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33Wenn ihr nur die liebt, die euch lie­ben, wel­chen Dank er­war­tet ihr da­für? Auch die Sün­der lie­ben die, von de­nen sie ge­liebt wer­den.
34Und wenn ihr nur de­nen Gu­tes tut, die euch Gu­tes tun, wel­chen Dank er­war­tet ihr da­für? Das tun auch die Sün­der.
35Und wenn ihr nur de­nen et­was leiht, von de­nen ihr es zu­rück­zu­be­kom­men hofft, wel­chen Dank er­war­tet ihr da­für? Auch die Sün­der lei­hen Sün­dern in der Hoff­nung, al­les zu­rück­zu­be­kom­men.
36Ihr aber sollt eure Fein­de lie­ben und sollt Gu­tes tun und lei­hen, auch wo ihr nichts da­für er­hof­fen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr wer­det Söh­ne des Höch­sten sein; denn auch er ist gü­tig ge­gen die Un­dank­ba­ren und Bö­sen
Seid barm­her­zig, wie es auch euer Va­ter ist!
Lk 6,32-36

Lebenszweck:
Ein Mensch, der schon als klei­ner Christ
Weiß, wo­zu er ge­schaf­fen ist:
„Um Gott zu die­nen hier auf Er­den
Und ewig se­lig einst zu wer­den!” —
Vergißt nach man­chem lie­ben Jahr
Dies Ziel, das doch so ein­fach war,
Das heißt, das ein­fach nur ge­schie­nen:
Denn es ist schwie­rig, Gott zu die­nen.
Eugen Roth

Es gibt kein grö­ße­res Un­heil für die Lie­be als den Tod der Phan­ta­sie.
George Meredith

Es ist nicht der Eid, der den Mann glaub­haft macht, son­dern der Mann, der den Eid glaub­haft macht.
Aischylos

Das wah­re Licht ist das Licht, das aus dem In­nern der mensch­li­chen See­le her­vor­bricht, das den an­de­ren das Ge­heim­nis sei­ner See­le of­fen­bart und an­de­re glück­lich macht, so daß sie sin­gen im Na­men des Gei­stes. Die Wahr­heit aber gleicht den Ster­nen: sie er­scheint nur auf dem dunk­len Hin­ter­grund der Nacht. Die Wahr­heit ist wie al­le schö­nen und gu­ten Din­ge in die­ser Welt: ih­re Wir­kun­gen ent­hül­len sich nur dem, der die Un­barm­her­zig­keit der Falsch­heit und Ver­stel­lung ge­spürt hat. Die Wahr­heit ist das ver­bor­ge­ne Ge­fühl. das uns lehrt, uns zu er­freu­en und die Freu­de mit an­de­ren Men­schen zu tei­len.
Khalil Ghibran

Un­recht, durch Un­recht be­kämpft, wird noch mäc­hti­ger.
Peter Rosegger

Die Kunst zu lie­ben ist stets ro­man­tisch ge­we­sen.
Novalis

In der De­mo­kra­tie ver­wen­det eine Par­tei all ihre Kraft auf den Be­weis, daß die an­de­re unfä­hig zur Re­gie­rung ist — und im all­ge­mei­nen sind bei­de darin er­folg­reich und ha­ben recht.
Henry Louis Mencken

Wenn du im Recht bist, kannst du dir lei­sten, Ru­he zu be­wah­ren, und wenn du im Un­recht bist, kannst du dir nicht lei­sten, sie zu ver­lie­ren.
Mahatma Ghandi

Ei­fer­sucht ist Angst vor dem Ver­gleich.
Max Frisch

Die Gleich­be­rech­ti­gung der Ge­schlech­ter wird erst dann er­reicht sein, wenn mit­tel­mä­ßige Frau­en ho­he Äm­ter be­klei­den.
Françoise Giroud

Takt ist die Fä­hig­keit, einem an­de­ren auf die Bei­ne zu hel­fen, oh­ne ihm da­bei auf die Ze­hen zu tre­ten.
Curt Goetz

Wer in­ter­es­sie­ren will, muß pro­vo­zie­ren.
Salvatore Dali

Das ist das Eigen­tüm­li­che an der Lie­be, daß sie nie­mals gleich blei­ben kann; sie muß un­auf­hör­lich wach­sen, wenn sie nicht ab­neh­men soll.
André Gide

Die Hälf­te des Le­bens ist Glück, die an­de­re Dis­zi­plin — und die ist ent­schei­dend; denn oh­ne Dis­zi­plin kann man mit sei­nem Glück nichts an­fan­gen.
Carl Zuckmayer

Der Lang­sam­ste, der sein Ziel nicht aus den Au­gen ver­liert, geht noch im­mer ge­schwin­der, als wer oh­ne Ziel um­her­irrt.
Gotthold Ephraim Lessing

In je­der wah­ren De­mo­kra­tie ist die Be­am­ten­schaft kein Vor­teil, son­dern eine schwe­re Bür­de, die man ge­rech­ter­wei­se nicht dem einen eher als einem an­de­ren Bür­ger auf­er­le­gen kann. Al­lein das Ge­setz kann die­se Auf­ga­be je­nem auf­er­le­gen, auf den das Los fällt. Denn weil nur dann die Be­din­gung für al­le gleich ist, und die Wahl nicht vom Wil­len eines Men­schen ab­hängt, schränkt kei­ne be­son­de­re An­wen­dung die All­ge­mein­gül­tig­keit des Geset­zes ein.
Jean-Jacques Rousseau

Stroh­köp­fe fan­gen schnell Feu­er.
Ludwig Fienhold

Krie­ge sind das er­schüt­ternd­ste Re­sul­tat einer ge­schei­ter­ten Po­li­tik.
Elfriede Hablé

So­wie man etwas Gu­tes tun will, kann man si­cher sein, Fein­de zu fin­den.
François Marie Arouet (Voltaire)

Die Men­schen sind nicht im­mer, was sie schei­nen; doch sel­ten et­was Bes­se­res.
Gotthold Ephraim Lessing

Takt ist die Fä­hig­keit, andere so dar­zu­stel­len, wie sie sich selbst gern se­hen.
Abraham Lincoln

Einem Men­schen, den Kin­der und Tie­re nicht lei­den kön­nen, ist nicht zu trau­en.
Carl Hilty

Wir wol­len imm­er, was uns zum Vor­teil ge­reicht, aber wir er­ken­nen es nicht im­mer: Das Volk kann nie­mals ver­dor­ben wer­den, aber es wird oft ir­re­ge­führt, und nur dann scheint es das Schlech­te zu wol­len.
Jean-Jacques Rousseau

Wer sei­nen Wil­len durch­set­zen will, muß leise spre­chen.
Jean Giraudoux

Der Op­ti­mist sieht eine Ro­se, nicht aber ih­re Dor­nen. Der Pes­si­mist starrt auf die Dor­nen und ver­gißt die Ro­se.
Khalil Ghibran

Das so­zia­le Eu­ro­pa, das für uns be­son­ders we­sent­lich ist, ver­su­chen mar­xi­sti­sche Kräf­te und ih­re Hel­fers­hel­fer ge­gen den Bin­nen­markt aus­zu­spie­len. Das muß ge­nau­so schei­tern wie ih­re da­ma­li­gen At­tacken ge­gen Groß­eu­ro­pa. So­zia­le Ge­rech­tig­keit ist nur auf der Grund­la­ge einer blühen­den Wirt­schaft denk­bar.
Otto von Habsburg

Aschen­hau­fen haben es gern, wenn man sie für er­lo­sche­ne Vul­ka­ne hält.
Wiesław Brudziński

Das Ge­flecht der re­la­ti­ven Preis­e von Gü­tern un­ter­ein­an­der ist durch die enorm gro­ße Zahl an Pro­duk­tions- und Nach­fra­ge­fak­to­ren, die die­se be­ein­flus­sen, so kom­plex, dy­na­misch und durch Tech­no­lo­gie und In­no­va­tion stän­di­gen Ver­än­de­run­gen un­ter­wor­fen, daß je­de noch so gründ­li­che Pla­nung des Wirt­schafts­ge­sche­hens schei­tern muß, weil sie die Preis­bil­dung nicht dem frei­en Spiel der Markt­kräf­te über­läßßt. Ha­yek sprach in die­sem Zu­sam­men­hang von dem Ver­such der Pla­nung des Wirt­schafts­ge­sche­hens und der Prei­se als dem Ergebnis einer „Anmaßung des Wissens”. Es war diese Anmaßung, an der die Plan­wirt­schaft der So­wjet­un­ion letzt­lich ge­schei­tert ist.
Markus Krall

Nur ein Narr macht kei­ne Ex­pe­ri­men­te.
Charles Darwin

Fern­se­hen ist die Phan­ta­sie der Ar­men.
Wiesław Brudziński

Es ist bes­ser, Eh­run­gen zu ver­die­nen und nicht ge­ehrt zu sein, als ge­ehrt zu sein und es nicht zu ver­die­nen.
Mark Twain

Das Wei­nen ist dem Men­schen an­ge­bo­ren, aber das La­chen will ge­lernt sein.
Max Pallenberg

Der Mensch fürch­tet sich vor al­lem vor dem, was er sich nicht er­klä­ren kann. Das war die Wur­zel des Ge­spen­ster- wie des He­xen­glau­bens oder bei pri­mi­ti­ven Völ­kern die Furcht vor den Gei­stern der Na­tur. Am En­de des zwan­zig­sten Jahr­hun­derts ist durch die Wis­sens­ex­plo­sion un­ser Le­ben der­art kom­plex ge­wor­den, daß wir die Welt noch we­ni­ger ver­ste­hen als die an­geb­lich un­auf­ge­klär­ten Ge­ne­ra­tio­nen vor uns.
Otto von Habsburg

Heu­te ist die Uto­pie vom Vor­mit­tag die Wirk­lich­keit vom Nach­mit­tag.
Friedrich Nietzsche

Ge­he nicht, wo­hin der Weg füh­ren mag, son­dern dort­hin, wo kein Weg ist, und hin­ter­las­se eine Spur.
Jean Paul

Der Nach­teil des Him­mels be­steht da­rin, daß man die ge­wohn­te Ge­sell­schaft ver­mis­sen wird.
Mark Twain

Un­ge­heu­chel­te Hoch­ach­tung ist die Ba­sis wah­rer Freund­schaft, und un­ge­heu­chel­te Hoch­ach­tung kann oh­ne un­ge­heu­chel­ten Ta­del, da, wo Ta­del Platz fin­det, nicht be­ste­hen.
Friedrich Heinrich Jakobi

Die Dummheit ist meist der Bosheit Schwester.
Sophokles

Nicht wer we­nig hat, son­dern wer viel wünscht, ist arm.
Seneca

Die mei­sten Men­schen ster­ben an ih­ren Arz­nei­en und nicht an ih­ren Krank­hei­ten.
Molière

Das Flü­stern einer schö­nen Frau hört man wei­ter als den lau­te­sten Ruf der Pflicht.
Pablo Picasso

Der Furcht­sa­me er­schrickt vor der Ge­fahr, der Fei­ge in ihr, der Mu­ti­ge nach ihr.
Jean Paul

Von Frau­en spricht man nicht, man be­schäf­tigt sich mit ih­nen.
Napoléon Bonaparte

Der Mensch ist ver­lo­ren, der sich früh für ein Ge­nie hält.
Georg Christoph Lichtenberg

Ed­le Lie­be rei­nigt, wie die Tra­gö­die, die Lei­den­schaf­ten des Men­schen.
Jean Paul

Das Al­ter ist ein Ty­rann, der uns die Freu­den der Ju­gend bei To­des­stra­fe ver­bie­tet.
François de La Rochefoucauld

Einen Schuß Wü­ste braucht der Mensch — um des Glücks der Oa­se wil­len.
Martin Kessel

In der Spra­che muß man im­mer ein biß­chen Ge­nauig­keit der Ge­fäl­lig­keit op­fern.
Samuel Johnson

Im näch­sten Krieg wer­den die Über­le­ben­den die To­ten be­nei­den.
Nikita Chruschtschow

Für das Kön­nen gibt es nur einen Be­weis: das Tun.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die gro­ßen Flüs­se brau­chen die klei­nen Wäs­ser.
Albert Schweitzer

Ge­ne verän­dern sich nur al­le 100.000 Jah­re. Das heißt, wenn man sei­nem Mann heu­te sagt, er soll ab­wa­schen, be­grei­fen das seine Ge­ne erst in 100.000 Jah­ren.
Lisa Fitz

Nicht sel­ten wird den un­wich­tig­sten Din­gen die grö­ßte Sorg­falt zu­teil.
Katharina Eisenlöffel

Man­che Ehe ist ein To­des­ur­teil, das jah­re­lang voll­streckt wird.
August Strindberg

Weil das gan­ze Jahr über die Lie­be fehlt, wer­den zu Weih­nach­ten die Kin­der durch Ge­schen­ke be­straft.
Hubert Ries

Ein Stell­ver­tre­ter ist ein Mann, der sich je­den Mor­gen nach un­se­rem Be­fin­den er­kundigt und ent­täuscht ist, wenn man gut ge­schla­fen hat.
Charles de Gaulle

Von al­len Tu­gen­den die schwer­ste und sel­ten­ste ist die Ge­rech­tig­keit.
Franz Grillparzer

Auf­rich­tig­keit ist eine gu­te Sa­che, aber sie ist wert­los oh­ne Lie­be.
Hermann Hesse

Frau­en mit Ver­gan­gen­heit in­te­res­sie­ren die Män­ner, weil die Män­ner hof­fen, daß sich die Ge­schich­te wie­der­holt.
Mae West

Nicht nur einen Tod gibt es. Der uns da­hin­rafft, ist nur der letz­te.
Lucius Annaeus Seneca

So hat das Kind ein königli­ches Verhält­nis zur Zeit, näm­lich keins, wenn es spielt. Das ist es, was wir an der Kind­heit be­wun­dern: Aus­stieg aus Zeit, Pa­ra­dies.
Erich Kästner

Leicht ist es, das noch Ru­hen­de zu len­ken, dem erst Kom­men­den zu­vor­zu­kom­men, das noch Schwa­che zu beu­gen, das noch Klei­ne zu mei­stern. Da­rum ord­ne die Din­ge in ih­rem noch-nicht-Sein. Len­ke im Keim, was spä­ter un­ge­lenk und un­lenk­bar ist.
Lao-tse

So­bald ich das Ziel ken­ne, ha­be ich den hal­ben Weg be­reits zu­rück­ge­legt.
Kurt Tepperwein

Manche lü­gen ja schon, wenn sie be­haup­ten, sie sind Po­li­ti­ker.
Mathias Richling

Man soll kei­ne Dumm­heit zwei­mal be­ge­hen, die Aus­wahl ist schließ­lich groß ge­nug.
Jean-Paul Sartre

Das ein­zi­ge, was man oh­ne Geld ma­chen kann, sind Schul­den.
Heinz Schenk

Der ein­zi­ge, der einen Oze­lot­pelz wirk­lich braucht, ist der Oze­lot.
Bernhard Grzimek

Es ist schlimm, in einem Land zu le­ben, in dem es kei­nen Hu­mor gibt. Aber noch schlim­mer ist es, in einem Land zu le­ben, in dem man Hu­mor braucht.
Berthold Brecht

Wir wür­den viel we­ni­ger Streit in der Welt ha­ben, näh­me man die Wor­te für das, was sie sind: le­dig­lich die Zei­chen unserer Ideen und nicht die Din­ge selbst.
John Locke

Alles wird man dir ver­zei­hen, aber man ist un­er­bitt­lich ge­gen das Ge­nie.
Heinrich Heine

Nie­mand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist.
Matthias Claudius

Ein Po­li­ti­ker ist auch nur ein Mensch aus Fleisch und Geld.
Mathias Richling

Wenn die Re­kla­me kei­nen Er­folg hat, muß man die Wa­re än­dern.
Edgar Fauré

Dumm­heit ist auch eine na­tür­li­che Be­ga­bung.
Wilhelm Busch

Das Glück wird als ge­fähr­lich er­lebt, weil es ein­sam macht.
Bert Hellinger

Ein Di­plo­mat ist ein Mann, der zwei­mal nach­denkt, be­vor er nichts sagt.
Winston Churchill

Die Wil­lens­kraft der Schwa­chen heißt Eigen­sinn.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Es gilt die Kräf­te zu wecken, die in uns stecken.
Joseph Murphy

Frau­en lie­ben es gar nicht, Klatsch wei­ter­zu­er­zäh­len. Sie wis­sen nur nicht, was sie sonst da­mit tun sol­len.
Romy Schneider

Auch der Geist kann eine ero­ge­ne Zo­ne sein.
Raquel Welsh

Al­le Din­ge wer­den zu einer Quel­le der Lust, wenn man sie liebt.
Thomas von Aquin

Die Evo­lu­tion als Tat­sa­che ist un­um­strit­ten, ab sich aber al­les jetzt noch ein zwei­tes Mal so ent­wickeln wür­de, ist eine an­de­re Fra­ge.
Renée Schroeder

Der letz­te Grund des Wi­der­stan­des ge­gen eine Neue­rung in der Me­di­zin ist im­mer der, daß hun­dert­tau­sen­de Men­schen da­von le­ben, daß et­was un­heil­bar ist, denn das Ge­setz des öko­no­mi­schen Ego­is­mus ist stär­ker als je­de Hu­ma­ni­täts­idee.
Franz Friedmann

Was bringt den Dok­tor um sein Brot?
a) die Ge­sund­heit,
b) der Tod.
Drum hält der Arzt,
auf daß er le­be,
uns zwi­schen bei­den in der Schwe­be.
Eugen Roth

Die Ver­nunft formt den Men­schen, der Ver­stand lei­tet ihn.
Jean-Jacques Rousseau

Je­der ist be­ru­fen et­was in der Welt zur Voll­en­dung zu brin­gen.
Martin Buber

Was kann dem Schöpfer lieber sein als ein fröhliches Geschöpf.
Gotthold Ephraim Lessing

Bil­dung macht den Men­schen zu einem gu­ten Ge­sell­schaf­ter für sich selbst.
Thomas Fuller

Ein Mensch oh­ne Le­bens­plan ist wie ein Schiff oh­ne Kom­paß.
Emil Oesch

Seit Aus­bruch des deutsch-so­wje­ti­schen Krie­ges im Jah­re 1941 wur­de sy­ste­ma­tisch das Wort „Na­tio­nal­so­zia­lis­mus” durch den Be­griff „Fa­schis­mus” er­setzt — aus­ge­hend vom Sprach­ge­brauch lin­ker Grup­pie­run­gen. Das war im Lich­te der ob­jek­ti­ven Tat­sa­chen zwar un­rich­tig. Der stän­di­ge Ge­brauch die­ser Ver­fäl­schung hat aber da­zu ge­führt, daß es in­ter­es­sier­ten Kräf­ten wie der So­wjet­union und ih­ren frei­wil­li­gen oder un­frei­wil­li­gen Pro­pa­gan­di­sten ge­lang, nun­mehr den ein­zig rich­ti­gen Be­griff „Na­tio­nal­so­zia­lis­mus” zu ver­drän­gen. Dies ge­schah aus dem ein­fa­chen Grund, daß man hier die ge­mein­sa­me so­zia­li­sti­sche Wur­zel zwi­schen dem so­wje­ti­schen und dem hit­le­ri­schen Sy­stem ver­ges­sen ma­chen woll­te.
Otto von Habsburg

Dumm­heit ist der Glau­be, ge­nug zu wis­sen.
Anita Daniel

Meh­re­re Ent­schul­di­gun­gen sind im­mer über­zeu­gen­der als eine.
Aldous Huxley

Die größ­te Lie­be ist im­mer die, die un­er­füllt bleibt.
Sir Peter Ustinov

Ein Fi­nanz­mi­ni­ster ist ein ge­setz­lich auto­ri­sier­ter Ta­schen­dieb.
Paul Ramadier

Wir glau­ben, Er­fah­run­gen zu ma­chen, aber die Er­fah­run­gen ma­chen uns.
Eugène Ionesco

Der Glau­be an das Gu­te ver­mehrt das Gu­te in der Welt.
Hans Margolius

Im Hau­se muß be­gin­nen, was leuch­ten soll im Va­ter­land.
Jeremias Gotthelf

Ein Mensch mit Cou­rage ist so gut wie eine Mehr­heit.
Andrew Jackson

Den­ken ist wun­der­voll, aber noch wun­der­vol­ler ist das Er­leb­nis.
Oscar Wilde

Daß vie­le Frau­en in der Schwan­ger­schaft ko­mi­sche Sa­chen es­sen wie Rinds­fi­let mit Va­nil­le­eis, liegt da­ran, daß der Mann kocht.
Ingo Oschmann

Wie man in den Wald hin­ein­ruft, so schallt es her­aus.
Franz Josef Strauss

Wenn dir das Echo nicht ge­fällt, ruf doch an­ders in den Wald hin­ein!
Christoph von Ottakring

Kon­ven­tion heißt Über­ein­kom­men in Wor­ten und Hand­lun­gen oh­ne Über­ein­kom­men des Ge­fühls.
Friedrich Nietzsche

Der ein­zi­ge Be­reich ne­ben der Au­ßen­po­li­tik, in dem der Staat mei­ner Mei­nung nach noch einen Wett­be­werbs­vor­teil ge­gen­über der Pri­vat­wirt­schaft, den Ge­mein­den oder Ge­mein­de­ver­bän­den bie­tet, ist die Auf­recht­er­hal­tung des Rechts­staa­tes. Für den über­wie­gen­den Teil der Be­völ­ke­rung ist die wich­tig­ste Auf­ga­be des Staa­tes, ih­nen Rechts­sic­her­heit oder „law and or­der” zu ga­ran­tie­ren. Da­für sind die mei­sten Men­schen be­reit, so­wohl er­heb­li­che fi­nan­ziel­le Op­fer auf sich zu neh­men als auch auf man­che Frei­hei­ten und po­li­ti­sche Rech­te zu ver­zich­ten. Dro­hen an­ar­chi­sche Zu­stän­de, ist der Ruf nach dem star­ken Mann oder dem Dik­ta­tor schnell da, der mit eiser­ner Hand auf­räu­men soll. Wem der de­mo­kra­ti­sche Rechts­staat wich­tig ist, wird die Auf­recht­er­hal­tung des Rechts­staa­tes als die mit Ab­stand wich­tig­ste Auf­ga­be des Staa­tes be­trach­ten, lan­ge vor den vie­len Auf­ga­ben, die der Staat heu­te noch wahr­nimmt.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Mit einem Eigen­heim hat sich schon manch einer sei­ne Zu­kunft verbaut.
Werner Mitsch

Hin­ter einer lan­gen Ehe steht im­mer eine sehr klu­ge Frau.
Ephraim Kishon

Gut zu­ge­haue­ne Stei­ne schlie­ßen sich oh­ne Mör­tel an­ein­an­der.
Marcus Tullius Cicero

Ein De­men­ti ist nach den Spiel­re­geln der ho­hen Po­li­tik ein hal­bes Ein­ge­ständ­nis einer gan­zen Dumm­heit.
Saint-John Perse

Spe­zia­li­sten sind Leu­te, die nur eine Sai­te auf ihrer Fi­del ha­ben.
Henry Miller

Der Ge­schmack des ge­teil­ten Bro­tes hat nicht sei­nes­glei­chen.
Antoine de Saint-Exupéry

Was wir bei uns Stolz nen­nen, nen­nen wir bei an­de­ren Auf­ge­bla­sen­heit.
Heinz Hilpert

An Äußer­lich­kei­ten ist schwer zu er­ken­nen, wie es in­nen aus­sieht.
Katharina Eisenlöffel

Se­lig sind die Ver­geß­li­chen, denn sie wer­den auch mit ih­ren Dumm­hei­ten fer­tig.
Friedrich Nietzsche

Den un­ge­rech­ten Frie­den fin­de ich im­mer noch bes­ser als den ge­rech­te­sten Krieg.
Marcus Tullius Cicero

Glau­be nennt man die An­ge­wöh­nung gei­sti­ger Grund­sät­ze oh­ne Grün­de.
Friedrich Nietzsche

Al­le an­zie­hen­den Leu­te sind im­mer schon im Kern ver­dor­ben. Da­rin liegt das Ge­heim­nis ih­rer An­zie­hungs­kraft.
Oscar Wilde

Lang­wei­ler: Einer der re­det, wenn er dir zu­hö­ren soll­te.
Ambrose Bierce

Das Amt des Dich­ters ist nicht das Zei­gen der We­ge, son­dern vor al­lem das Wecken der Sehn­sucht.
Hermann Hesse

Un­ge­lieb­ten Per­so­nen rech­nen wir die Ar­tig­kei­ten, wel­che sie uns er­wei­sen, zum Ver­ge­hen an.
Friedrich Nietzsche

An­mut ist eine Schön­heit, die nicht von der Na­tur ver­ge­ben, son­dern von dem Sub­jek­te selbst her­vor­ge­bracht.
Friedrich Schiller

Schau­spie­ler sind die ein­zi­gen eh­ren­wer­ten Heuch­ler.
William Hazlitt

Man­cher ist bes­ser für den Sport aus­ge­rü­stet als für das Le­ben.
Eleonore van der Straten

Schnee, der sich leicht bal­len läßt, schmilzt bald.
Jean Paul

Wer al­le Zie­le er­reicht, hat wahr­schein­lich nied­rig ge­wählt.
Herbert von Karajan

Ge­schichts­schrei­bung ist nichts an­de­res als die Un­fall­chro­nik der Mensch­heit.
Maurice de Talleyrand

Kein Ge­schenk mag eine Men­schen­see­le mehr er­freu­en als Ver­ständ­nis.
Elfriede Hablé

Das ent­schei­dend Cha­rak­te­ri­sti­sche die­ser Welt ist ih­re Ver­gäng­lich­keit.
Franz Kafka

Wer nicht zu sich selbst steht, ver­liert sich am Bei­spiel an­de­rer.
Ernst Moritz Arndt

Dem Geld darf man nicht nach­lau­fen; man muß ihm ent­ge­gen­kom­men.
Aristoteles Onassis

Wenn wir die Zie­le wol­len, wol­len wir auch die Mit­tel.
Immanuel Kant

Ge­seg­net sei der, der nichts er­war­tet. Er wird nie ent­täuscht wer­den.
Alexander Pope

To­ren be­su­chen im frem­den Land die Mu­seen, Wei­se ge­hen in die Ta­ver­nen.
Erich Kästner

Das Ur­teil der Men­ge ma­che dich im­mer nach­denk­lich, aber nie­mals ver­zagt.
Platon

In der einen Hälf­te un­se­res Le­bens op­fern wir Ge­sund­heit, um Geld zu er­wer­ben. In der an­de­ren Hälf­te op­fern wir Geld, um die Ge­sund­heit wie­der­zu­er­lan­gen.
François Marie Arouet (Voltaire)

Ein an die Macht ge­kom­me­ner Freund ist ein ver­lo­re­ner Freund.
Henry Adams

Dein Heim kann dir die Welt er­set­zen, doch nie die Welt dein Heim.
Homer

Wer sich selbst nicht hel­fen will, dem kann nie­mand hel­fen.
Hans Adolf Pestalozzi

Viel Schlech­tes ent­steht, wenn man Gu­tes über­treibt.
Thornton Wilder

Die schwie­rig­ste Turn­übung ist im­mer noch die, sich selbst auf den Arm zu neh­men.
Werner Fink

Selbst­lo­sig­keit ist Eigen­lie­be, die sich schämt.
Hans Lohberger

Die Men­schen ver­ste­hen nicht, welch große Ein­nah­me­quel­le in der Spar­sam­keit liegt.
Marcus Tullius Cicero

Bis vor ein paar Jah­ren konn­te ein Kind durch Bil­dungs­an­stren­gun­gen so­zi­al auf­stei­gen, das Ab­itur war ein biß­chen müh­sam, aber es brach­te echt was. Heu­te ist das Ab­itur in ge­wis­sen Bun­des­län­dern nur noch ein In­diz da­für, daß je­mand im Mul­tip­le-Choice-Test die Kom­pe­tenz hat, zu goo­geln, ob die Haupt­stadt von Frank­reich Pa­ris heißt, Pa­ki­stan, Pas­ta­schiut­ta oder Pa­ra­glid­ing. Die­se Re­form, die zwei­fel­los eine Art un­blu­ti­ge Ent­haup­tung dar­stellt, be­deu­tet die Ein­füh­rung der Guil­lo­ti­ne in das Schul­sy­stem.
Harald Martenstein

Mo­de ist viel­leicht kei­ne Waf­fe der Frau, aber sie lie­fert ihr we­nig­stens die Mu­ni­tion.
Brigitte Bardot

Graz war En­de der 1980er Jah­re — an­ders als in den 1960er Jah­ren — zum Wie­ner Wi­der­part ge­wor­den: an­ti-hi­sto­risch, an­ti-aka­de­misch, wild und oh­ne viel theo­re­ti­schen Hin­ter­grund. Die zweit­größ­te Stadt Öster­reichs — nur ne­ben­bei war Graz auch Lan­des­haupt­stadt der Stei­er­mark — for­der­te zum zwei­ten Mal in kur­zer Zeit das kul­tu­rel­le Wien her­aus, zu­erst in der Li­te­ra­tur, jetzt in der Ar­chi­tek­tur. Im po­si­ti­ven Sin­ne war es ein Kom­post­hau­fen von Ide­en, aus dem plötz­lich auch be­son­de­re Pro­jek­te wuch­sen. Das Mo­dell Stei­er­mark bot als kul­tur­po­li­ti­scher Auf­trag mehr Mög­lich­kei­ten in der Um­set­zung an­spruchs­vol­ler Ar­chi­tek­tur. Die Idee war an sich ge­nial. (...) Im so­zia­len Wohn­bau war es die Ab­sicht, mit fi­nan­ziell be­grenz­ten Mit­teln einen Wohn­wert zu er­rei­chen, jen­seits des ge­nos­sen­schaft­li­chen Ein­heits­brei­es — und da­bei die Ar­chi­tek­tur nicht links lie­gen zu las­sen.
Volker Giencke

Der Wil­le zum Sy­stem ist ein Man­gel an Recht­schaf­fen­heit.
Friedrich Nietzsche

Manch­mal braucht man viel Mut, kein Held zu wer­den.
Gabriel Laub

Man­che Leu­te schla­fen nur des­halb so gut, weil sie lang­wei­li­ge Träu­me ha­ben.
Anne Louise Germaine de Staël

Wir sind ge­gen kei­ne Feh­ler an an­de­ren in­to­le­ran­ter, als wel­che die Ka­ri­ka­tur un­se­rer eige­nen sind.
Franz Grillparzer

Der Weg des Pa­ra­do­xes ist der Weg zur Wahr­heit. Um die Wirk­lich­keit zu prü­fen, muß man sie auf dem Seil tan­zen las­sen.
Oscar Wilde

Das Ta­del­lo­se man­cher Bür­ger er­in­nert an die ver­däch­ti­ge Per­fek­tion fal­scher Ge­bis­se.
Hans Arndt

Tap­fer­keit ist stets ein Wi­der­spruch in sich. Sie ist der mäch­ti­ge Wil­le, am Le­ben zu blei­ben, ge­klei­det in die Be­reit­schaft zu ster­ben.
Gilbert Keith Chesterton

Die bös­ar­tig­sten Cli­quen be­ste­hen nur aus einem ein­zel­nen.
George Bernard Shaw

Ein Geschäft wird erst dann ein Geschäft, wenn man dem Finanzamt nachweisen kann, daß es kein Geschäft war.
Markus Ronner

Miß­er­folg ist die Chan­ce, es beim näch­sten Mal bes­ser zu ma­chen.
Henry Ford

Po­li­tik ist der Spiel­raum, den die Wirt­schaft ihr läßt.
Dieter Hildebrandt

Die Zu­kunft ist als Raum der Mög­lich­kei­ten der Raum un­se­rer Frei­heit.
Karl Jaspers

Wo al­le das Glei­che den­ken, denkt kei­ner viel.
Walter Lippmann

Wer mir mei­ne Frei­heit läßt, kann mich zu sei­nem Skla­ven machen.
Jean Paul

Wei­se sein heißt: Sich nicht da­rüber schä­men, daß man nichts weiß; sich nicht da­vor fürch­ten, daß man nichts weiß, und: nicht da­rauf stolz sein, daß man nichts weiß.
Hans Krailsheimer

Man muß die Zu­kunft im Sinn ha­ben und die Ver­gan­gen­heit in den Ak­ten.
Charles M. de Talleyrand

Wenn Sie Ihr Geld noch zäh­len kön­nen, sind Sie nicht wirk­lich reich.
J. Paul Getty

Wei­ber su­chen eine zar­te See­le und einen star­ken Kör­per.
Jean Paul

Auf al­les, was der Mensch sich vor­nimmt, muß er sein Ich aus­rich­ten.
Novalis

Je mehr man eine Kon­struk­tion ver­ein­facht, de­sto mehr Cha­rak­ter nimmt sie an.
Jean Prouvé

„Miß nicht die Zeit”, sprach mei­ne See­le zu mir, „in­dem du sagst, die­ses war ge­stern und je­nes wird mor­gen sein.”
Denn ehe meine See­le zu mir sprach, hielt ich die Ver­gan­gen­heit für eine Epo­che, die nicht wie­der­kehrt, und die Zu­kunft für einen Zeit­ab­schnitt, der nie­mals er­reicht wer­den kann.
Jetzt aber weiß ich, daß ein Au­gen­blick der Ge­gen­wart die ge­sam­te Zeit in sich birgt, und in ihm liegt all das, was man er­hof­fen, tun und ver­wirk­li­chen kann.
Meine See­le er­mahn­te mich, und sie riet mir, nicht die Welt zu be­gren­zen, in­dem ich sa­ge: „Hier, da und dort.” Be­vor mei­ne See­le mich er­mahn­te, mein­te ich, jeder Ort, an den ich ging, sei weit von je­dem an­de­ren ent­fernt.
Jetzt habe ich er­­fah­ren, daß der Ort, an dem ich bin, auch im­mer al­le an­de­ren Or­te mit ein­schließt; und die Ent­fer­nung, die ich durch­mes­se, birgt al­le Ent­fer­nun­gen in sich.
Khalil Ghibran

Die Re­for­ma­to­ren ver­ges­sen im­mer, daß man, um den Stun­den­zei­ger zu rücken, bloß den Mi­nu­ten­zei­ger zu drehen braucht.
Jean Paul

Von wel­cher Sei­te auch im­mer man sich auf den Weg zum Ur­sprung macht, man ge­langt stets zum glei­chen Schluß; und zwar zur Er­kennt­nis, daß der ge­sell­schaft­li­che Pakt unter den Bür­gern eine Gleich­heit schafft, wo­nach sie sich al­le un­ter den glei­chen Be­dinun­gen ver­pflich­ten und an den glei­chen Rech­ten er­freu­en dür­fen.
Jean-Jacques Rousseau

Ein biß­chen Furcht vor et­was Be­stimm­ten ist gut. Sie dämpft die viel grö­ße­re Furcht vor et­was Un­be­stimm­ten.
Robert Musil

Man hof­fe nie, mit einer Frau sich zu ver­tra­gen, mit der man sich als Braut ge­zankt.
Jean Paul

Wer lä­chelt, statt zu to­ben, ist im­mer der Stär­ke­re.
Lao-tse

Wis­se um dei­nen ei­ge­nen Wert, und du wirst nicht zu­grun­de ge­hen. Die Ver­nunft ist dein Licht und das Leucht­feuer der Wahr­heit. Ver­nunft ist die Quel­le des Le­bens. Gott hat dir das Wis­sen ge­ge­ben, auf daß du un­ter ih­rem Licht nicht nur ihn an­be­test, son­dern da­mit du auch dich selbst in dei­ner Schwä­che und Stär­ke se­hen kannst.
Khalil Ghibran

Um zur Wahr­heit zu ge­lan­gen, soll­te man die Mei­nung des Geg­ners zu ver­tei­di­gen su­chen.
Jean Paul

Wer in die Öf­fent­lich­keit tritt, hat kei­ne Nach­sicht zu er­war­ten und kei­ne zu for­dern.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Chan­cen­ge­rech­tig­keit be­deu­tet: Men­schen sol­len von An­fang an die Chan­ce ha­ben, durch ih­re Lei­stung und ihr En­ga­ge­ment an der ge­sell­schaft­li­chen Ent­wick­lung teil­zu­ha­ben. […] Chan­cen­ge­rech­tig­keit be­deu­tet auch die Frei­heit, ge­bo­te­ne Chan­cen nicht zu nüt­zen.
Harald Mahrer

Man muß manch­mal von einem Men­schen fort­ge­hen, um ihn zu fin­den.
Heimito von Doderer

Wer kei­nen Rat sucht, ist ein Narr. Seine Tor­heit macht ihn der Wahr­heit ge­gen­über blind, bö­se und wi­der­spen­stig, und er wird zu einer Ge­fahr für sei­ne Ge­fähr­ten.
Khalil Ghibran

So­lang ein Weib liebt, liebt es in einem fort; ein Mann hat da­zwi­schen zu tun.
Jean Paul

Hab Son­ne im Her­zen, auch wenn's im Hirn fin­ster ist.
Aus: Sodom und Gomorrha rot­kap­pel­zwer­gi­scher Dicht­kunst

Ge­seg­net sei der, der nichts er­war­tet. Er wird nie ent­täuscht wer­den.
Alexander Pope

Je all­ge­mei­ne­res Wohl­ge­fal­len einer er­regt, de­sto seich­ter ist es.
Stendhal

Das Stau­nen ist eine Sehn­sucht nach Wis­sen.
Thomas von Aquin

Es ist fast un­mög­lich, die Fackel der Wahr­heit durch ein Ge­drän­ge zu tra­gen, oh­ne je­man­dem den Bart zu ver­sen­gen.
Georg Christoph Lichtenberg

Um zu wissen, ob ein Gedanke neu ist, braucht man ihn nur recht einfach auszudrücken.
Luc de Clapiers, Marquis des Vauvenargues

Dem Blö­den fährt bei je­dem sinn­vol­len Wort der Schrecken in die Glie­der.
Heraklit

Die Ehe ist die Ver­ei­ni­gung zwei­er gött­li­cher We­sen, damit auf Er­den ein drit­tes ge­bo­ren wer­den kann. Sie ist das An­ein­an­der­bin­den zwei­er See­len in hef­ti­ger Lie­be, um die Tren­nung auf­zu­he­ben; die hö­he­re Über­ein­stim­mung, die zwei ge­trenn­te Ein­hei­ten zwei­er See­len ver­bin­det; der gol­de­ne Ring einer Ket­te, de­ren er­stes Glied ein Blick und de­ren letz­tes die Ewig­keit ist. Sie ist der er­fri­schen­de Re­gen, der vom un­be­fleck­ten Him­mel fällt, um die Ge­fil­de der gött­li­chen Na­tur frucht­bar zu ma­chen und zu seg­nen.
Khalil Ghibran

Bücher
Ein Mensch, von Büchern hart bedrängt,
An die er lang sein Herz gehängt,
Beschließt voll Tatkraft, sich zu wehren,
Eh sie kaninchenhaft sich mehren.
Sogleich, aufs äußerste ergrimmt,
Er ganze Reihn von Schmökern nimmt
Und wirft sie wüst auf einen Haufen,
Sie unbarmherzig zu verkaufen.
Der Haufen liegt so, wie er lag,
Am ersten, zweiten, dritten Tag.
Der Mensch beäugt ihn ungerührt
Und ist dann plötzlich doch verführt,
noch einmal hinzusehn genauer —
Sie da, der schöne Schopenhauer ...
Und schlägt ihn auf und liest und liest,
Und merkt nicht, wie die Zeit verfließt ...
Beschämt hat er nach Mitternacht
Ihn auf den alten Platz gebracht.
Dorthin stellt er auch eigenhändig
Den Herder, achtundzwanzigbändig.
E. T. A. Hoffmanns Neu-Entdeckung
Schützt diesen auch vor Zwangs­voll­streckung.
Kurzum, ein Schmöker nach dem andern
Darf wieder auf die Bretter wandern.
Der Mensch, der so mit halben Taten
Beinah schon hätt den Geist verraten,
Ist nun getröstet und erheitert,
Daß die Entrümpelung gescheitert.
Eugen Roth

Üb­ri­gens ist die Häu­fig­keit der To­des­stra­fen im­mer ein Zei­chen für die Schwä­che und Träg­heit in einer Re­gie­rung. Es gibt so gut wie kei­nen Böse­wicht, den man nicht für ir­gend et­was nütz­lich ma­chen könn­te. Man darf — nicht ein­mal zur Ab­schreckung — nie­man­den sonst tö­ten als den, den man oh­ne Ge­fahr nicht er­hal­ten kann.
Jean-Jacques Rousseau

Ha­be kei­ne Angst da­vor, daß dein Le­ben eines Ta­ges en­det. Fürch­te lie­ber, daß du ver­säumst, es rich­tig zu be­gin­nen.
Kardinal Newman

Ein Wei­ber­feind ist auch ein Men­schen­feind.
Jean Paul

Wer sei­ner Ju­gend hin­ter­her­läuft, läuft dem Al­ter in die Ar­me.
Willy Millowitsch

Die Ge­schich­te soll nicht das Ge­dächt­nis be­schwe­ren, son­dern den Ver­stand er­leuch­ten.
Gotthold Ephraim Lessing

Wer in der Zu­kunft le­sen will, muß in der Ver­gan­gen­heit blät­tern.
André Malraux

Die For­de­rung an den Ge­setz­ge­ber, kurz und ver­ständ­lich zu schrei­ben, soll­te ne­ben der Ver­fas­sung für je­ne Gevset­zes­ma­te­rie gel­ten, mit der der nor­ma­le Bür­ger im Lauf sei­nes Le­bens kon­fron­tiert wird. Wenn der Staat einer­seits da­von aus­geht, daß es Auf­ga­be des Bür­gers ist, Ver­fas­sung und Ge­set­ze zu ken­nen, so muß es an­de­rer­seits Auf­ga­be des Staa­tes sein, den Bür­ger so gut als mög­lich über den ak­tu­el­len Ge­set­zes­stand zu in­for­mie­ren. In die­sem Zu­sam­men­hang kann man nicht oft ge­nug da­rauf hin­wei­sen, daß der Staat ein Dienst­lei­stungs­un­ter­neh­men sein soll­te, das dem Bür­ger zu die­nen hat und nicht um­ge­kehrt.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Die Welt ist ein wun­der­schö­nes Buch, doch von ge­rin­gem Nut­zen für den, der nicht le­sen kann.
Carlo Goldoni

Kei­ne Ge­walt hat Dauer.
Leonardo da Vinci

Die Staats­form muß ein durch­sich­ti­ges Ge­wand sein, das sich dicht an den Leib des Vol­kes schmiegt.
Georg Büchner

Wenn die Rei­chen die Ar­men ih­rer Rech­te be­rau­ben, so wird das ein Bei­spiel für die Ar­men, die Rei­chen ih­res Ei­gen­tums zu be­rau­ben.
Thomas Paine

All­zu gro­ße Über­le­gen­heit macht oft un­ge­eig­net für die Ge­sell­schaft. Man geht auch mit Klein­geld, nicht mit Gold­bar­ren auf den Markt.
Jean Paul Sartre

Das Band der Freund­schaft ver­bin­det en­ger als das des Blu­tes oder der Schwä­ger­schaft; denn die Freun­de ha­ben wir, wie wir sie uns wäh­len, die Ver­wand­ten aber, wie das Glück sie uns gibt.
Giovanni Boccaccio

Blicke je­den Tag in dein Ge­wis­sen und bes­se­re dich. Wenn du die­se Pflicht ver­nach­läs­sigst, wirst du Wis­sen und Ver­nunft, die in dir woh­nen, un­treu wer­den.
Khalil Ghibran

Das jüdi­sche Ge­setz, das im­mer noch be­steht, und das Ge­setz des Soh­nes Is­ma­els, das schon seit zehn Jahr­hun­der­ten die hal­be Welt re­giert, spre­chen noch heu­te zu uns von den gro­ßen Män­nern, die sie er­las­sen ha­ben; und wäh­rend die hoch­mü­ti­ge Phi­lo­so­phie und der blin­de Par­tei­geist in die­sen nur glück­li­che Be­trü­ger sieht, be­wun­dert der wah­re Po­li­ti­ker in ih­ren Grün­dun­gen den gro­ßen und mäch­ti­gen Geist, der den dau­er­haf­ten Ein­rich­ti­gun­gen vor­steht.
Jean-Jacques Rousseau

Wir müs­sen die Wirk­lich­keit dem Ideal, aber nicht die­ses je­ner an­pas­sen.
Jean Paul

Wün­schen — pla­nen — wa­gen — sie­gen!
Nikolaus B. Enkelmann

Die Welt ist im­mer noch von je­nen zer­stört wor­den, die sie in den Him­mel heben woll­ten.
Erwin Teufel

Er muß­te erst mit dem Kopf ge­gen die Bäu­me ren­nen, ehe er merk­te, daß er auf dem Holz­we­ge war.
Wilhelm Busch

Es geht mit den Kin­dern des Gei­stes wie mit den ir­di­schen: Sie wach­sen, wäh­rend sie schla­fen.
Hans Christian Morgenstern

Al­les Ge­lin­gen hat sein Ge­heim­nis. Alles Miß­lin­gen sei­ne Grün­de.
Joachim Kaiser

Ein Ehe­mann ist Roh­stoff, kein Fer­tig­pro­dukt.
Grete Weiser

Es gibt zwei Ar­ten von Mit­ar­bei­tern, aus de­nen nie et­was Rich­ti­ges wird: Die­je­ni­gen, die nie tun, was man ih­nen sagt, und die­je­ni­gen, die nur tun, was man ih­nen sagt.
Christopher Morley

Es ist eben­so leicht, sich selbst zu täu­schen, oh­ne es zu mer­ken, wie es schwer ist, die an­de­ren zu täu­schen, oh­ne daß sie es be­mer­ken.
François de La Rochefoucault

Das wich­tig­ste Re­sul­tat al­ler Bil­dung ist die Selbst­er­kennt­nis.
Ernst von Feuchtersleben

Das Le­ben gilt nichts, wo die Frei­heit fällt.
Arthur Schopenhauer

Der Mensch ver­mag un­end­lich viel, wenn er nur will.
Johann Heinrich Pestalozzi

Voll­kom­men­heit muß das Ziel je­des wah­ren Künst­lers sein.
Ludwig van Beethoven

Zu­frie­den­heit mit sei­ner La­ge ist der größ­te und si­cher­ste Reich­tum.
Marcus Tullius Cicero

Al­le Men­schen sind De­mo­kra­ten, wenn sie glück­lich sind.
Gilbert Keith Chesterton

Char­me ist der Tanz des Kör­pers mit dem Geist.
Peter Tille

Je­der­mann hat ge­ra­de so viel Ei­tel­keit, wie es ihm an Ver­stand fehlt.
Friedrich Nietzsche

Dank­bar­keit ist kei­ne Tu­gend, sie ist eine Kunst.
Richard Friedenthal

Die mil­de­sten El­tern ha­ben die un­bän­dig­sten Kin­der.
Constantin Brunner

In den mei­sten Fäl­len ist Glück kein Ge­schenk, son­dern ein Dar­le­hen.
Albrecht Goes

Die Fäl­schung un­ter­schei­det sich vom Ori­gi­nal da­durch, daß sie ech­ter aus­sieht.
Ernst Bloch

Eine Fehl­ent­schei­dung auf An­hieb spart im­mer­hin Zeit.
Helmar Nahr

Nicht stän­di­ger Kampf ist das Kenn­zei­chen des ge­sun­den Wett­be­werbs, son­dern Viel­falt.
Amschel Meyer Rothschild

Vie­le, von de­nen man glaubt, sie sei­en ge­stor­ben, sind bloß ver­hei­ra­tet.
Françoise Sagan

Gewinn ist so not­wen­dig wie die Luft zum At­men, aber es wä­re schlimm, wenn wir nur wirt­schaf­ten wür­den, um Ge­win­ne zu ma­chen, wie es schlimm wä­re, wenn wir nur leb­ten, um zu at­men.
Hermann Josef Abs

Ich ha­be die An­wei­sung ge­ge­ben, mich je­der­zeit auf­zu­wecken, wenn eine na­tio­na­le Not­lage ein­tritt, selbst wenn ich in einer Ka­bi­nett­sit­zung sein soll­te.
Ronald Reagan

Beim Flir­ten lau­fen Män­­ner einer Frau nach, die längst hin­ter ih­nen her ist.
Colette

Wir nei­gen im­mer dazu, ein dickes Buch zu sehr zu lo­ben, weil wir es ge­le­sen ha­ben.
Edward Morgan Forster

Für eine gu­te Ehe gibt es einen ein­fa­chen Maß­stab: Man ist dann glück­lich ver­hei­ra­tet, wenn man lie­ber heim­kommt als fort­fährt.
Luise Ullrich

Un­ter­ne­hmens­füh­rung ist wie Kin­der­er­zie­hung: Wenn das Ba­by den zwei­ten Schritt vor dem er­sten macht, dann fällt es um.
Joseph Lauder

Wäh­le nie­man­den zum Freund, von dem du nicht weißt, wie er sei­ne bis­he­ri­gen Freun­de behan­delt.
Isokrates

Will man einen Freund ha­ben, muß man auch einen Krieg füh­ren wol­len, und um Krieg zu füh­ren, muß man Feind sein kön­nen.
Friedrich Nietzsche

Al­les, vom Nied­rig­sten bis zum Höch­sten, vom Klein­sten bis zum Größ­ten, lebt gleich­be­rech­tigt in dir. In einem ein­zi­gen Atom fin­dest du al­le Ele­men­te der Er­de, ein ein­zi­ger Trop­fen Was­ser be­in­hal­tet al­le Ge­heim­nis­se des Oze­ans, und in einer ein­zi­gen Re­gung des Gei­stes fin­dest du die Be­we­gung sämt­li­cher Le­bens­ge­set­ze.
Khalil Ghibran

Die schlech­te­ste Cha­rak­ter­ei­gen­schaft eines Men­schen ist die na­tür­li­che Un­treue. Da­ge­gen hel­fen auch al­le son­sti­gen so­ge­nann­ten gu­ten Ei­gen­schaf­ten nicht. Sie ma­chen ihn nur ge­fähr­licher.
Carl Hilty

Der Vor­teil der Klug­heit be­steht da­rin, daß man sich dumm stel­len kann.
Kurt Tucholsky

Das Gegen­teil von so­zial ist so­zia­li­stisch.
Christoph von Ottakring

Ein Gentle­man ist ein Mann, der einer Frau ge­gen­über nicht aus dem Rah­men fällt, auch wenn er über sie im Bil­de ist.
Werner Finck

Ein Be­ra­ter ist je­mand, der dir die Arm­band­uhr weg­nimmt, um dir zu sa­gen, wie spät es ist.
Roy Kinnear

In der Ein­sam­keit müs­sen wir un­se­re Ge­dan­ken über­wa­chen, in der Fa­mi­lie un­se­re Lau­nen und in Ge­sell­schaft un­se­re Zun­gen.
Hannah More

Daß die Frau­en das letz­te Wort hab­en, be­ruht haupt­säch­lich da­rauf, daß den Män­ern nichts mehr ein­fällt.
Hanne Wieder

Je plan­mäßi­ger die Men­schen vor­ge­hen, de­sto wirk­sa­mer trifft sie der Zu­fall.
Friedrich Dürrenmatt

Trach­te so zu le­ben, daß du der Ge­walt nicht be­darfst.
Lew Tolstoi

Er­fah­rung ist der Va­ter der Weis­heit und Er­in­ne­rung ihre Mut­ter.
Thomas Fuller

Im glei­chen Maß, wie ein Mensch zu hof­fen ver­mag, emp­fin­det er Ent­täu­schung.
Elfriede Hablé

Ge­sund­heit ist ge­wiß nicht al­les, aber ohne Ge­sund­heit ist al­les nichts.
Arthur Schopenhauer

Ein ewig Rät­sel ist das Le­ben, und ein Ge­heim­nis bleibt der Tod.
Emanuel Geibel

Wenn zu häu­fig be­gna­digt wird, be­deu­tet dies, daß die Straf­ta­ten der Be­gna­di­gung bald nicht mehr be­dür­fen, und je­der sieht, wo­hin das führt.
Jean-Jacques Rousseau

Es liegt in der mensch­li­chen Na­tur, ver­nünf­tig zu den­ken und un­ver­nünf­tig zu han­deln.
Anatole France

Das schön­ste al­ler Ge­heim­nis­se ist es, ein Ge­nie zu sein und es als ein­zi­ger zu wis­sen.
Mark Twain

Es gibt kei­ne kriegs­lü­ster­nen Völ­ker; es gibt nur kriegs­lüster­ne Füh­rer.
Ralph J. Bunche

Kom­mu­nis­mus ist, wenn je­der von je­dem ge­nug hat.
Silviu Brucan

Wo die Wor­te gar so leicht und be­hen­de da­hin­fah­ren, da sei auf der Hut; denn die Pfer­de, die den Wa­gen mit Gü­tern hin­ter sich ha­ben, ge­hen lang­sa­men Schrit­tes.
Matthias Claudius

Der Fa­mi­lien­va­ter ist der Aben­teu­rer un­se­rer mo­der­nen Zeit.
André Gide

Er han­delt mit an­de­ren Mei­nun­gen: Er war Pro­fes­sor der Phi­lo­so­phie.
Georg Christoph Lichtenberg

Wer tap­fer ist, der ist auch ge­dul­dig.
Thomas von Aquin

Es gab eine Zeit, da muß­te je­der jun­ge Mensch die Hoch­schul­rei­fe er­lan­gen. So kommt es, daß wir lau­ter Fuß­ball­schieds­rich­ter und kei­ne Mit­tel­stür­mer ha­ben.
Lothar Späth

Ein ge­schei­ter Mann muß so ge­scheit sein, Leu­te an­zu­stel­len, die viel ge­schei­ter sind als er.
John F. Kennedy

Schul­den: an­er­kann­te Me­tho­de, Ver­mö­gens­steuer zu spa­ren.
Michael Schiff

Eine Au­ster sprach zu ih­rer Nach­ba­rin: „Ich tra­ge gro­ßen Schmerz in mir. Schwer ist er und rund, und ich ha­be gro­ße Not.” Die an­de­re Au­ster ant­wor­te­te mit über­heb­li­cher Selbst­zu­frie­den­heit: „Ge­lobt sei der Him­mel und das Meer, denn ich ha­be kei­ne Schmer­zen. Es geht mir gut, in­nen und außen.” In die­sem Au­gen­blick kam ein Krebs vor­bei und hör­te die bei­den Au­stern. Da­rauf sag­te er zu der­je­ni­gen, die in­nen wie außen un­ver­sehrt war: „Ja, dir geht es wohl gut; doch der Schmerz, den dei­ne Nach­ba­rin in sich trägt, ist eine Per­le von hin­rei­ßen­der Schön­heit.”
Khalil Ghibran

Ich habe schon er­klärt, was die bür­ger­li­che Frei­heit ist; im Hin­blick auf die Gleich­heit soll die­ses Wort nicht be­deu­ten, daß das Aus­maß an Macht und Reich­tum ab­so­lut das­sel­be für al­le sei, son­dern daß die Macht auf al­le Ge­walt ver­zich­te und nur auf der Grund­la­ge von Stel­lung und Ge­setz aus­ge­übt werde, als auch, daß im Hin­blick auf den Reich­tum kein Bür­ger ge­nü­gend ver­mö­gend sei, sich einen an­de­ren kau­fen zu kön­nen, und keiner so arm, daß er sich zu ver­kau­fen ge­zwun­gen wä­re. Das setzt von sei­ten der Gro­ßen Mä­ßi­gung ihrer Mit­tel und ih­res wirt­schaft­li­chen Ein­flus­ses vor­aus, und bei den Klei­nen die Mä­ßi­gung des Neids und der Beg­ehr­lich­keit.
Jean-Jacques Rousseau

Es ist be­kannt, daß der ra­di­kal­ste Re­vo­lu­tio­när am Tag nach der Re­vo­lu­tion ein Kon­ser­va­ti­ver wird.
Hannah Arendt

Jede Kri­se ist ein Ge­schenk des Schick­sals an den schaf­fen­den Men­schen.
Stefan Zweig

Al­les selbst machen zu wol­len ist das Kenn­zei­chen des Un­be­gab­ten.
Richard Schaukal

Voreilig
Ein Mensch in seinem ersten Zorn
Wirft leicht die Flinte in das Korn,
Und wenn ihm dann der Zorn verfliegt,
Die Flinte wo im Korne liegt.
Der Mensch bedarf dann mancher Finte,
Zu kriegen eine neue Flinte.
Eugen Roth

Ein Wirt­schafts­fach­mann ist ein Mensch, der die Hälf­te eines Jah­res Plä­ne er­ar­bei­tet und die an­de­re Hälf­te Recht­fer­ti­gun­gen dafür, daß die Din­ge nicht so ge­lau­fen sind, wie er sie ge­plant hat­te.
Willi Biene

Um nicht auf der Strecke zu blei­ben, muß man ge­le­gent­lich vom Weg ab­kom­men.
Carlhans Damm

Menschen, die nicht groß sind, machen sich gerne breit.
Friedl Beutelrock

Wer sich je­man­den zum Feind macht, soll­te des­sen Freun­de ken­nen.
Kurt Tachmenn

Man­che hal­ten einen aus­ge­füll­ten Ter­min­ka­len­der für ein aus­ge­füll­tes Le­ben.
Gerhard Uhlenbruck

Die Mehr­heit schweigt, weil sie nicht exi­stiert. Sie ist nur eine Sum­me von Min­der­hei­ten.
Gabriel Laub

Man soll­te nur von Pes­si­mi­sten Geld bor­gen, denn sie er­war­ten oh­ne­hin nicht, daß sie es je­mals zu­rück­be­kom­men.
Georg Thomalla

Der Mensch wird nicht erst durch die Ar­beit zum Men­schen.
Papst Johannes Paul II.

Reue ist nach­träg­lich ent­rich­te­te Ver­gnü­gungs­steuer.
Senta Berger

Ein Lä­cheln ko­stet we­ni­ger als Elek­tri­zi­tät und bringt mehr Licht.
Abbé Pierre

Män­ner sind wie Zäh­ne: Es dau­ert lan­ge, bis man sie be­kommt. Und wenn man sie hat, tun sie einem weh. Und wenn sie nicht mehr da sind, hin­ter­las­sen sie eine Lücke.
Françoise Rosay

Wir sind eine Par­tei de­rer, die ihr ei­ge­nes Geld ris­kie­ren, und wir kämp­fen ge­gen je­ne, die frem­des Geld ver­wirt­schaf­ten.
Lothar Späth

Es gibt wohl kaum einen ge­fähr­li­che­ren Men­schen auf der Welt als einen mit dem Emp­fin­dungs­ver­mö­gen eines Künst­ler, je­doch oh­ne des­sen Ta­lent. Im besten Falle werden solche Menschen Innenarchitekten, um schlechtesten Mas­sen­mör­der oder Kri­ti­ker.
Barry Humphries

Je kla­rer man sich aus­drückt, de­sto ge­fähr­li­cher wer­den die Wor­te.
May Sarton

Schö­ne Ta­ge lobt man am Abend, schö­ne Frau­en am Mor­gen.
Ovid

Man kann nicht nur auf Pro­be le­ben.
Papst Johannes Paul II.

Wer auf sein Recht pocht, klopft sich die Fin­ger wund.
Elfriede Hablé

Mo­ral ist die Gram­ma­tik der Re­li­gion; es ist leich­ter ge­recht als schön zu han­deln.
Ludwig Börne

Das Wort Kir­chen­steu­er such­te ich bis­her in der Hei­li­gen Schrift ver­ge­bens.
Werner Mitsch

Ver­su­che nie, Är­ger in Al­ko­hol zu er­trän­ken. Du wirst ihn nicht los, denn Al­ko­hol kon­ser­viert.
Oskar Kunz

Wer nicht tan­zen kann, schimpft auf die Mu­sik­ka­pel­le.
Heiner Geißler

Der Ver­such, den Him­mel auf Er­den zu ver­wirk­li­chen, pro­du­zier­te stets die Höl­le.
Sir Karl Popper

Nicht­wol­len ist der Grund.
Nichtkönnen ist der Vorwand.
L. Annaeus Seneca

La­che, und die Welt wird mit dir la­chen. Schnarc­he, und du schläfst al­lein.
Anthony Burgess

Ein Kom­pli­ment ist so etwas wie ein Kuß durch einen Schlei­er.
Victor Hugo

Die­je­ni­gen, die zu klug sind, um in der Po­li­tik tä­tig zu sein, wer­den da­durch be­straft, daß sie von Leu­ten re­giert wer­den, die düm­mer sind als sie selbst.
Platon

In einem fal­schen Be­griff von Frei­heit liegt die Wur­zel der Kri­se von Ehe und Fa­mi­lie.
Papst Johannes Paul II.

Am An­fang ge­hö­ren al­le Ge­dan­ken der Lie­be. Spä­ter ge­hört al­le Lie­be den Ge­dan­ken.
Albert Einstein

Ein Klu­ger: Einer, der zehn Pro­zent des­sen glaubt, was er hört, ein Vier­tel des­sen, was er liest, und die Hälf­te des­sen, was er sieht.
Ambrose Bierce

Die Flie­ge, die nicht ge­klappt sein will, setzt sich auf am si­cher­sten auf die Klap­pe selbst.
Georg Christoph Lichtenberg

Män­ner sind Aus­län­der im Land der Emo­tio­nen.
Cheryl Benard

Mo­de ist eine so un­er­träg­li­che Form der Häß­lich­keit, daß wir sie alle sechs Mo­na­te än­dern müs­sen.
Oscar Wilde

In dem Ma­ße, wie der Wil­le und die Fä­hig­keit zur Selbst­kri­tik stei­gen, hebt sich auch das Ni­veau der Kri­tik der an­de­ren.
Christian Morgenstern

Nie­mand kann gut be­feh­len, der nicht zu­vor ge­hor­chen ge­lernt hat.
Aristoteles

Den idea­len Gat­ten gibt es nicht; der idea­le Gat­te bleibt le­dig.
Oscar Wilde

Jung­ge­sel­len sind Män­ner, die ger­ne ver­hei­ra­tet wä­ren, aber nicht stän­dig.
Helen Vita

Faul­heit ist der Hang zur Ru­he oh­ne vor­her­ge­hen­de Ar­beit.
Immanuel Kant

Eine Mehr­heit ist im­mer die schlag­fer­tig­ste Ant­wort.
Benjamin Disraeli

Die Mo­ral sinkt mit der Son­ne.
Hans Kasper

Ich er­war­te, daß der Ar­tist erst ein­mal oben turnt und sei­ne Lei­stung bringt. Und wenn er da­ne­ben­greift, dann sind noch zwei da, die ihn hal­ten. Das heißt näm­lich So­li­da­ri­tät. Und erst wenn al­les schief geht, dann ist da das Netz, das ihn auf­fängt. Aber wenn er vom Tra­pez fällt und da un­ten sit­zen schon hun­der­te, was glau­ben Sie, wie es dem geht der run­ter­fällt, und de­nen, die un­ten sit­zen? Das ist das Sy­stem des So­zia­lis­mus.
Lothar Späth

Einen ewi­gen Feh­ler ma­chen al­le je­ne Men­schen, die sich un­ter Glück­se­lig­keit die Er­fül­lung ihrer Wün­sche vor­stel­len.
Lev Tolstoi

Nur der Über­zeug­te über­zeugt.
Joseph Joubert

Ich stim­me mit der Ma­the­ma­tik nicht über­ein. Ich mei­ne, daß die Sum­me von Nul­len eine ge­fähr­li­che Zahl ist.
Stanisław Jerzy Lec

Neu­gier ist die ge­spann­te Angst, daß es Wun­der ge­ben könn­te.
Anton Kuh

Ko­chen ist wie die Lie­be. Man soll­te ganz und gar da­rin auf­ge­hen oder es blei­ben las­sen.
Harriet van Horne

Es sind klei­ne Leu­te, de­ren Haß nicht ein­mal bis an meine Wa­den reicht. Mit stump­fen Zäh­nen na­gen sie an mei­nen Stie­feln. Das bellt sich müd da un­ten.
Heinrich Heine

Co­lum­bus wuß­te, wo­von er aus­ging, aber nicht, wo­hin er fuhr.
André Malraux

Die Un­ter­drücker der Mensch­heit be­stra­fen ist Gna­de, ih­nen ver­zei­hen ist Bar­ba­rei.
Georg Büchner

Wo am mei­sten Emp­fin­dung ist, ist größ­tes Mär­ty­rer­tum.
Leonardo da Vinci

Das Fa­ta­le am So­zia­lis­mus ist, daß die­je­ni­gen, die was lei­sten, sich nichts lei­sten kön­nen, da­mit die­je­ni­gen, die nichts lei­sten, sich nicht un­be­hag­lich füh­len. Und das Schlim­me ist, daß das die­se kon­ser­va­ti­ven So­zia­li­sten gar nicht mer­ken.
Lothar Späth

Es gibt die un­be­kann­te Hei­lig­keit des täg­li­chen Le­bens.
Papst Johannes Paul II.

Wer heu­te noch glaubt, er kann mit Zöl­len und an­de­ren Han­dels­hemm­nis­sen sei­nen Heim­markt schüt­zen, scha­det sei­ner Hei­mat gleich zwei­fach:
1. Der Kon­su­ment muß hö­he­re Prei­se und schlech­te­re Qua­li­tä­ten in Kauf neh­men.
2. Die Ar­beits­plät­ze sind ge­fähr­det, da nicht nur der Kon­su­ment, son­dern auch der Pro­du­zent hö­he­re Prei­se be­zah­len muß und ge­gen­über der au­län­di­schen Kon­kur­renz be­nach­tei­ligt wird.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Glück und Weis­heit fin­den sich nur ein, wenn man kei­ne Be­din­gun­gen stellt.
Arthur Rubenstein

Nur wenn man nie­mals über die Ein­rich­tun­gen der Ge­sell­schaft nach­ge­dacht hat, ahnt man nicht, daß so­wohl die Frei­heit als auch der Frie­den sol­che Nei­gun­gen des mensch­li­chen Her­zens wie Ei­tel­keit, Stolz, Ehr­geiz, Hab­sucht, Vor­lie­be für Aus­zeichn­un­gen und al­le La­ster der Ei­gen­lie­be ge­gen sich hat.
Jean-Paul Marat

Wenn du den Oze­an er­reichst, hö­re auf, von den Flüs­sen zu spre­chen.
Abu't-Madschd Sana'i

Je­de Ga­be ist eine Auf­ga­be.
Käthe Kollwitz

Brauchst du dir Gott erst zu be­wei­sen? Zün­det man denn eine Fackel an, um die Son­ne zu se­hen?
Boris Tschenjankov

Stil ist rich­ti­ges Weg­las­sen des Un­we­sent­li­chen.
Anselm Feuerbach

Ein Zwerg auf den Schul­tern des Rie­sen kann wei­ter se­hen als der Rie­se.
Johann Jakob Wilhelm Heinse

Es ist an der Zeit, daß der Mensch wieder Herr und Ziel von Wis­sen­schaft und Tech­nik wird, da­mit das Werk sei­nes Gei­stes und sei­ner Hän­de nicht ihn und sei­ne Um­welt ver­schlingt.
Papst Johannes Paul II.

Krei­se sind so­ge­nann­te Un­ecke und ver­keh­ren haupt­säch­lich in Zir­keln.
Willi Biene

Ver­ur­tei­le dei­nen Näch­sten nicht; du weißt nicht, was du in sei­ner La­ge ge­tan hät­test.
Sprüche der Väter

Der bes­se­re Teil der Tap­fer­keit ist die Vor­sicht.
William Shakespeare

Für Juristen
Ein Mensch, nach län­germ Ehe­lei­den,
Faßt end­lich Mut und läßt sich schei­den.
Kaum ist die Sa­che ab­ge­spro­chen,
Hat er sich jäh den Hals ge­bro­chen.
Sein Tod läßt selbst die Wit­we kalt,
Doch bit­ter weint der Rechts­an­walt.
Eugen Roth


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