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An­ge­nom­men aber, er zeugt einen Sohn, der gewalt­tä­tig wird, der Blut ver­gießt oder eine an­de­re von die­sen Sün­den [...] der ge­gen Zins leiht und Wu­cher treibt — soll der dann am Le­ben blei­ben? Er soll nicht am Le­ben blei­ben. Er hat al­le die­se Greu­el­ta­ten verübt, da­rum muß er ster­ben. Er ist selbst schuld an sei­nem Tod.
Ez 18,10+13

Wenn die Quel­le, der Zin­sen ent­sprin­gen, schon von ih­rem Ur­sprung her un­sau­ber ist, dann kann kei­ne noch so große Stei­ge­rung der öffent­li­chen Wohl­fahrt, die durch sol­che Zin­sen er­mög­licht wird, diese Quel­le zu einer sau­be­ren ma­chen.
P. Thomas Divine

Ge­nia­le Men­schen be­gin­nen gro­ße Wer­ke, flei­ßi­ge Men­schen voll­en­den sie.
Leonardo da Vinci

Zu träu­men ist auch eine Art des Pla­nens.
Gloria Steinem

Wer nicht weiß, daß er eine Mas­ke trägt, der trägt sie am voll­kom­men­sten.
Theodor Fontane

Das Gedächtnis ist ein sonderbares Sieb: Es behält alles Gute von uns und alles Üble von den anderen.
Wiesław Brudziński

Al­ler Weis­heit An­fang ist Ach­tung vor der Weis­heit.
Alexander Iwanowitsch Herzen

Der Weg auf­wärts und der Weg ab­wärts ist ein und der­sel­be.
Heraklit

Nichts kön­nen ist noch lan­ge kei­ne neue Rich­tung.
Arnold Böcklin

Die trau­rig­sten von allen Übeln sind die selbst­ge­schaf­fe­nen.
Sophokles

Das Aus­maß eines Men­schen Tu­gend darf nicht an sei­nen Be­mü­hun­gen ge­mes­sen wer­den, son­dern an sei­nem täg­li­chen Le­ben.
Blaise Pascal

Man ver­ach­te nicht al­le, wel­che La­ster ha­ben, aber al­le, die nicht eine ein­zi­ge Tu­gend ha­ben.
François de La Rochefoucault

Zu den Gast­mäh­lern dei­ner Freun­de geh lang­sam, zu ih­ren Un­glücks­fäl­len schnell.
Chilon

Der ist erst ganz un­glück­lich, der die kah­len Wän­de sei­nes Her­zens nicht ein­mal mit Bil­dern der Er­in­ne­rung schmücken kann.
Johann Nepomuk Nestroy

Zu wis­sen, wie man ab­war­tet, ist das gro­ße Ge­heim­nis des Er­fol­ges.
Joseph de Maistre

Der Wei­se sagt nie­mals, was er tut, aber tut nie­mals et­was, was er nicht sagen könnte.
Jean-Paul Sartre

Hoff­nung ist die Wie­se, auf der die Nar­ren gra­sen.
Klaus J. Fink

Das er­folg­rei­che Le­ben be­ginnt mit der Fä­hig­keit, er­folg­reich zu spre­chen.
Nikolaus B. Enkelmann

Die Deut­schen zei­gen ihren Mut beim Bungee-Sprin­gen, aber wenn sie eine Re­de hal­ten sol­len, hal­ten sie das Maul.
Roman Herzog

Er­folg ist die Fä­hig­keit, Pro­ble­me zu lö­sen.
Nikolaus B. Enkelmann

Der Un­ter­schied zwi­schen einem rich­ti­gen und einem bei­na­he rich­ti­gen Wort ist wie der Un­ter­schied zwi­schen einem Blitz und einem Glüh­würm­chen.
Mark Twain

Re­gie­rung ist die Kunst, Pro­ble­me zu schaf­fen, mit de­ren Lö­sung man das Volk in Atem hält.
Ezra Pound

Es gibt viel mehr Nar­ren als Hö­fe.
Werner Schneyder

Eine Be­zie­hung ist das, was sich zwi­schen zwei Men­schen ab­spielt, wäh­rend sie da­rauf war­ten, daß sie was Bes­se­res fin­den.
Hélène Campion

Was den Bei­trag des in­ter­na­tio­na­len Sports zur Völ­ker­ver­stän­di­gung be­trifft, er­lau­be ich mir zu be­mer­ken, daß der Sport den hef­ti­gen Haß zwi­schen den Na­tio­nen ver­stärkt und auch zwi­schen je­nen Völ­kern Zwie­tracht sät, die an­son­sten kei­nen na­tür­li­chen Grund ha­ben, mit­ein­an­der zu strei­ten.
Georg Bernard Shaw

Hin­ter einer lan­gen Ehe steht im­mer eine sehr kluge Frau.
Ephraim Kishon

Be­schei­den­heit müß­te die Tu­gend de­rer sein, de­nen die an­de­ren feh­len.
Georg Christoph Lichtenberg

Was die Kir­che nicht ver­hin­dern kann, das seg­net sie.
Kurt Tucholsky

Lebens­künst­ler sind Men­schen, die schon voll­kom­men glück­lich sind, wenn sie nicht voll­kom­men un­glück­lich sind.
Arsenio Hall

Im Kampf der Ide­en fal­len Men­schen.
Stanisław Jerzy Lec

Oh­ne den Kin­der­glau­ben gä­be es gar keine Er­zie­hung.
Jean Paul

Pes­si­mis­mus wird nur von den Op­ti­mi­sten ver­brei­tet. Die Pes­si­mi­sten spa­ren ihn sich für schlech­te Zei­ten auf.
Gabriel Laub

Man­cher glaubt, be­liebt zu sein, da­bei hat man sich nur an seine Art ge­wöhnt.
Upton Sinclair

Je äl­ter ein Mensch wird, de­sto mehr lebt er von dem, was er nicht ißt.
Willy Birgel

Dis­kre­tion ist Wahr­heit g­ezügelt durch Weis­heit.
Stefan Heym

Viel­leicht ver­dirbt Geld den Cha­rak­ter; auf keinen Fall aber macht Man­gel an Geld ihn bes­ser.
John Steinbeck

Die Ehe ist wie eine Sche­re: bei­de Tei­le sind so mit­ein­an­der ver­bun­den, daß man sie nicht tren­nen kann; sie stre­ben oft in ge­gen­sätz­li­che Rich­tun­gen, aber wer sich zwi­schen sie stellt, wird be­straft.
Sydney Smith

Ver­stand ist die Er­kennt­nis des All­ge­mei­nen. Ur­teils­kraft ist die An­wen­dung des All­ge­mei­nen auf das Be­son­de­re. Ver­nunft ist das Ver­mö­gen, die Ver­knüp­fung des All­ge­mei­nen mit dem Be­son­de­ren ein­zu­se­hen.
Immanuel Kant

Idea­le sind wie Ster­ne. Wir er­rei­chen sie nie­mals, aber wie die See­fah­rer auf dem Meer rich­ten wir un­se­ren Kurs nach ih­nen.
Carl Schurz

Lie­be ist das ein­zi­ge, was nicht we­ni­ger wird, wenn wir es ver­schwen­den.
Ricarda Huch

Auf­merk­sam zu­zu­hö­ren ist das be­ste Kom­pli­ment für den Spre­cher.
Thomas Carlyle

Wer Men­schen füh­ren will, muß hin­ter ih­nen ge­hen.
Lao-tse

Sei rei­zend zu Dei­nen Fein­den, nichts är­gert sie mehr.
Carl Orff

Ehe man an­fängt, sei­ne Fein­de zu lie­ben, soll­te man seine Freun­de bes­ser be­han­deln.
Mark Twain

Es mag selt­sam klin­gen, aber die De­mo­kra­tie ist eine ver­al­ter­te Tech­no­lo­gie. Ein paar hun­dert Jah­re alt. Sie hat Reich­tum, Ge­sund­heit und Glück für Mil­liar­den Men­schen auf der gan­zen Welt ge­bracht. Aber jetzt wol­len wir et­was Neu­es aus­pro­bie­ren und da­zu ha­ben wir hier kei­ne Chan­ce.
Randolph Hencken

Wir kön­nen un­se­re Pro­ble­me nicht mit der­sel­ben Denk­art lö­sen, die sie ge­schaf­fen ha­ben.
Albert Einstein

Die Wahr­heit siegt durch sich selbst. Eine Lü­ge braucht stets einen Komp­li­zen.
Epiktet

Wir wur­den nicht ge­schaf­fen, um zu ver­blö­den, zu verö­den. Wir wur­den nicht ge­schaf­fen, um zu ver­ro­hen, zu be­dro­hen. Wir wur­den nicht ge­schaf­fen, um zu ver­stö­ren, zu zer­stö­ren. Wir wur­den ge­schaf­fen, um — tataaa! — Steu­ern zu zah­len!
Carl-Markus Piswanger

Viele Frau­en tun für ihr Aus­se­hen Din­ge, für die ein Ge­braucht­wa­gen­händ­ler ins Ge­fäng­nis kä­me.
Pierce Brosnan

Mich hat noch nie ge­stört, wenn in mei­ner Um­ge­bung je­mand mehr oder we­ni­ger be­sof­fen war.
Lotte Tobisch

Der Unter­schied zwi­schen einem Po­li­ti­ker und einem Ar­beits­lo­sen ist, daß der Ar­beits­lo­se schon ein­mal et­was ge­ar­bei­tet hat.
Manfred Tisal

Der Staat ist eine Not­ord­nung ge­gen das Chaos.
Gustav Heinemann

So­bald einer ge­nug Geld hat, fragt kei­ner mehr, wo­her er es hat.
Norman Mailer

Reue ist eine nach­träg­lich ent­rich­te­te Ver­gnü­gungs­steu­er.
Senta Berger

Zeit ist, was pas­siert, wenn sonst nichts pas­siert.
Richard Flynman

Ein Trinkgefäß, sobald es leer,
macht keine rechte Freude mehr.
Wilhelm Busch

Du hast die Wahl. Du kannst dir Sor­gen ma­chen, bis du da­von tot um­fällst. Oder du kannst es vor­zie­hen, das biß­chen Un­ge­wiß­heit zu ge­nie­ßen.
Norman Mailer

Wie arm wä­ren Er­wach­se­ne, wenn ih­re Welt nicht stän­dig von Kin­dern hin­ter­fragt wür­de. Wie arm aber wä­;ren auch Kin­dern, wenn sie nie­man­den mehr wüß­ten, dem sie ih­re Fra­gen stel­len kön­nen.
Arnold Mettnitzer

Je­de Frau er­war­tet von einem Mann, daß er hält, was sie sich von ihm ver­spricht.
Charklia Baxevanos

Wen ich lie­be, der soll frei sein. Auch von mir.
Anne Morrow Lindbergh

Frau­en lü­gen nie. Sie er­fin­den höch­stens die Wahr­heit, die sie ge­ra­de brau­chen.
Yves Montand

Nichts ist da­zu ver­dammt, so zu blei­ben wie es ist.
Willy Astor

Es ist nor­mal, ver­schie­den zu sein.
Richard von Weizsäcker

Un­se­ren Fein­den haben wir viel zu ver­dan­ken. Sie ver­hin­dern, daß wir uns auf die fau­le Haut le­gen.
Oscar Wilde

Mut ohne Klug­heit ist Un­fug; und Klug­heit ohne Mut ist Quatsch!
Erich Kästner

Lo­gik ist die Kunst, zu­ver­sichtl­ich in die Ir­re zu ge­hen.
Joseph Wood Krutch

Lie­be ist die wun­der­ba­re Ga­be, einen Men­schen so zu sehen, wie er nicht ist.
Hannelore Schroth

Al­les Gro­ße und Ge­schei­te exi­stiert in der Mi­no­ri­tät.
Johann Wolfgang von Goethe

Skep­sis ist der er­ste Schritt auf dem Weg zur Phi­lo­so­phie.
Denis Diderot

Wenn einem al­les ge­gen den Strich geht, soll­te man einen Punkt ma­chen.
Anonymos

Jung­ge­sel­len sind Re­ser­vi­sten, die schwer aus der Re­ser­ve zu locken sind.
Ellen Kessler

Das gro­ße Ziel der Bil­dung ist nicht Wis­sen, son­dern Han­deln.
Herbert Spencer

Er­folg ist so ziem­lich das letz­te, das einem ver­ge­ben wird.
Truman Capote

Wer scharf denkt, wird Pe­ssi­mist; wer tief denkt, wird Op­ti­mist.
Henry Bergson

Charme ist das, was übrigbleibt, wenn alles andere schwindet.
Françoise Rosay

Man darf nicht mehr Glück ver­brau­chen als man er­zeugt.
Glenn Close

Es gibt vie­le We­ge, einer Ver­ant­wor­tung zu ent­kom­men: Flucht in den Tod, Flucht in Krank­heit und Flucht in Dumm­heit. Der letz­te­re ist der si­cher­ste und ein­fach­ste, denn selbst in­tel­li­gen­te Men­schen sind die­sem Ziel meist nä­her als sie selbst an­neh­men möch­ten.
Arthur Schnitzler

An einem Verrück­ten er­schrickt uns am mei­sten die ver­nünf­ti­ge Art, auf die er sich unterhält.
Anatole France

Daß sich die Er­de um die eige­ne Ach­se und um die Son­ne zu dre­hen hat, ist man­chen Leu­ten zu we­nig. Sie glau­ben, daß sich die Erde auch um sie drehen müsse.
Ernst Ferstl

Über einen Stein zu stei­gen — meist sehr ein­fach,
einen Stein zu he­ben — teils be­schwer­lich,
einen Stein zu bre­chen — nur mit ro­her Kraft,
ver­stei­ner­tes Den­ken zu lösen — fast ist's un­mög­lich!
Carl-Markus Piswanger

Wir ge­hen mit Sie­ben-Mei­len-Sti­efeln voran. Die­ser Auf­schwung wird noch lan­ge dauern.
Rainer Brüderle

Vielen Österreichern ist nicht bewußt, auf welch hohem Niveau sie verunsichert sind.
Günter Geyer

Die Tu­gend scheint nicht der be­re­chen­ba­re Mit­tel­weg zwi­schen Ver­zicht und Ek­sta­se oder Ver­trö­stung und Ex­zeß zu sein. Tu­gend e­rfor­dert täg­lich neue Ent­schei­dun­gen in den Fra­gen von An­stand und Mo­ral.
Arnold Mettnitzer

Ich las­se mich gern aus der Fas­sung brin­gen, denn im­mer ge­ra­te ich dann in eine an­de­re.
Wernfried R. Hübschmann

Durch Klug­heit und List ist je­der zu be­sie­gen, der nur ro­he Ge­walt hat.
Dschingis Khan

Zu den Stei­nen hat einer ge­sagt: Seid mensch­lich! Die Stei­ne ha­ben ge­sagt: Wir sind noch nicht hart ge­nug.
Erich Fried

Die Ra­che der Jour­na­li­sten an den Po­li­ti­kern ist das Ar­chiv.
Robert Hochner

Lie­ber ge­le­gent­lich eine Dumm­heit ge­macht als nie et­was Ge­schei­tes.
Max Weber

Gleich­gül­tig­keit ist die mil­de­ste Form der In­to­le­ranz.
Karl Jaspers

Wenn man nicht ver­lie­ren kann, ver­dient man auch nicht zu ge­win­nen.
Edward Kennedy

Wird dem Staats­be­am­ten die glei­che Un­ab­hän­gig­keit in ih­ren Ent­schei­dun­gen ein­ge­räumt wie den Rich­tern, so er­hal­ten die Staats­be­am­ten den Er­mes­sens­spiel­raum, der in einem de­mo­kra­ti­schen Rechts­staat im Grun­de ge­nom­men der Re­gie­rung zu­ste­hen soll­te. Des­halb spricht vie­les da­für, die Staats­be­am­ten den An­ge­stell­ten in der Pri­vat­wirt­schaft gleich­zu­stel­len und ih­nen kei­nen be­son­de­ren Kün­di­gung­schutz zu ge­ben.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Man kann einer ge­ball­ten Faust nicht die Hand schüt­teln.
Indira Gandhi

Um Er­folg in der Welt zu ha­ben, muß man när­risch schei­nen und wei­se sein.
Charles-Louis de Secondat (Montesquieu)

Die be­ste Freu­de ist das Woh­nen in sich selbst.
Johann Wolfgang von Goethe

Vie­le emp­fin­den jetzt an der Tank­stel­le die Zapf­pi­sto­le schon als be­waff­ne­ten Raub­über­fall der Bun­des­re­gie­rung.
Mathias Richling

Ein schlech­ter Jour­na­list ist noch kein Phi­lo­soph.
Kurt Tucholsky

Schlech­te Ar­gu­men­te be­kämpft man am be­sten, in­dem man ih­re Dar­le­gung nicht stört.
Alec Guinness

Die Re­gie­rung eines ein­zel­nen ist eine Un­ge­heu­er­lich­keit. Das ein­ge­schränk­te Wahl­recht eine Un­ge­rech­tig­keit. Das all­ge­mei­ne Wahl­recht ist eine Dumm­heit.
Guy de Maupassant

Un­ser Held be­ob­ach­tet mit In­ter­es­se die Di­cho­to­mie zwi­schen dem Re­den und dem Han­deln. Er be­ob­ach­tet, wie die Men­schen sich einer­seits um ih­re Ar­beits­plät­ze sor­gen, an­de­rer­seits je­doch selbst Hand an­le­gen, um die­se kon­se­quent zu be­sei­ti­gen. Da kau­fen sie mit ih­ren Er­spar­nis­sen ge­nau die­je­ni­gen Ak­tien­fonds, wel­che an­schlie­ßend, um das den Käu­fern ge­gen­über ab­ge­ge­be­ne Ren­di­te­ver­spre­chen zu hal­ten, die eige­nen Ent­las­sun­gen er­zwin­gen. Den Märk­ten ist es na­tür­lich egal, was man über sie denkt. Sie funk­tio­nie­ren, wie Märk­te eben funk­tio­nie­ren.
Bernd Niquet

Es gibt zwei­er­lei Mäd­chen: die einen, die einen Pull­over stricken, und die an­de­ren, die sie aus­fül­len.
Daliah Lavi

Hin­ter jedem er­folg­rei­chen Mann steht eine über­rasch­te Frau.
Maryan Pearsoni

Eine Lady ist eine Da­me, die aus Män­nern Gentle­men macht.
Alec Guinness

Tod, Steu­ern und Ge­burt — nichts da­von kommt je zum rich­ti­gen Zeit­punkt.
Margaret Mitchell

Wer sich sei­ner Feh­ler schämt, macht sie zum Ver­bre­chen.
Kung Fu-tse

Takt ist eine schreck­li­che Sa­che: Wenn man ihn nicht hat, regt sich je­der auf; wenn man ihn hat, merkt das kein Mensch.
Shirley McLaine

Ego­is­mus ist Ein­sam­keit.
Friedrich Schiller

Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr her­ein­fällt.
Heimito von Doderer

Zu über­zeu­gen fällt kei­nem Über­zeug­ten schwer.
Friedrich Schiller

Es gibt Leu­te, die nur aus dem Grun­de in je­der Sup­pe ein Haar fin­den, weil sie, wenn sie da­vor sit­zen, so­lan­ge den Kopf schüt­teln, bis eins hin­ein­fällt.
Friedrich Hebbel

Wenn die Ar­gu­men­te feh­len, kommt mei­stens ein Ver­bot her­aus.
Oliver Hassencamp

Ge­mes­sen an man­cher Feier­re­de wirkt das Al­pha­bet wie eine Ode.
Hans-Horst Skupy

Der klei­ne Wunsch dem grö­ße­ren weicht, nie zieht ins Herz Ge­nü­gen ein, und hast du je dein Glück er­reicht, dann hört es auf, dein Glück zu sein.
Elisabeth, Kaiserin von Österreich

Am An­fang war das Wort und nicht das Ge­schwätz, und am En­de wird nicht die Pro­pan­da sein, son­dern wie­der das Wort.
Gottfried Benn

Ein Mann mit einer neuen Idee ist un­aus­steh­lich, bis er der Idee zum Er­folg ver­hol­fen hat.
Mark Twain

Es gibt kei­ne gu­ten Mäd­chen, die vom Weg ab­kom­men, nur schlech­te Mäd­chen, die man er­wischt hat.
Mae West

Al­le Män­ner sind auf der Su­che nach der idea­len Frau — vor al­lem nach der Hoch­zeit.
Yoko Ono

Der Bau von Luft­schlös­sern ist bil­li­ger als ihr Un­ter­halt.
Marcus M. Ronner

Ei­fer­sucht ist die Angst vor dem Ver­gleich.
Max Frisch

Takt ist die Fä­hig­keit, an­de­re so dar­zu­stel­len, wie sie sich selbst gern se­hen.
Abraham Lincoln

Wo es den Red­nern an Tie­fe fehlt, da ge­hen sie in die Brei­te.
Charles de Montesquieu

Ein klu­ger Mann macht nicht al­le Feh­ler sel­ber. Er gibt auch an­de­ren eine Chance.
Winston Churchill

Es ist glat­ter Wah­nsinn, in Not zu le­ben, um reich zu ster­ben.
Juvenal

Ich hat­te mich nicht ge­gen den na­tiona­len und in­ter­na­tiona­len So­zia­lis­mus ent­schie­den, weil ich ihn schlecht fand, son­dern weil ich für mich er­grün­det hat­te, wa­rum er schlecht ist. Es gibt da­her nie­man­den, der mich vom Ge­gen­teil über­zeu­gen könn­te.
David Zirbstein

Eine ei­ge­ne Mei­nung ist viel bil­li­ger zu ha­ben als eine ei­ge­ne Vil­la. Und trotz­dem gibt es viel mehr Vil­len als ei­ge­ne Mei­nun­gen.
Gabriel Laub

Im Er­fin­den von Be­den­ken sind wir im­mer noch Welt­spit­ze.
Erich Häusser

Der Al­tru­ist fin­det, oh­ne zu su­chen, was der Ego­ist sucht, oh­ne es zu fin­den.
Emil Coué

Steu­ern müs­sen sein. Aber bei der Ver­gnü­gungs­steuer hört der Spaß auf.
Werner Mitsch

Ver­trä­ge wer­den von Ju­ri­sten für Ju­ri­sten ge­macht, da­mit die Laien mer­ken, daß man oh­ne Ju­ri­sten nicht aus­kommt.
Jean Paul Getty

Mei­ne Mut­ter mein­te, es sei ganz ein­fach, einen Mann zu hal­ten: Du mußt im Wohn­zim­mer Zim­mer­mäd­chen sein, Kö­chin in der Kü­che und eine Hu­re im Schlaf­zim­mer. Ich ha­be ihr ge­an­twor­tet, ich wür­de für die er­sten bei­den Jobs je­man­den ein­stel­len und mich nur um die Sa­che mit dem Schlaf­zim­mer kümm­ern.
Jerry Hall

Ge­dan­ken hüp­fen wie Flö­he von einem Men­schen auf den an­de­ren. Aber sie bei­ßen nicht al­le.
Stanisław Jerzy Lec

Sel­ten blö­de Men­schen sind nicht rar.
Gabriel Laub

Als ich ein Bur­sche von vier­zehn war, ver­hielt sich mein Va­ter so über­heb­lich, daß ich es kaum aus­hal­ten konn­te. Als ich ein­und­zwan­zig wurde, war ich doch er­staunt, was der al­te Mann in sie­ben Jah­ren da­zu­ge­lernt hat­te.
Mark Twain

Wenn du über dich sprichst, wird er den­ken, du seist lang­wei­lig. Wenn du über an­de­re sprichst, wird er dich für eine Tratsch­tan­te hal­ten. Wenn du über ihn sprichst, wird er den­ken, du seist eine geist­rei­che Ge­sprächs­part­ne­rin.
Linda Sunshine

Un­ser Kampf ge­gen das Le­ben hat ver­hin­dert, daß un­ser Herz sich öff­nen konn­te. So­bald wir je­doch den Kampf auf­ge­ben und un­ser Herz für das öff­nen, was ist, fin­den wir den Frie­den im ge­gen­wär­ti­gen Augen­blick.
Jack Kornfield

Was der Mensch ist, ist er durch die Sa­che, die er zu der sei­nen macht.
Viktor E. Frankl

Wenn die Zeit kommt, in der man könn­te, ist die vor­über, in der man kann.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Du mußt die Ver­ände­rung sein, die du in der Welt se­hen willst.
Mahatma Gandhi

Ich bin Le­ben mit­ten in Le­ben, das le­ben will.
Albert Schweitzer

Schön­heit ist der Hu­mor Got­tes.
Andreas Thiel

Wer nur für Geld ar­bei­tet, baut sich sein eige­nes Ge­fäng­nis.
Antoine de Saint-Exupéry

Ich glau­be, Gott ist kein Ma­xi­mie­rer. Er kon­zen­triert sich auf die wich­ti­gen Fra­gen und ig­no­riert den Rest.
Gerd Gigerenzer

Wo­ran die Men­schen lei­den, sind nicht die Er­eig­niss­e, son­dern ih­re Be­ur­tei­lung der Er­eig­nis­se.
Epiktet

Eine Bü­ro­kra­tie kommt dem Vol­ke stets teu­rer zu ste­hen als eine Ober­kla­sse.
Nicolás Gómez Dávila

Drei Din­ge trei­ben den Men­schen in den Wahn­sinn: Die Lie­be, die Eifer­sucht und das Stu­dium der Bör­sen­kur­se.
John Maynard Keynes

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
Friedrich Nietzsche

Män­ner, die im­mer wis­sen, wo ih­re Frauen sind, sind Wit­wer.
Kay Ray

Die Zu­kunft, die wir wol­len, muß er­fun­den wer­den, sonst be­kom­men wir eine, die wir nicht wol­len.
Joseph Beuys

Der Mord im Ge­dan­ken spart den Gang zum Psy­chia­ter.
Dagmar Schönleber

Den­ke nicht so oft an das, was dir fehlt, son­dern an das, was du hast..
Marc Aurel

Wer viel Geld hat, kann spe­ku­lie­ren; wer we­nig Geld hat, darf nicht spe­ku­lie­ren; wer kein Geld hat, muß spe­ku­lie­ren.
André Kostolany

Der wah­re Be­ruf des Men­schen ist, zu sich selbst zu kom­men.
Hermann Hesse

Tö­rich­te Ver­bis­sen­heit ist der Ko­bold der Klein­gei­ster.
Ralph Waldo Emmerson

Das Gute im Gutmenschen liegt meist darin, daß er mehr Gutes spricht als Gutes tut.
Carl-Markus Piswanger

Ein Clown ist ein rot­na­si­ger Hei­ter­keits­lie­fe­rant.
Dieter Nuhr

Heu­te wür­de La­za­rus nicht mehr auf­er­ste­hen — da­zu hat die Me­di­zin zu vie­le Fort­schrit­te ge­macht.
Mario Marenco

In der einen Hälf­te un­se­res Le­bens op­fern wir un­se­re Ge­sund­heit, um Geld zu er­wer­ben. In der an­de­ren Hälf­te op­fern wir Geld, um die Ge­sund­heit wie­der­zu­er­lan­gen.
François Marie Arouet (Voltaire)

Der zwei­te Früh­ling kommt mit den drit­ten Zäh­nen.
Walter Matthau

Dumm­heit ist das po­pu­lär­ste Hohl­maß der Welt.
Peter Horton

Wie vie­le Din­ge es doch gibt, die ich nicht brau­che!
Sokrates

Das Glück deines Lebens hängt von der Be­schaf­fen­heit dei­ner Ge­dan­ken ab.
Marc Aurel

Es ist falsch, wenn man sagt, der Er­folg ver­derbe den Men­schen. Die mei­sten Men­schen wer­den durch den Miß­er­folg ver­dor­ben.
Sir Karl Popper

Den­ke im­mer daran, daß es nur eine al­ler­wich­tig­ste Zeit gibt, näm­lich: so­fort!
Lew Tolstoi

Wer den Ver­lust fürch­tet, kann kei­ne Ge­win­ne ma­chen.
George Soros

Nichts ist er­bärm­li­cher als die Re­sig­na­tion, die zu früh kommt.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Es ist nicht al­les Geld, was stinkt.
Wolfgang Mocher

Gro­ße Ge­dan­ken brau­chen nicht nur Flü­gel, son­dern auch ein Fahr­ge­stell zum Lan­den.
Neil Armstrong

Die Sta­ti­stik ist das Mär­chen der Ver­nunft.
Martin Kessel

Frei­heit: der Zwang, sich zu ent­schei­den.
José Ortega y Gasset

Die Ver­leum­dung gleicht der Wes­pe, die uns be­lä­stigt und ge­gen die man sich nur weh­ren soll, wenn man si­cher ist, sie zu tö­ten, sonst kehrt sie nur um­so wü­ten­der zum An­griff zu­rück.
Nicolas Chamfort

Wenn Ar­beit adelt, dann blei­be ich lie­ber bür­ger­lich.
Paul Flora

Das An­se­hen der Gro­ßen be­ruht auf der Ehr­furcht der Klei­nen.
Jean Paul

Man­gel an Ver­schwie­gen­heit ent­steht mei­stens aus Man­gel an Re­de­stoff.
Jean Paul

Wo es eine Ehe oh­ne Lie­be gibt, gibt es bald eine Lie­be ohne Ehe.
Benjamin Franklin

Die Asia­ten ha­ben den Welt­markt mit un­lau­te­rem Wett­be­werb er­obert: Sie ar­bei­ten wäh­rend der Ar­beits­zeit.
Ephraim Kishon

Die be­ste Form der Eman­zi­pa­tion se­he ich da­rin, sich um das Ge­schlecht gar nicht zu küm­mern und nur da­rauf zu ach­ten, ob je­mand gut oder bö­se, ge­scheit oder dumm ist, un­ab­hän­gig von den Chro­mo­so­men.
Lilli Palmer

Man­che hal­ten den Un­ter­neh­mer für einen räu­di­gen Wolf, den man tot­schla­gen müs­se. An­de­re mei­nen, er sei eine Kuh, die man un­un­ter­bro­chen mel­ken kön­ne. Nur we­ni­ge se­hen in ihm ein Pferd, das den Kar­ren zieht.
Winston Churchill

Hei­ter­keit ist die Mut­ter der glück­li­chen Ein­fäl­le.
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Der ori­gi­nel­le Kopf be­merkt, was der ge­wöhn­li­che nur sieht.
Emanuel Wertheimer

Wer A sagt, der muß nicht B sa­gen. Er kann auch er­ken­nen, daß A falsch war.
Bertolt Brecht

Man kann nicht halb aufs Gan­ze ge­hen.
KarlHeinz Karius

Wer forscht, in­dem er sich auf Au­to­ri­tät be­ruft, ver­wen­det nicht sei­nen Geist, son­dern nur sein Ge­dächt­nis.
Leonardo da Vinci

Ge­wohn­hei­ten sind der Sieg der Zeit über den Wil­len.
Michel de Montaigne

Aus der Phy­sio­gno­mie läßt sich kei­ne fe­ste Re­gel für die Be­ur­tei­lung des Cha­rak­ters der Men­schen schöp­fen; sie kann uns nur zu Mut­ma­ßun­gen die­nen.
Jean de La Bruyère

Durch Ver­än­de­run­gen formt sich ein star­ker Cha­rak­ter, ein schwa­cher durch die Sta­bi­li­tät.
Jean Paul

Luft­schlös­ser ver­stel­len den frei­en Blick in die Wol­ken.
Georg Skrypzak

Der Fort­schritt ist oft ein Schritt fort von der Kul­tur.
Fritz P. Rinnhofer

Ich kann nicht nur da sit­zen und da­rauf war­ten, daß mir die gu­ten Din­ge pas­sie­ren. Ich muß sie schon pas­sie­ren las­sen.
Cecelia Ahern

Die mei­sten Glau­bens­leh­rer ver­tei­di­gen ih­re Sät­ze, nicht weil sie von der Wahr­heit der­sel­ben über­zeugt sind, son­dern weil sie die Wahr­heit der­sel­ben ein­mal be­haup­tet ha­ben.
Georg Christoph Lichtenberg

Das Un­mög­li­che ist das, was man nie ver­sucht hat.
Hans Günther Adler

Die Ant­wor­ten von heu­te sind die Fra­gen von mor­gen.
Horst A. Bruder

Grund­la­ge des Glücks ist die Un­kennt­nis der Zu­kunft.
Dimetrios Vikelas

Ich hät­te vie­le Din­ge be­grif­fen, hät­te man sie mir nicht er­klärt.
Stanislaw Jerzy Lec

Eine gro­ße Ver­su­chung: das klei­ne­re Übel.
Wolfgang Mocker

Be­gei­ster­te kön­nen mehr er­rei­chen, als sie schaf­fen kön­nen.
Ernst Ferstl

Um grö­ßere Kri­sen zu ver­hin­dern, muß lang­sam das Pen­sions­al­ter an­ge­ho­ben werden und das Pen­sions­sy­stem schritt­wei­se von einem Um­la­ge- auf ein Ka­pi­tal­deckungs­ver­fah­ren um­ge­stellt wer­den. Ist das Pen­sions­sy­stem auf das Ka­pi­tal­deckungs­ver­fah­ren um­ge­stellt, bleibt es je­dem Ein­zel­nen über­las­sen, wann er in Pen­sion geht. ... Von den Geg­nern eines Ka­pi­tal­deckungs­ver­fah­rens wird manch­mal ein­ge­wen­det, daß es un­so­zial ist, weil es nur je­nen zu­gu­te kommt, die es sich lei­sten kön­nen et­was ein­zu­zah­len. Das trifft des­halb nicht zu, weil ge­nau­so wie beim Um­la­ge­ver­fah­ren eine all­ge­mei­ne Ein­zah­lungs­ver­pflich­tung ge­setz­lich ver­an­kert wer­den kann, die eine Um­ver­tei­lung zu­gun­sten der so­zi­al Schwa­chen vor­sieht.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Der Ein­klang ist bei der Dis­kus­sion et­was ganz Un­er­wünsch­tes.
Michel de Montaigne

Auf Ber­ges­gip­feln än­dert sich das Maß der Din­ge.
Joseph Victor von Scheffel

Aus­nah­men sind nicht im­mer Be­stä­ti­gung der al­ten Re­gel; sie kön­nen auch die Vor­bo­ten einer neu­en Re­gel sein.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Je­der Sa­me ent­hält eine Sehn­sucht.
Khalil Gibran

An­ders­den­ken­de sind oft ganz an­ders, als wir den­ken.
Ernst Ferstl

Beim Hin­der­nis­ren­nen müs­sen die Pfer­de über die Hür­den sprin­gen, beim Be­sie­gen des Amts­schim­mels die Staats­bür­ger.
Fritz P. Rinnhofer

Der Mensch ist nichts an­de­res, als was er sel­ber aus sich macht.
Jean-Paul Sartre

Vie­le, die eine Ant­wort wis­sen, füh­ren sich auf, als hät­ten sie schon die Lö­sung.
Art van Rheyn

Ich lei­de nicht, ich er­fas­se nur den Au­gen­blick, oh­ne mich um das, was kommt, zu küm­mern.
Thérèse von Lisieux

Selbst­ver­ständ­lich hat der Hand­wer­ker ge­nau das Mo­dell, das er bei dir re­pa­rie­ren soll, noch nie vor­her ge­se­hen.
Sodom und Gomorrha rotkappelzwergischer Weisheit

Ge­spräch ist ge­gen­sei­ti­ge di­stan­zier­te Be­rüh­rung.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Vi­sio­nen sind ge­flü­gel­te Plä­ne.
Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

Die aus der Rei­he fal­len, bil­den den An­fang einer neu­en Rei­he.
Erhard Horst Bellermann

Ein je­der soll die Kon­se­quen­zen sei­nes Han­delns tra­gen.
William Shakespeare

Das Bei­spiel ist die Schu­le der Men­schen; in einer an­de­ren ler­nen sie nichts.
Edmund Burke

Wenn man im­mer­zu im Kreis läuft, spielt das Tem­po kei­ne Rol­le.
Karin Janke

Wer den All­tag mei­stert, ist ein Held.
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij

In den Stürmen des Lebens bedarf der Mensch drei Dinge, um als Sie­ger ein­zu­ge­hen in den Ha­fen des Frie­dens: Mut im Un­glück, De­mut im Glück, Edel­mut zu al­len Zei­ten.
Wilhelm Förster

Nur ei­ge­ne Kraft weiß frem­de Kraft zu wür­di­gen.
Julius Waldemar Grosse

Selbst­den­ken ist der höch­ste Mut.
Bettina von Arnim

An­de­ren die Auf­ga­ben ab­zu­neh­men heißt: sie in ih­rer Ent­wick­lung zu be­hin­dern.
Else Pannek

Nicht der Wil­le ist An­trieb un­se­res Han­delns, son­dern sei­ne Vor­stel­lungs­kraft.
Émile Coué

Das Ge­heim­nis des Glück­lich­seins: Ver­ab­schie­de dich vom un­rea­li­sti­schen Kon­zept der Per­fek­tion.
Wolfgang Seyen

Nichts ist ent­waff­nen­der als Ent­ge­gen­kom­men.
Paul Mommertz

Ein Le­ben oh­ne Fe­ste gleicht einer wei­ten Rei­se oh­ne Ein­kehr.
Demokrit

An­er­ken­ne frem­des Ver­dienst, und der An­er­kann­te wird dich för­dern.
Karl Ferdinand Gutzkow

Har­mo­nie ent­steht nicht durch Gleich­heit, son­dern durch per­fek­te Er­gän­zung.
Werner Bethmann

Sei du selbst. Je­mand an­de­rer ist schon je­mand an­de­rer.
Pascal Lachenmeier

Krea­ti­vi­tät ist ein Kind der Frei­heit.
Elmar Teutsch

Wer einem Po­li­ti­ker sei­ne Stim­me gibt, muß sich nicht wun­dern, wenn er hin­ter­her sprach­los ist.
KarlHeinz Karius

Es ist ein schlech­ter Plan, der kei­ne Än­de­rung er­laubt.
Publius Syrus

Nicht reich muß man sein, son­dern un­ab­hän­gig.
André Kostolany

Ich bin durch mein Herz, was ich bin.
Johann Heinrich Pestalozzi

Das Be­ste, was du dei­nem Kin­de ge­ben kannst, ist Zeit.
Gorch Fock

Nichts ist so groß wie ein Sa­me, denn er ent­hält schon den Baum in sich.
Peter Amendt

Die Kin­der ken­nen we­der Ver­gan­gen­heit noch Zu­kunft, und — was uns Er­wach­se­nen kaum pas­sie­ren kann — sie ge­nie­ßen die Ge­gen­wart.
Jean de La Bruyère

Vie­le schei­nen groß, weil sie sich am Klei­nen mes­sen.
Otto Baumgartner-Amstad

Den­ke um die Ecke, da war­tet ein neu­er Ge­dan­ke auf dich.
Erhard Horst Bellermann

Ich will Spu­ren hin­ter­las­sen — auch un­sicht­ba­re.
Roswitha Bloch

Schreck­lich sind die An­spruchs­lo­sen. Die nichts for­dern, ge­wäh­ren auch nichts.
Peter Hille

Wer um zu vie­le Ecken denkt, denkt im Kreis.
Georg Skrypzak

Den­ken und Han­deln müs­sen aus einem Stück sein.
Johann Gottlieb Fichte

Nichts nutzt die Ei­le; man star­te zur rech­ten Zeit.
Karl August Heinrich Julius Lafontaine

Oft sind die Ex­per­ten nur er­fah­re­ne Schwach­ver­stän­di­ge.
Fritz P. Rinnhofer

Nie­mand macht so vie­le Feh­ler wie der, wel­cher nur auf der Grund­la­ge der Lo­gik han­delt.
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Wir leh­ren nicht bloß durch Wor­te, wir leh­ren auch weit ein­dring­li­cher durch un­ser Bei­spiel.
Johann Gottlieb Fichte

Al­tern­de Men­schen sind wie Mu­se­en: Nicht auf die Fas­sa­de kommt es an, son­dern auf die Schät­ze im In­ne­ren.
Jeanne Moreau

Der All­tag ist ein Dieb, der dir dei­ne Zeit stiehlt, oh­ne Spu­ren zu hin­ter­las­sen.
Bernd Kling

Je­des Kind ist ein Ori­gi­nal; erst all­mäh­lich ent­wickelt sich da­raus ein Scha­blo­nen­mensch.
Richard Paul Wilhelm Güßfeldt

Bei man­chem Werk eines be­rühm­ten Man­nes möch­te ich lie­ber le­sen, was er weg­ge­stri­chen hat, als was er hat ste­hen las­sen.
Georg Christoph Lichtenberg

Zwi­schen­staat­lich or­ga­ni­siert sind in Eu­ro­pa nur das Ver­bre­chen und der Ka­pi­ta­lis­mus.
Kurt Tucholsky

Die be­ste Art, sich zu rä­chen, ist die, nicht Glei­ches mit Glei­chem zu ver­gel­ten.
Marc Aurel

Die Gleich­be­rech­ti­gung ist eine ge­fähr­li­che Sa­che. Viel­leicht fällt es den Män­nern ja ein, al­le drei Ta­ge zum Fri­seur zu ge­hen und je­den Mo­nat einen neu­en An­zug ha­ben zu wol­len und so­fort eine Sze­ne zu ma­chen, wenn sie das nicht be­kom­men.
Cynthia Wells

Der Aus­stei­ger baut seine Zel­te ab, um sie in der Nä­he von Luft­schlös­sern wie­der auf­zu­bauen.
Gerhard Uhlenbruck

Das Le­ben ist ein Schiff­bruch — ret­te sich, wer kann!
François Marie Arouet (Voltaire)

Wahr­heit ist sel­ten ein gu­ter Er­satz für Takt.
Alec Guinness

Auf der Straße des geringsten Widerstan­des ver­sa­gen die stärk­sten Brem­sen.
Stanisław Jerzy Lec

Don Juan ist ein Mann, der den Frau­en beim Fal­len be­hilf­lich ist.
Jeanne Moreau

Po­li­tik ist die Kunst, die Leu­te da­ran zu hin­dern, sich um das zu küm­mern, was sie an­geht.
Paul Valéry

Die im­mer noch nicht be­wäl­tig­te Fi­nanz- und Wirt­schafts­kri­se zeigt uns das je­den Tag in dra­sti­scher Art und Wei­se. Sie ist nicht die schlimm­ste Kri­se, in der wir uns mo­men­tan be­fin­den, sie ist nur die am deut­lich­sten sicht­ba­re. Die Kli­ma­er­wär­mung und die Res­sour­cen­knapp­heit er­schei­nen als das viel be­droh­li­che­re Sze­na­rio. Aber al­le drei Kri­sen­fel­der näh­ren sich aus einer Wur­zel, die mit ho­her Wahr­schein­lich­keit als das eigent­li­che Übel an­zu­se­hen ist: die auf al­len Ebe­nen vor­han­de­ne, un­still­ba­re Gier nach dem per­sön­li­chen Vor­teil ohne Rück­sicht auf die Kon­se­quen­zen für den Rest der Ge­sell­schaft! Die­se „Hin­ter-mir-die-Sint­flut-Stra­te­gie“ hat Jah­re und Jahr­zehn­te hin­durch oh­ne ethi­sche Orien­tie­rung die Gewinn­ma­xi­mie­rung als aus­schließ­li­ches Leit­mo­tiv ih­res Han­delns be­trach­tet.
Arnold Mettnitzer

Wer die Jun­gen hat, hat die Zu­kunft. Wer die Al­ten hat, hat die Mehr­heit.
Andreas Khol

Die Lie­bes­be­zie­hung zwi­schen Brot und But­ter ist meist ober­fläch­lich und ein­sei­tig. Trotz­dem läuft ih­re Be­zie­hung wie ge­schmiert.
Carl-Markus Piswanger

Die Ei­nstel­lung zu einer Sa­che ist ent­schei­dend, nicht die Sa­che selbst.
Katharina Eisenlöffel

Ent­wickelt heißt je­ner Teil der Welt, wo der Dreck zu einem Pro­blem ge­wor­den ist.
Heinrich Nüsse

Al­le Macht geht vom Vol­ke aus und kommt nie wie­der zu­rück.
Gabriel Laub

Tou­ri­sten sind Leu­te, die an den Äqua­tor fah­ren, um nach schat­ti­gen Stel­len zu su­chen.
Wolfram Weidner

Eine Theo­rie ist eine Ver­mu­tung mit Hoch­schul­bil­dung.
Jimmy Carter

Frau­en ha­ben heu­te si­cher mehr Rech­te. Aber mehr Macht hat­ten sie frü­her.
Charles Aznavour

Die Ge­schei­ten le­ben von den Dum­men, und die Dum­men von der Ar­beit.
Georg Pflanzelt

Ri­si­ko ist die Bug­we­lle des Er­folgs.
Jean Améry

Ehe du für Dein Va­ter­land ster­ben willst, sieh es dir erst mal ge­nau­er an.
Arno Schmidt

Selbst dem Ge­rech­ten ist es nicht er­laubt, Rich­ter in ei­ge­ner Sa­che zu sein.
Blaise Pascal

Wenn die Men­schen um ih­re Frei­heit kämp­fen, er­hal­ten sie durch ih­ren Sieg sel­ten mehr als einen neu­en Her­ren.
Lord Halifax

Ein skep­ti­scher Ka­tho­lik ist mir lie­ber als ein gläu­bi­ger Mensch.
Kurt Tucholsky

Da­mit das Mög­li­che ent­steht, muß im­mer wie­der das Un­mög­li­che ver­sucht wer­den.
Hermann Hesse

Die Tech­nik ist auf dem We­ge, eine sol­che Per­fek­tion zu e­rrei­chen, daß der Mensch oh­ne sich sel­ber aus­kommt.
Stanisław Jerzy Lec

Man muß viel ge­lernt haben, um über das, was man nicht weiß, fra­gen zu kön­nen.
Jean-Jacques Rousseau

Selbst­ver­wirk­li­chung ist ein hoch­tra­ben­des Schlag­wort, das heu­te je­der Tropf im Mun­de führt, um da­mit sei­ne Un­ge­neigt­heit zu ka­schie­ren, ir­gend­et­was zu tun, das nicht aus­schließ­lich und al­lein der Be­frie­di­gung des pri­mi­tiv­sten Ego­is­mus dient.
Günter Blöcker

Der Mann, dem verwehrt ist, wichtige Entscheidungen zu treffen, beginnt die Entscheidungen als wichtig anzusehen, die er überhaupt treffen darf.
Cyril Northcote Parkinson

Gib nie einem Dumm­kopf eine fai­re Chan­ce.
W. C. Fields

Es gibt für je­den einen Platz an der Son­ne — be­son­ders, wenn al­le den Schat­ten su­chen.
Jules Renard

Wer den Him­mel auf Er­den sucht, hat im Erd­kun­de­un­ter­richt ge­schla­fen.
Stanisław Jerzy Lec

Man soll die Din­ge nicht so tra­gisch neh­men, wie sie sind.
Karl Valentin

Ein Kuß kann ein Kom­ma sein, ein Fra­ge­zei­chen oder ein Aus­ru­fe­zei­chen. Die­se grund­le­gen­den Satz­zei­chen soll­te je­de Frau be­herr­schen.
La Mistinguett

Das Le­ben be­trügt uns al­le. Auch ge­bo­re­ne Schur­ken lan­den ganz oben.
Stanisław Jerzy Lec

Wie ein Mensch an sein Ziel ge­langt, sagt mehr über ihn aus als wo­nach er strebt.
Elfriede Hablé

Aber­glau­be ist das Kenn­zei­chen eines schwa­chen Gei­stes.
Honoré de Balzac

Der Stand­punkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn ver­tritt.
Theodor Fontane

Der ge­fe­stig­te Cha­rak­ter hält auch einer Kri­tik stand.
Katharina Eisenlöffel

Was man sich nimmt, kann einem nie mehr ge­schenkt wer­den.
Ilse Aichinger

Lie­be ist eine Kom­po­si­tion, bei der die Pau­sen ge­nau­so wich­tig sind wie die Mu­sik.
Senta Berger

Au­to­ver­tre­ter ver­kau­fen Au­tos, Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter Ver­si­che­run­gen. Und Volks­ver­tre­ter?
Stanisław Jerzy Lec

Die Klug­heit gibt nur Rat, die Tat ent­schei­det.
Franz Grillparzer

Wer die Ver­gan­gen­heit nicht kennt, wird die Zu­kunft nicht in den Griff be­kom­men.
Golo Mann

Das Fi­nanz­amt ist eine schmerz­li­che Rea­li­tät, die uns da­ran er­in­nert, daß der Staat kei­ne blo­ße Fik­tion ist.
Arthur Miller

Wie oft ver­wech­selt man Ein­fäl­le mit Ide­en.
Christian Friedrich Hebbel

Die Er­in­ne­rung ist das ein­zi­ge Pa­ra­dies, aus dem wir nicht ver­trie­ben wer­den kön­nen.
Jean Paul

Je mehr einer sei­nen Ruf vor­aus­ei­len läßt, de­sto grö­ßer die Chan­cen der Ruf­mör­der.
Werner Schneyder

Beim Lie­bes­spiel ist es wie beim Au­to­fah­ren: Die Frau­en be­vor­zu­gen die Um­lei­tung, die Män­ner die Ab­kür­zung.
Jeanne Moreau

Der Radikale stet mit beiden Beinen fest in der Luft.
Franklin D. Roosevelt

Von der Ge­burt bis zum acht­zehn­ten Le­bens­jahr braucht ein Mäd­chen gu­te El­tern, von acht­zehn bis fünf­und­drei­ßig ein gu­tes Aus­se­hen, von fünf­und­drei­ßig bis fün­fund­fün­fzig einen gu­ten Cha­rak­ter und ab fünf­und­fünf­zig auf­wärts Bar­geld.
Sophie Tucker

Klu­ge Men­schen prä­gen Sprich­wör­ter, dum­me wie­der­ho­len sie.
Samuel Palmer

Ihr müßt die Men­schen lie­ben, wenn ihr sie än­dern wollt.
Johann Heinrich Pestalozzi

Eine Mut­ter braucht zwan­zig Jah­re, um aus ihrem Sohn einen Mann zu ma­chen, wo­rauf eine an­de­re Frau ihn in zwan­zig Mi­nu­ten zum Nar­ren macht.
Helen Rowland

Takt ist die Fä­hig­keit, an­de­re so dar­zu­stel­len, wie sie sich selbst ger­ne se­hen.
Abraham Lincoln

Er­zie­hung ist der Ver­such, Kin­der da­von ab­zu­hal­ten, die Er­wach­se­nen nach­zu­ah­men.
Robert Lembke

Eini­ge Men­schen se­hen die Welt wie sie ist und fra­gen & bdquo;Wa­rum?“ An­de­re se­hen die Welt wie sie sein könn­te und fra­gen: „Wa­rum nicht?“
George Bernard Shaw

Je äl­ter man wird, de­sto to­le­ran­ter wird man ge­gen das Herz und desto into­le­ran­ter ge­gen den Kopf.
Jean Paul

Kin­der sind nicht nur freund­li­che Licht­strah­len des Him­mels, son­dern auch ern­ste Fra­gen aus der Ewig­keit und schwe­re Auf­ga­ben für die Zu­kunft.
Friedrich Schleiermacher

Wer kann, han­delt. Wer nicht kann, un­ter­rich­tet.
George Bernard Shaw

Er­fah­run­gen sind Sa­men­kör­ner, aus de­nen Klug­heit em­por­wächst.
Konrad Adenauer

Kein Ab­schied auf der Welt fällt schwe­rer als der Ab­schied von der Macht.
Charles M. de Talleyrand

Fest­red­ner sind Leu­te, die im Schlaf an­de­rer Men­schen spre­chen.
Jerry Lewis

Es kann nicht je­der Schmidt hei­ßen.
Harald Schmidt

Wenn man nicht weiß, was zu tun ist, muß ein Schlag­wort her.
Rudolf Augstein

Ich den­ke nie­mals an die Zu­kunft. Sie kommt früh g­enug.
Albert Einstein

Was man­che Leu­te sich selbst vor­ma­chen, das macht ih­nen so schnell kei­ner nach.
Gerd Uhlenbruck

Män­ner sind mit ih­rem Be­ruf ver­heira­tet, aber eine Frau soll­te es we­nig­stens er­rei­chen kön­nen, daß der Mann sei­nen Be­ruf mit ihr be­trügt.
Diane Pinkwood

In der Fecht­kunst hat je­der Tref­fer zwei­er­lei Vor­aus­set­zung: Den Stoß, den der eine führt, und die Pa­ra­de, die der an­de­re un­ter­läßt.
Hans Kasper

Ver­brin­ge die Zeit nicht mit der Su­che nach einem Hin­der­nis; viel­leicht ist kei­nes da.
Franz Kafka

In der Wahl sei­ner Fein­de kann man nicht vor­sich­tig ge­nug sein.
Oscar Wilde

Der Wunsch ist ein Wil­le, der sich nicht ganz ernst nimmt.
Robert Musil

Man löst kei­ne Pro­ble­me, in­dem man sie auf Eis legt.
Winston Churchill

Kei­ne Zu­kunft ver­mag gut­zu­ma­chen, was du in der Ge­gen­wart ver­säumst.
Albert Schweitzer

Das ein­zi­ge Mit­tel, das Le­ben zu er­tra­gen, ist, es schön zu fin­den.
Rudolf Leonhard

Gro­ße Gei­ster sa­gen in we­ni­gen Wor­ten viel, klei­ne in vie­len nichts.
François de La Rochefoucauld

Wer die Welt ver­bes­sern will, fan­ge bei sich sel­ber an.
Ignatius von Loyola

Für eine Na­tion ist nur das gut, was aus ih­rem eige­nen all­ge­mei­nen Be­dürf­nis her­vor­ge­gan­gen, oh­ne Nach­ä­fung einer an­de­ren. Denn was dem einen Vol­ke auf einer ge­wis­sen Al­ters­stu­fe wohl­tä­ti­ge Nah­rung sein kann, er­weist sich viel­leicht für ein an­de­res als Gift. Al­le Ver­su­che, ir­gend­ei­ne au­slän­di­sche Neue­rung ein­zu­füh­ren, wo­zu das Be­dürf­nis nicht im tie­fen Kern der ei­ge­nen Na­tion wur­zelt, sind da­her töricht.
Johann Wolfgang von Goethe

Kein gro­ßer Künst­ler sieht die Din­ge, wie sie wirk­lich sind. Tä­te er es, so wä­re er kein Künst­ler mehr.
Oscar Wilde

Flirt ist ein Ver­such, gleich­zei­tig Feu­er zu fan­gen und zu lö­schen.
Senta Berger

Wer sich auf sei­nen Lor­bee­ren aus­ruht, trägt sie an der fal­schen Stel­le.
Mao Tse-tung

Hab­gier im Al­ter ist eine Narr­heit. Ver­grö­ßert man den Rei­se­pro­vi­ant, wenn man sich dem Ziel nä­hert?
Marcus Tullius Cicero

Was du er­hältst, nimm ohne Stolz an! Was du ver­lierst, gib oh­ne Trau­er auf!
Marc Aurel

Über­zeu­gun­gen sind Ge­fäng­nis­se.
Friedrich Nietzsche

Ver­stand dient der Wahr­neh­mung der ei­ge­nen In­ter­es­sen. Ver­nunft ist die Wahr­neh­mung des Ge­samt­in­ter­es­ses.
Carl-Friedrich von Weizsäcker

Stär­ke des Cha­rak­ters und Er­leuch­tung des Kop­fes müss­en sich ver­ei­ni­gen, wenn po­li­ti­sche Frei­heit in gro­ßem Ma­ße vor­han­den sein soll, oh­ne eine Na­tion zu­grun­de zu rich­ten.
Friedrich von Gentz

Je bes­ser der Staat ver­faßt ist, de­sto mehr sie­gen im Den­ken der Bür­ger die öf­fent­li­chen An­lie­gen vor den pri­va­ten. Es gibt so­gar sehr viel we­ni­ger pri­va­te In­te­res­sen, weil die Ge­samt­heit des ge­mein­schaft­li­chen Glücks einen viel grö­ße­ren Teil der Er­fül­lung je­des In­di­vi­du­ums aus­macht, und so­mit ein je­der we­ni­ger in sei­nen Ein­zel­be­stre­bun­gen be­fan­gen ist. In einem gut ge­führ­ten Staat eilt je­der gleich­sam auf Flü­geln zu den Ver­samm­lun­gen; un­ter einer schlech­ten Re­gie­rung will nie­mand auch nur einen Schritt set­zen, um sich dort­hin zu be­ge­ben. Kei­ner ge­winnt In­ter­es­se an den Din­gen, die dort vor­ge­hen, man kann ja vor­aus­se­hen, daß der all­ge­mei­ne Wil­le sich dort nicht durch­set­zen wird, und die pri­va­ten Sor­gen fres­sen al­le Kraft. Gu­te Ge­set­ze zie­hen noch bes­se­re nach sich, schlech­te füh­ren zu noch schlim­me­ren. So­bald je­mand an­ge­sichts der staat­li­chen An­ge­le­gen­hei­ten sagt: Was geht das mich an?, darf man an­neh­men, daß der Staat ver­lo­ren hat.
Das Lau­wer­den der Lie­be zum Va­ter­land, der Ei­fer pri­va­ter In­ter­es­sen, die Über­grö­ße der Staa­ten, die Er­obe­run­gen, der Mißbrauch der Re­gie­rung ha­ben in den na­tio­na­len Volks­ver­samm­lun­gen den Ein­fall vom Nut­zen von Ab­ge­ord­ne­ten oder Volks­ver­tre­tern auf­kom­men las­sen. In ge­wis­sen Län­dern un­ter­steht man sich, das den Drit­ten Stand zu nen­nen. So wird das Son­der­an­lie­gen zwei­er Klas­sen auf den er­sten und zwei­ten Platz ge­rückt, und das öf­fent­li­che In­te­res­se nur auf den drit­ten.
Jean-Jacques Rousseau

Wer sich mit einem hal­ben Sie­ge be­gnügt, han­delt all­zeit klug. Denn im­mer ver­liert, wer einen Sieg bis zur Ver­nich­tung des Geg­ners an­strebt.
Niccolò Macchiavelli

Geld ist die ein­zi­ge Macht, auf die Ver­laß ist.
Madonna

Wenn der Kopf Ih­nen das eine rät und das Herz et­was an­de­res, soll­ten Sie, be­vor Sie han­deln, zu­nächst ent­schei­den, ob Sie einen bes­se­ren Kopf oder ein bes­se­res Herz ha­ben.
Marilyn Los Savant

Für Leu­te, die Frie­den und Stil­le lie­ben: die te­le­phon­lo­se Schnur.
Anonymos

Meist lebt man über sei­ne Ver­hält­nis­se, wenn man wel­che hat.
Otto Waalkes

Ich ha­be zehn Ge­bo­te. Die er­sten neuen hei­ßen: Du sollst nicht lang­wei­len! Das zehn­te lau­tet: Du sollst das Recht auf den End­schnitt ha­ben.
Billy Wilder

Leu­te, die Ge­schich­te ma­chen, ha­ben kei­ne Ah­nung von Ge­schichte. Man er­kennt das an der Art von Ge­schich­te, die sie ma­chen.
Gilbert Keith Chesterthon

Viel­leicht gibt es schö­ne­re Zei­ten — aber das ist die un­se­re.
Jean-Paul Sartre

Der Weg zum Er­folg führt berg­auf. Ver­sucht des­halb nicht, Ge­schwin­dig­keits­re­kor­de auf­zu­stel­len.
Sir Arthur Phelps

Wenn zwei ein­an­der nicht ver­ste­hen, liegt die Ver­mu­tung na­he, daß sie bei­de Kom­mu­ni­ka­tions­tech­nik stu­diert ha­ben.
Helmut Walters

Wer sich nicht mit Po­li­tik be­faßt, hat die po­li­ti­sche Par­tei­nah­me, die er sich spa­ren möch­te, be­reits voll­zo­gen: Er dient der herr­schen­den Par­tei.
Max Frisch

Kos­me­tik ist die Leh­re vom Kos­mos des Wei­bes.
Karl Kraus

Ge­walt zer­bricht an sich selbst
Lao-tse

Wer sei­ne Träu­me ver­wirk­li­chen will, muß aus ih­nen er­wa­chen.
André Siegfried

Was hilft al­ler Son­nen­auf­gang, wenn wir nicht auf­ste­hen.
Georg Christoph Lichtenberg

Wer je­de Ent­schei­dung zu schwer nimmt, kommt zu kei­ner.
Harald MacMillan

Ein Idea­list ist ein Mann, der aus der Tat­sa­che, daß eine Ro­se bes­ser riecht als Kohl, da­rauf schließt, daß eine Sup­pe aus Ro­sen auch bes­ser schmecken müs­se.
Ernest Hemingway

Haupt­merk­mal eines Di­plo­ma­ten ist sei­ne Fähig­keit, so nein zu sa­gen, daß es wie ja klingt.
Lester Bowles Pearson

Das Ge­hirn ist ein wun­der­ba­res Or­gan. Es fängt an zu ar­bei­ten, wenn du mor­gens auf­stehst, und hört nicht auf, bis du ins Bü­ro kommst.
Robert Frost

Ein ed­les Bei­spiel macht die schwe­ren Ta­ten leicht.
Johann Wolfgang von Goethe

Ein Mensch kann vie­le Ma­le hin­fal­len. Ein Ver­sa­ger ist er erst dann, wenn er be­haup­tet, man habe ihn um­ge­wor­fen.
Elmer G. Latterman

Er­folg be­zeugt sich nicht so durch die Po­si­tion, die einer ein­nimmt, als durch die Wi­der­stän­de, die er über­win­den mußte, um die­se Po­si­tion zu er­rei­chen.
Booker T. Washington

Klug fra­gen kön­nen ist die hal­be Weis­heit.
Francis Bacon

Al­le Men­schen schie­ben auf und be­reu­en den Auf­schub.
Georg Christoph Lichtenberg

Freu­de ist die Lei­den­schaft, durch die wir bes­ser wer­den.
Heinrich von Stein

Lang ist der Weg durch Leh­ren, kurz und er­folg­reich durch Bei­spie­le.
Lucius Annaeus Seneca

Die Kur­ve ist die liebl­ich­ste Ent­fer­nung zwi­schen zwei Punk­ten.
Mae West

Frau­en lü­gen nie. Sie er­fin­den höch­stens die Wahr­heit, die sie ge­ra­de brau­chen.
Yves Montand

Memoi­ren sind die Zeit­bom­ben der Pens­io­ni­sten.
Henry Kissinger

In der Po­li­tik ist es wie in der Elek­tri­zi­tät: Wo es Kon­tak­te gibt, gibt es auch Span­nun­gen.
Pierre Mendés France

Man wird erst wis­sen, was die Frau­en sind, wenn ih­nen nicht mehr vor­ge­schrie­ben wird, was sie sein sol­len.
Rosa Mayreder

Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Le­bens.
Jean Paul

Die Lie­be ist lang­mü­tig und freund­lich, die Lie­be eifert nicht, die Lie­be treibt nicht Mut­wil­len, sie bläht sich nicht auf, sie ver­hält sich nicht un­ge­hö­rig, sie sucht nicht das ih­re, sie läßt sich nicht er­bit­tern, sie rech­net das Bö­se nicht zu, sie freut sich nicht über die Un­ge­rech­tig­keit, sie freut sich aber an der Wahr­heit; sie er­trägt al­les, sie glaubt al­les, sie hofft al­les, sie dul­det al­les.
1. Kor 13,4-7

Das Glück läuft nie­man­dem nach; man muß es auf­su­chen.
Adolf Kolping

Wer einen Men­schen bes­sern will, muß ihn erst re­spek­tie­ren.
Romano Guardini

Kein Mensch will et­was wer­den, ein je­der will schon etwas sein.
Johann Wolfgang von Goethe

Keine Frau ist so schlecht, daß sie nicht die bes­se­re Hälf­te eines Man­nes sein könn­te.
Karl Farkas

Kein Mensch kann sich wohl­füh­len, wenn er sich nicht selbst ak­zep­tiert.
Mark Twain

Vie­les ist lo­gisch und stimmt trotz­dem nicht.
Ilse Anerswald

Wer zur Quel­le ge­hen kann, der ge­he nicht zum Was­ser­topf.
Leonardo da Vinci

Der, der et­was Gro­ßes schenkt, fin­det kei­ne Dank­bar­keit; denn der Be­schenk­te hat schon durch das An­neh­men zu viel Last.
Friedrich Nietzsche

Ge­dan­ken­lo­sig­keit tö­tet. An­de­re.
Stanisław Jerzy Lec

Die Fes­seln der ge­quäl­ten Mensch­heit sind aus Kanz­lei­pa­pier.
Franz Kafka

Gei­zi­ge Män­ner schen­ken einen Lip­pen­stift, weil sie ihn sich nach und nach zu­rück­ho­len kön­nen.
Zsa Zsa Gabor

Hat man einen Bo­gen, so span­ne man ihn ab. Bleibt er die gan­ze Zeit ge­spannt, so zer­springt er und ist nicht mehr zu ge­brau­chen, wenn man ihn nö­tig hat. So ist auch der Mensch ein­ge­rich­tet: Woll­te er im­mer ernst­haft ar­bei­ten und gar nicht scher­zen, so muß er eines Ta­ges stumpf­sin­nig wer­den.
Herodot, König Amasis von Ägypten

Die mei­sten Fra­gen wer­den erst durch die Ant­wort in­dis­kret.
Faye Dunaway

Ein gu­ter Au­tor ist nicht selbst­ver­ständ­lich ein gu­ter Kri­ti­ker. Ge­nau­so­we­nig wie ein gu­ter Trin­ker ein gu­ter Bar­keeper ist.
Jiri Bishop

Ein Fa­na­ti­ker ist ein Mensch, der sei­ne An­sicht nicht än­dern kann und das The­ma nicht wech­seln will.
Winston Churchill

Un­ver­stan­de­ne Frau­en su­chen sich einen Dol­met­scher.
Françoise Sagan

Ge­mein­sa­me Er­in­ne­run­gen sind manch­mal die be­sten Frie­dens­stif­ter.
Marcel Proust

Wenn man sich selbst be­sie­gen will, darf man sich nicht aus dem We­ge ge­hen.
William Saroyan

Der Glau­be ver­setzt Ber­ge, der Zwei­fel er­klet­tert sie.
Karl Heinrich Waggerl

Das ist das Schö­ne an einem Feh­ler: Man muß ihn nicht zwei­mal be­ge­hen. Die Aus­wahl ist schließ­lich groß ge­nug.
Thomas Alva Edison

Ein Held ist einer, der tut, was er kann. Die an­de­ren tun das nicht.
Romain Rolland

Wenn die Männer alles wüßten, was die Frau­en denken, wä­ren sie tau­send­mal küh­ner.
Pablo Picasso

Dumm­hei­ten kön­nen rei­zend sein, Dumm­heit nicht.
Alberto Moravia

Nur die Kunst gibt uns die Mög­lich­keit, et­was zu sa­gen, was wir nicht wis­sen.
Gabriel Laub

Ein Mensch hat das Netz des Le­bens nicht ge­webt, er ist nur ein Strang dieses Net­zes. Was im­mer er dem Netz an­tut, tut er sich selbst an.
Häuptling Seattle

Es gibt nur einen Weg, eine Prü­fung zu be­ste­hen, man muß sich ihr stel­len. Dies ist un­um­gäng­lich.
Der Äl­te­ste „Kö­nig­li­cher Schwar­zer Schwan” aus Au­stra­lien

Erst wenn der letz­te Baum ge­fällt, der letz­te Fluß ver­gif­tet und der letz­te Fisch ge­fan­gen ist, wer­det ihr mer­ken, daß man Geld nicht es­sen kann.
Prophezeiung der Cree-Indianer

Mit lee­ren Hän­den ge­bo­ren,
Mit lee­ren Hän­den ge­stor­ben,
Ha­be ich das Le­ben in sei­ner gan­zen Fül­le ken­nen­ge­lernt,
Mit lee­ren Hän­den.
Marlo Morgan

Ver­ge­bung ist die fi­na­le Form der Lie­be.
Reinhold Niebuhr

Was Ihr Frei­heit nennt, ist die stärk­ste Eu­rer Ket­ten, auch wenn ih­re Glie­der in der Son­ne glän­zen und Eu­re Au­gen blen­den.
Khalil Gibran

Der Mensch will be­schäf­tigt sein: Wer we­nig denkt, muß viel spre­chen.
Luc de Clapiers, Marquis des Vau­venar­gues

Klu­ge Frau­en ha­ben längst ein­ge­se­hen, daß man die Män­ner neh­men muß, wie sie sind.
Arnold Schwarzenegger

Es ist leich­ter, eine Lü­ge zu glau­ben, die man hun­dert­mal ge­hört hat, als eine Wahr­heit, die man noch nie ge­hört hat.
Robert Staughton Lynd

In Wirk­lich­keit sind wir al­le frei. Die Fra­ge ist nur, ob wir be­reit sind, u­nser Recht aus­zu­üben.
Tom Hodgkinson

Der An­ti­se­mi­tis­mus ist die Ge­sin­nung der Ca­nail­le. Er ist wie eine schau­er­li­che Epi­de­mie. Man kann ihn we­der er­klä­ren noch tei­len. Man muß ge­dul­dig war­ten, bis sich das Gift von sel­ber aus­tobt und sei­ne Kraft ver­liert.
Theodor Mommsen

Frau­en sind da, um ge­liebt, nicht um ver­stan­den zu wer­den.
Oscar Wilde

Stell Dir vor, es ist Krieg und kei­ner geht hin — dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hau­se bleibt, wenn der Kampf be­ginnt, und läßt an­de­re kämp­fen für seine Sa­che, der muß sich vor­se­hen: Denn wer den Kampf nicht ge­teilt hat, der wird tei­len die Nie­der­la­ge. Nicht ein­mal Kampf ver­mei­det, wer den Kampf ver­mei­den will, denn es wird kämp­fen für die Sa­che des Fein­des, wer für sei­ne eige­ne Sa­che nicht ge­kämpft hat.
Bertolt Brecht

Wer sich der Norm des Waf­fen­tra­gens un­ter­wirft, trägt, wenn er es ge­wis­sen­haft tut, da­zu bei, eine Ord­nung zu schüt­zen, die wir noch nicht durch eine neue Ord­nung zu er­set­zen ver­mocht haben. Wer sich der Norm des Waf­fen­ver­zichts un­ter­wirft, muß hof­fen, heu­te schon ein Bei­spiel der Ethik zu geben, die eines Ta­ges die all­ge­mei­ne sein wird.
Carl Friedrich von Weizsäcker

Die Theo­rie des Hu­ma­nis­mus ist der Pra­xis des mensch­li­chen Han­delns seit Jahr­tau­sen­den vor­aus.
Christa Schyboll

Man kann wet­ten, daß je­de öf­fent­li­che Mei­nung, je­de all­ge­mei­ne Kon­ven­tion eine Dumm­heit ist, denn sie hat der gro­ßen Men­ge ge­fal­len.
Nicolas Chamfort

Sei ängst­lich, wenn an­de­re gie­rig sind. Sei gie­rig, wenn an­de­re ängst­lich sind.
Warren Buffett

Ein Klu­ger be­merkt al­les. Ein Dum­mer macht über al­les eine Be­mer­kung.
Heinrich Heine

Nicht, wer zu­erst die Waf­fen er­greift, ist An­stif­ter des Un­heils, son­dern wer da­zu nö­tigt.
Niccolò Machiavelli

Selbst wenn wir uns auf Fak­ten­ver­mitt­lung be­schrän­ken, ist das nicht so sim­pel und un­an­greif­bar wie das Ver­le­sen eines Fahr­plans.
Es reicht eben nicht, nack­te Zah­len wei­ter­zu­ge­ben, wenn zum Bei­spiel die Kri­mi­nal­sta­ti­stik nach dem Flücht­lings­strom einen An­stieg ver­zeich­net. Wer da­rauf hin­weist, daß für ein fai­res Ur­teil ver­gleich­ba­re Be­völ­ke­rungs­grup­pen ver­gli­chen wer­den müs­sen (jung, männ­lich), und zeigt, daß dann die Zah­len der Neu­an­kömm­lin­ge nicht schlech­ter sind als die der Alt­ein­ge­ses­se­nen, der be­schö­nigt nicht und äußert auch kei­ne Mei­nung, son­dern tut sei­ne Pflicht als Bericht­er­stat­ter. Es paßt halt nicht in die 140 Zei­chen eines em­pör­ten Tweets.
Claus Kleber

Die Ero­tik des Er­folgs in­ter­es­siert mich mehr als der schnö­de Mam­mon.
Thomas Gottschalk

Die eman­zi­pier­te Frau wird zum drit­ten Ge­schlecht.
Erhard Blanck

Das ist wohl der er­grei­fend­ste Zug in un­se­rer Volks­tra­gik, daß das hoch­kon­ser­va­ti­ve Volk der Ju­den im­mer den re­vo­lu­tio­nä­ren Be­we­gun­gen zu­ge­jagt wird.
Theodor Herzl

Wenn eine Frau sich selbst die be­ste Freun­din ist, wird das Le­ben ein­fa­cher.
Diane von Fürstenberg

Nur das fröh­li­che Herz al­lein ist fä­hig, Wohl­ge­fal­len am Gu­ten zum emp­fin­den.
Immanuel Kant

Wenn je­der auf sei­nem Platz das Be­ste tut, wird es in der Welt bald bes­ser aus­se­hen.
Adolph Kolping

In der Mit­te von Schwie­rig­kei­ten lie­gen die Mög­lich­kei­ten.
Albert Einstein

Freud und Leid sind un­zer­trenn­lich.
Khalil Gibran

Eines Ta­ges im Mai tra­fen sich Freud und Leid an einem See. Sie spra­chen lan­ge und aus­führ­lich mit­ein­an­der und sie stimm­ten in al­lem über­ein.
Khalil Gibran

Im Grun­de ist je­des Un­glück ge­ra­de nur so schwer, wie man es nimmt.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Der Fa­na­tis­mus ist die ein­zi­ge „Wil­lens­stär­ke”, zu der auch die Schwa­chen und Un­si­che­ren ge­bracht wer­den kön­nen.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Nie­mand hat mehr Fein­de in der Welt als ein auf­rech­ter und stol­zer Mensch. Er nimmt Per­so­nen und Din­ge, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sol­len.
Nicolas Chamfort

Ca­to schloß sei­ne Re­de mit dem Re­frain „De­len­dam es­se Car­tha­gi­nem” und ich al­le Re­den und Brie­fe mit „Uxo­rem es­se du­cen­dam.”
Georg Christoph Lichtenberg

Denkst Du wirk­lich, es ist Schwä­che, einer Ver­su­chung nach­zu­ge­ben? Es gibt furcht­ba­re Ver­su­chun­gen, de­nen zu un­ter­lie­gen Kraft ver­langt. Kraft und Mut. Sein gan­zes Le­ben in einem ein­zi­gen Mo­ment aufs Spiel zu set­zen, al­les in einem Wurf zu wa­gen — das ist kei­ne Schwä­che.
Oscar Wilde

All­zu gro­ßes Miß­trau­en ist eben­so schäd­lich wie all­zu gro­ßes Ver­trau­en. Wer das Ri­si­ko, hin­ter­gan­gen zu wer­den, nicht auf sich neh­men will, wird es im Le­ben nicht all­zu weit brin­gen.
Luc de Clapiers, Marquis des Vau­venar­gues

Der Him­mel hat den Men­schen als Ge­gen­ge­wicht zu den vie­len Müh­se­lig­kei­ten des Le­bens drei Din­ge ge­ge­ben: Die Hoff­nung, den Schlaf und das La­chen.
Immanuel Kant

Alle Ver­all­ge­mei­ne­run­gen sind falsch, die­se ein­ge­schlos­sen.
Alexander Chase

Ver­nunft an­neh­men kann nie­mand, der nicht schon wel­che hat.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Es kommt nicht da­rauf an, dem Le­ben mehr Jah­re zu ge­ben, son­dern den Jah­ren mehr Le­ben zu ge­ben.
Alexis Carrel

Hu­mor ist das um­ge­kehrt Er­ha­be­ne. Er er­nie­drigt das Gro­ße, um ihm das Klei­ne, und er­höht das Klei­ne, um ihm das Gro­ße an die Sei­te zu setz­en und so bei­de zu ver­nich­ten, weil vor der Un­end­lich­keit al­les gleich und nichts ist.
Jean Paul

Was lange währt, wird end­lich gut, wer lan­ge spart, gibt end­lich viel.
Lü Buwei

Über­all, wo Ju­den zu Ein­fluß gekom­men sind, ha­ben sie fei­ner zu schei­den, schär­fer zu fol­gern, hel­ler und sau­be­rer zu schrei­ben ge­lehrt.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Im übri­gen müs­sen wir ge­ste­hen, daß wir all­mäh­lich auch an eine gött­li­che Mis­sion des Kai­sers Na­po­le­on glau­ben. Wer gro­ße Fisch­hal­te­rei­en kennt, wird wis­sen, daß die Karp­fen leicht Krank­hei­ten preis­ge­ge­ben sind, wenn sie gar zu faul im Schlamm lie­gen. Da pflegt man dann nach Be­dürf­nis Hech­te in den Karp­fen­teich zu set­zen, um die Karp­fen mun­ter zu hal­ten. Und da nun ein­mal Eu­ro­pa zu dem stil­len Was­ser eines Zi­vi­li­sa­tions-Karp­fen­tei­ches aus­ge­bil­det wor­den ist und un­ser Herr­gott noch nicht Zeit zu ha­ben scheint zum jüng­sten Tag, hat er einst­wei­len einen Haupt­hecht in den Teich hin­ein­ge­setzt.
Heinrich Leo

Die Mo­ral ist im­mer die letz­te Zu­flucht der Leu­te, wel­che die Schön­heit nicht be­grei­fen.
Oscar Wilde

Eine Frau ver­zeiht alles — aber sie er­in­nert uns oft daran, daß sie uns verziehen hat.
Karlheinz Böhm

Wenn Gott in sei­ner Rech­ten al­le Wahr­heit und in sei­ner Lin­ken den ein­zi­gen, im­mer re­gen Trieb nach Wahr­heit, ob­schon mit dem Zu­sat­ze, mich im­mer und ewig zu ir­ren, ver­schlos­sen hiel­te und sprä­che zu mir „Wäh­le!” — ich fie­le ihm mit De­mut in sei­ne Lin­ke und sag­te: „Va­ter, gib! Die rei­ne Wahr­heit ist ja doch nur für Dich al­lein!”
Gotthold Ephraim Lessing

De­mo­kra­tie fin­det va­ge Lö­sun­gen für un­lös­ba­re Pro­ble­me.
Reinhold Niebuhr

Eine still­ste­hen­de Uhr hat doch täg­lich zwei­mal rich­tig ge­zeigt und darf nach Jah­ren auf eine lan­ge Rei­he von Er­fol­gen zu­rück­blicken.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Wol­len dich die Pech­sträh­nen nicht ver­las­sen, dann dreh den Spieß um und ver­laß selbst die Pech­sträh­nen.
Christa Schyboll

Bei Wei­bern weiß man nie­mals, wo der En­gel auf­hört und der Teu­fel an­fängt.
Heinrich Heine

Un­ent­schlos­sen­heit ist für die See­le, was die Fol­ter für den Kör­per ist.
Nicolas Chamfort

Groß ist der, der die Stim­me des Win­des in ein Lied ver­wan­delt.
Khalil Gibran

Die Mei­nun­gen der Mas­se sind Ge­spen­ster, mit de­nen man Kin­der er­schrecken kann.
Sokrates

Wer­ke von gro­ßen Gei­stern sind Spie­gel: Wenn ein Af­fe hin­ein­guckt, kann kein Apo­stel her­aus­se­hen.
Georg Christoph Lichtenberg

Die Phan­ta­sie des Man­nes ist die schärf­ste Waf­fe der Frau.
Sophia Loren

Zur Auf­klä­rung wird nichts er­for­dert als Frei­heit, und zwar die un­schäd­lich­ste unter al­lem, was nur Frei­heit hei­ßen mag, näm­lich die: Von sei­ner Ver­nunft in al­len Stücken öf­fent­lich Ge­brauch zu ma­chen.
Immanuel Kant

Krieg ist zu­erst die Hoff­nung, daß es einem bes­ser ge­hen wird, hie­rauf die Er­war­tung, daß es dem an­de­ren schlech­ter ge­hen wird, dann die Ge­nug­tu­ung, daß es dem an­de­ren auch nicht bes­ser geht, und her­nach die Über­ra­schung, daß es bei­den schlech­ter geht.
Karl Kraus

Der Grund, wa­rum es so schwer ist, ein gro­ßes Werk zu voll­brin­gen, ist das Ge­schrei der Men­ge.
Lü Buwei

Er­folg besteht zu 5 Pro­zent aus In­spi­ra­tion, zu 95 Pro­zent aus Tran­spi­ra­tion.
Albert Einstein


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