balzac

Das Auf­schie­ben wich­ti­ger Ge­schäf­te ist eine der ge­fähr­lich­sten Krank­hei­ten der See­le.
Georg Christoph Lichtenberg

Wenn es da­rauf an­kommt, in den Au­gen einer Frau zu le­sen, sind Män­ner An­al­pha­be­ten.
Heidelinde Weis

Wenn Wah­len ir­gend et­was ver­än­dern wür­den, dann wä­ren sie schon lang ver­bo­ten.
Anonymos

Wer stän­dig glück­lich sein möch­te, muß sich oft ver­än­dern.
Kung Fu-tse

Die Hoff­nung auf­ge­ben be­deu­tet, nach der Ge­gen­wart auch die Zu­kunft preis­ge­ben.
Pearl Sydenstricker Buck

Selbst­ver­trau­en ist das er­ste Ge­heim­nis des Er­fol­ges.
Ralph Waldo Emerson

Ehe man an­fängt, sei­ne Fein­de zu lie­ben, soll­te man sei­ne Freun­de bes­ser be­han­deln.
Mark Twain

De­mo­kra­tie: kei­ner macht sich Ge­dan­ken. Und je­der darf sa­gen, was er will.
Werner Mitsch

Eure Kin­der sind nicht eure Kin­der.
Sie sind die Söh­ne und Töch­ter der Sehn­sucht des Le­bens nach sich sel­ber.
Sie kom­men durch euch, aber nicht von euch,
Und ob­wohl sie mit euch sind, ge­hö­ren sie euch doch nicht.
Ihr dürft ih­nen eure Lie­be ge­ben, aber nicht eure Ge­dan­ken,
Denn sie ha­ben ih­re eige­nen Ge­dan­ken.
Ihr dürft ih­ren Kör­pern ein Haus ge­ben, aber nicht ih­ren See­len,
Denn ih­re See­len woh­nen im Haus von mor­gen, das ihr nicht be­su­chen könnt, nicht ein­mal in euren Träu­men.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Le­ben läuft nicht rück­wärts, noch ver­weilt es im Ge­stern.
Ihr seid die Bo­gen, von de­nen eure Kin­der als le­ben­de Pfei­le aus­ge­schickt wer­den.
Der Schüt­ze sieht das Ziel auf dem Pfad der Un­end­lich­keit, und Er spann euch mit Sei­ner Macht, da­mit sei­ne Pfei­le schnell und weit flie­gen.
Laßt euren Bo­gen von der Hand des Schüt­zen auf Freu­de ge­rich­tet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bo­gen, der fest ist.
Khalil Ghibran, Der Prophet

De­ma­go­gen ko­chen ihr Süpp­chen auf der Volks­see­le.
Wolfram Weidner

Auf sei­ne Frei­heit ver­zich­ten heißt, auf sei­ne Wür­de als Mensch, auf die Men­schen­rech­te, ja so­gar auf sei­ne Pflich­ten ver­zich­ten.
Jean-Jacques Rousseau

In den mei­sten Fäl­len ist Glück kein Ge­schenk, son­dern ein Dar­le­hen.
Albrecht Goes

Wer Er­folg ha­ben will, darf kei­ne Angst ha­ben, Feh­ler zu ma­chen.
Frank Tyger

Für den Op­ti­mi­sten ist das Le­ben kein Pro­blem, son­dern be­reits die Lö­sung.
Marcel Pagnol

Jetzt sind die gu­ten al­ten Zei­ten, nach de­nen Sie sich in zehn Jah­ren zu­rück­seh­nen wer­den!
Peter Ustinov

In der Ein­heit des Cha­rak­ters be­steht die Voll­kom­men­heit des Men­schen.
Immanuel Kant

Wer im­mer ver­zeiht, stärkt die Frech­heit.
Lactantius

Wenn dei­ne Ta­ten für dich spre­chen, unter­brich sie nicht.
Henry J. Kaiser

Als ich ein Jun­ge war, er­zähl­te man mir, in den USA kön­ne je­der Prä­si­dent wer­den. Ich fan­ge an, es zu glau­ben.
Clarence Darrow

Macht be­sit­zen und sie nicht aus­üben, das ist wah­re Grö­ße.
Friedl Beutelrock

Lie­be ist der Ent­schluß, das Gan­ze eines Men­schen zu be­ja­hen, die Ein­zel­hei­ten mö­gen sein, wie sie wol­len.
Otto Flake

Le­bens­stan­dard ist kein wür­di­ger Ehr­geiz für eine Na­tion.
Charles de Gaulle

Wer sich zum Wurm macht, kann nach­her nicht kla­gen, wenn er mit Fü­ßen ge­tre­ten wird.
Immanuel Kant

Die Eifer­sucht er­ei­fert sich we­ni­ger über den Ver­lust sei­ner Ge­lieb­ten als da­rüber, daß ein an­de­rer ihm vor­ge­zo­gen wird.
Paul Rée

Man braucht zwei Jah­re, um spre­chen zu ler­nen, und fünf­zig, um schwei­gen zu ler­nen.
Ernest Hemingway

Schwei­gen ist ein Ar­gu­ment, das kaum zu wi­der­le­gen ist.
Heinrich Böll

Wer nichts ver­än­dern will, wird auch das ver­lie­ren, was er be­wah­ren will.
Gustav Heinemann

Die rein­ste Form des Wahn­sinns ist es, al­les beim Al­ten zu las­sen und gleich­zei­tig zu hof­fen, daß sich et­was än­dert.
Albert Einstein

Man ver­edelt die Pflan­zen durch Zucht und die Men­schen durch Er­zieh­ung.
Jean-Jacques Rousseau

Bil­dungs­po­li­ti­sche Ni­vel­lie­rungs­be­stre­bun­gen schaf­fen Un­ge­rech­tig­keit, weil sie Un­gleich­heit gleich be­han­deln.
Harald Mahrer

Eine Eigen­schaft gei­stig Trä­ger, die am mei­sten ins Au­ge fällt, ist ih­re un­ver­wüst­li­che Ak­ti­vi­tät.
Stanisław Jerzy Lec

Ge­mein­sa­me E­rin­ne­run­gen sind manch­mal die be­sten Frie­dens­stif­ter.
Marcel Proust

Die Wil­lens­kraft der Schwa­chen heißt Eigen­sinn.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Men­schen stol­pern nicht über Ber­ge, son­dern über Maul­wurfs­hü­gel.
Kung Fu-tse

Es gibt kei­ne Hand­lung, für die nie­mand ver­ant­wort­lich wä­re.
Otto von Bismarck

Das ist das Herr­li­che an je­der Freu­de, daß sie un­ver­hofft kommt und nie­mals käuf­lich ist.
Hermann Hesse

Daß du nicht kannst, sei dir ver­ge­ben, doch nim­mer­mehr, daß du nicht willst.
Henrik Ipsen

Vie­le tun et­was nur des­halb nicht, weil kei­ner es ih­nen ver­bie­tet.
Helmut Qualtinger

Sein Ge­wis­sen war rein. Er be­nutz­te es nie.
Stanisław Jerzy Lec

Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Vers­tand. Nur wer­den die Äm­ter lei­der nicht von Gott ver­ge­ben.
Gerhard Uhlenbruck

Es kann doch nicht der Sinn von Bil­dung sein, daß je­der Ein­steins Re­la­ti­vi­täts­theo­rie er­klä­ren kann, aber kei­ner mehr einen trop­fen­den Was­ser­hahn re­pa­riert.
Norbert Blüm

Das Ur­teil der Men­ge ma­che dich im­mer nach­denk­lich, aber nie ver­zagt.
August von Platen

Was nur auf­grund ver­nünf­ti­ger Über­le­gung er­wünscht ist, ist nie­mals von gan­zem Her­zen er­wünscht.
François de La Rochefoucauld

Al­le Men­schen sind Ego­isten und den­ken nur an sich — nur ich, ich denk' an mich.
Willi Biene

Ge­dan­ken sind zoll­frei. Aber man hat doch Sche­re­reien.
Karl Kraus

Le­ben ist, was uns zu­stößt, wäh­rend wir uns et­was ganz an­de­res vor­ge­nom­men ha­ben.
Henry Miller

Ein Lan­ge­wei­ler ist ein Mensch, der re­det, wenn du wünschst, daß er zu­hört.
Ambrose Gwinnett Bierce

Wer kei­ne Lie­be hat, muß Ar­beit ha­ben.
Simonetta Fabiani

Wer mit sieb­zig eine reiz­vol­le al­te Da­me sein will, muß mit sieb­zehn da­mit an­fan­gen.
Agatha Christie

Ame­ri­ka hat uns nie­mals ver­zie­hen, daß Eu­ro­pa ein we­nig frü­her ent­deckt wur­de.
Oscar Wilde

Wenn eine Frau mit ih­ren Kin­dern nicht mehr fer­tig wird, fängt sie an, den Mann zu er­zie­hen — ein Er­folgs­er­leb­nis braucht ja schließ­lich je­der.
Stella Bing

Nur wer den Mut zu einem En­de hat, kann ihn auch zu einem An­fang fin­den.
Gunter Preuß

Der ärm­ste Mensch ist der, der kei­ne Auf­ga­be mehr hat.
Albert Schweitzer

Vie­le Frau­en hei­ra­ten, weil sie des Al­lein­seins mü­de sind, aber vie­le las­sen sich des­halb auch wie­der schei­den.
Hanne Wieder

Wer sich zu groß fühlt, um klei­ne Auf­ga­ben zu er­fül­len, ist zu klein, um mit gro­ßen Auf­gavben be­traut zu wer­den.
Jacques Tati

Die Schwie­rig­kei­ten, auf die wir sto­ßen, wenn wir ein Ziel zu er­lan­gen trach­ten, sind der kür­ze­ste Weg zu ihm.
Khalil Ghibran

Vie­le su­chen ihr Glück wie einen Hut, den sie auf dem Kop­fe ha­ben.
Nikolaus Lenau

Wer viel ent­schei­den kann, muß we­ni­ger re­den.
Peter Glotz

Die Ver­fas­sung des Staa­tes soll­te so sein, daß sie die Ver­fas­sung des Bür­gers nicht rui­niert.
Stanisław Jerzy Lec

Die Ein­zel­nen se­hen das Gu­te, das sie zu­rück­wei­sen: Die Öf­fent­lich­keit will das Gu­te, das sie nicht sieht. Bei­de brau­chen glei­cher­ma­ßen Füh­rung: Die einen heißt es lehren, ih­ren Wil­len nach ih­rer Ver­nunft aus­zu­rich­ten, die Ge­mein­schaft muß se­hen ler­nen, was sie will.
Jean-Jacques Rousseau

Ich schrieb ein­mal eine Kurz­ge­schich­te, die nicht ver­öf­fent­licht wur­de, weil man mir vor­warf, sie sei ein Schlag un­ter Prä­si­dent John­sons Gür­tel­li­nie. Dabei ist es wohl kaum mei­ne Schuld, wenn LBJ sei­nen Gür­tel wie eine Kro­ne trägt.
Peter Ustinov

Er re­det auf sie ein, da­mit sie nicht jam­mert: sie hört nicht zu. Sie jam­mert, da­mit er nicht re­det: er hört nicht zu.
Elias Canetti

Vie­le for­dern laut, die Schul­di­gen zu be­stra­fen, aber we­ni­ge be­mü­hen sich, die Un­schul­di­gen zu re­ha­bi­li­tie­ren.
Daniel Defoe

Das Geld macht kei­ne Nar­ren. Es ent­hüllt sie nur.
Frank McKinney Hubbard

Die Lie­be ist ein Stoff, den die N­atur ge­webt und die Phan­ta­sie be­stickt hat.
François Marie Arouet (Voltaire)

Dein Feind hat end­gül­tig über dich trium­phiert, wenn du glaubst, was er über dich sagt.
Paul Valéry

Ein Jung­ge­sel­le ist ein Mann, der einen Haupt­tref­fer ma­chen will, in­dem er kein Los er­wirbt.
Iska Geri

Die be­ste Er­zie­hungs­me­tho­de für ein Kind ist, ihm eine gu­te Mut­ter zu ver­schaf­fen.
Christian Morgenstern

Schö­ne Gei­ster sind sel­ten schö­;ne See­len.
Jean Paul

Um­wer­tung aller Wer­te:
Ein Mensch von gründ­li­cher Na­tur
Macht bei sich selber In­ven­tur.
Wie man­ches von den Idea­len,
Die er einst teuer muß­te zah­len,
Gibt er, wenn auch nur wider­wil­lig,
Weit unter Ein­kaufs­preis, spott­bil­lig.
Auf einen Wust von hol­den Träu­men
Schreibt er ent­schlos­sen jetzt: "Wir räu­men!"
Und vie­le höch­ste Lebens­gü­ter
Sind nur mehr al­te La­den­hü­ter.
Doch ganz ver­ges­sen un­term Stau­be
Ist noch ein Rest­chen al­ter Glau­be,
Ver­schol­len im Ge­schäfts­be­trie­be
Hielt sich auch noch ein Quent­chen Lie­be,
Und un­ter wü­stem Kram ver­schlof­fen
Ent­deckt er noch ein Stück­chen Hof­fen.
Der Mensch, ver­schmer­zend seine Plei­te,
Bringt die drei Din­ge still bei­sei­te
Und lebt ganz glück­lich bis zur Frist,
Wenn er noch nicht ge­stor­ben ist.
Eugen Roth

Es sind al­le­mal gu­te Men­schen, die ein schlech­tes Ge­wis­sen ha­ben.
Ernst Dittrich

Schlecht steht es um den Schü­ler, der sei­nen Mei­ster nicht über­flü­gelt.
Leonardo da Vinci

Hal­be Wahr­hei­ten sind ver­klei­de­te Lü­gen.
Katharina Eisenlöffel

Die Ju­gend macht sich die Mo­ral zu ein­fach. Ein Glück, daß wir Er­wach­se­ne da­für eine dop­pel­te ha­ben.
Karl-Heinz Steeg

Hei­rat ist die Grün­dung einer Ge­sell­schaft für Kon­flikt­for­schung.
Wolfram Weidner

Ein Mann kann an­zie­hen, was er will, er bleibt doch das Ac­ces­soi­re der Da­me.
Coco Chanel

Je plan­mäßi­ger der Mensch vor­geht, de­sto wirk­sa­mer ver­mag ihn der Zu­fall zu tref­fen.
Friedrich Dürrenmatt

Reue ist der fe­ste Vor­satz, beim näch­sten Mal kei­ne Fin­ger­ab­drücke zu hin­ter­las­sen.
Marcel Achard

Ein rei­cher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld.
Aristoteles Onassis

Es ist leich­ter, einen Atom­kern zu spal­ten als ein Vor­ur­teil.
Albert Einstein

Der Sinn des Le­bens ist das Le­ben selbst, wel­ches je­doch nicht im Mut­ter­leib be­ginnt und nicht im Gra­be en­det. Denn die Jah­re, die vor­über­ge­hen, sind nichts an­de­res als ein Au­gen­blick im ewi­gen Le­ben; und die wahr­nehm­ba­re Welt und al­les, was es in ihr gibt, ist nur ein Traum, dem Er­wa­chen ver­gleich­bar, wel­ches wir die Angst vor dem To­de nen­nen.
Khalil Ghibran

Was mich wun­dert, ist, daß die Kü­ken nicht ins Ei zu­rück­schlüp­fen, so­bald sie einen Blick auf diese Welt ge­wor­fen ha­ben.
Norman Mailer

Ein Kri­ti­ker ist je­mand, der den Weg kennt, aber nicht Auto­fah­ren kann.
Kenneth Tyran

Wir sind nicht um­sonst in diese Welt ge­setzt; wir sol­len hier reif für eine an­de­re wer­den.
Matthias Claudius

Ge­dan­ken, de­nen das Wort nicht fol­gen kann, soll man lau­fen las­sen.
Hellmut Walters

Wohl­stand ist, wenn die Men­schen mehr Uh­ren ha­ben als Zeit.
Werner Mitsch

Es fällt im­mer auf, wenn je­mand über Din­ge re­det, die er ver­steht.
Helmut Käutner

Es ist um je­den scha­de. Nie­mand hät­te je ster­ben dür­fen. Das ärg­ste Ver­bre­chen war nicht to­des­wür­dig, und oh­ne die An­er­ken­nung des To­des hät­te es nie ärg­ste Ver­bre­chen ge­ge­ben.
Elias Canetti

De­mut soll nie et­was an­de­res sein als die Ver­nei­nung von Hoch­mut. Sonst wird sie Klein­mut.
Ludwig Marcuse

Fa­nati­ker wol­len mit dem Kopf durch das Brett, das sie vor sich ha­ben.
Wolfram Weidner

Am ge­fähr­lich­sten ist die Dumm­heit, die nicht der Aus­druck von Un­bil­dung, son­dern von Au­sbil­dung ist.
Helmut Arentzen

Das Ge­wis­sen warnt uns als Freund, be­vor es uns als Rich­ter straft.
Stanislaus I. von Polen

Ge­ra­de die ver­trau­li­chen Gesprä­che müs­sen of­fen ge­führt wer­den.
Horst Friedrich

Ver­traue auf dein Glück — und du ziehst es her­bei.
Lucius Annaeus Seneca

Mit Gü­te kann man fast je­den Men­schen über­ra­schen.
Pearl Sydenstricker Buck

Wer will, ist des Schick­sals Freund, wer nicht, sein Knecht.
Cicero

Rea­li­tät ist das Ge­gen­teil von dem, was wir uns vor­stel­len.
Gerhard Uhlenbruck

Die ein­zi­ge Welt, in der einer ganz er selbst sein kann, ist die Na­tur.
Boris Pasternak

Das Un­mög­li­che wol­len, das Un­denk­ba­re den­ken, und das Un­säg­li­che sa­gen, ha­ben stets die glei­chen Früch­te ge­tra­gen: Du mußt, wenn die Träu­me sich schei­den, zu­letzt das Un­leid­li­che lei­den.
Franz Grillparzer

Der Mensch kann den Strom der Zeit nicht schaf­fen und nicht len­ken, son­dern nur auf ihm fah­ren und steu­ern, um mit mehr oder we­ni­ger Er­fah­rung und Ge­schick den Schiff­bruch zu ver­mei­den.
Otto von Bismarck

Mü­ßig­gang ist nicht nur, wie man sagt, al­ler La­ster An­fang, son­dern auch al­len Glückes En­de.
Oskar von Redwitz

Wenn einer 50 Schil­ling schul­dig ist, ist er ein Schnor­rer, bei 50.000 ein Ge­schäfts­mann, bei 50 Mil­lio­nen ein Fi­nanz­ge­nie, bei 500 Mil­lio­nen — die Re­gie­rung!
Karl Farkas

Es gibt zwei Ar­ten von Mo­ral: eine, die man pre­digt, und eine, die man an­wen­det.
Bertrand Russel

Ein durch­dach­ter An­griffs­plan schließt die Rück­zugs­mög­lich­keit mit ein.
Hans Kasper

Der Kom­pro­miß ist ein gu­ter Schirm, aber ein schlech­tes Dach.
James Russel Lowell

Der Mensch ist ge­ra­de so glück­lich, wie er sich zu sein ent­schließt.
Abraham Lincoln

Ein Ge­schenk ist ge­nau­so viel wert wie die Lie­be, mit der es aus­ge­sucht wor­den ist.
Thyde Monnier

Es ist klar, daß die Er­ledi­gung der Staats­auf­ga­ben in dem Ma­ße lang­sa­mer vor sich geht, je mehr Men­schen da­mit be­auf­tragt sind, daß ein Zu­viel an Vor­sicht das Ver­trau­en auf das Glück aus dem Blick ver­liert, daß man Ge­le­gen­hei­ten fah­ren läßt, und daß bei einem Zu­viel des Über­le­gens oft die Frucht der Über­le­gung ver­lo­ren geht.
Jean-Jacques Rousseau

Oh­ne Be­gei­ste­rung und Wär­me des Her­zens läßt sich nichts Gro­ßes lei­sten.
Joseph Unger

Was nicht zu än­dern ist, wird durch Ge­duld er­leich­tert.
Horaz

Der Geist wird reich durch das, was er emp­fängt, das Herz durch das, was es gibt.
Victor Hugo

Ein Bi­schof stand an einem ge­witt­ri­gen Tag in sei­ner Ka­the­dra­le. Da kam eine Hei­din, trat vor ihn hin und sprach: „Ich bin kei­ne Chri­stin. Gibt es für mich eine Ret­tung vor dem Feu­er der Höl­le?” Der Bi­schof sah die Frau an und ant­wor­te­te, in­dem er sprach: „Nein, Ret­tung gibt es nur für die, wel­che mit dem Was­ser und durch den Geist ge­tauft sind.” Im Au­gen­blick, da er dies sprach, fuhr ein Blitz­strahl vom Him­mel her­nie­der, ge­folgt von einem fürch­ter­li­chen Don­ner, schlug in die Ka­the­dra­le ein und ent­fach­te eine Feu­ers­brunst. Die Men­schen aus der Stadt ka­men ge­lau­fen und ret­te­ten die Frau; doch den Bi­schof ver­zehr­ten die Flam­men.
Khalil Ghibran

Mar­ket­ing nennt man die Kunst, die kei­ne ist, Geld zu ver­lan­gen, das kei­ner hat, mit Ar­gu­men­ten, die es nicht gibt, für ein Pro­dukt, das nie­mand will, auf einem Markt, den kei­ner kennt — das ist Mar­ket­ing.
Frank-Markus Barwasser

Ein NEIN, aus tief­ster Über­zeu­gung aus­ge­spro­chen, ist im­mer bes­ser und groß­ar­ti­ger als ein JA, das um des Ge­fal­lens wil­len aus­ge­spro­chen wird oder — noch schlim­mer —, um Schwie­rig­kei­ten zu ver­mei­den.
Mahatma Gandhi

Die abend­län­di­sche Bil­dungs­tra­di­tion hat einen uni­ver­sa­li­sti­schen An­spruch, und tat­säch­lich braucht ge­ra­de die post­mo­der­ne Ge­sell­schaft eine ver­ein­heit­li­chen­de, in­te­grie­ren­de Kraft, eine Bil­dungs­eli­te, der es ge­lingt, ver­schie­de­ne Tra­di­tio­nen, Dis­zi­pli­nen und Wis­sens­be­stän­de in gemein­sa­me Auf­fas­sun­gen und Wer­te zu­sam­men­zu­schmel­zen. Auch mul­ti­kul­tu­rel­les Ver­ständ­nis und So­li­da­ri­tät er­wach­sen nicht aus Ig­no­ranz und Be­lie­big­keit, son­dern aus einer tie­fen Kennt­nis zu­nächst der eige­nen Kul­tur und dann aus einer zu­min­dest im gu­ten Sin­ne „di­let­tan­ti­schen” Kennt­nis der an­de­ren Kul­tu­ren und Eth­nien — Di­let­tan­tis­mus hier ge­meint als ver­stän­di­ge und kom­pe­ten­te Lieb­ha­be­rei.
Manfred Prisching

Die Ehe ist ein Bau­werk, das je­den Tag neu er­rich­tet wer­den muß.
André Maurois

Lie­ben heißt, mit dem Her­zen be­wun­dern. Be­wun­dern heißt, mit dem Geist lie­ben.
Theophile Gautier

Das Bö­se, das wir tun, wird uns Gott viel­leicht ver­zei­hen. Aber un­ver­zeih­lich bleibt das Gu­te, das wir nicht ge­tan ha­ben.
Karl Heinrich Waggerl

Al­les ist be­reits ent­deckt, nur in der Ge­gend der Ba­na­li­tät gibt es noch Neu­land.
Stanisław Jerzy Lec

Die mei­sten Men­schen glau­ben, weil sie von Ge­burt an ge­ges­sen und ge­trun­ken ha­ben, sie könn­ten es.
Vincent Klink

Der Weg, auf dem eine Re­gie­rung zu­grun­de­geht,ist der, wenn sie bald dies, bald je­nes tut, wenn sie heu­te et­was zu­sagt und die mor­gen nicht mehr be­folgt.
Otto von Bismarck

Für die lan­ge Zeit be­trie­be­ne Ver­staat­li­chung von So­li­da­ri­tät zah­len wir heu­te einen ho­hen Preis, wie der Blick auf un­se­re Trans­fer­sy­ste­me zeigt.
Harald Mahrer

Iß, trink und sei fröh­lich. Die Diät kön­nen wir mor­gen im­mer noch ma­chen.
So­dom und Go­morr­ha rot­kap­pel­zwer­gi­scher Weis­heit

Für mich ist die leich­te­ste Be­zie­hung die zu zehn­tau­send Men­schen. Die schwie­rig­ste ist die zu einem Men­schen.
Joan Baez

Ehe wir uns an­schicken, an­de­re zu über­zeu­gen, müs­sen wir selbst über­zeugt sein.
Dale Carnegie

Man soll­te viel öf­ter nach­den­ken; und zwar vor­her.
Werner Miksch

Für den Op­ti­mi­sten ist das Le­ben kein Pro­blem, son­dern be­reits die Lö­sung.
Marcel Pagnol

Ta­ten leh­ren den Men­schen, und Ta­ten trö­sten ihn.
Johann Heinrich Pestalozzi

Das Glück be­steht da­rin, zu le­ben wie al­le Welt und doch wie kein an­de­rer zu sein.
Simone de Beauvoir

Das Le­ben wä­re un­end­lich glück­li­cher, könn­te man mit acht­zig zur Welt kom­men und sich dann lang­sam acht­zehn nä­hern.
Mark Twain

Frei­heit im Sin­ne von Ethik stellt sich frei­wil­lig un­ter die Pflicht der Ver­ant­wor­tung und Recht­fer­ti­gung, denn auch wer gu­ten Wil­lens ist und mo­ra­li­sche Kom­pe­tenz be­sitzt, ist nicht frei von Irr­tum und Schuld. Wer sich aber die Ethik zum Prin­zip sei­nes Han­delns macht, be­kun­det da­mit auch die Ab­sicht, sei­ne Hand­lungs­struk­tu­ren so durch­sich­tig wie mög­lich zu machen, um Irr­tü­mern und Schuld mög­lichst we­nig Raum zu ge­ben.
Arnold Mettnitzer

Und erst wo Gott ge­se­hen wird, be­ginnt das Le­ben rich­tig. Erst wo wir dem le­ben­di­gen Gott in Chri­stus be­geg­nen, ler­nen wir, was Le­ben ist. Wir sind nicht das zu­fäl­li­ge und sinn­lo­se Pro­dukt der Evo­lu­tion. Jed­er von uns ist Frucht eines Ge­dan­kens Got­tes. Je­der ist ge­wollt, je­der ist ge­liebt, je­der ist ge­braucht. Es gibt nichts Schö­ne­res, als vom Evan­ge­lium, von Chri­stus ge­fun­den zu wer­den. Es gibt nichts Schö­ne­res, als ihn zu ken­nen und an­de­ren die Freund­schaft mit ihm zu schen­ken.
Benedictus PP XVI.

Die Nei­gung, sich für frem­de Na­tio­nal­itä­ten und Na­tio­nal­be­stre­bun­gen zu be­gei­stern, auch dann, wenn die­sel­ben nur auf Ko­sten des eig­nen Va­ter­lan­des ver­wirk­licht wer­den kön­nen, ist eine po­li­ti­sche Krank­heits­form, de­ren geo­gra­phi­sche Ver­brei­tung lei­der auf Deutsch­land be­schränkt ist.
Otto von Bismarck

Ich gebe zu , daß mein Ver­hält­nis zur deut­schen Spra­che wie mein Ver­hält­nis zu mei­ner Frau ist: Ich lie­be sie, ich be­wun­de­re sie, ich ver­ste­he sie mei­stens, aber ich be­herr­sche sie nicht.
Hans Blix

Wenn eine frem­de Macht ein Volk er­mahnt, die eige­ne Na­tio­na­li­tät zu ver­ges­sen, so ist das kein Aus­fluß von In­ter­na­tio­na­lis­mus, son­dern dient nur dem Zweck, die Fremd­herr­schaft zu ver­ewi­gen.
Friedrich Engels

Von al­lem, was die Men­schen er­fun­den und aus­ge­dacht, bei sich ge­hegt und ein­an­der über­lie­fert, was sie im Ver­ein mit der in sie ge­leg­ten und ge­schaf­fe­nen Na­tur her­vor­ge­bracht ha­ben, Scheint die Spra­che das größ­te, edel­ste und un­ent­behr­lich­ste Besitz­tum.
Jacob Grimm

Ach­tung vor dem Wort, sei­nem Ge­brauch in streng­ster Sorg­falt und in un­be­stech­li­cher in­ne­rer Wahr­heits­lie­be, das ist auch die Be­din­gung des Wachs­tums für Ge­mein­schaft und Men­schen­geschlecht. Das Wort miß:­brau­chen heißt die Men­schen ver­ach­ten.
Dag Hammarskjöld

Für ein Volk ist sei­ne Spra­che et­was Be­son­de­res. In ihr wohnt sein gan­zer Ge­dan­ken­reich­tum an Tra­di­tion, Ge­schich­te, Re­li­gion und Grund­sät­zen des Le­bens, sein Herz und sei­ne See­le. Die Spra­che, in der ich er­zo­gen bin ist mei­ne Spra­che. So wie ein Kind al­le Bil­der und neu­en Be­grif­fe mit dem ver­gleicht, was es schon weiß, so paßt un­ser Geist ins­ge­samt al­le Spra­chen der Mut­ter­spra­che an. Sie be­hält er auf der Zun­ge, da­mit er nach­her de­sto tie­fer in den Un­ter­schied der Spra­chen ein­drin­ge. Sie be­hält er im Au­ge, daß, wenn er dort Lücken ent­deckt, er den Reich­tum der sei­nen, lieb­ge­win­ne und ih­re Ar­mut, wo es sein kann, mit frem­den Schät­zen be­rei­che­re. Sie ist der Leit­fa­den, oh­ne den er sich im La­by­rinth frem­der Spra­chen ver­irrt. Nicht um mei­ne Spra­che zu ver­ler­nen, ler­ne ich an­de­re Spra­chen, son­dern ich ge­he bloß durch frem­de Gär­ten, um für mei­ne Spra­che Blu­men zu ho­len.
Johann Gottfried Herder

Wenn die Wor­te nicht stim­men, dann ist das, was ge­sagt wird, nicht das Ge­mein­te.
Wenn das, was ge­sagt wird, nicht das Ge­mein­te ist, dann sind auch die Ta­ten nicht in Ord­nung.
Sind die Ta­ten nicht in Ord­nung, so ver­der­ben die Sit­ten.
Ver­der­ben die Sit­ten, so wird die Ju­stiz über­for­dert.
Wird die Ju­stiz über­for­dert, so weiß das Volk nicht, wo­hin es sich wen­den soll.
Des­halb ach­te man da­rauf, daß die Wor­te stim­men. Das ist das Wich­tig­ste von al­lem.
Kung Fu-tse

Die Sprach­rei­ni­ger sind, in ge­hö­ri­ger Ent­fer­nung be­trac­htet, kei­ne ganz un­nüt­ze Ge­sell­schaft. Oh­ne ih­re Krämp­fe nach­ah­men zu wol­len, wird man sich oft von dem rich­ti­gen Grund­satz, von wel­chem sie aus­ge­hen, an­ge­regt füh­len, lie­ber deut­sche als frem­de Wör­ter zu set­zen, da kei­nes­wegs im­mer die Ent­schuldi­gung zu­trifft, das Fremd­wort sei tref­fen­der als das hei­mi­sche. So ha­be ich in die­sen bei­den Sät­zen die Wör­ter Pu­ri­sten, Di­stanz, Exal­tiert­hei­ten, Prin­zip und prä­zi­ser oh­ne Mü­he, aber auch nur des­halb ver­mie­den, weil mich mein The­ma selbst da­zu be­wog.
Christian Morgenstern

Nichts ist schreck­lich, was not­wen­dig ist.
Euripides

Das Ge­bet ist der Schlüs­sel des Mor­gens und der Rie­gel zur Nacht.
Mahatma Gandhi

In­tel­li­genz ist je­ne Eigen­schaft des Gei­stes, dank de­rer wir schließ­lich be­grei­fen, daß al­les un­be­greif­lich ist.
Emile Picard

Die Hälf­te ist manch­mal mehr als das Gan­ze.
Hesiod

Wer einen Feh­ler be­gan­gen hat und ihn nicht kor­ri­giert, be­geht einen wei­te­ren Feh­ler.
Kung Fu-tse

Wer nicht be­reit ist, eine Ak­tie zehn Jah­re zu hal­ten, soll­te sie kei­ne zehn Mi­nu­ten be­sit­zen.
Warren Buffett

Klu­ge Leu­te ler­nen auch von ih­ren Fein­den.
Aristoteles

Kühn­heit ist Leicht­sinn im rich­ti­gen Mo­ment.
Ron Kritzfeld

Das biß­chen Hei­mat, das ich jetzt brau­che, ha­be ich an mei­nen Schuh­soh­len. Frü­her ... war mir der Ver­lust der Hei­mat — ja wie der Ver­lust eines Glie­des. Das war ein über­haupt nicht wie­der­gut­zu­ma­chen­der Ver­lust. Ja! — Das ist nicht mehr der Fall und ist na­tür­lich er­setzt durch die Spra­che. Und daß ich mich an die­ser Spra­che — zur Ver­wun­de­rung al­ler — so fest­ge­krampft ha­be, daß ich auch in der Emi­gra­tion mit Be­dacht prak­tisch nur Deutsch ge­le­sen ha­be (bis ich dann nach­her in der ame­ri­ka­ni­schen Ar­mee na­tür­lich auf Ame­ri­ka­nisch um­schal­te­ten muß­te), das ge­hört eben zu die­sem un­be­wuß­ten Ra­ster, den je­der Mensch in sich trägt, der sich dann aus­wächst zu der eigent­li­chen Per­sön­lich­keit. Das, was ich da­mals ganz un­be­wußt mit mir ver­an­stal­te­te, um die­se Spra­che nicht zu ver­lie­ren, um im­mer fä­hig zu sein, eine Spra­che zu ha­ben, in der man sich voll­kom­men aus­drücken kann — also in­dem man das Letz­te an Ge­fühls­wer­ten noch rüber­bringt —, ... stellt sich in­zwi­schen als das Nütz­lich­ste her­aus, was ich je tun konn­te. Ja das heißt, daß ich für mei­ne Ar­beit ... eine Spra­che ha­be — und kein Ge­stam­mel! Und Spra­che be­deu­te­te dann eben auch Be­wäl­ti­gung von Din­gen, die einem im Ma­gen lie­gen, ja, die einem schwer zu schaf­fen ma­chen.
Georg Stefan Troller

Man kann einen Men­schen nichts leh­ren; man kann ihm nur hel­fen, es in sich selbst zu ent­decken.
Galileo Galilei

Wer gro­ße Plä­ne hat, neh­me sich Zeit.
Sophokles

Ein Held ist einer, der tut, was er kann. Die an­de­ren tun das nicht.
Romain Rolland

Fol­ge nicht Tra­di­tion oder ge­sell­schaft­li­cher Kon­ven­tion. Den­ke selbst, schau dir al­le Fak­ten an und stüt­ze dei­ne An­sich­ten da­rauf, wie die Din­ge wirk­lich sind.
John Locke

All­ge­mein ist die Hast, weil je­der auf der Flucht vor sich selbst ist.
Friedrich Nietzsche

Die Ide­en sind nicht für das ver­ant­wort­lich, was die Men­schen aus ih­nen ma­chen.
Werner Heisenberg

Viel ver­mag, wer über­ra­schend wagt.
Emanuel Geibel

Das Ur­teil der Men­ge ma­che dich im­mer nach­denk­lich, aber nie­mals ver­zagt.
August von Platen

Je­der Mensch hat die Chan­ce, min­de­stens einen Teil der Welt zu ver­bes­sern, näm­lich sich selbst.
Paul Anton de Lagarde

Weil In­tui­tion zu­gleich Ver­ständ­nis und Emp­fin­dung ist, durch­dringt sie die Wirk­lich­keit mit einem Blick.
Omraam Mikhaël Aïvanhov

Die jun­gen Men­schen von heu­te soll­ten ge­le­gent­lich da­ran den­ken, daß sie die al­ten Herr­schaf­ten von mor­gen sein wer­den.
Evelyn Waugh

Nicht da ist man da­heim, wo man sei­nen Wohn­sitz hat, son­dern wo man ver­stan­den wird.
Christian Morgenstern

Le­ben heißt han­deln.
Albert Camus

Die Lie­be und das Mit­ge­fühl sind die Grund­la­gen für den Welt­frie­den.
Dalai Lama

Prio­ri­tä­ten zu set­zen und die Zeit gut zu nut­zen kann man nicht in Har­vard ler­nen. Vie­le der Fä­hig­kei­ten, auf die es im Le­ben an­kommt, muß man sich sel­ber bei­brin­gen.
Lee Iacocca

Phi­lo­so­phie ist der lie­be­vol­le Um­gang mit der Weis­heit.
Dante Alighieri

Zu­nächst ein­mal kann Ent­leh­nung ja auch eine Be­rei­che­rung einer Spra­che be­deu­ten. Al­ler­dings wird eine mas­si­ve Ent­leh­nung in nur einer Rich­tung als ein Zei­chen der Mor­bi­di­tät einer Spra­che ge­se­hen, wenn Ent­leh­nung in der an­de­ren Rich­tung nur spo­ra­disch vor­kom­men (und dies ist ja im Ver­hält­nis zwi­schen dem Eng­li­schen und dem Deut­schen durch­aus der Fall). Bei einem be­gin­nen­den Sprach­tod liegt eine Asym­me­trie der In­ter­fe­renz vor, so daß man von einer do­mi­na­ten und einer re­zes­si­ven Spra­che spre­chen kann, wo­bei eine ge­ne­rell so­zia­le, öko­no­mi­sche und po­li­ti­sche Un­ter­or­dnung der re­zes­si­ven Sprach­ge­mein­schaft un­ter die do­mi­nan­te vor­liegt. Als eines der letz­ten Sta­dien in die­sem Pro­zeß gilt, daß die ent­lehn­ten Wör­ter nur noch als Zi­tat­wör­ter ver­wen­det wer­den, wo­bei sie pho­no­lo­gisch und mor­pho­lo­gisch we­ni­ger in­te­griert wer­den. Bei die­sem Pro­zeß er­set­zen die Lehn­wör­ter meist ein­hei­mi­sche Wör­ter, was als „Reflexifizierung” be­zeich­net wird. Zu den so­zio­lin­gui­sti­schen As­pek­ten des Sprach­tods ge­hört, daß in den letz­ten Sta­dien ein Feh­len von pu­ri­sti­schen Re­ak­tio­nen ge­gen die mas­si­ve In­ter­fe­renz von der do­mi­nie­ren­den Spra­che vor­liegt, wo­bei die eige­ne Spra­che zu­neh­mend als wert­los ge­se­hen wird. Kon­kret zeigt sich dies da­rin, daß die­je­ni­gen, die die­se Spra­che nur noch we­nig be­herr­schen („se­mi-speak­ers”), den Ver­fall nicht mehr be­mer­ken und daß die äl­te­ren Spre­cher, die die Spra­che noch voll­stän­dig be­herr­schen, sie auch nicht mehr kor­ri­gie­ren.
Karin Pittner

An den Bör­sen sind zwei mal zwei nie­mals vier, son­dern fünf mi­nus eins. Man muß nur die Ner­ven ha­ben, das „mi­nus eins” aus­zu­hal­ten.
André Kostolany

Ich füh­le, daß Klei­nig­kei­ten die Sum­me des Le­bens aus­ma­chen.
Charles Dickens

Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; al­les an­de­re stammt vom Bö­sen.
Mt 5,37

Gott lä­chelt in den Blu­men.
Khalil Gibran

Es ist mit einem Wort die be­ste und na­tür­lich­ste Ord­nung, daß die Wei­se­sten über die Mas­se re­gie­ren sol­len, wenn man si­cher sein kann, daß sie die­se zu de­ren Vor­teil und nicht zu ih­rem eige­nen re­gie­ren wer­den; man darf nicht un­nütz die Äm­ter ver­viel­fa­chen noch mit zwan­zig­tau­send Mann das un­ter­neh­men, was hun­dert aus­ge­wähl­te Män­ner viel bes­ser lei­sten kön­nen. Es soll be­tont wer­den, daß das kör­per­schaft­li­che In­ter­es­se nach der Re­gel des all­ge­mei­nen Wil­lens hier be­ginnt, die öf­fent­li­che Ge­walt we­ni­ger zu lei­ten, und daß eine an­de­re un­ver­meid­li­che Nei­gung den Ge­set­zen einen Teil ih­rer exe­ku­ti­ven Ge­walt fort­nimmt.
Jean-Jacques Rousseau


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