Hier geht es nach unten!

Sprüche & Zitate

aus aller Welt

Hier geht es nach unten!

Suchmaschine
1. Teil 2. Teil 3. Teil 4. Teil 5. Teil 6. Teil
7. Teil 8. Teil 9. Teil 10. Teil 11. Teil 12. Teil

Hier geht es nach unten!

Die Wahr­heit wird Euch frei­ma­chen.
Joh. 8,32

Wenn du in einem Loch sitzt: Hör auf zu gra­ben!
Donald Rumsfeld

Die Welt ist voll von Leu­ten, die Was­ser pre­di­gen und Wein trin­ken.
Giovanni Guareschi

Ein Mäd­chen und ein Gläs­chen Wein ku­rie­ren alle Not — und wer nicht trinkt und wer nicht küßt, der ist so gut wie tot.
Johann Wolfgang von Goethe

Man spricht vom vie­len Trin­ken stets, doch nie vom vie­len Dur­ste.
Joseph Victor von Scheffel

Wer nicht liebt Wein, Weib und Ge­sang, der bleibt ein Narr sein Le­ben lang.
Martin Luther

Nimm vom Staat das Recht weg, was bleibt dann als eine gro­ße Räu­ber­ban­de?
Augustinus von Hippo

In­for­ma­tion über Geld ist fast so wich­tig wie Geld selbst.
Walter Wriston

Ein Le­ben oh­ne Fe­ste ist wie ein lan­ger Weg oh­ne Ein­kehr.
Demokrit

Ein Trink­ge­fäß, so­bald es leer, macht keine rech­te Freu­de mehr.
Wilhelm Busch

Wein sau­fen ist Sün­de, Wein trin­ken ist be­ten. Las­set uns be­ten.
Theodor Heuss

Geld hat nicht nur den Cha­rak­ter von Geld, es hat da­rüber hin­aus einen pro­duk­ti­ven Cha­rak­ter, den wir ge­wöhn­lich Ka­pi­tal nen­nen.
Hl. Bernhardin von Siena

Die Zen­tral­ban­ken glau­ben welt­weit, daß sie den hei­li­gen Gral des Bes­ser­wis­sens ge­fun­den ha­ben.
Ihre key­nesia­ni­schen Mo­del­le ha­ben sie be­sof­fen ge­macht mit der Hy­bris der An­ma­ßung von Wis­sen.
Es ist die glei­che Hy­bris, die die Kom­mu­ni­sten ver­an­laßt hat zu glau­ben, sie könn­ten die Pro­duk­tion und Zu­tei­lung al­ler Gü­ter im GosPlan zu­sam­men­fas­sen. GosPlan war im so­wje­ti­schen Pla­nungs­sy­stem die ober­ste Be­fehls­be­hör­de, bei der al­le Fä­den zu­sam­men­lie­fen. Dort hat man ge­glaubt, daß man Herr der La­ge ist, wenn man die Fä­den zie­hen kann. In Wahr­heit ha­ben sie sich nur in dem un­end­li­chen Ge­wirr von Fä­den to­tal ver­hed­dert. Der gor­di­sche Kno­ten war eine Schnür­sen­kel­schlei­fe da­ge­gen.
Markus Krall

Wer säuft und nach­her noch sa­gen kann, wie­viel er ge­sof­fen hat, hat nicht ge­sof­fen.
Tim Mälzer

Es ist gut zu wis­sen, daß man eigent­lich al­les ma­chen kann. Man muß nur da­mit an­fan­gen.
Julie Deane

Die Fra­ge ist nicht, wer mir eine Er­laub­nis er­teilt. Die Fra­ge ist, wer mich auf­hal­ten kann.
Alissa Sinowjewna Rosenbaum (Ayn Rand)

Wenn man zehn­tau­sen­de Vor­schrif­ten er­läßt, zer­stört man je­de Ach­tung vor dem Ge­setz.
Winston Spencer Churchill

Ein Abend, an dem sich al­le An­wes­en­den einig sind, ist ein ver­lore­ner Abend.
Albert Einstein

Ernst­haf­tig­keit ist die Zu­flucht de­rer, die nichts zu sa­gen ha­ben.
Oscar Wilde

Wenn es ernst wird, muß man lü­gen.
Jean-Claude Juncker

Eine freie Pres­se kann gut oder schlecht sein, aber eine Pres­se oh­ne Frei­heit kann nur schlecht sein
Albert Camus

Ich hät­te vie­le Din­ge be­grif­fen, hät­te man sie mir nicht er­klärt.
Stanislaw Jerzy Lec

Wer Wein mit An­dacht trinkt, be­tet — wer ihn säuft, sün­digt!
Martin Luther

Hab­gier und Frie­den schlie­ßen ein­an­der aus.
Erich Fromm

Laßt kei­nen zu euch kom­men, oh­ne daß er bes­ser und glück­li­cher wie­der geht.
Mutter Teresa

Wein­trin­ker se­hen gut aus, sind in­tel­li­gent, sexy — und der Wein ist auch ge­sund.
Stephan Pernkopf

Wein er­regt das Herz und macht es für die Lie­be emp­fäng­lich.
Publius Ovidius Naso

Das Au­ßer­or­dent­li­che ge­schieht nicht auf glat­tem, ge­wöhn­li­chen We­ge.
Johann Wolfgang von Goethe

Ob aber je­mand lang­sam oder schnell geht, viel oder we­nig schläft, oft oder sel­ten zu Hau­se, präch­tig oder schlecht ge­klei­det ist, Wein oder Bier trinkt, Schul­den oder Geld macht, eine Ge­lieb­te hat oder nicht — was geht es dich an, wenn du nicht sein Vor­mund bist?
Adolf Franz Friedrich von Knigge

Was man nicht auf­gibt, hat man nie ver­lo­ren.
Friedrich von Schiller

Die mei­sten Ar­gu­men­te ge­gen freie Märkt­e wur­zeln in einer Ab­nei­gung ge­gen die Frei­heit als sol­che.
Milton Friedman

Mit der Grö­ße der Auf­ga­ben wächst die Kraft des Gei­stes.
Friedrich Schiller

Die Din­ge sind nie so, wie sie sind. Sie sind im­mer das, was man aus ih­nen macht.
Jean Anouilh

Wir al­le wis­sen, daß der Mo­loch Kon­sum­ge­sell­schaft einem un­auf­halt­sa­men En­de zu­geht, daß die Mei­nung, es gel­te nur das Mehr und Noch­mehr an Wachs­tum und Um­satz, falsch ist.
Karl Heinz Ritschel

Ge­wit­ter, Sturm und Re­gen
ver­kün­den Got­tes Se­gen
dem, wel­cher ihm ver­traut.
Fried­rich Leo­pold Graf zu Stol­berg-Stol­berg

Das Mensch­lich­ste, was wir ha­ben, ist doch die Spra­che.
Theodor Fontane

Das Feh­len sicht­ba­rer Ge­walt er­laubt der Ma­ni­pu­la­tion, sich als je­ne Frei­heit aus­zu­ge­ben, die sie ent­zieht.
Friedrich Hacker

Nicht sel­ten ist Stur­heit der Grund­stein eige­ner Zer­stö­rung.
Katharina Eisenlöffel

Die Wahr­heit lau­tet, daß heu­te ge­ra­de die Schwä­che des de­mo­kra­ti­schen Staa­tes die größ­te Ge­fahr für die De­mo­kra­tie und da­mit für die Frei­heit des Bür­gers ist. Ein Staat ist nicht des­we­gen stark, weil er eine Fül­le von Zu­stän­dig­kei­ten hat und über einen in­tak­ten Ver­wal­tungs­ap­pa­rat ge­bie­ten kann. Er ist stark, wenn bei den Ver­fü­gen­den der Wil­le be­steht, von die­sen Zu­stän­dig­kei­ten und von der Ver­wal­tungs­macht in ih­ren Hän­den auch tat­säch­lich Ge­brauch zu ma­chen. Er ist schwach, wenn die­ser Wil­le schwankt oder fehlt, aus wel­chen Grün­den im­mer. Zur Zeit scheint es, daß die Ver­ant­wort­li­chen sich ih­res Rechts nicht gewiß, daß sie sich ihrer Sache, soweit sie Sache des Staates ist, nicht si­cher sind, und daß sie vor al­lem an der Le­gi­ti­ma­tion des de­mo­kra­ti­schen Staa­tes zwei­feln, sich ge­gen die Fein­de sei­ner Ver­fas­sung zu weh­ren, be­son­ders dann, wenn die­se schlau ge­nug sind, für ihr Zer­stö­rungs­werk die de­mo­kra­ti­schen Frei­hei­ten in An­spruch zu neh­men. Der de­mo­kra­ti­sche Staat aber darf sich um der Frei­heit wil­len nicht selbst auf­ge­ben. Er be­fin­det sich in einer Not­wehr­si­tua­tion und muß da­raus die Fol­ge­run­gen zie­hen.
Hanns-Martin Schleyer

Ein Pa­tri­ot muß im­mer be­reit sein, sein Land ge­gen sei­ne Re­gie­rung zu ver­tei­di­gen.
Edward Abbey

Ein Kom­pro­miß ist dann voll­kom­men, wenn bei­de das be­kom­men, was sie nicht ha­ben wol­len.
Edgar Faure

Lei­den sol­len läu­tern, sonst hat man gar nichts von ih­nen.
Jean Paul

Der Un­ter­schied zwi­schen Er­folg und Miß­er­folg ist der Un­ter­schied zwi­schen Rich­tig­tun und Fast-Rich­tig­tun.
Edward Simmons

Wenn al­le Men­schen ihr Miß­ge­schick auf einen ein­zi­gen Hau­fen leg­ten, von dem sich je­der den glei­chen An­teil zu neh­men hät­te — die mei­sten Men­schen wä­ren froh, wenn sie ih­ren ei­ge­nen Bei­trag zu­rück­be­kom­men und ver­schwin­den könn­ten.
Sokrates

Die Er­fah­run­gen sind die Sa­men­kör­ner, aus de­nen die Klug­heit em­por­wächst.
Konrad Adenauer

Es wird uns so ge­hen, wie wir es uns sel­ber schaf­fen. Wenn wir als frei­es Volk schei­tern, dann schei­tern wir am ei­ge­nen Un­ver­mö­gen.
Julius Raab

Wie soll einer ge­gen an­de­re Wohl­wol­len emp­fin­den und aus­üben, wenn es ihm sel­ber nicht wohl ist?
Johann Wolfgang von Goethe

Glück­li­che Men­schen ge­hen in der Ar­beit auf, aber nie­mals un­ter.
Rudolf Scheid

Die größ­te Ge­fahr im Le­ben ist, daß man zu vor­sich­tig wird.
Alfred Adler

Es gibt kei­ne Neu­tra­li­tät im gei­stig-po­li­ti­schen Stand­ort­be­reich. Es gibt kei­ne Neu­tra­li­tät in der Zu­ge­hö­rig­keit zur frei­en west­li­chen Völ­ker­fa­mi­lie.
Karl Heinz Ritschel

Kein klu­ger Mann wi­der­spricht sei­ner Frau. Er war­tet, bis sie es selbst tut.
Humphrey Bogart

Mit Schlag­zei­len er­obert man Le­ser, mit In­for­ma­tio­nen er­hält man sie.
Lord Alfred Northcliffe

Wo un­ter den Men­schen die Ehr­furcht schwin­det, schwillt die Furcht.
Lao-tse

Er­eig­nis­se, die er nicht be­greift, nennt der Mensch Zu­fall.
Werner Mitsch

Die Hoff­nung ist der Streit zwi­schen der Le­bens­lust und den Er­fah­run­gen.
Gabriel Laub

Das Glück im Le­ben hängt von den gu­ten Ge­dan­ken ab, die man hat.
Marc Aurel

Die mei­sten Men­schen brau­chen mehr Lie­be, als sie ver­die­nen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die Kunst ist die ir­di­sche Schwe­ster der Re­li­gion.
Adalbert Stifter

Die Aus­rot­tung des Na­zis­mus. [...] Die Staats­re­gie­rung rech­net es sich zum Ver­dienst an, daß sie diesen Kampf nicht mit Hit­ler­schen Me­tho­den, nicht na­zi­stisch, ge­führt hat, sie hat viel­mehr ih­ren Stolz da­rein­ge­setzt, als Rechts­staat mit ge­setz­li­chen Mit­teln vor­zu­ge­hen. Sie hat da­rum zu­gleich mit dem Ver­bot der na­tio­nal­so­zia­li­sti­schen Par­tei und Be­we­gung die Re­gi­strie­rung der Mit­glie­der die­ser Par­tei an­ge­ord­net und da­bei den Re­gi­strier­ten auch nicht das Rechts­mit­tel der Be­ru­fung ver­sagt. So­weit jetzt die noch nicht ab­ge­schlos­se­ne Re­gi­strie­rung er­ken­nen läßt, er­gibt die sta­ti­sti­sche Ver­ar­bei­tung der Re­gi­ster, daß nur ein nicht all­zu gro­ßer Teil der Mit­glie­der und An­wär­ter die­ser Par­tei na­zi­sti­scher Ge­sin­nung war und sich na­zi­stisch be­tä­tigt hat. Die al­ler­größ­te An­zahl ist dem wirt­schaft­li­chen, gesell­schaft­li­chen oder selbst dem per­sön­li­chen Zwan­ge er­le­gen. Al­le Per­sön­lich­kei­ten, wel­che in ir­gend­ei­ner öf­fent­li­chen oder wirt­schaft­li­chen Stel­lung von Be­deu­tung oder bei einem Kriegs­be­trie­be in Ar­beit stan­den, wa­ren ein­fach bei Ver­lust ih­rer Stel­lung der Par­tei an­zu­gehö­ren ge­nö­tigt. Sie ha­ben die­sem er­pres­se­ri­schen Zwang nicht wi­der­stan­den, aber wie man von den Ge­lehr­ten, Künst­lern, Ge­wer­be­trei­ben­den, Kauf­leu­ten, die sich sel­ten mit po­li­ti­schen Fra­gen ab­ge­ge­ben hat­ten, oder von dem Schrecken der Ar­beits­lo­sig­keit und dem Kon­zen­tra­tions­la­ger be­droh­ten Ar­bei­tern ver­lan­gen, daß sie hel­den­haft ih­re Exi­stenz in die Schan­ze schla­gen, um sich der Wer­bung einer Par­tei zu ent­zie­hen, die mit sol­chem Elan und noch da­zu mit so ver­blüf­fen­den An­fangs­er­fol­gen die öf­fentl­i­che Mei­nung des Lan­des be­herrsch­te!
Karl Ren­ner, Drei Mo­na­te Auf­bau­ar­beit der Pro­vi­so­ri­schen Staats­re­gie­rung der Re­pu­blik Öster­reich, 1945

Es gibt kei­nen er­kenn­ba­ren Weg vor uns, son­dern nur hin­ter uns.
Waldemar Bonsels

Er­folg ha­ben heißt, daß man im­mer öf­ter Pau­sen ma­chen kann — so lan­ge, bis man nur noch Pau­sen macht.
Ephraim Kishon

Die ein­zi­ge Art, das Le­ben zu mei­stern, be­steht da­rin, es zu lie­ben.
Georges Bernanos

Wer die Zu­kunft nur mit Furcht er­war­tet, impft sie mit Schrecken.
Hans Kasper

Die Ge­las­sen­heit ist eine an­mu­ti­ge Form des Selbst­be­wußt­seins.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Nur wer er­wach­sen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.
Erich Kästner

Je rei­cher man an Ur­tei­len ist, de­sto är­mer wird man an Vor­ur­tei­len.
Henry Miller

Zu­fall ist das Pseu­do­nym, wenn Gott nicht mit sei­nem ei­ge­nen Na­men un­ter­schrei­ben will.
Daniel Goeudevert

Ich be­trach­te die Mu­sik als die Wur­zel al­ler üb­ri­gen Kün­ste.
Heinrich von Kleist

Der ein­zi­ge Mist, auf dem wirk­lich nichts wächst, ist der Pes­si­mist.
Gian Franco Kasper

Faul­heit ist die Ei­tel­keit der Ta­len­tier­ten.
Ingo Appelt

Der Ameri­ka­ner wirft al­les fort: Tra­di­tion, al­te Au­tos, sein Ge­burts­haus, Staub­sau­ger und al­te Stie­fel. Wa­rum? — Weil das neue gar nicht so viel ko­stet; weil dort kein Mensch und kein Un­ter­neh­mer auf lang­wie­ri­ge Re­pa­ra­tu­ren ein­ge­rich­tet ist — weil das nie­mand ver­stän­de, daß man einen Ge­gen­stand um sei­ner selbst wil­len kon­ser­viert, wenn an der näch­sten Ecke schon ein an­de­rer steht. Fort mit Scha­den. Der Eu­ro­pä­er aber ist an­häng­li­chen Ge­mü­tes und be­wahrt sich al­les auf. Zum Bei­spiel in der Po­li­tik ... hopp­la — det jeht mir jar nischt an. Aber in der Wirt­schaft hebt er und hebt sie al­les auf.
Kurt Tucholsky

Der Cha­rak­ter ruht auf der Pe­rsön­lich­keit, nicht auf den Ta­len­ten.
Johann Wolfgang von Goethe

To­ta­lis­mus be­deu­tet Ent­per­sön­li­chung und Ver­mas­sung der Men­schen. Die letz­te Vi­sion al­ler to­ta­li­tä­;ren So­zial­pro­gram­me ist: eine Rie­sen­ka­ser­ne, eine Rie­sen­fa­brik, aber auch — ein Rie­sen­ge­fäng­nis zu bau­en.
August M. Knoll

Män­ner ge­hen fremd, weil sie ein­mal Jä­ger wa­ren — und noch Samm­ler sind.
Jochen Malmsheimer

Un­se­re Haupt­auf­ga­be ist nicht zu er­ken­nen, was un­klar in wei­ter Fer­ne liegt, son­dern das zu tun, was klar vor uns liegt.
Thomas Carlyle

Die Men­schen glau­ben all­ge­mein gern, was sie wün­schen.
Gaius Iulius Caesar

Euch ist ge­sagt wor­den, daß ihr gleich einer Ket­te so schwach seid wie euer schwäch­stes Glied.
Dies ist nur die hal­be Wahr­heit. Ihr seid auch so stark wie euer stärk­stes Glied.
Euch nach eurer ge­ring­sten Tat zu mes­sen, heißt, die Kraft des Oze­ans nach der Zart­heit sei­nes Schaums zu be­rech­nen.
Euch nach euren Miß­er­fol­gen zu be­ur­tei­len, heißt, den Jah­res­zei­ten ih­re Un­be­stän­dig­keit vor­zu­wer­fen.
Khalil Ghibran, Der Prophet

Der in­ner­lich ge­spal­te­ne Mensch ist im­mer eine Ge­fahr für sei­ne Um­welt.
Rudolf Kirchschläger

Nur die, wel­che nichts lie­ben und nichts has­sen, tra­gen kei­ne Fes­seln.
Dhammapada

Leu­te, die zu nichts fä­hig sind, sind zu al­lem fä­hig.
John Steinbeck

Kran­ken­hau­ses­sen ist das En­de der Nah­rungs­ket­te.
Hans von Hernals

Je­der Trend tö­tet die Kre­a­ti­vi­tät.
Giorgio Armani

Man ver­liert nicht im­mer, wenn man ent­behrt.
Johann Wolfgang von Goethe

Wo­hin wir blicken, ist eine Ver­en­gung des Frei­heits­rau­mes im Gan­ge. Der Staat über­nimmt im­mer mehr Rech­te, er reg­le­men­tiert und er de­kre­tiert. Hier­her ge­hört die sy­ste­ma­ti­sche Ein­schrän­kung des Ei­gen­tums. Staat und Ge­mein­den wer­den zu Ober­ei­gen­tü­;mern, die dem Pri­va­ten eine be­grenz­te Ver­fü­gungs­ge­walt ein­räu­men. Die Bü­ro­kra­ti­sie­rung wu­chert, der Auf­wand an Pa­pier, an Stem­peln, an Steu­ern wird im­mer grö­ßer. Der ein­zel­ne ver­mag sich kaum noch durch die Bü­ro­kra­tie hin­durch­zu­fin­den. Die Ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren für die­ses oder je­nes stei­gen an. Dies al­les un­ter dem Stich­wort Chan­cen­gleich­heit.
Karl Heinz Ritschel

Um Er­folg zu ha­ben, mußt du den Stand­punkt des an­de­ren ein­neh­men und die Din­ge mit sei­nen Au­gen be­trach­ten.
Henry Ford

Ge­wohn­heit ist eine schreck­li­che Ty­ran­nei.
Wilhelm Heinse

Hoch­mut ist zur Schau ge­tra­ge­ner Stolz. Ech­ter Stolz ver­birgt sich.
Ernst Hohenemser

Die Ei­tel­keit an­de­rer Men­schen wird uns un­er­träg­lich, weil sie un­se­re ei­ge­ne ver­letzt.
François de La Rochefoucault

Wer nicht um sei­ne Her­kunft weiß, hat auch kei­ne Zu­kunft.
Golo Mann

In einem gut re­gier­ten Land ist Ar­mut eine Schan­de, in einem schlecht re­gier­ten Reich­tum.
Kung Fu-tse

Wo viel Geld ist, geht im­mer ein Ge­spenst um.
Theodor Fontane

Die Fä­hig­keit, auf wel­che die Men­schen den mei­sten Wert le­gen, ist die Zah­lungs­fä­hig­keit.
Oskar Blumenthal

Die Be­schei­den­heit ist eine Ei­gen­schaft, die vom Be­wußt­sein der ei­ge­nen Macht her­rührt.
Paul Cézanne

Laß je­der­mann das tun, was er am be­sten ver­steht.
Marcus Tullius Cicero

Wer un­ter die Ober­flä­che dringt, tut es auf ei­ge­ne Ge­fahr.
Oscar Wilde

Da­mit ein mo­nar­chi­scher Staat gut re­giert wer­den kann, müß­te sei­ne Grö­ße oder sei­ne Aus­deh­nung an den Fä­hig­kei­ten des Re­gie­ren­den ge­mes­sen wer­den. Es ist ein­fa­cher zu er­obern als zu herr­schen. Mit einem ge­eig­ne­ten He­bel kann man die Welt mit einem ein­zi­gen Fin­ger aus den An­geln heben, aber um sie zu tra­gen, sind die Schul­tern eines Her­ku­les not­wen­dig.
Jean-Jacques Rousseau

Ich er­ken­ne kein an­de­res Zei­chen der Über­le­gen­heit als die Gü­te.
Leo Tolstoi

Das ein­zig Be­stän­di­ge ist die Ver­gäng­lich­keit.
Elfriede Hablé

Der gei­sti­ge Ho­ri­zont ist der Ab­stand zwi­schen Kopf und Brett.
Christoph von Ottakring

Wer nachts durch die Ka­nä­le zappt, hat sel­ten das Ge­fühl von: „Hier ist das Ve­ne­dig des Wis­sens“. Viel häu­fi­ger ist der Ein­druck, daß man an einer Renn­boot­olym­pia­de der Ver­blö­dung teil­nimmt.
Gerd Scobel

Wir brau­chen nicht Volks­ei­gen­tum, son­dern ein Volk mit Ei­gen­tum.
Der „Bo­te aus dem Bun­des­tag”, Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht, 2003

Wo Nach­rich­ten feh­len, wach­sen die Gerüch­te.
Alberto Moravia

Wenn es näm­lich auch zu­trifft, was ja die Ge­schich­te deut­lich be­stä­tigt, daß un­ter den ver­än­der­ten Ver­hält­nis­sen man­che Auf­ga­ben, die frü­her leicht von klei­ne­ren Ge­mein­we­sen ge­lei­stet wur­de, nur mehr von gro­ßen be­wäl­tigt werden kön­nen, so muß doch all­zeit un­ver­rück­bar je­ner ober­ste so­zial­phi­lo­so­phi­sche Grund­satz fest­ge­hal­ten wer­den, an dem nicht zu rüt­teln noch zu deu­teln ist: Wie das­je­ni­ge, was der Ein­zel­mensch aus ei­ge­ner Ini­tia­ti­ve und mit sei­nen ei­ge­nen Kräf­ten lei­sten kann, ihm nicht ent­zo­gen und der Ge­sell­schafts­tä­tig­keit zu­ge­wie­sen wer­den darf, so ver­stößt es ge­gen die Ge­rech­tig­keit, das, was die klei­ne­ren und die un­ter­ge­ord­ne­ten Ge­mein­we­sen lei­sten und zum gu­ten En­de füh­ren kön­nen, für die wei­te­re und über­ge­ord­ne­te Ge­mein­schaft in An­spruch zu neh­men. Jed­we­de Ge­sell­schafts­tä­tig­keit ist ja ih­rem We­sen und Be­griff nach sub­si­diär; sie soll die Glie­der des So­zial­kör­pers un­ter­stüt­zen, darf sie aber nie­mals zer­schla­gen oder auf­sau­gen.
Papst Pius XI., En­zyk­li­ka Qua­dra­ge­si­mo an­no

Un­ehr­lich­keit und Heu­che­lei machen sich auch in der Po­li­tik auf Dau­er nicht be­zahlt. Auch Po­li­tik ist, wenn sie be­ste­hen will, an ethi­sche Grund­sät­ze ge­bun­den.
Joachim Hellmer

Im Fall der ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­dent­schaft steu­ert die Ma­schi­ne den Fah­rer, der le­dig­lich mit be­ru­hi­gen­den Ge­sten zu ver­ste­hen ge­ben muß, daß er die Ma­schi­ne im Griff hat.
Peter Ustinov

Je­der Aus­bruch aus dem Reich der Not­wen­dig­keit pro­vo­ziert Her­ren wie Skla­ven, neue Not­wen­dig­kei­ten zu er­fin­den, um nicht in das an­spruchs­vol­le Reich der Frei­heit vor­sto­ßen zu müs­sen.
Friedrich Hacker

Die gol­de­ne Re­gel ist, daß es kei­ne gol­de­nen Re­geln gibt.
George Bernard Shaw

Nach der Kraft gibt es nichts so Ho­hes als ih­re Be­herr­schung.
Jean Paul

Es gibt Leu­te, die wol­len lie­ber einen Steh­platz in der er­sten Klas­se als einen Sitz­platz in der drit­ten. Es sind kei­ne sym­pa­thi­schen Leu­te.
Kurt Tucholsky

Der größ­te Feind des Fort­schritts ist nicht der Irr­tum, son­dern die Träg­heit.
Henry Th. Buckle

Bekla­ge nicht, was nicht zu än­dern ist, aber än­de­re, was zu be­kla­gen ist.
William Shakespeare

Krie­ge sind das er­schüt­tern­de Re­sul­tat einer ge­schei­ter­ten Po­li­tik.
Elfriede Hablé

Die Feig­heit tarnt sich am lieb­sten als Vor­sicht oder Rück­sicht.
Sigmund Graff

Hu­mor ist der Knopf, der ver­hin­dert, daß uns der Kra­gen platzt.
Joachim Ringelnatz

Wer nur mit dem Ver­stand lebt, hat das Le­ben nicht ver­stan­den.
Gerd Uhlenbruck

Fast al­le Völ­ker, die kraft­voll auf die Welt ein­ge­wirkt ha­ben, die gro­ße Un­ter­neh­mun­gen ent­wor­fen, ver­folgt und aus­ge­führt ha­ben, von den Rö­mern bis zu den En­glän­dern, wa­ren von einer Ari­sto­kra­tie ge­lei­tet. Darf man sich da­rüber wun­dern?
Alexis de Tocqueville

Schau­en Sie sich die Ge­schich­te des Zio­nis­mus an. Herzl, als er zum er­sten Mal an einen jüdischen Staat dachte, wurde aus­ge­lacht und als Pos­sen­rei­ßer an­ge­se­hen. Aber die Zio­ni­sten wa­ren so hin­ge­bungs­voll und ziel­stre­big, daß sie vol­ler Ei­fer ihr Ziel ver­folg­ten. Da­bei mach­ten sie von al­len ver­füg­ba­ren Mit­teln Ge­brauch — ein­schließ­lich des Ter­ro­ris­mus. Sie ver­schlos­sen sich völ­lig ge­gen­über je­der Kri­tik, nicht nur der Welt, son­dern auch der Kri­tik ih­res ei­ge­nen Vol­kes. Das brach­te ih­nen sehr, sehr schlech­te No­ten in Be­tra­gen ein — aber auch Is­ra­el.
Friedrich Hacker

Die Ver­nunft ist nur der durch die Phan­ta­sie er­wei­ter­te Ver­stand.
Franz Grillparzer

Das Le­ben ist eine Mis­sion.
Giuseppe Mazzini

Die mei­sten Men­schen le­ben in den Rui­nen ih­rer Ge­wohn­hei­ten.
Jean Cocteau

Ver­stand oh­ne Ge­fühl ist un­mensch­lich, Ge­fühl oh­ne Ver­stand ist Dumm­heit.
Egon Bahr

Ich bin Pes­si­mist für die Ge­gen­wart, aber Op­ti­mist für die Zu­kunft.
Wilhelm Busch

Der Sou­ve­rän kann zu­nächst die Re­gie­rung dem gan­zen Volk oder dem größ­ten Teil des Vol­kes über­ant­wor­ten, so daß es mehr mit einem öf­fent­li­chen Amt be­auf­trag­te Bür­ger gibt als nur ein­fa­che pri­va­te Bür­ger. Man gibt die­ser Art von Re­gie­rung den Na­men De­mo­kra­tie.
Er kann aber auch die Re­gie­rung in die Hän­de einer klei­nen An­zahl le­gen, so daß es mehr pri­va­te Bür­ger als Beam­te gibt, und die­se Form heißt Aristokratie.
Schließ­lich kann er einen ein­zi­gen Be­am­ten mit der gan­zen Re­gie­rung be­auf­tra­gen, von dem al­le an­de­ren ih­re Macht be­zie­hen. Die­se drit­te Form ist die häu­fig­ste [im 18. Jahr­hun­dert] und heißt Mo­nar­chie [oder kö­nig­li­che Re­gie­rung].
Jean-Jacques Rousseau

Ge­fah­ren war­ten nur auf je­ne, die nicht auf das Le­ben rea­gie­ren.
Michail Gorbatschow

Ich den­ke an je­de Klei­nig­keit zwi­schen mir und ihr und füh­le, daß Klei­nig­kei­ten die Sum­me des Le­bens aus­ma­chen.
Charles Dickens

Leu­te, die mit ih­rer Un­zu­frie­den­heit zu­frie­den sind, nennt man Nörg­ler.
Werner Mitsch

Wir sind noch im­mer da­mit be­schäf­tigt, die Mu­scheln zu un­ter­su­chen, als ob sie al­les wä­ren, was vom Meer des Le­bens an die Kü­ste von Tag und Nacht ge­spült wird.
Khalil Ghibran

Die stu­pi­de An­schau­ung Ernst Jün­gers, Kampf sei das Pri­mä­re, das Eigent­li­che, wo­für al­lein zu le­ben sich ver­loh­ne, steht auf ähn­li­chem Ni­veau wie die eines fal­schen Frie­dens­freun­des, der je­den Kampf ver­ab­scheut und für Ka­mil­len­tee op­tiert. We­der ewi­ger Kampf ist er­stre­bens­wert noch ewi­ge Fried­fer­tig­keit. Nur Krieg ... das ist eine der dümm­sten For­men des Kamp­fes, weil er von einer recht un­voll­kom­me­nen In­sti­tu­tion und für sie ge­führt wird.
Kurt Tucholsky

Mich be­un­ru­higt es nicht, dem Fi­nanz­be­am­ten mei­ne Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se of­fen­zu­le­gen. Und wa­rum soll­te es ihn be­un­ru­hi­gen? Schließ­lich kriegt er al­les.
Peter Ustinov

In Öster­reich wird je­der das, was er nicht ist.
Gustav Mahler

Ein rei­cher Mann ist oft nur ein ar­mer Mann mit sehr viel Geld.
Aristoteles Onassis

Die Na­tur be­ginnt im­mer wie­der von neu­em mit den glei­chen Din­gen.
Blaise Pascal

Als Gott den Men­schen schuf, war er be­reits mü­de. Das er­klärt man­ches.
Mark Twain

Deutsch­land tö­tet der­zeit pro Jahr min­de­stens 300.000 un­ge­bo­re­ne Kin­der und hat der­zeit einen jähr­li­chen Be­darf von et­wa 300.000 zu­sätz­li­chen Gast­ar­bei­tern, um das Wirt­schafts- wie Pen­sions­sy­stem auch nur in Gang zu hal­ten. Das be­deu­tet, daß Deutsch­land lau­fend die selbst pro­du­zier­te Zu­kunft weg­wirft und sich fremd pro­du­zier­te Zu­kunft her­ein­holt mit al­len da­mit ver­bun­de­nen Kon­flik­ten.
Siegfried Buchholz

Taucht ein Ge­nie auf, ver­brü­dern sich die Dumm­köp­fe.
Jonathan Swift

Ar­bei­ten, um nicht den­ken zu müs­sen, ist auch Faul­heit.
Erhard Blanck

Klu­ge Leu­te kön­nen sich dumm stel­len. Das Ge­gen­teil ist schwie­ri­ger.
Kurt Tucholsky

Tap­fer­keit ist stets mit Mensch­lich­keit ge­paart, wäh­rend der Fei­ge zur Grau­sam­keit neigt.
Karl Peltzer

Iro­nie ist die letz­te Pha­se der Ent­täu­schung.
Anatole France

Hü­te dich vor dem Ent­schluß, zu dem du nicht lä­cheln kannst.
Heinrich von Stein

Was man ver­ste­hen ge­lernt hat, fürch­tet man nicht mehr.
Marie Curie

Ein Pe­dant ist ein Mensch, der gei­stig schlecht ver­daut.
Henry Ford

Wer weiß, spricht nicht, wer spricht, weiß nicht.
Lao-tse

Der Weg zu al­lem Gro­ßen geht durch die Stil­le.
Friedrich Nietzsche

Die wah­re Freu­de ist die Freu­de am an­de­ren.
Antoine de Saint-Exupéry

Jä­ten ist Zen­sur an der Na­tur.
Oscar Kokoschka

Der Li­be­ra­le ist ein An­be­ter der Macht oh­ne Macht.
George Orwell

Po­li­tik hat sich in maß­lo­ser Selbst­über­schät­zung zur Wunsch­er­fül­lungs­ma­schi­ne hoch­sti­li­siert.
Harald Mahrer

Es ist er­staun­lich, wie we­nig die Men­schen ein­an­der ver­ste­hen, aber noch viel er­staun­li­cher, wie we­nig es da­rauf an­kommt.
Hans Krailsheimer

Das Le­ben gilt nichts, wo die Frei­heit fällt.
Arthur Schopenhauer

Po­li­tik ist die An­wen­dung von Nie­der­tracht für das Ge­mein­wohl, al­so Ge­mein­heit für die All­ge­mein­heit.
Heinrich Pachl

Es bleibt einem im Le­ben nur das, was man ver­schenkt hat.
Robert Stolz

Än­de­re dei­ne Ein­stel­lung zu den Men­schen, und die Men­schen än­dern ih­re Ein­stel­lung zu dir.
Samy Molcho

Tüch­ti­ges schaf­fen, das hält auf die Dauer kein Geg­ner aus.
Peter Rosegger

Macht be­sit­zen und sie nicht aus­zu­üben ist wah­re Grö­ße.
Friedl Beutelrock

Per­sön­lich­keit ist, was üb­rig bleibt, wenn man Äm­ter, Or­den und Ti­tel von einer Per­son ab­zieht.
Wolfgang Herbst

So­wie man etwas Gu­tes tun will, kann man si­cher sein, Fein­de zu fin­den.
François Marie Arouet (Voltaire)

Ro­man­tik ist die in­ne­re Ver­an­la­gung, Din­ge zu se­hen, die es nicht gibt.
Sandra Paletti

Wie ein ar­mer Mann zu le­ben macht nur Spaß, wenn man reich ist.
Sir Peter Ustinov

Al­le Men­schen schie­ben auf und be­reu­en den Auf­schub.
Georg Christoph Lichtenberg

Das ist die vi­sio­nä­re Kraft der Po­li­ti­ker: Sie kön­nen sich Din­ge im­mer erst dann vor­stel­len, wenn sie pas­siert sind.
Heinrich Pachl

In­ter­es­san­te Selbst­ge­sprä­che set­zen im­mer einen klu­gen Part­ner vor­aus.
Herbert George Wells

Bü­cher sind Schif­fe, wel­che die wei­ten Mee­re der Zeit durch­eilen.
Sir Francis Bacon

Man muß lan­ge le­ben, um ein Mensch zu wer­den.
Antoine de Saint-Exupéry

Die Frei­heit be­steht da­rin, daß man al­les tun kann, was einem an­de­ren nicht scha­det.
Arthur Schopenhauer

Der Him­mel hat den Men­schen als Ge­gen­ge­wicht zu den vie­len Mühs­e­lig­kei­ten des Le­bens drei Din­ge ge­ge­ben: die Hoff­nung, den Schlaf und das La­chen.
Immanuel Kant

Noch nie wa­ren so vie­le so we­ni­gen au­ge­lie­fert.
Aldous Huxley

Die Ideen sind nicht ver­ant­wort­lich für das, was die Men­schen aus ih­nen ma­chen.
Werner Heisenberg

Der Wunsch ist ein Wil­le, der sich nicht ganz ernst nimmt.
Robert Musil

Das Schick­sal mischt die Kar­ten — und wir spie­len.
Arthur Schopenhauer

Der star­ke Glau­be be­weist nur sei­ne Stär­ke, nicht die Wahr­heit des Ge­glaub­ten.
Friedrich Nietzsche

Was wir wis­sen, ist ein Trop­fen; was wir nicht wis­sen, ein Oze­an.
Isaak Newton

Ge­walt ist die letz­te Zu­flucht des Un­fä­hi­gen.
Isaac Asimov

Ein frei den­ken­der Mensch bleibt nicht da ste­hen, wo der Zu­fall ihn hin­stößt.
Heinrich von Kleist

Die Gren­zen der Spra­che sind die Gren­zen der Welt.
Ludwig Wittgenstein

Wer das Le­ben zu ernst nimmt, braucht eine Men­ge Hu­mor, um es zu über­ste­hen.
Charlie Chaplin

Wol­len wir in Frie­den le­ben, muß der Frie­den aus uns selbst kom­men.
Jean-Jacques Rousseau

Wer den Weg der Wahr­heit geht, stol­pert nicht.
Mahatma Gandhi

Die Men­schen glau­ben das gern, was sie wün­schen.
Gaius Julius Caesar

Das Pri­vi­leg der Göt­ter wie der Men­schen ist das La­chen.
Demokrit

Wo der Bür­ger keine Stim­me hat, ha­ben die Wän­de Oh­ren.
Jeannine Luczak

So­bald einer in einer Sa­che Mei­ster ge­wor­den ist, soll­te er in einer neu­en Sa­che Schü­ler wer­den.
Gerhard Hauptmann

Die Lie­be stirbt nie­mals an Hun­ger, wohl aber an Über­sät­ti­gung.
Ninon de Lenclos

Auch Schla­fen ist eine Form von Kri­tik, be­son­ders im Thea­ter.
George Bernard Shaw

Wer fragt, ist ein Narr für eine Mi­nu­te. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Le­ben lang.
Kung Fu-tse

Was al­le er­folg­rei­chen Men­schen mit­ein­an­der ver­bin­det, ist die Fä­hig­keit, den Gra­ben zwi­schen Ent­schluß und Aus­füh­rung äußerst schmal zu hal­ten.
Peter F. Drucker

Das Be­ste in der Mu­sik steht nicht in den No­ten.
Gustav Mahler

Ein fröh­li­ches Herz ent­steht nor­ma­ler­wei­se nur aus einem Her­zen, das vor Lie­be brennt.
Mutter Teresa

Je­de Zeit ist um­so kür­zer, je glück­li­cher man ist.
Plinius

Wer nicht an Wun­der glaubt, ist kein Rea­list.
David ben Gurion

Der Tod ist der Be­ginn der Un­sterb­lich­keit.
Maximilien de Robespierre

Der Tod ist kein Un­glück für den, der stirbt, son­dern für den, der über­lebt.
Karl Marx

Der Ti­tel soll den Trä­ger im­mer an sei­ne eige­ne Herr­lich­keit ge­mah­nen.
Kurt Tucholsky

Die Poe­sie heilt die Wun­den, die der Ver­stand schlägt.
Novalis

Ein­sam­keit ist die Be­lä­sti­gung durch sich selbst.
Werner Schneyder

Eine Er­folgs­for­mel kann ich dir nicht ge­ben; aber ich kann dir sa­gen, was zum Miß­er­folg führt: der Ver­such, je­dem ge­recht zu wer­den.
Herbert Swope

Hü­te dich vor einem Men­schen, der dir einen Schlag nicht ver­zeiht! Er wird dir we­der ver­zei­hen noch er­lau­ben, daß du dir ver­zeihst.
George Bernard Shaw

Öko­nom ist die Be­zeich­nung für die­je­ni­gen Men­schen un­se­rer Ge­sell­schaft, die mit dem The­ma Geld am we­nig­sten an­fan­gen kön­nen. Die Öko­no­men glau­ben viel­mehr an einen ganz an­de­ren Gott, an den Gott des Rea­len, des Nicht-Geld­li­chen. Und die­ser Gott ver­wei­gert ih­nen das Geld. Er sagt: Du sollst kei­ne an­de­ren Göt­ter ne­ben mir ha­ben. Und folg­lich spielt in al­len öko­no­mi­schen Mo­del­len das Geld kei­ne Rol­le. Hier ist Geld nicht knapp, hier ist es mit­hin völ­lig egal, ob wir uns in einer Geld­wirt­schaft be­fin­den oder ob wir Na­tu­ra­lien ge­gen­ein­an­der tau­schen. Al­les funk­tio­niert in die­ser Welt völ­lig iden­tisch, ob nun Geld exi­stiert oder nicht.
Bernd Niquet

Ich den­ke nie­mals an die Zu­kunft. Sie kommt früh ge­nug.
Albert Einstein

Um einen Staat zu be­ur­tei­len, muß man sei­ne Ge­fäng­nis­se von in­nen an­se­hen.
Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Die Zeit ver­geht nicht schnel­ler als frü­her, aber wir lau­fen eili­ger an ihr vor­bei.
George Orwell

Der Weg zur Ru­he geht durch das Ge­biet der um­fas­sen­den Tä­tig­keit.
Novalis

Ein Ego­ist ist ein un­fei­ner Mensch, der für sich mehr In­ter­es­se hat als für mich.
Ambrose Gwinnett Bierce

Als Per­sön­lich­keit ist der Mensch Schöp­fer der Gesellschaft! Er steht über der Ge­sell­schaft, die ihn nicht rest­los er­klärt und auch nicht er­füllt; er fügt sich frei in die Ge­sell­schaft durch in­ne­re Be­ja­hung vor­ge­ge­be­ner Not­wen­dig­keit; er bil­det auf Grund die­ser Not­wen­dig­keit selbst neue Ge­sell­schaf­ten und er be­haup­tet sich auch ge­gen die Ge­sell­schaft im Fal­le ih­res Zu­grif­fes ge­ra­de auf die­ses freie, kö­nig­li­che Schöp­fer­tum. Al­le Mär­ty­rer des Glau­bens oder einer gro­ßen Über­zeu­gung sind un­sterb­li­che Kron­zeu­gen dafür, daß der Mensch sich selbst ge­hört — und dann erst der Ge­sell­schaft.
Als In­di­vi­du­um ist je­doch der Mensch Ge­schöpf der Ge­sell­schaft! Der Mensch ist ab­hän­gig von der Ge­sell­schaft; er ist es auf Grund sei­ner In­di­vi­dua­li­tät, wel­che einVer­schie­den­ge­ar­tet-Sein der In­di­vi­du­en setzt und da­mit ihr ge­gen­sei­ti­ges Auf­ein­an­der­an­ge­legt- und An­ge­wie­sen-Sein be­dingt. In­so­fern ist der Mensch auch be­dürf­tig der Ge­sell­schaft, oh­ne wel­che er sei­ne In­di­vi­dua­li­tät nie­mals ent­fal­ten könn­te. Er be­rei­chert da­mit die Ge­sell­schaft; sie aber be­hebt sei­nen Man­gel. So stößt not­wen­dig die In­di­vi­dua­li­tät des Men­schen die Tü­re zur Ge­sell­schaft auf. Die In­di­vi­du­ali­tät ist aus­ge­rich­tet auf die so­zia­le Po­ten­tia­li­tät des Men­schen: der Mensch ist aus­ge­rich­tet auf die Ge­sell­schaft, nicht trotz­dem, son­dern weil er ein In­di­vi­du­um ist.
August M. Knoll

Die Ge­gen­wart wird für den Men­schen nicht ge­nuß­reich durch ru­hi­gen Be­sitz des Er­wor­be­nen, son­dern durch das Stre­ben nach hö­he­ren Zie­len.
Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

Man muß die Bi­bel und Zei­tung le­sen. Man muß die Bi­bel le­sen, da­mit man die Zei­tung ver­steht. Die Zei­tung ver­wirrt einen, wenn man sie nicht liest auf der Ba­sis des­sen, was die Bi­bel an Men­schen­bild und Zu­kunfts­per­spek­ti­ve hat. Wenn man das aus dem Blick ver­liert, dann wird man, wie der Apo­stel Pau­lus sagt, hin und her ge­trie­ben vom Wind der Mei­nun­gen.
Johannes Rau

Der Ver­stand schafft die Wahr­heit nicht, son­dern er fin­det sie vor.
Aurelius Augustinus

Nur der Geist, der un­ver­rück­bar an ein fer­nes schö­nes Ziel glaubt, ver­mag die Le­bens­kraft sich zu er­hal­ten, die ihn über den All­tag hin­weg­führt.
Gustav Stresemann

Ich lie­ge lie­ber grob rich­tig als exakt falsch.
Franz Josef Strauß

Un­ser Wis­sen ist nicht vor­han­den, wenn es nicht be­nützt wird.
Igor Strawinski

Sorgt bei der re­li­giö­sen Le­gi­ti­ma­tion der lie­be Gott im Him­mel für gött­li­che Ge­rech­tig­keit und für das Pa­ra­dies im Him­mel, so sorgt im Na­tio­na­lis­mus der Staat hier auf der Er­de für staat­li­che Ge­rech­tig­keit und für das Pa­rad­ies auf Er­den. Die lo­gi­sche Fol­ge einer sol­chen na­tio­na­li­stis­chen Staats­auf­fas­sung ist der So­zia­lis­mus. Ver­schie­den­ste Kom­bi­na­tio­nen von Na­tio­na­lis­mus und So­zia­lis­mus hat die Welt seit der Fran­zö­si­schen Re­vo­lu­tion er­lebt. Sie sind al­le frü­her oder spä­ter an den ent­täusch­ten Hoff­nun­gen der Be­völ­ke­rung ge­schei­tert oder werd­en noch schei­tern.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Der geld­lo­se Wan­de­rer kann im An­ge­sicht des Räu­bers sin­gen.
Juvenal

Die Tech­nik schafft kei­nen neu­en Reich­tum, sie baut den vor­han­de­nen ab, und zwar durch Raub­bau. Sie ver­tilgt, in­dem sie fort­schrei­tet, den Be­stand, auf den sie an­ge­wie­sen ist.
Friedrich Georg Jünger

Kri­se ist ein pro­duk­ti­ver Zu­stand. Man muß ihr nur den Bei­ge­schmack der Ka­ta­stro­phe neh­men.
Max Frisch

Ich über­rag­te al­le an­de­ren an auc­to­ri­tas, ob­wohl ich nicht mehr Amts­be­fug­nis­se hat­te als mei­ne Kol­le­gen im Ma­gi­strat.
Kaiser Augustus

Ich über­le­ge. Mein Bauch ent­schei­det.
Max Grundig

In mei­nem Le­ben gibt es ein Haus für die Stil­le, in mei­nem Her­zen einen Tem­pel für den Frie­den.
Khalil Gibran

Ein Le­ben, bei dem nicht von Zeit zu Zeit al­les auf dem Spiel steht, ist nichts wert.
Luise Rinser

Dank seiner Lie­be schöpft das Herz Licht aus Fin­ster­nis.
Khalil Gibran

An sich denkt der Mensch nur an sich.
Gerhard Uhlenbruck

Der Mo­de ent­kommt man nicht. Denn auch wenn Mo­de aus der Mo­de kommt, ist das schon wie­der Mo­de.
Karl Lagerfeld

Im­mer wie­der tauch­te nach 1945 die Fra­ge auf, ob es denk­bar sei, daß es je zu einem drit­ten Welt­krieg kom­men kön­ne. Ich glau­be, wir be­fin­den uns schon mit­ten­drin. Nur be­merkt es of­fen­bar nie­mand, weil die­ser Krieg nicht ter­ri­to­rial, son­dern zeit­lich ge­führt wird. Wir ha­ben einen er­bar­mungs­lo­sen Krieg ge­gen un­se­re eige­nen Kin­der und En­kel, ge­gen die kom­men­den Ge­ne­ra­tio­nen, ent­fes­selt. Wir wer­den ih­nen eine ver­wü­ste­te Welt hin­ter­las­sen, auf der das Le­ben für sie sehr schwer sein wird. Aber da sie ja nicht zu­rück­schla­gen kön­nen, fah­ren wir da­mit fort, wir kön­nen schon gar nicht mehr an­ders. Un­ser Ge­wis­sen (so­fern es nicht ganz zum Schwei­gen zu brin­gen ist) be­ru­hi­gen wir mit der An­nah­me, daß ih­nen schon et­was ein­fal­len wird, um un­se­re Ge­mein­hei­ten wie­der­gut­zu­ma­chen.
Michael Ende

Ir­gend­wann ha­be ich be­schlos­sen, daß al­les fremd ist und al­les neu ist und al­les un­ent­deckt. Und das hilft mir auf die Sprün­ge. Es ist noch nichts er­zählt.
Peter Handke

Die gan­ze Kunst des Re­dens be­steht da­rin, zu wis­sen, was man nicht sa­gen darf.
George Canning

Mo­de­schöp­fer sind Män­ner, die das Zweit­schön­ste auf der Welt tun: Frau­en an­zie­hen.
Marcello Mastroianni

Man sieht nur mit dem Her­zen gut. Das We­sent­li­che ist für die Au­gen un­sicht­bar.
Antoine de Saint-Exupéry

Die be­rufs­mä­ßi­ge Bau­be­spre­chung in den Me­dien hat mit we­nig Kri­tik­fä­hig­keit meist al­les ge­prie­sen, was Mo­dell Stei­er­mark hieß. Wäh­rend der Pro­fes­sor für Hoch­bau bei den Bau­in­ge­nieu­ren ge­meint hat: „Die Gra­zer Schu­le ist ein Bau­scha­den!”
Konrad Frey

Al­les Grund­sätz­li­che ist grund­sätz­lich ver­däch­tig.
Werner Finck

Kein Po­li­ti­ker hat das Recht über­rascht zu sein.
Otto von Habsburg

Die er­sehn­te Ru­he in der Frei­zeit hat ih­re Tücken. Man könn­te zum Nach­den­ken kom­men.
Oliver Hassencamp

Man muß ab­war­ten kön­nen. Die Neu­gier­de ist der Tod der Freu­de.
Erich Kästner

Dein Freund ist die Ant­wort auf dei­ne Be­dürf­nis­se.
Khalil Gibran

Ich bin nie mit der Mo­de ge­gan­gen. Ich habe sie ge­macht.
Pierre Cardin

Wenn man sich be­ru­fen fühlt und et­was wirk­lich will, ist es nie zu spät.
Georg Solti

Je­des Ge­mein­we­sen be­darf ne­ben der ge­setz­ge­ben­den Ge­walt einer aus­füh­ren­den Ge­walt; der Staat be­darf einer Re­gie­rung und die­se be­darf der Au­to­ri­tät. Es ist eine tö­rich­te Mei­nung, De­mo­kra­tie be­deu­te Re­gie­rung oh­ne Ge­bot und Ge­hor­sam. Wo das ge­setz­lich Ge­bo­te­ne von ein­zel­nen Bür­gern nicht ge­tan wird und Staat und Ge­sell­schaft da­rum Scha­den zu lei­den dro­hen, ist es die Pflicht der Exe­ku­ti­ve, sol­chen Scha­den auch durch ge­setz­li­chen Zwang ab­zu­wen­den. Ge­ra­de in einem de­mo­kra­tisch ver­faß­ten Staat muß eine Re­gie­rung stark sein. Stark sein heißt nicht Ge­walt­tat, nicht Här­te, nicht Starr­heit. Stär­ke kann miß­braucht wer­den, Schwä­che wird es im­mer wer­den.
Carlo Schmid

Ohne Ru­he geht es nicht,
Ruh ist er­ste Bür­ger­pflicht:
Wer sich die­ser Pflicht er­ge­ben,
kann bei uns ganz sorg­los le­ben.
Hoffmann von Fallersleben

Man ist nie scharf­sin­ni­ger als wenn es da­rauf an­kommt, sich selbst zu täu­schen und sei­ne Ge­wis­sens­bis­se zu un­ter­drücken.
François de Salignac de la Mothe Fénelon

Man muß sich von einem po­li­ti­schen Geg­ner nicht un­be­dingt mit einem Fuß­tritt ver­ab­schie­den, wenn man es auch mit einem Hän­de­druck tun kann.
Edgar Faure

Wenn Schwim­men schlank macht, was ma­chen dann Blau­wale falsch?
Eckart von Hirschhausen

Eman­zi­pa­tion ist der Über­gang eines Skla­ven aus der Un­ter­drückung durch einen an­de­ren in die Un­ter­drückung durch sich selbst.
Ambrose Gwinnett Bierce

Vie­le Ehen wä­ren ge­setz­lich un­gül­tig, wenn der Stan­des­be­am­te nicht nur auf das Ja, son­dern auch auf den Ton­fall ach­ten wür­de.
Claus Biederstaedt

Auch Müll im Kopf ist Um­welt­ver­schmut­zung.
Ulrich Wickert

Al­le Din­ge ge­sche­hen aus Not­wen­dig­keit. Es gibt in der Na­tur kein Gu­tes und kein Schlech­tes.
Baruch de Spinoza

Wir al­le sind auf To­le­ranz an­ge­wie­sen und ha­ben sie zu ge­wäh­ren, weil nie­mand im­mer recht hat.
Manès Sperber

Ein Strahl Son­ne kann mehr wecken, als tau­send Näch­te zu er­sticken ver­mö­gen.
Carl Ludwig Schleich

Max Frisch frag­te vor­wurfs­voll: «Wo­her das Res­sen­ti­ment ge­gen die lin­ke Uto­pie?» Ich kann sei­ne Fra­ge leicht be­ant­wor­ten. Noch vor einem Jahr­zehnt ga­be es bei uns eine er­heb­li­che Be­rei­tschaft zur lin­ken Uto­pie, zum Glau­ben, es sei alles falsch pro­gram­miert, ver­bun­den mit dem «Prin­zip Hoff­nung» und der Er­war­tung von «Mehr Le­bens­qua­li­tät» und «Mehr De­mo­kra­tie». Aber zwi­schen­zeit­lich wur­de dann ent­deckt, wie ig­no­rant, herrsch­süch­tig und bru­tal die­ser lin­ke Uto­pis­mus ist und wie leicht­fer­tig er die Zer­stö­rung un­se­rer Rechts­staa­tes ein­kal­ku­lier­te. Und das führ­te zu der Ein­sicht, daß un­se­re Welt bes­ser ist als ih­re Dau­er­an­klä­ger be­haup­ten. Und ihre Uto­pie schlech­ter als sie mei­nen. Die­ser Uto­pis­mus hat das in ihn ge­setz­te Ver­trau­en grob miß­braucht — er hat bei uns jetzt kei­ne Nar­ren­frei­heit mehr.
Karl Steinbruch

Un­ter­neh­mens­füh­rung ist wie Kin­der­er­zie­hen — wenn das Baby den zwei­ten Schritt vor dem er­sten macht, dann fällt es um.
Joseph Lauder

Das höch­ste Glück der Men­schen ist die Be­frei­ung von der Furcht.
Walther Rathenau

Das Le­ben ist die Su­che des Nichts nach dem Et­was.
Christian Morgenstern

Die Welt ist ein Schau­platz; du kommst, siehst, gehst vor­über.
Matthias Claudius

Je­der ist da­zu auf­ge­ru­fen, un­ent­wegt zu er­ken­nen, daß die Herr­schaft des Kol­lek­tivs, die Un­ter­wer­fung un­ter die Mas­se, nicht ein Mehr an Hu­ma­ni­tät und an mehr Frei­heit be­deu­tet, son­dern zur Herr­schaft einer neu­en Klas­se von Par­tei- und Staats­funk­tio­nä­ren führt. Es heißt der Be­quem­lich­keit den Ab­schied zu ge­ben, wenn man an­de­re für sich den­ken und han­deln läßt. Wer Frei­heit will, muß auch die Pflicht se­hen und Ver­ant­wor­tung tra­gen.
Karl Heinz Ritschel

Der Schwarz­se­her

Ein Mensch denkt jäh er­schüt­tert dran,
Was al­les ihm ge­sche­hen kann
An Krank­heits- oder Un­glücks­fäl­len,
Um ihm das Le­ben zu ver­gäl­len.
Hirn, Au­ge, Ohr, Zahn, Na­se, Hals;
Herz, Ma­gen, Le­ber eben­falls,
Darm, Nie­re, Bla­se, Blut­kreis­lauf
Zählt er bei sich mit Schau­dern auf,
Be­zieht auch Lun­ge, Arm und Bein
Nebst al­len Mög­lich­kei­ten ein.
Je­doch, so­gar den Fall ge­setzt,
Er blie­be heil und un­ver­letzt,
Ja, bis ins klein­ste kern­ge­sund,
Wär doch zum Froh­sinn noch kein Grund,
Da an den Tod doch stünd­lich mah­nen
Kraft­fah­rer, Stra­ßen-, Eisen­bah­nen;
Selbst Rad­ler, die geräusch­los schlei­chen,
Sie kön­nen tückisch dich er­rei­chen.
Ein Un­glücks­fall, ein Mord, ein Sturz,
Ein Blitz, ein Sturm, ein Welt­krieg — kurz,
Was Er­de, Was­ser, Luft und Feu­er
In sich birgt, ist nie ganz ge­heu­er.
Der Mensch, der so des Schick­sals Macht
Ganz haar­ge­nau bei sich durch­dacht,
Lebt lan­ge noch in Furcht und Wahn
Und stirbt — und nie­mand weiß, wo­ran.
Eugen Roth

Den­ken ist re­den mit sich selbst.
Immanuel Kant

Je­dem An­fang wohnt ein Zau­ber in­ne, der uns be­schützt und der uns hilft zu le­ben.
Hermann Hesse

Es muß sich al­les än­dern, da­mit al­les so bleibt, wie es ist.
Giuseppe Tomasi di Lampedusa

Wer im­mer nur funk­tio­niert, ent­zieht sich dem Aben­teu­er des Le­bens.
Armin Müller-Stahl

Der Glau­be läßt uns Men­schen das Le­ben über­le­ben.
Elfriede Hablé

Nichts macht so alt wie der stän­di­ge Ver­such, jung zu blei­ben.
Robert Mitchum

Der be­stän­di­ge Wille al­ler Mit­glie­der des Staa­tes ist der all­ge­mei­ne Wil­le; durch ihn ist man Bür­ger und frei. Wenn man in der Volks­ver­samm­lung ein Ge­setz vor­schlägt, fragt man nicht so sehr, ob die Bür­ger den Vor­schlag an­neh­men oder zu­rück­wei­sen, son­dern ob die­ser mit dem all­ge­mei­nen Wil­len des Vol­kes über­ein­stimmt oder nicht. Ein je­der spricht mit sei­ner Wahl­stim­me sei­ne Mei­nung aus, und die Stim­men­zäh­lung er­gibt die Er­klä­rung des all­ge­mei­nen Wil­lens. Wenn also die Mei­nung siegt, die der mei­nen wi­der­spricht, be­weist das nur, daß ich mich ge­irrt ha­be, und daß der all­ge­mei­ne Wil­le an­de­res will, als ich an­ge­nom­men hat­te. Wenn mein Son­der­wil­le ge­siegt hät­te, hät­te ich ge­gen mei­nen eige­nen Wil­len ge­han­delt und wä­re so­mit nicht frei ge­we­sen.
Das setzt frei­lich vor­aus, daß al­le Kenn­zei­chen des all­ge­mei­nen Wil­lens noch in der Mehr­zahl sind: Wenn sie es nicht mehr sind, gibt es kei­ne Frei­heit mehr, wel­cher Par­tei man sich auch zu­wen­den mag.
Jean-Jacques Rousseau

Un­ser al­ler Schick­sal ist un­trenn­bar mit dem Schick­sal un­se­res Staa­tes ver­bun­den, und wir ha­ben mit al­ler Kraft dafür zu sor­gen, daß ihm die Wah­rung von Le­ben und Wür­de des Men­schen ab­so­lu­te Richt­schnur so­wohl in der In­nen- wie in der Au­ßen­po­li­tik ist. Das geht aber nur durch Wach­sam­keit sei­ner Bür­ger ge­gen­über al­len die­sem Grund­satz nicht ent­spre­chen­den Hand­lun­gen und Maß­nah­men der öf­fent­li­chen Ge­walt.
Joachim Hellmer

Was die mei­sten von uns eint, sind un­se­re Zwei­fel, was uns trennt, un­se­re Über­zeu­gun­gen.
Peter Ustinov

Das be­ste Mit­tel ge­gen Ver­dros­sen­heit ist es, sich selbst zu ak­ti­vie­ren.
Richard von Weizsäcker

Wer sich ans Ab­sur­de ge­wöhnt, fin­det sich in un­se­rer Zeit gut zu­recht.
Eugène Ionesco

Ge­wohn­hei­ten be­stimm­ten dein Le­ben — weichst du da­von ab, ist ein gro­ßer Wen­de­punkt ge­sche­hen.
Katharina Eisenlöffel

Er­folg ver­bes­sert den Cha­rak­ter.
William Somerset Maugham

Um sich selbst zu er­ken­nen, muß man han­deln.
Albert Camus

Oh­ne Er­zie­hung zum Ge­hor­sam ist kei­ne Bil­dung zu einem cha­rak­ter­fe­sten Men­schen, zu einem Men­schen, zu einem Man­ne denk­bar.
Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

Der Klü­ge­re zählt nach.
Joachim Schwedhelm

Ge­ben Sie nie et­was auf die Äu­ße­run­gen von Kr­iti­kern. Einem Kri­ti­ker zu Eh­ren ist noch nie ein Denk­mal er­rich­tet wor­den.
Jean Sibelius

Wenn du eine wei­se Ant­wort ver­langst, mußt du ver­nünf­tig fra­gen.
Johann Wolfgang von Goethe

Als er­stes im Bank­ge­schäft lernt man den Re­spekt vor Nul­len.
Carl Fürstenberg

Wer Freu­de bei der Ar­beit hat, ist im­stan­de, viel zu lei­sten.
Gräfin Dönhoff

Wenn die an­de­ren glau­ben, man ist am En­de, muß man erst rich­tig an­fan­gen.
Konrad Adenauer

Mei­ne See­le er­mahn­te mich, und sie ließ mich auf je­ne Stim­men hö­ren, die we­der durch Zun­ge noch Kehl­kopf oder Lip­pen ge­äu­ßert wer­den. Ehe mei­ne See­le mich er­mahn­te, ver­nahm ich nur Ge­schrei und Kla­gen. Doch nun küm­mere ich mich eif­rig um die Stil­le, und ich ver­neh­me ih­re Cho­rä­le und wie sie die Hym­nen der Zei­ten und die Lie­der des Fir­ma­ments singt und die Ge­heim­nis­se des Un­sicht­ba­ren ver­kün­det.
Khalil Ghibran

Es kann sich nur et­was än­dern, wenn wir op­ti­mi­stisch blei­ben.
Carl Friedrich von Weizsäcker

Ter­ror ist der Krieg der Ar­men, und Krieg ist der Ter­ror der Rei­chen.
Peter Ustinov

Man muß in den Dreck hin­ein­ge­schla­gen ha­ben, um zu wis­sen, wie weit er spritzt.
Wilhelm Raabe

Mit dem Wind, den man sel­ber macht, las­sen sich die Se­gel nicht fül­len.
Karl Heinrich Waggerl

Ge­rüch­te sind die Rauch­fah­nen der Wahr­heit.
Henry de Montherlant

Die Ord­nung ist die Lust der Ver­nunft, aber die Un­ord­nung ist die Won­ne der Phan­ta­sie.
Paul Claudel

In der Spra­che, die man am schlech­te­sten spricht, kann man am we­nig­sten lü­gen.
Friedrich Hebbel

Der, der ich bin, grüßt trau­ernd den, der ich sein möch­te.
Karl Rahner

Ich bin über­zeugt, daß die glück­li­che La­ge und die be­sten Ge­set­ze kei­ne Ver­fas­sung im Ge­gen­satz zu den Sit­ten auf­recht er­hal­ten kön­nen, wäh­rend die­se noch aus der un­gün­stig­sten La­ge und aus den schlech­te­sten Ge­set­zen Vor­teil zie­hen. Die Be­deu­tung der Sit­ten ist eine all­ge­mei­ne Wahr­heit, auf die Stu­di­um und Er­fah­rung un­auf­hör­lich hin­wei­sen.
Alexis de Tocqueville

Will man Schwe­res be­wäl­ti­gen, muß man es leicht an­ge­hen.
Bertold Brecht

Wer Krieg vor­be­rei­tet, wird Krieg be­kom­men.
Franz Alt

Man­che Häh­ne glau­ben, daß die Son­ne ih­ret­we­gen auf­geht.
Peter Fontane

Der Kopf ist je­ner Teil un­se­res Kör­pers, der uns am häu­fig­sten im We­ge steht.
Gabriel Laub

Selbst der er­folg­reich­ste Krieg ist ein na­tio­na­les Un­glück.
Helmuth Graf von Moltke

Wer sich für un­fehl­bar hält, ist ein ein­ge­bil­de­ter Narr.
Carl Maria von Weber

Willst du den Cha­rak­ter eines Men­schen er­ken­nen, gib ihm Macht.
Abraham Lincoln

Das Er­ken­nen von Un­zu­läng­lich­kei­ten führt uns auf einen bes­se­ren Weg.
Elfriede Hablé

Die Ari­sto­kra­tie ist un­end­lich ge­schick­ter in der Wis­sen­schaft der Ge­set­zes­tech­nik als die De­mo­kra­tie sein kann.
Alexis de Tocqueville

Ein biß­chen Bil­dung macht die gan­ze Welt ver­wandt.
Mark Twain

Ge­schich­te ist die Lü­ge, auf die man sich ge­ei­nigt hat.
Napoléon I.

Um sich selbst zu er­ken­nen, muß man han­deln.
Albert Camus

Die Hoff­nung ist eine An­lei­he auf das Glück.
Joseph Joubert

Am Grun­de al­ler in­di­vi­dua­li­sti­schen Ge­sell­schafts­theo­rie und -po­li­tik schlum­mert der Ver­zicht auf Ge­sell­schaft; am Grun­de al­ler to­ta­li­sti­schen Ge­sell­schafts­theo­rie und -po­li­tik schlum­mert der Ver­zicht auf den Men­schen.
August M. Knoll

Die strengvsten Rich­ter eines Man­nes sind seine Kin­der.
Thornton Wilder

Wün­schen ist ein An­zei­chen für Ge­ne­sung oder Besvse­rung.
Friedrich Nietzsche

Jung­ge­sel­len sind Män­ner, die sich zu­al­ler­erst über den Not­aus­gang in­for­mie­ren.
Richard Attenborough

Mei­ner Erfah­rung nach bringt man öde Quas­sel­strip­pen am be­sten da­durch zum Ver­stum­men, daß man ein­fach un­ver­mu­tet und zu­sam­men­hang­los sagt: „Al­so, Sin­ga­pur ... sagt Ih­nen das ir­gend et­was?”
Peter Ustinov

Die Iro­nie ist der Kak­tus, der auf dem Grab un­se­rer Il­lu­sio­nen wu­chert.
Elbert Hubbard

Al­les, was uns wirk­lich nützt, ist für we­nig Geld zu ha­ben. Nur das Über­flüs­si­ge ko­stet viel.
Axel Munthe

Der Krieg ist die Fort­set­zung der Po­li­tik mit an­de­ren Mit­teln.
Carl von Clausewitz

Gott hilft nur dann, wenn Men­schen nicht mehr hel­fen.
Friedrich Schiller

Der Mensch ist frei ge­bo­ren und liegt doch über­all in Ket­ten.
Jean-Jacques Rousseau

Die Be­gei­ste­rung ist das täg­li­che Brot der Ju­gend.
Pearl Sydenstricker Buck

Die Blu­men ma­chen den Gar­ten, nicht der Zaun.
Peter Jacobi

Char­me ist Cha­rak­ter, der sich von sei­ner schön­sten Sei­te zeigt.
Lothar Schmidt

Mei­ne See­le er­mahn­te mich und sprach: „Freue dich nicht zu sehr über ein Lob, und sei nicht be­küm­mert we­gen eines Ta­dels.” Ehe mei­ne See­le mir dies riet, zwei­fel­te ich stets am Wert mei­nes Tuns. Nun ha­be ich er­kannt, daß die Bäu­me im Früh­ling blü­hen und im Som­mer Früch­te tra­gen, oh­ne Lob zu er­hei­schen, und daß sie im Herbst ih­re Blät­ter ver­lie­ren und im Win­ter nackt da­ste­hen, oh­ne daß sie je­mand ta­delt.
Khalil Ghibran



Suchmaschine
1. Teil 2. Teil 3. Teil 4. Teil 5. Teil 6. Teil
7. Teil 8. Teil 9. Teil 10. Teil 11. Teil 12. Teil

Hier geht es nach oben!