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Ich zei­ge euch jetzt noch einen Weg, der über al­le hin­aus­führt:
Wenn ich in den Spra­chen der Men­schen und En­gel re­de­te, aber die Lie­be nicht hät­te, wä­re ich tö­nern­des Blech oder lär­men­des Schlag­zeug.
2Und wenn ich pro­phe­tisch re­den könn­te und al­le Ge­heim­nis­se wüß­te und al­le Ein­sicht hät­te; wenn ich al­le Glau­bens­kraft be­sä­ße und Ber­ge ver­set­zen könn­te, aber die Lie­be nicht hät­te, wä­re ich nichts.
3Und wenn ich mei­ne gan­ze Ha­be ver­schenk­te, und wenn ich mei­nen Leib dem Feu­er über­gä­be, aber die Lie­be nicht hät­te, nütz­te es mir nichts.
4Die Lie­be ist lang­mü­tig, die Lie­be ist gü­tig. Sie ist nicht eifer­süch­tig, sie prahlt nicht und bläht sich nicht auf.
5Sie han­delt nicht un­schick­lich, sucht nicht ih­ren Vor­teil, sie läßt sich nicht her­aus­for­dern und trägt das Bö­se nicht nach.
6Sie freut sich nicht über das Un­recht, son­dern freut sich mit der Wahr­heit.
7Sie er­trägt al­les, glaubt al­les, hofft al­les, hält al­lem stand.
8Die Lie­be hört nie­mals auf. Pro­phe­ti­sches Re­den hat ein En­de, ver­zück­te Re­de ver­stummt, Er­kennt­nis ver­geht.
9Denn un­se­re Er­kennt­nis ist un­voll­kom­men, un­se­re pro­phe­ti­sche Re­de ist un­voll­kom­men;
10Wenn aber die Voll­en­dung kommt, ver­geht das Un­voll­kom­me­ne.
11Als ich ein Kind war, re­de­te ich wie ein Kind. Als ich ein Mann wur­de, leg­te ich ab, was Kind an mir war.
12Jetzt schau­en wir in einen Spie­gel und se­hen nur rät­sel­haf­te Um­ris­se, dann aber schau­en wir von An­ge­sicht zu An­ge­sicht. Jetzt er­ken­ne ich un­voll­kom­men, dann aber wer­de ich ganz er­ken­nen.
13Al­so blei­ben Glau­be, Hoff­nung, Lie­be, die­se drei; am größ­ten un­ter ih­nen aber ist die Lie­be.
1 Kor 13

Frei­heit heißt Ver­ant­wor­tung. Des­halb wird sie von den mei­sten Men­schen ge­fürch­tet.
George Bernard Shaw

Un­ter­steu­ern ist, wenn du den Baum siehst, ge­gen den du fährst. Wenn du den Baum nur hörst, hast du über­steu­ert.
Walter Röhrl

Idea­le sind wie Ster­ne. Man kann sie nicht er­rei­chen, aber man kann sich an ih­nen orien­tie­ren.
Carl Schurz

Die we­nig­sten Zeit­ge­nos­sen se­hen so aus, als hät­ten sie die Zeit ge­nos­sen.
Ernst Reinhardt

Frie­den fin­det man nur in den Wäl­dern.
Michelangelo Buonarroti

Es ist ent­wür­di­gend, wenn der Mensch sei­ne In­di­vi­dua­li­tät ver­liert und zu einem blo­ßen Räd­chen im Ge­trie­be wird.
Mahatma Gandhi

Die be­ste Ein­stel­lung ge­gen­über dem Bö­sen ist, es nicht tun zu wol­len.
Francis Bacon

Ge­le­gen­heit ist über­all, man muß sie nur er­ken­nen.
Sir Charles Clore

Phi­lipp der Gu­te war es, der den Über­gang vom Mit­tel­al­ter zur Re­nais­san­ce be­son­ders stark be­trie­ben hat, zu­min­dest für den Raum nörd­lich der Al­pen. Das Staats­we­sen, das er ent­wickel­te, wur­de zu einer Grund­la­ge für Mit­tel­eu­ro­pa. Ich ver­ste­he da­her die Be­grif­fe Öster­reich und Mit­tel­eu­ro­pa durch­aus kon­gru­ent.
Karl von Habsburg-Lothringen

Reue ist der Ver­stand, der zu spät kommt.
Ernst von Feuchtersleben

Ich glau­be, man kann sich in je­dem Al­ter än­dern, aber es ist viel bes­ser, es jetzt zu tun.
Rita Mae Brown

Wenn man sich be­ru­fen fühlt und et­was wirk­lich will, ist es nie zu spät.
Georg Solti

Es kommt nicht da­rauf an, dem Le­ben mehr Jah­re zu ge­ben, son­dern den Jah­ren mehr Le­ben zu ge­ben.
Alexis Carrel

Vom Ziel ha­ben vie­le Men­schen einen Be­griff, nur möch­ten sie es ger­ne schlen­dernd er­rei­chen.
Johann Wolfgang von Goethe

Geld ha­ben ist schön, so­lan­ge man nicht die Freu­de an Din­gen ver­lo­ren hat, die man nicht mit Geld kau­fen kann.
Salvador Dalí

Wirk­lich zu le­ben — das ist das Al­ler­sel­ten­ste auf die­ser Welt. Die mei­sten Men­schen exi­stie­ren nur.
Oscar Wilde

Ein halb­lee­res Glas Wein ist zwar zu­gleich ein halb­vol­les, aber eine hal­be Lü­ge ist nicht die hal­be Wahr­heit.
Jean Cocteau

Treue hat nur Wert als ein Ge­gen­ge­schenk, sonst ist sie die größ­te Ver­schwen­dung.
Arthur Schnitzler

Je­der muß sei­nen Frie­den in sich sel­ber fin­den, und soll der Frie­de echt sein, darf er nicht von äuße­ren Um­stän­den be­ein­flußt wer­den.
Mahatma Gandhi

Nur eins be­glückt zu je­der Frist: Schaf­fen, wo­zu man ge­schaf­fen ist.
Paul von Heyse

Vie­le Wor­te sind lan­ge zu Fuß ge­gan­gen, ehe sie ge­flü­gel­te Wor­te wur­den.
Marie von Ebner-Eschenbach

Es kommt sel­ten so gut wie er­hofft, aber auch sel­ten so schlimm wie be­fürch­tet.
Gerhard Cromme

Was die Welt vor­wärts treibt, ist nicht die Lie­be, son­dern der Zwei­fel.
Peter Ustinov

Dem Tüch­ti­gen ist die­se Welt nicht stumm.
Johann Wolfgang von Goethe

Wer den schlech­te­sten Ge­brauch von sei­ner Zeit macht, jam­mert am mei­sten, daß sie so knapp ist.
Jean de La Bruyère

Mei­ne An­sich­ten ha­ben sich zwar ge­än­dert, aber nicht die Tat­sa­che, daß ich recht ha­be.
Ashleigh Brilliant

Es ist ein Fluch, in in­ter­es­san­ten Zei­ten zu le­ben.
Hannah Arendt

Manch­mal muß man ein­fach ein Ri­si­ko ein­ge­hen und seine Feh­ler un­ter­wegs kor­ri­gie­ren.
Lee Iacocca

Von Din­gen, die man nicht braucht, kann man gar nicht ge­nug krie­gen.
Eckart von Hirschhausen

Frei­heit heißt Ver­ant­wor­tung. Des­halb wird sie von den mei­sten Men­schen ge­fürch­tet.
George Bernard Shaw

Es ist bes­ser, sich von Zwei­feln be­un­ru­hi­gen zu las­sen, als lan­ge im Irr­tum zu ver­wei­len.
Alessandro Manzoni

Nie­mals in der Nach­kriegs­zeit ist der mo­ra­li­sche Wert des Be­griffs Frie­den so ver­fälscht und ver­dreht wor­den wie durch die mi­li­tan­ten Grup­pen, die un­ter die­sem Vor­zei­chen Recht, An­stand und Fried­fer­tig­keit mit Fü­ßen tre­ten.
Gerhard Stoltenberg

Die Schwie­rig­keit der Po­li­ti­ker be­steht da­rin, daß sie zu viel re­den, zu we­nig zu­hö­ren und kaum zum Den­ken kom­men.
Heinz Riesenhuber

Wenn man Pi­lot seines Le­bens sein will, muß man auch die Ver­ant­wor­tung da­für über­neh­men.
Thomas Brezina

Du bist, was du glaubst.
Oprah Winfrey

Auch wenn al­le einer Mei­nung sind, kön­nen alle un­recht ha­ben.
Bertrand Russell

Die Men­schen sind grob in drei Ka­te­go­ri­en ein­zu­tei­len: Die we­ni­gen, die da­für sor­gen, daß et­was ge­schieht, die vie­len, die zu­schau­en, wie et­was ge­schieht, und die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit, die kei­ne Ah­nung hat, was über­haupt ge­sche­hen ist.
Karl Weinhofer

Ich glau­be, daß es In­stinkt ist, was das Ge­nie ge­ni­al macht.
Bob Dylan

Frau­en sind we­ni­ger ge­schwät­zig als Män­ner. Wenn es ir­gend­wo eine In­dis­kre­tion gibt, tipp’ ich erst­mal auf einen Mann — nicht auf eine Frau.
Helmut Kohl

Im­mer vor­wärts schau­en und da­bei die Ver­gan­gen­heit vor Au­gen ha­ben.
Paolo Bulgari

De­mo­kra­tie ist die Re­gie­rung des Vol­kes durch das Volk für das Volk.
Abraham Lincoln

Die zehn Ge­bo­te Got­tes ent­hal­ten 279 Wör­ter, die ame­ri­ka­ni­sche Un­ab­hän­gig­keits­er­klä­rung hat drei­hun­dert Wör­ter, die Ver­ord­nung der Eu­ro­päi­schen Ge­mein­schaft über den Im­port von Ka­ra­mell­bon­bons aber hat exakt 25.911 Wör­ter.
Franz Josef Strauß

Wenn man weiß, daß wir sub­ven­tio­nier­te Kohle för­dern, mit ihr dann sub­ven­tio­nier­ten Stahl pro­du­zie­ren, den wir mit der sub­ven­tio­nier­ten Bun­des­bahn zu sub­ven­tio­nier­ten Werf­ten fah­ren, wo Schif­fe ge­baut wer­den, die kei­ner auf dem Welt­markt ha­ben will, dann weiß man, wie gut ei­gent­lich die Agrar­po­li­tik ist.
Ignaz Kiechle

Mit­tel­stän­disch ist ein Un­ter­neh­men, wenn beim Kon­kurs der Staat nicht hilft.
Friedrich Conzen

Es gibt kei­ne po­li­ti­sche Frei­heit oh­ne wirt­schaft­li­che Frei­heit. Das ha­ben die DDR und die So­wjet­un­ion ein­drucks­voll un­ter Be­weis ge­stellt.
Markus Krall

Es ist bes­ser, ho­he Grund­sät­ze zu ha­ben, die man be­folgt, als noch hö­he­re, die man außer Acht läßt.
Albert Schweitzer

Die mei­sten Men­schen ge­ben auf, weil sie gar nicht wis­sen, daß sie über­haupt Kraft zum Kämp­fen ha­ben.
Alice Walker

Frei­heit be­deu­tet nicht Li­ber­ti­na­ge. Zur Frei­heit ge­hört der Be­griff von Bin­dung. Frei­heit oh­ne Bin­dung ist An­ar­chie und führt zur Dik­ta­tur. Zur Bin­dung ge­hört die Be­din­gung, daß Frei­heit und To­le­ranz ih­re Gren­zen fin­den, wo eine an­der­e Ge­sin­nung in Dok­trin oder Er­geb­nis Un­frei­heit und In­to­le­ranz her­bei­führt.
Herbert Weichmann

Der Weg in die Zu­kunft liegt bei uns Men­schen, und er liegt im ge­fun­de­nen Aus­gleich zwi­schen Frei­heit und Bin­dung! Es gilt, für den Ein­zel­nen einen Frei­heits­raum zu schaf­fen, der das Le­ben le­bens­wert macht.
Karl Heinz Ritschel

Oft­mals wird im Zu­sam­men­hang mit der eu­ro­päi­schen Ei­ni­gung kri­tisch ver­merkt, daß die­se so lan­ge nicht glaub­wür­dig sei, als es kei­ne ein­heit­li­che eu­ro­päi­sche Spra­che ge­be. Dies dürf­te sich kaum recht­fer­ti­gen las­sen. Im Ge­gen­teil, wer die eu­ro­päi­sche Kul­tur ver­steht, wird fest­stel­len müs­sen, daß un­se­re Viel­spra­chig­keit ein Schatz ist, um den uns an­de­re be­nei­den. Man kann hier Ver­glei­che zur Mu­sik zie­hen. Ein Or­che­ster, in dem al­le das glei­che In­stru­ment spie­len, ist höchst lang­wei­lig. Der Reich­tum der Mu­sik kommt aus der Viel­falt der Klän­ge.
Otto von Habsburg

Ar­beit kann einen um­brin­gen. Aber die Un­tä­tig­keit kann es eben­so.
Lee Iacocca

Wis­sen Sie, wer der er­ste So­zia­list war? Das war Ko­lum­bus; denn auch er hat nicht ge­wußt, wo­hin sei­ne Rei­se geht, und als er am Ziel an­kam, hat er nicht ge­wußt, wo er war, und das Rei­se­geld hat er sich auch ge­pumpt.
Franz Josef Strauß

Die nütz­lich­sten Er­fah­run­gen, die man macht, sind die schlech­te­sten.
Martin Kessel

Je­der will lan­ge le­ben, aber kei­ner will alt sein.
Jonathan Swift

Einen gu­ten Rat ge­be ich im­mer wei­ter. Es ist das ein­zi­ge, was man damit ma­chen kann.
Oscar Wilde

Wer seiner eige­nen Ju­gend nach­läuft, wird sie nie ein­ho­len.
André Maurois

Ein­bil­dung heißt die Bil­dung der dum­men Leu­te.
Charlotte Seemann

Mit Ge­set­zen ist es wie mit Würst­chen. Es ist bes­ser, wenn man nicht sieht, wie sie ge­macht wer­den.
Otto von Bismarck

Die Frauen ma­chen sich nur des­halb so hübsch, weil das Au­ge des Man­nes bes­ser ent­wickelt ist als sein Ver­stand.
Zsa Zsa Gabor

In­stinkt wiegt In­tel­li­genz auf.
Gustave Flaubert

Geld ist nur wich­tig, wenn man es nicht hat.
Harrison Ford

Wenn Kar­rie­ren schwin­deln­de Hö­hen er­rei­chen, ist der Schwin­del mei­stens nicht mehr nach­zu­wei­sen.
Werner Schneyder

Man­che Frauen sind nur des­halb nicht Feuer und Flam­me, weil sie mit einem Feuer­lö­scher ver­hei­ra­tet sind.
Senta Berger

In der Lie­be fühlt sich der Mann als Bo­gen, er ist aber nur der Pfeil.
Jeanne Moreau

Ich glau­be von je­dem Men­schen das Schlech­te­ste, selbst von mir, und ich hab' mich noch sel­ten ge­täuscht.
Johann Nestroy

Frü­her, da ich un­er­fah­ren und be­scheid­ner war als heu­te,
hat­ten mei­ne höch­ste Ach­tung andre Leu­te.
Spä­ter traf ich auf der Wei­de außer mir noch meh­re­re Käl­ber
und nun schätz ich so­zu­sa­gen erst mich sel­ber.
Wilhelm Busch

Mir ist auf der Stra­ße ein sehr ar­mer jun­ger Mann be­geg­net, der ver­liebt war. Sein Hut war alt, sein Man­tel ab­ge­tra­gen, Was­ser rann durch seine Schu­he. Aber Ster­ne zogen durch seine See­le.
Victor Hugo

Die Ge­schich­te des Fort­schritts ist die Ge­schich­te der Un­dank­bar­keit. Die Nach­ge­bo­re­nen über­neh­men und ge­nie­ßen ge­dan­ken­los Vor­tei­le, ohne an den Preis zu den­ken, der für sie ge­zahlt wor­den ist.
Heinrich Böll

Die mei­sten Men­schen brau­chen mehr Lie­be, als sie ver­die­nen.
Marie Freifrau von Eschenbach

Den Wert eines Men­schen­le­bens be­stimmt nicht sei­ne Län­ge, son­dern sei­ne Tie­fe.
Gustav Frenssen

Man muß das Selbst­be­wußt­sein der Män­ner stär­ken, denn selbst­be­wuß­te Män­ner haben keine Angst vor eman­zi­pier­ten Frauen.
Julia Dingwort-Nussek

Le­ben ist das Ein­at­men der Zu­kunft.
Pierre Leroux

Ei­ni­ge Men­schen se­hen die Din­ge, wie sie sind, und fra­gen: wa­rum? Ich träu­me nie da­ge­we­se­ne Träu­me und fra­ge: wa­rum nicht?
George Bernard Shaw

In den mei­sten De­mo­kra­tien wer­den die Par­tei­en in Rechts- oder Links­par­tei­en ein­ge­teilt. Die Rech­te ist na­tio­nal, die Lin­ke so­zi­al. Die Par­tei­en in der Mit­te ver­su­chen bei­des zu sein. Da­bei ha­ben die We­nig­sten be­merkt, daß im Grun­de ge­nom­men Na­tio­na­lis­mus und So­zia­lis­mus die Vor- und Rück­sei­te der glei­chen wert­lo­sen Blech­mün­ze sind, die im Zeit­al­ter der Glo­ba­li­sie­rung lang­sam vor sich her­ro­stet. Na­tio­na­lis­mus-So­zia­lis­mus ist der Na­me einer po­li­ti­schen Sack­gas­se, die nur von rechts nach links und wie­der von links nach rechts führt, aber nicht nach vor­ne in die Zu­kunft.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Die Stra­fe soll nicht grö­ßer sein als die Schuld.
Cicero

Der in sich Ge­fe­stig­te läßt sich nicht als Werk­zeug miß­brau­chen.
Kung Fu-tse

Nur die höch­sten und nied­rig­sten Cha­rak­te­re än­dern sich nicht.
Kung Fu-tse

Man muß wis­sen, bis wohin man zu weit ge­hen kann.
Jean Cocteau

Das Bö­se in der Welt lebt nicht durch die, die Bö­ses tun, son­dern durch die, die Bö­ses dul­den.
Carl Zuckmayr

Du kannst Dein Le­ben nicht ver­län­gern und Du kannst es auch nicht ver­brei­tern. Aber Du kannst es vert­ie­fen.
Gorch Fock

Viel­leicht kann ich die Wahr­heit fin­den, in­dem ich die Lü­gen ver­glei­che.
Leo Trotzki

Die Fä­hig­keit, im Frie­den mit an­de­ren Men­schen und mit der Welt zu le­ben, hängt sehr weit­ge­hend von der Fä­hig­keit ab, im Frie­den mit sich selbst zu le­ben.
Thich Nhat Hanh

Die Din­ge ha­ben nur den Wert, den man ih­nen ver­leiht.
Jean Baptiste Molière

Nicht die Din­ge er­schüt­tern den Men­schen, son­dern die Sicht der Din­ge.
Epiktet

Das Be­ob­ach­tet­wer­den ist eine be­lei­di­gen­de Re­spekt­lo­sig­keit und eine Ab­sa­ge an Grund­rech­te. Mein Pro­blem fängt nicht erst da an, wo von ge­sammel­ten Da­ten Ge­brauch ge­macht wird, son­dern im Mo­ment der Auf­zeich­nung. Mir stel­len sich so­fort die Nacken­haa­re auf, wenn ir­gend­je­mand et­was von mir oder über mich wis­sen will, oh­ne daß ich das mit­ent­schie­den habe. Ich spü­re förm­lich Be­klem­mung. Ich mag es schon nicht, im Zug von je­man­dem an­ge­starrt zu wer­den, ich wür­de dann fra­gen, ob es ein Pro­blem gibt. Viel­leicht ma­chen sich vie­le gar nicht klar, daß die­se Be­ob­ach­tung wirk­lich pas­siert. Die spü­ren das nicht, weil sie es sich nicht vor­stel­len kön­nen.
Juli Zeh

Ich muß mir von mir sel­ber nicht al­les ge­fal­len las­sen.
Viktor E. Frankl

Das wah­re Des­aster der Lin­ken wird of­fen­bar, wenn sie hält, was sie ver­spricht.
Nicolás Gómez Dávila

Wer an­de­re zur Schnecke macht, braucht sich nicht wun­dern, wenn es nur lang­sam wei­ter­geht.
Thomas Romanus

Wenn wir wollen, daß alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, daß sich alles verändert.
Giuseppe Tomasi di Lampedusa

Chaos ist ver­schlüs­sel­te Ord­nung.
Ian Stewart

Ka­lo­rien = die Maß­ein­heit zur Schwä­chung des mensch­li­chen Selbst­be­wußt­seins.
Text auf einem Kunst­stoff­brett­chen

Es gibt wich­ti­ge­res im Le­ben als stän­dig des­sen Ge­schwin­dig­keit zu er­hö­hen.
Mahatma Gandhi

Es­sen ist ein Be­dürf­nis — Ge­nie­ßen eine Kunst.
François de la Rochfoucauld

Ich wür­de mir eine Ge­sell­schaft wün­schen, die nicht mehr gar so leicht ma­ni­pu­lier­bar ist.
Renée Schroeder

Die Schön­heit zeigt sich nicht in den Ge­si­cher­ten, denn sie ist ein war­mer Strahl für die Her­zen.
Khalil Gibran

Bil­dung ist et­was, was man ganz oh­ne Be­ein­träch­ti­gung durch den Schul­un­ter­richt er­wer­ben muß.
Mark Twain

Da wir aus den Ärz­ten Kauf­leu­te machen, zwin­gen wir sie, die Han­dels­knif­fe zu er­ler­nen.
George Bernard Shaw

Fang nie an auf­zu­hö­ren, hör nie auf an­zu­fan­gen.
Marcus Tullius Cicero

Zu den schön­sten mensch­li­chen Be­zie­hun­gen zählt das herz­li­che Ver­hält­nis zwi­schen Herrn und Knecht.
Nicolás Gómez Dávila

Frü­her hat man ja über die Sa­lon-So­zis ge­sagt: Links blin­ken, rechts ab­bie­gen. Heu­te blin­ken sie nicht ein­mal mehr.
Urban Priol

Es ist un­klug, zu­viel zu bezah­len aber ist ist noch schlech­ter, zu we­nig zu be­zah­len.
Wenn Sie zu­viel be­zah­len, ver­lie­ren Sie et­was Geld, das ist al­les.
Wenn Sie da­ge­gen zu we­ni­ge be­zah­len, ver­lie­ren Sie manch­mal al­les, da der ge­kauf­te Ge­gen­stand die ihm zu­ge­dach­te Auf­ga­be nicht er­fül­len kann.
Das Ge­setz der Wirt­schaft ver­bie­tet es, für we­nig Geld viel Wert zu er­hal­ten. Neh­men Sie das nied­rig­ste An­ge­bot an, müs­sen Sie für das Ri­si­ko, das Sie ein­ge­hen, et­was hin­zu­rech­nen.
Und wenn Sie das tun, dann ha­ben Sie auch ge­nug Geld, um für et­was Bes­se­res zu be­zah­len.
John Ruskin

Über­haupt hat der Fort­schritt das an sich, daß er viel grö­ßer aus­schaut, als er wirk­lich ist.
Johann Nepomuk Nestroy

Ka­pi­ta­lis­mus heißt, man kauft Din­ge, die man nicht braucht, von Geld, das man nicht hat, um Men­schen zu be­ein­drucken, die man nicht lei­den kann.
Volker Pispers

Po­li­ti­ker be­herr­schen die Kunst, so vie­le Wor­te  zu ma­chen, daß sie hin­ter­her die Wahl ha­ben,  zu wel­chem sie ste­hen wol­len.
Dieter Hildebrandt

Je­der Tag oh­ne Bier ist ein Ge­sund­heits­ri­si­ko.
Willi Biene

Wer in die Kir­che geht und ih­re Sa­kra­men­te fei­ert, tut es, wenn er das Gan­ze recht ver­steht, auch nicht, weil er meint, der gei­sti­ge Gott be­dür­fe ma­te­riel­ler Me­dien, um den Geist des Men­schen zu be­rüh­ren. Er tut es viel­mehr, weil er weiß, daß er als Mensch nur auf mensch­li­che Wei­se Gott be­geg­nen kann; auf mensch­li­che Wei­se heißt aber: in der Form der Mit­mensch­lich­keit, der Leib­haf­tig­keit, der Ge­schicht­lich­keit.
Joseph Kardinal Ratzinger

Ich er­ken­ne die Not­wen­dig­keit der Re­li­gion nicht. … Mit der Er­fin­dung des Mo­no­the­is­mus als dem stra­fen­den Schöp­fer­gott war der Mo­ment ge­kom­men, wo es ne­ga­ti­ven Ein­fluß auf die Ent­wick­lung des Men­schen hat­te.
Renée Schroeder

Die gro­ßen Ka­ta­stro­phen mei­ner Zeit ha­ben mich nicht über­rascht. Da ich ih­re bei­den ex­trem­sten po­li­ti­schen Rich­tun­gen, Na­tio­na­lis­mus und Kom­mu­nis­mus, ab­lehn­te, konn­te ich ru­hi­ger ur­tei­len als mei­ne Um­ge­bung.
Felix Somary

Wir war­ten unser Le­ben lang auf den außer­ge­wöhn­li­chen Men­schen, statt die ge­wöhn­li­chen um uns her in sol­che zu ver­wan­deln.
Hans Urs von Balthasar

Das gan­ze Le­ben be­steht aus dem Ma­na­ge­ment von Ri­si­ken, nicht aus ihrer Eli­mi­nie­rung.
Walter Wriston

In flie­ßen­dem Was­ser kann man sein eige­nes Bild nicht se­hen, wohl aber in ru­hi­gem Was­ser. Nur wer selbst ru­hig bleibt, kann zur Ru­he­stät­te all des­sen wer­den, was Ru­he braucht.
Lao-tse

Nicht in der gro­ßen Zahl liegt das Ge­heim­nis, Freu­de zu ent­decken.
Was ein Mensch sucht, kann er in einer ein­zi­gen Ro­se fin­den.
Antoine de Saint-Exupéry

Von gu­ten Mäc­hten wun­der­bar ge­bor­gen, er­war­ten wir ge­trost, was kom­men mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Mor­gen und ganz ge­wiß an je­dem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer

Kein Pro­blem wird ge­löst, wenn wir da­rauf war­ten, daß Gott al­lein sich da­rum küm­mert.
Martin Luther King

Män­ner die be­haup­ten, sie seien die un­ein­ge­schränk­ten Her­ren im Haus, lü­gen auch bei an­de­rer Ge­le­gen­heit.
Mark Twain

We­nig und nicht un­nütz re­den, nicht von Fech­ter­spie­len, Wa­gen­ren­nen oder Ath­le­ten, nicht von Spei­sen und Ge­trän­ken, wo­von man über­all spricht, am we­nig­sten aber von Per­so­nen, lo­bend, ta­delnd oder ver­glei­chend. Man soll­te sich über Din­ge, nicht über Leu­te un­ter­hal­ten, an­mu­ti­ge Ge­lehr­sam­keit pfle­gen.
Epiktet

Alle Din­ge wer­den zu einer Quel­le der Lust, wenn man sie liebt.
Thomas von Aquin

Nur was be­nannt wird, kann ge­bannt, was aus­ge­spro­chen wird, an­ge­gan­gen und be­ar­bei­tet wer­den. Wer weg­schaut in der Hoff­nung, von den Pro­ble­men nicht be­rührt und be­lä­stigt zu wer­den, weiß nichts von der Grö­ße sei­nes Pro­blems und des­sen Ge­fahr, aber auch nichts von den da­rin ver­bor­ge­nen Chan­cen und den in ihm schlum­mern­den Mög­lich­kei­ten neuer Le­ben­dig­keit. Wer Pro­ble­me un­ter den Tep­pich kehrt, schafft sie nicht aus der Welt, er sorgt le­dig­lich da­für, daß sie un­term Tep­pich Eier le­gen und un­ge­fragt zur Un­zeit als Un­ge­heuer wieder zum Vor­schein kom­men. Das, was ist, wird zu­al­ler­erst da­durch er­faßt und ge­bän­digt, daß es an­ge­schaut und ins Wort ge­bracht wird. Das ist al­ler Be­ar­bei­tung er­ster Schritt.
Arnold Mettnitzer

Ein gei­sti­ge­res und in­ni­ge­res Ele­ment als die Spra­che hat ein Volk nicht. Will ein Volk al­so nicht ver­lie­ren, wo­durch es Volk ist, will es seine Art mit al­len Eigen­tüm­lich­kei­ten be­wah­ren, so hat es auf nichts mehr zu ach­ten, als daß ihm sei­ne Spra­che nicht ver­dor­ben und zer­stört wer­de.
Ernst Moritz Arndt

Den Sterb­li­chen, das wißt ihr lan­ge,
führt Si­cher­heit zum Un­ter­gan­ge.
William Shakespeare („Macbeth”)

Prin­zi­piell sind wir al­le frei in un­se­ren Ent­schei­dun­gen. Nur was nützt Ih­nen eine theo­re­ti­sche Frei­heit, wenn Sie die­se nicht aus­nut­zen? Und das wie­de­rum ge­lingt nur, wenn Sie die in Ihrem Kopf und in Ih­rem Her­zen vor­han­de­nen Plä­ne ak­tiv um­zu­set­zen. Erst das Han­deln näm­lich macht aus Op­tio­nen Rea­li­tä­ten, und oh­ne das brin­gen Ih­nen al­le Chan­cen der Welt gar nichts.
Jörg Löhr

Kei­ne Ent­schei­dung oh­ne Tat­kraft.
Sully Prudhomme

Hast du ein­mal die Schran­ken über­tre­ten, gibt es kei­ne Gren­zen mehr.
Alphonse Allais

Ein Mensch kann viel er­tra­gen, so­lan­ge er sich selbst er­tra­gen kann.
Axel Munthe

Die Kunst der Be­steue­rung be­steht ganz ein­fach da­rin, die Gans so zu rup­fen, daß man mög­lichst viel Fe­dern bei mög­lichst we­nig Ge­schrei er­hält.
Jean Baptiste Colbert

Er­wach­sen bist du dann, wenn du nie­man­den mehr ver­ant­wort­lich machst.
Paul M. Ostberg

Die Po­li­zei ist die ein­zi­ge so­zia­le Struk­tur in der klas­sen­lo­sen Ge­sell­schaft.
Nicolás Gómez Dávila

Der Ka­pi­ta­lis­mus funk­tio­niert eben nur so. Das ist eben nicht für al­le mög­lich. Das ist wie Lot­to: Im Lot­to kann je­der Mil­lio­när wer­den, ja — aber nicht al­le! Den Unter­schied zwi­schen „al­le” und „je­der” in­tel­lek­tu­ell zu durch­drin­gen, ge­lingt nicht vie­len.
Volker Pispers

Der Klein­geist des Klein­bür­gers zeigt sich an der Wahl­ur­ne, aber nicht zwangs­läu­fig da­ran, daß er Klein­par­tei­en wählt.
Carl-Markus Piswanger

Wer nix ler­nen will, kann ja no im­mer Pro­fi-Fuß­bal­ler werd­en, da­für is je­der blöd gnua.
Günther Grünwald

Wir brau­chen mehr Kin­der, aber was sagt der Klap­per­storch? Tut mir leid, ich hab Vo­gel­grip­pe.
Ottfried Fischer

Ich wür­de ger­ne hei­ra­ten. Mir ge­fällt der Ge­dan­ke, daß ein Mann per Ge­setz da­zu ver­pflich­tet ist, je­de Nacht mit mir zu schla­fen.
Carrie Snow

Ori­gi­na­li­tät ist et­was, was man nie mit Ab­sicht er­reicht.
William Somerset Maugham

Die Schön­heit brau­chen wir Frau­en, da­mit die Män­ner uns lie­ben, die Dumm­heit, da­mit wir die Män­ner lie­ben.
Coco Chanel

Wer viel Freu­de hat, muß ein gu­ter Mensch sein; aber viel­leicht ist er nicht der Klüg­ste, ob­wohl er ge­ra­de das er­reicht, was der Klüg­ste mit all sei­ner Klug­heit an­strebt.
Friedrich Nietzsche

Idea­list sein heißt Kraft ­ für an­de­re.
Novalis

Frau­en be­nüt­zen Par­füm, weil die Na­se leich­ter zu ver­füh­ren ist als das Auge.
Jeanne Moreau

Wer be­gon­nen hat, hat schon halb voll­en­det.
Horaz

Gü­te ist, wenn man das lei­se tut, was die an­de­ren laut sa­gen.
Friedl Beutelrock

Das Ideal ist nichts als die Wahr­heit von wei­tem.
Alphonse Marie Louis Prat de Lamartine

Trau nie einem Mann mit glän­zen­den Augen, es könn­te die Son­ne sein, die durch seine hoh­le Bir­ne scheint.
Lizzy Aumeier

Zu­viel Nach­den­ken macht nur Angst.
Mel Brooks

Ein rus­si­sches Sprich­wort sagt: Wenn die Frau­en gut wä­ren, dann wür­de der lie­be Gott sich eine ge­nom­men ha­ben.
Lizzy Aumeier

Eine Frau lie­ben und gleich­zei­tig etwas Ver­nünf­ti­ges tun ist schwer.
Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Es wird im­mer schwie­ri­ger, je­man­den zu be­mit­lei­den, der eini­ge Mil­lio­nen Dol­lar auf dem Kon­to hat.
Jerry Lewis

Ein Mann am Steu­er ist ein Pfau, der sein Rad in der Hand hält.
Anna Magnani

Wer viel ent­schei­den kann, muß we­ni­ger re­den.
Peter Glotz

Mit einer Kind­heit voll Lie­be kann man ein hal­bes Le­ben hin­durch für die kal­te Welt haus­hal­ten.
Jean Paul

Zwi­schen zu früh und zu spät liegt im­mer nur ein Augen­blick.
Franz Werfel

Die Lie­be ist ein Stoff, den die Na­tur ge­webt und die Phan­ta­sie be­stickt hat.
François-Marie Arouet (Voltaire)

Wer Un­heil aus­brü­tet, will es auch flie­gen las­sen.
Wilhelm Raabe

Das Glück des Men­schen be­ruht da­rauf, daß es für ihn ir­gend­wo eine un­dis­ku­tier­ba­re Wahr­heit gibt.
Friedrich Nietzsche

Fort­schritt wä­re wun­der­bar — wenn er ein­mal auf­hör­te.
Robert Musil

Man kann nicht al­len hel­fen, sagt der Eng­her­zi­ge — und hilft kei­nem.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Die Dumm­heit ist die son­der­bar­ste al­ler Krank­hei­ten. Der Kran­ke lei­det nie­mals un­ter ihr. Die schmerz­haft lei­den, sind die an­de­ren.
Paul-Henri Spaak

Op­por­tu­ni­sten sind Raub­vö­gel, die krie­chen.
Rudolf Rolfs

Der Charme ist die Chan­ce des Häß­li­chen.
Sigmund Graff

Das Un­sym­pa­thi­sche an den Com­pu­tern ist, daß sie nur ja oder nein sa­gen kön­nen, aber nicht viel­leicht.
Brigit Bardot

Ent­fern­te Ver­wand­te ha­ben eine merk­wür­di­ge Eigen­schaft: Je rei­cher sie wer­den, de­sto ent­fern­ter wer­den sie.
Robert Rocca

Wer noch stau­nen kann, wird auf Schritt und Tritt be­schenkt.
Oskar Kokoschka

Wie­so be­steht Zi­tro­nen­li­mo­na­de aus künst­li­chen Ge­schmacks­stof­fen, wäh­rend im Ge­schirr­spül­mit­tel ech­ter Zi­tro­nen­saft drin ist.
Mike Krüger

Ent­schlos­sen­heit im Un­glück ist im­mer der hal­be Weg zur Ret­tung.
Johann Heinrich Pestalozzi

Humor ist der Knopf, der verhindert, daß uns der Kragen platzt.
Joachim Ringelnatz

Es gibt kei­ne ein­fa­chen Lö­sun­gen für sehr kom­pli­zier­te Pro­ble­me.
Michail Gorbatschow

Die Wirk­lich­keit ist im­mer noch phan­ta­sti­scher als al­le Phan­ta­sie.
Wolf Biermann

Die De­mo­kra­tie lebt von klei­nen Ein­hei­ten; je grö­ßer ein po­li­ti­sches Ge­bil­de, de­sto schwie­ri­ger ist es, die­ses de­mo­kra­tisch zu re­gie­ren und zu or­ga­ni­sie­ren. Und Euro­pa wird vie­les sein, aber kei­ne De­mo­kra­tie.
Henning Ottmann

Der schlech­te Ge­schmack ge­fällt, sobald er Mo­de wird.
Felicien Marceau

Wir ah­nen gar nicht, wie groß der Kre­dit ist, den Kin­der uns ge­ben, und wie schnell er ver­spielt ist.
Heinrich Böll

Mo­de muß nicht schön sein. Es ge­nügt, daß sie neu ist.
Uschi Glas

Sei nicht vor­ei­lig in deinen Wün­schen und schaue nicht auf dei­nen Vor­teil. Wer vor­ei­lig in sei­nen Wün­schen ist, wird nicht ans Ziel ge­lan­gen, und wer auf seinen Vor­teil schaut, wird nichts Gro­ßes voll­brin­gen.
Kung Fu-tse

Die Mo­de ist das wich­tig­ste Mit­tel der Tex­til­in­du­strie im Kampf ge­gen die zu­neh­men­de Halt­bar­keit der Stof­fe.
Emilio Schuberth

Ich hör­te und ver­gaß, ich sah und er­in­ner­te mich, ich tat und ver­stand ...
Kung Fu-tse

Das Le­ben ist wie ein Schul­auf­satz. Mei­stens wird das The­ma ver­fehlt.
Werner Mitsch

Eifer­sucht ist eine Lei­den­schaft, die mit Ei­fer sucht, was Lei­den schafft.
Miguel de Cervantes Saavedra

Man­che Men­schen wol­len im­mer glän­zen, ob­wohl sie kei­nen Schim­mer ha­ben.
Heinz Erhardt

Er­folg ver­än­dert den Men­schen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch

Wer glaubt schon an Wun­der? Doch al­le war­ten da­rauf.
Stanisław Jerzy Lec

In der Na­tur be­ginnt die Fäul­nis nach dem To­de; die Bü­ro­kra­tie da­ge­gen fault zu­erst, dann stirbt sie.
Henryk Sienkiewicz

Die Län­ge eines Fil­mes soll­te in einem di­rek­ten Ver­hält­nis zum Fas­sungs­ver­mö­gen der mensch­li­chen Bla­se ste­hen.
Alfred Hitchcock

Frauen sind klü­ger als Män­ner, weil sie we­ni­ger wis­sen und mehr ver­ste­hen.
Anthony Quinn

Rei­sen heißt er­ken­nen, daß al­le fal­sche Vor­stel­lun­gen von an­de­ren Län­dern ha­ben.
Aldous Huxley

Es gibt kei­nen Fort­schritt, wenn man das ver­bes­sert, was be­reits ge­tan wur­de, son­dern nur dann, wenn man das an­strebt, was noch nicht ge­tan wor­den ist.
Khalil Gibran

Wenn dir je­mand sei­ne Mei­nung sagt, hö­re gut hin; er ver­langt von dir, was er selbst noch nicht ver­ar­bei­tet hat.
Anonymos

Zur Zeit der Eb­be schrieb ich Wor­te in den Sand. Ich leg­te mein Herz und mei­ne gan­ze See­le hin­ein. Zur Flut­zeit kehr­te ich zu­rück, um das Ge­schrie­be­ne zu le­sen. Nur mei­ne Un­wis­sen­heit fand ich im Sand.
Khalil Gibran

Kos­me­tik ist die Kunst, aus der Not eine Ju­gend zu ma­chen.
Hanns-Hermann Kersten

Rea­li­tät ist et­was für Men­schen, die mit Scien­ce Fict­ion nichts an­fan­gen kön­nen.
Christoph von Ottakring

Es gibt nichts Gu­tes, außer man tut es.
Erich Kästner

Wenn Sex die na­tür­lich­ste Sa­che der Welt ist, wa­rum gibt es dann so vie­le Rat­ge­ber da­rü­ber?
Bette Midler

Selbst­sucht ist ein La­by­rinth.
José Ortega y Gasset

Wa­rum er­tra­gen es die Mäch­ti­gen nicht, wenn man ih­nen wi­der­spricht? Für Mäch­ti­ge ist es doch nicht ge­fähr­lich!
Gabriel Laub

Der Nach­teil der In­tel­li­genz be­steht da­rin, daß man dau­ernd ge­zwun­gen ist, da­zu­zu­ler­nen.
George Bernard Shaw

Al­le Men­schen sind gut, und au­ßer­dem muß es auch bö­se Men­schen ge­ben.
Hans Weigel

Wen ich lie­be, der soll frei sein, auch von mir.
Anne Morrow Lindbergh

Vor­ge­setz­te sind Men­schen, die sich um meh­re­re Stun­den ver­spä­ten kön­nen, oh­ne daß man sie ver­mißt.
Jerry Lewis

Frie­den ist, wenn wo­an­ders ge­schos­sen wird.
Gabriel Laub

Um ein ta­del­lo­ses Mit­glied einer Schaf­her­de sein zu kön­nen, muß man vor al­lem ein Schaf sein.
Albert Einstein

Die Schön­heit brau­chen wir Frau­en, damit die Män­ner uns lie­ben, die Dumm­heit, da­mit wir die Män­ner lie­ben.
Coco Chanel

Ge­duld ist die Fä­hig­keit, die dann, wenn man sie am mei­sten braucht, er­schöpft ist.
Mac Williams

Kei­ne Ar­mee kann eine Idee auf­hal­ten, de­ren Zeit ge­kom­men ist.
Victor Hugo

Eine gu­te Idee er­kennt man da­ran, daß sie ge­klaut wird.
Gerhard Uhlenbruck

Der Mensch ist be­reit, für eine Idee zu ster­ben, vor­aus­ge­setzt, daß sie ihm nicht ganz klar ist.
Gilbert Keith Chesterton

Wer nach oben will, sollte sich et­was Wär­men­des für den Ab­stieg mit­neh­men.
Frank Feldman

Er­fol­ge sind wie Kak­teen. Man sollte sich nicht drauf­set­zen.
Michail Alexandr Scholochow

Wie du beim Ster­ben ge­lebt ha­ben wün­schest, so soll­test du jetzt schon le­ben.
Marc Aurel

Für Er­fah­run­gen muß man teu­er be­zah­len, und trotz­dem will nie­mand sie ha­ben, wenn man sie ver­schen­ken will.
Ludwig Börne

Wer an der Ju­gend spart, wird in Zu­kunft ver­ar­men.
Adolf Haslinger (Rektor Universität Salzburg)

Ler­ne aus der Ver­gan­gen­heit, le­be für den Mo­ment, träu­me von der Zu­kunft.
Anonymos

Klatsch ist die Ver­ur­tei­lung aus Man­gel an Be­wei­sen.
Ralph Boller

Zur Ehe ge­hört schon ein biß­chen mehr als Lie­be.
Faye Dunaway

Es ist viel bes­ser, un­ge­fähr auf dem rich­ti­gen Weg zu sein als ge­nau auf dem fal­schen.
Sodom und Gomorrha rotkappelzwergischer Weisheit

So­lan­ge ich den­ken kann, gin­gen die Uh­ren im­mer zu schnell.
Marie Luise Kaschnitz

Zu­sam­men­kunft ist ein An­fang. Zu­sam­men­halt ist ein Fort­schritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.
Henry Ford

Die dun­kel­sten Plät­ze der Höl­le sind re­ser­viert für die­je­ni­gen, die sich in Zei­ten einer mo­ra­li­schen Kri­se her­aus­hal­ten wol­len.
Dante Alighieri

Macht brauchst Du nur, wenn Du et­was Bö­ses vor­hast. Für al­les an­de­re reicht Lie­be, um es zu erle­di­gen.
Charlie Chaplin

Wenn ich mein Le­ben noch ein­mal le­ben könn­te, wür­de ich die glei­chen Feh­ler ma­chen. Aber ein biß­chen frü­her ... da­mit ich mehr da­von ha­be.
Marlene Dietrich

Der Er­folg im Le­ben von Män­nern wird von Man­gel­er­schei­nun­gen be­stimmt: Sie hei­ra­ten aus Man­gel an Er­fah­rung, sie las­sen sich schei­den aus Man­gel an Ge­duld, und sie hei­ra­ten wie­der aus Man­gel an Ge­dächt­nis.
Paul Heinemann

Der häß­li­che Deut­sche ist stets Na­zi oder Gut­mensch. Das sind die bei­den Sei­ten der­sel­ben Me­dail­le. Ich ha­be Angst, daß die Gut­men­schen von heu­te mor­gen Na­zis sind.
Bassam Tibi

Hun­ger ist der Feind al­ler Grund­sät­ze.
Jakob Stebler

Mit Geld kann man einen gu­ten Hund kau­fen, aber es wird nicht das We­deln des Schwan­zes er­wor­ben.
Josh Billings

Re­li­gion ist das, was die Ar­men da­von ab­hält, die Rei­chen um­zu­brin­gen.
Napoléon Bonaparte

Der Sinn des Le­bens ist mehr als das Le­ben selbst.
Stefan Zweig

Je­den­falls ist es bes­ser, ein ecki­ges Et­was zu sein als ein rundes Nichts.
Friedrich Hebbel

Es ist schön, jung zu sein. Aber es ist auch schön, be­wußt alt zu wer­den.
Johannes Heesters

Euer Kör­per ist die Har­fe Eurer See­le; an Euch liegt es, ihr schöne Me­lo­dien oder ver­wor­re­ne Tö­ne zu ent­locken.
Khalil Gibran

Das Geld ist eines der groß­ar­tig­sten Werk­zeu­ge der Frei­heit, die der Mensch er­fun­den hat.
Friedrich August von Hayek

Steu­ern zu er­he­ben heißt, die Gans so zu rup­fen, daß man die Fe­dern be­kommt, oh­ne ge­bis­sen zu wer­den.
Kung Fu-tse

Wer zö­gert, hat recht. Wahr­schein­lich ...
Sodom und Gomorrha rotkappelzwergischer Weisheit

Er hat­te mit dem Zö­gern noch gar nicht be­gon­nen ...
Sodom und Gomorrha rotkappelzwergischer Weisheit

Lie­be ist nicht das, was man er­war­tet zu be­kom­men, son­dern das, was man be­reit ist zu ge­ben.
Katharine Hepburn

Der Weg zu al­lem Gro­ßen geht durch die Stil­le.
Friedrich Nietzsche

Dumm­heit ist nicht: we­nig wis­sen. Auch nicht: we­nig wis­sen wol­len. Dumm­heit ist: glau­ben, ge­nug zu wis­sen.
Anita Joachim-Daniel

Die Din­ge haben nur den Wert, den man ih­nen ver­leiht.
Molière

Die mei­sten Men­schen wen­den mehr Zeit und Kraft da­ran, um die Pro­ble­me he­rum­zu­re­den, als sie an­zu­packen.
Henry Ford

Der Weg zum Reich­tum liegt haupt­säch­lich in zwei Wör­tern: Ar­beit und Spar­sam­keit.
Benjamin Franklin

Wäh­rend man dem Geist im­mer mehr Nah­rung gibt und die Köp­fe er­hellt, läßt man nicht sel­ten das Herz er­kal­ten.
Gottfried Keller

Wer we­nig be­sitzt, wird um­so we­ni­ger be­ses­sen.
Friedrich Nietzsche

Na­tür­li­cher Ver­stand kann fast jeden Grad von Bil­dung er­set­zen, aber kei­ne Bil­dung den na­tür­li­chen Ver­stand.
Arthur Schopenhauer

Eine gu­te Un­ter­hal­tung be­steht nicht da­rin, daß man selbst et­was Ge­schei­tes sagt, son­dern daß man et­was Dum­mes an­hö­ren kann.
Wilhelm Busch

Erst muß, be­vor die Welt sich än­dern kann, der Mensch sich än­dern.
Bertold Brecht

So man­ches Bü­ro äh­nelt einem Mi­li­tär­flug­platz: da fin­den sich Senk­recht­star­ter, gei­sti­ge Tief­flie­ger, Ab­fang­jä­ger, Auf­klä­rer und Sturz­kampf­bom­ber. Ganz zu schwei­gen von den Bruch­pi­lo­ten.
Anonymos

Lä­cheln ist die ele­gan­te­ste Art, sei­nem Geg­ner die Zäh­ne zu zei­gen.
Werner Frick

Der Ed­le sieht bei einer Ga­be auf die Ge­sin­nung des Ge­bers, nicht auf den Wert der Ga­be.
Plutarch

Wer zur Quel­le ge­hen kann, ge­he nicht zum Was­ser­topf.
Leonardo da Vinci

Kein Mensch kann sich wohl­füh­len, wenn er sich nicht selbst ak­zep­tiert.
Mark Twain

Voreilige Grobheit
Ein Mensch, der einen Brief ge­schrie­ben,
Ist oh­ne Ant­wort drauf ge­blie­ben
Und fängt nun, et­wa nach vier Wo­chen,
Vor Wut er­heb­lich an zu ko­chen.
Er schreibt, ob­gleich er viel ver­scherzt,
Noch einen Brief, der sehr be­herzt,
Ja, man kann sa­gen, vol­ler Kraft,
Ganz ehr­lich: äußerst fle­gel­haft!
Nun nimmt das Schick­sal seinen Lauf.
Denn diesen Brief gibt er auch auf!
Die Post wird pünkt­lich ihn be­sor­gen —
Doch sie­he da, am näch­sten Mor­gen
Ist lei­der, wi­der al­les Hof­fen,
Bei ihm die Ant­wort ein­ge­trof­fen,
In der von je­nem Herrn zu le­sen,
Er sei so lang ver­reist ge­we­sen,
Nun aber sei er wie­der hie­sig
Und freue sich daher ganz rie­sig,
Und er — der Mensch — könnt mit Ver­gnü­gen
Nach Wunsch ganz über ihn ver­fü­gen.
Der Mensch, der mit dem Brief, dem gro­ben,
Sein See­len­kon­to ab­ge­ho­ben,
Nein, noch viel tie­fer sich ver­sün­digt:
Das Los zum Zie­hungs­tag ge­kün­digt,
Schrieb noch manch gro­ben Brief im Le­ben —
Doch oh­ne ihn dann auf­zu­ge­ben!
Eugen Roth

Mo­ral pre­di­gen ist leicht, Mo­ral be­grün­den schwer.
Arthur Schopenhauer

Vie­les ist lo­gisch und stimmt trotz­dem nicht.
Ilse Anerswald

Bier­trin­ker: bei ihm sind Hop­fen und Malz nicht ver­lo­ren.
Gerd W. Heyse

Wenn ein Mann mit sei­nen Er­fol­gen bei Frauen an­gibt, hat er sie nicht.
Karin Eickelbaum

Die Er­de ist ein ge­bil­de­ter Stern mit sehr viel Was­ser­spü­lung.
Erich Kästner

Das alte Faß ist aus­ge­trun­ken, der Him­mel steckt ein neues an.
Wie man­cher ist vom Stuhl ge­sun­ken, der nun nicht mit uns trin­ken kann.
Doch ihr, die ihr wie wir beim al­ten mit so viel Eh­ren au­sge­hal­ten,
ge­schwind die al­ten Glä­ser leer und setzt euch zu den neuen her!
Georg Christoph Lichtenberg

Die er­ste Bür­ger­pflicht ist, sei­nem Va­ter­lan­de zu die­nen. Ich ha­be sie in al­len ver­schie­de­nen La­gen mei­nes Le­bens zu er­fül­len ge­sucht. Als Trä­ger der höch­sten Staats­ge­walt hat­te ich die Ge­le­gen­heit und die Mit­tel, mich mei­nen Mit­bür­gern nütz­lich zu er­wei­sen. Mei­ne Lie­be zu ih­nen gibt mir den Wunsch ein, ih­nen auch nach mei­nem To­de noch eini­ge Dien­ste zu lei­sten. Doch ich bin nicht so an­maßend, zu glauben, daß mein Verhalten de­nen, die mei­nen Platz einneh­men wer­den, zur Richt­schnur dienen soll. Ich weiß, daß der Augenblick des Todes den Menschen und seine Plä­ne ver­nich­tet und daß al­les in der Welt dem Ge­setz des Wan­dels un­ter­liegt. Mit der Ab­fas­sung die­ses po­li­ti­schen Te­sta­ments ver­fol­ge ich da­her kei­ne an­de­re Ab­sicht, als einem Pi­lo­ten gleich, der die stür­mi­schen Zo­nen des po­li­ti­schen Mee­res kennt, mei­ne Er­fah­run­gen der Nach­welt mit­zu­tei­len. Ich will die Klip­pen an­ge­ben, die sie zu mei­den hat, und die Hä­fen, wo sie Zu­flucht fin­den kann. Ich las­se mich nicht auf klei­ne Ein­zel­hei­ten ein, son­dern be­hand­le al­le Ge­gen­stän­de im Gro­ßen, da ich über­zeugt bin, daß al­le, die selbst das Staats­ru­der füh­ren wer­den, mich zur Ge­nü­ge ver­ste­hen. Die Re­gie­rung be­ruht auf vier Haupt­pfei­lern: auf der Rechts­pfle­ge, wei­ser Fi­nanz­wirt­schaft, straf­fer Er­hal­tung der Manns­zucht im Hee­re und end­lich auf der Kunst, die ge­eig­ne­ten Maß­nah­men zur Wah­rung der Staats­in­ter­es­sen zu er­grei­fen, das heißt, auf der Po­li­tik.
Friedrich der Große

Doch ver­ges­sen Sie nie: Die wirk­li­che Wirk­lich­keit liegt stets Jen­seits des Gel­des!
Bernd Niquet

Mit vier­zehn hielt ich mei­nen Va­ter für so dumm, daß ich ihn kaum er­tra­gen konn­te. Als ich 21 wur­de, war ich doch er­staunt, wie viel der al­te Mann in sie­ben Jah­ren da­zu­ge­lernt hat­te.
Mark Twain

Erst im Aus­land lernt man den Reiz des Hei­mat­dia­lek­tes ge­nie­ßen.
Gustav Freytag

Eine ernst­haf­te Schwä­che der De­mo­kra­tie ist, daß sie sich da­nach rich­ten muß, was der Bür­ger denkt, ehe Ge­wiß­heit be­steht, ob er es über­haupt tut.
Hans Kaspar

Hüte dich vor Leu­ten, die Ver­spre­chun­gen ma­chen, oh­ne Ge­gen­lei­stun­gen zu for­dern.
Bernard M. Baruch

In einer De­mo­kra­tie wird das Volk am we­nig­sten zur Kas­se ge­be­ten, in einer Ari­sto­kra­tie mehr, und in der Mo­nar­chie trägt es das schwer­ste Los. Die Mo­nar­chie eig­net sich al­so nur für sehr rei­che Na­tio­nen, die Ari­sto­kra­tie für die — so­wohl an Reich­tum wie an Land­be­sitz — mitt­le­ren Staa­ten, und die De­mo­kra­tie für klei­ne und ar­me Län­der.
Jean-Jacques Rousseau

Rei­sen ver­edelt den Geist und räumt mit un­se­ren Vor­ur­tei­len auf.
Oscar Wilde

Das Glück kommt laut­los, aber man hört, wenn es geht.
Annemarie Selinko

Ein Mann ist in den be­sten Jah­ren, wenn er kaum noch gu­te zu er­war­ten hat.
Jack Lemmon

Je­de Re­vo­lu­tion ist viel we­ni­ger Bau­platz der Zu­kunft als Auk­tion der Ver­gan­gen­heit.
Heimito von Doderer

Dein Feind be­ginnt ge­fähr­lich zu wer­den, wenn er an­fängt recht zu ha­ben.
Jacinto Benavente

Das Eigen­tüm­li­che an der Lie­be ist, daß sie nie­mals gleich blei­ben kann. Sie muß un­auf­hör­lich wach­sen, wenn sie nicht ab­neh­men soll.
André Gide

Mit dem Schlag­wort der De­mo­kra­tie konn­te die re­li­giö­se und dy­na­sti­sche Le­gi­ti­ma­tion der al­ten Mo­nar­chien und Oli­gar­chien zer­stört wer­den. Die gro­ße Mehr­heit des Vol­kes konn­te sich oft nichts Kon­kre­tes un­ter dem Be­griff De­mo­kra­tie vor­stel­len. Im 18. und 19. Jahr­hun­dert gab es eine un­ge­bro­che­ne de­mo­kra­tische Tra­di­tion nur in der Schweiz, in Is­land und in eini­gen Welt­ge­gen­den auf lo­ka­ler Ebe­ne. Den neu­en Mo­nar­chen und Oli­gar­chen fiel es des­halb leicht, die in­direk­te De­mo­kra­tie als das be­ste Mo­dell dar­zu­stel­len. Dies hat­te den gro­ßen Vor­teil, daß die neu­en Mo­nar­chen und Oli­gar­chen nicht all­zu viel Macht ab­ge­ben muß­ten und trotz­dem de­mo­kra­tisch le­gi­ti­miert wa­ren.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein

Wer an­de­re kennt, ist klug, wer sich selbst kennt, ist wei­se.
Lao-Tse

Was den Wolf sym­pa­tisch macht: man weiß, wie man dran ist.
Hellmut Walters

Die Stär­ke der Frau liegt ja ge­ra­de da­rin, daß man sie nicht er­klä­ren kann.
Oscar Wilde

Wer an­de­ren in der Na­se bohrt, ist selbst ein Schwein.
Carl Zuckmayr

Krea­ti­vi­tät ist pro­duk­ti­ve Faul­heit.
Gerhard Uhlenbruck

Künst­ler sind Leu­te, die et­was tun, für das sich an­de­re Leu­te schä­men wür­den.
Georg Baselitz

Welch ein Wohl­stand muß in einem Staat herr­schen, in dem es mög­lich ist, die Hälf­te der Be­völ­ke­rung im Po­li­zei­dienst und die an­de­re Hälf­te auf Staats­ko­sten im Ge­fäng­nis zu hal­ten.
Stanisław Jerzy Lec

Freund­schaft ist wie Geld: leich­ter zu er­wer­ben, als zu er­hal­ten.
Samuel Butler

Wenn du einen Mann nie mehr wie­der­se­hen willst, sa­ge: Ich lie­be dich. Ich möch­te dich hei­ra­ten. Ich möch­te Kin­der ha­ben. Dann neh­men sie mit quiet­schen­den Rei­fen Reiß­aus.
Rita Rudner

Jahr­hun­der­te­lang wa­ren Frau­en ein Ver­größe­rungs­spie­gel, der es den Män­nern er­mög­lich­te, sich in dop­pel­ter Le­bens­grö­ße zu se­hen.
Virginia Woolf

Sel­ten ist ein Mann so gut in Stim­mung wie dann, wenn er von sich selbst er­zählt.
Marlene Dietrich

Män­ner ken­nen Pro­ble­me für je­de Lö­sung.
Anonymos

Ein gu­ter Cha­rak­ter kann zu­wei­len den Er­folg im Le­ben außer­or­dent­lich be­hin­dern.
George Bernard Shaw

Liebe deinen Feind — es wird ihn wahnsinnig machen.
Eleanor Doan

Der Held ist einer, der fünf Mi­nu­ten län­ger tap­fer ist als der ge­wöhn­li­che Mensch.
Ralph Waldo Emerson

Es hat schon et­was Tröst­li­ches, daß un­ter­halb der Gür­tel­li­nie auch der klüg­ste Pro­fes­sor sich nur we­nig von einem Af­fen un­ter­schei­det.
Brendan Behan

Ein­sam­keit: die Be­lä­sti­gung durch sich selbst.
Werner Schneyder

Ist es wirklich nötig, daß sich Frauen in den täglichen Kampf um übermenschliche Schönheit stürzen, nur um diese dann den Liebkosungen eines un­mensch­lich häß­li­chen Man­nes dar­zu­bie­ten?
Germaine Greer

Wer Gu­tes tun möc­hte, klopft ans Tor; wer liebt, fin­det das Tor of­fen.
Rabindranath Tagore

Kein wirk­lich gro­ßer Mensch hat sich je selbst d­afür ge­hal­ten.
William Hazlitt

Die Leu­te, die nie­mals Zeit ha­ben, tun am we­nig­sten.
Georg Christoph Lichtenberg

Je mehr Män­ner ich ken­nen­ler­ne, um­so lie­ber mag ich Hun­de.
Germaine de Staël

Die öf­fent­li­che Mei­nung gleicht einem Schloß­ge­spenst: Nie­mand hat es je ge­se­hen, aber al­le las­sen sich von ihm ter­ro­ri­sie­ren.
Sigmund Graf

Wenn wir selbst kei­ne Feh­ler hät­ten, wür­den wir sie nicht mir so gro­ßem Ver­gnü­gen an an­de­ren ent­decken.
François de La Rochefoucault

Das Fern­se­hen hat fe­ste Re­geln. Bei den We­stern ge­win­nen im­mer die Gu­ten, bei den Nach­rich­ten im­mer die Bö­sen.
Robert Lembke

Grö­ße ist Ver­bin­dung eines be­stimm­ten Gei­stes mit einem be­stimm­ten Wil­len.
Jacob Burckhardt

Die Er­leuch­tung ist eine strom­lo­se, da­her nicht re­gu­lier­ba­re Licht­quel­le.
Elfriede Hablé

Die si­cher­ste Ver­klei­dung für einen Men­schen ist Mensch­lich­keit.
Sulamith Sparre

Man er­klimmt kei­ne Gip­fel, nur um das Er­leb­nis eines Ab­stie­ges zu ha­ben.
Chris Hombogen

Im Ge­läch­ter liegt der höch­ste Aus­druck des Zwei­felns.
Dario Fos

Man darf nicht mehr Glück ver­brau­chen, als man er­zeugt.
Glenn Close

Da al­les in un­se­rem Kopf ist, soll­ten wir ihn bes­ser nicht ver­lie­ren.
Coco Chanel

Im Le­ben muß man mei­stens zwi­schen sei­nem gu­ten Ruf und sei­nem Ver­gnü­gen wäh­len.
Sean Connery

Die ex­plo­si­ve Ver­meh­rung des Wis­sens kann nie­mals durch eine ent­spre­chen­de Aus­deh­nung von Wis­sens­ver­mitt­lungs­pro­zes­sen ein­ge­holt wer­den. Sie kann auch nicht da­durch be­wäl­tigt wer­den, daß man ra­di­kal auf das Wis­sen ver­zich­tet — etwa in­dem man sich auf „Pro­jek­te” stürzt, die sich da­durch aus­zeich­nen, daß Di­let­tan­ten ein­an­der ih­re Vor­ur­tei­le er­zäh­len und In­for­ma­tions­fet­zen auf Pla­ka­te schmie­ren.
Manfred Prisching

Oh­ne einen ein­zi­gen Trop­fen eng­li­schen Blu­tes kam ich als Eng­län­der zur Welt.
Peter Ustinov

Was im­mer eine Frau macht, muß sie dop­pelt so gut ma­chen wie ein Mann, da­mit sie für halb so gut ge­hal­ten wird. Zum Glück ist das nicht schwer.
Charlotte Whitton

Die sich am mei­sten er­lau­ben, möch­ten an­de­ren am mei­sten ver­bie­ten.
M. Herbert

Die ver­ste­hen sehr we­nig, die nur das ver­ste­hen, was sich er­klä­ren läßt.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Das Ta­lent ar­bei­tet, das Ge­nie schafft.
Arthur Schopenhauer

Ge­teil­tes Leid ist hal­bes Leid. Ge­teil­te Macht ist ver­lo­re­ne Macht.
Anonymos

Charme ist Cha­rak­ter, der sich von sei­ner schön­sten Sei­te zeigt.
Lothar Schmidt

Säge nicht am Ast, auf dem du sitzt, es sei denn, man woll­te dich da­ran hän­gen.
Stanisław Jerzy Lec

Ein ge­glück­tes Kom­pli­ment ist die char­man­te Ver­grö­ße­rung einer klei­nen Wahr­heit.
Johannes Heesters

In­dem man den Din­gen ihren Lauf läßt, be­herrscht man die Welt.
Tao Tê-King

Ein Phi­lo­soph wä­re je­mand, dem Men­schen so wich­tig blei­ben wie Ge­dan­ken.
Elias Canetti

Sei vor­sich­tig da­mit, ein Aben­teuer zu su­chen — es ist lä­cher­lich ein­fach zu fin­den.
William Least

Es ist schwer zu­rück­zu­kom­men, wenn du nir­gends ge­we­sen bist.
Anonymos

Auch die dun­kel­ste Stun­de hat nur sech­zig Mi­nu­ten.
Morris Mandel

Das Fern­se­hen hat be­wie­sen, daß die Men­schen eher al­les an­de­re an­se­hen als sich selbst.
Ann Landers

Vie­le Men­schen seh­nen sich nach Un­sterb­lich­keit. Da­bei wis­sen sie nicht ein­mal, was sie an einem ver­reg­ne­ten Sonn­tag­nach­mit­tag mit sich an­fan­gen sol­len.
Susan Ertz

Das ewi­ge Kreuz mit den Welt­ver­bes­se­rern ist, daß sie nie bei sich selbst an­fan­gen!
Thornton Wilder

Da­mit, daß einer Er­folg hat, ist noch lan­ge nicht er­wie­sen, daß er auch recht hat.
W. J. Oehler

Wir müs­sen die Wirk­lich­keit dem Ideal, aber nicht die­ses je­ner an­pas­sen.
Jean Paul

So sehr viel leich­ter ist Wi­der­le­gen als Be­wei­sen, Um­wer­fen als Auf­stel­len.
Arthur Schopenhauer

Die Dumm­hei­ten wech­seln, aber die Dumm­heit bleibt.
Erich Kästner

Ernst­haf­tig­keit ist Däm­lich­keit, die auf dem College war.
P. J. O'Rourke

Lie­be ist die wun­der­ba­re Ga­be, einen Men­schen so zu se­hen, wie er nicht ist.
Hannelore Schroth

So­bald einer ge­nug Geld hat, fragt kei­ner mehr, wo­her er es hat.
Norman Mailer

Ein Grund, wa­rum ich nicht trin­ke, ist der, daß ich mit­be­kom­men möch­te, wenn ich mich amü­sie­re.
Lady Nancy Astor

Ent­wöh­nungs­kur — En­de einer Schnaps­idee.
Hans-Horst Skupy

Die Ehe ist das be­ste aller Übel.
Daliah Lavi

Tue das Gu­te vor dich hin, und küm­mere dich nicht, was da­raus wird.
Matthias Claudius

Gott hat im­mer Sprech­stun­de, und die Ewig­keit hat im­mer Sai­son.
Hellmut Walters

Verleihe mir, gütiger und heiliger Vater, in deiner Huld:
Einen Verstand, der dich versteht,
einen Sinn, der dich wahrnimmt,
ein Gemüt, das an dir Wohlgefallen hat,
einen Eifer, der dich sucht,
eine Weisheit, die dich findet,
einen Geist, der dich erkennt,
ein Inneres, das dich liebt,
ein Herz, das an dich denkt,
ein Tun, das dich verherrlicht,
ein Gehör, das dich hört,
Augen, die dich sehen,
eine Zunge, die dich preist,
einen Wandel, der dir gefällt,
eine Geduld, die auf dich harrt,
eine Standhaftigkeit, die dich erwartet.
Gib mir ein vollkommenes Ende,
deine heilige Gegenwart,
eine glückliche Auferstehung
und zum Lohn das Ewige Leben. Amen.
Benedikt von Nursia

Die ge­fähr­lich­sten Herz­krank­hei­ten sind im­mer noch Neid, Haß, Geiz.
Pearl Sydenstricker Buck

Kin­der sind nicht düm­mer als Er­wach­se­ne; sie ha­ben nur we­ni­ger Er­fah­rung.
Janusz Korczak

Wer ehr­lich will, was er soll, der kann auch, was er will.
Joseph von Eichendorff

Das Eis macht Flüs­se im Win­ter be­geh­bar und Whis­ky im Som­mer trink­bar.
Werner Mitsch

Wir ma­chen kei­ne neu­en Er­fah­run­gen, aber es gibt im­mer neue Men­schen, die alte Er­fah­run­gen ma­chen.
Rahel Varnhagen

In­to­le­ranz ist die Rü­stung der eige­nen Un­si­cher­heit.
Josef Meier O'Mayer

Ich ha­be im­mer da­ran ge­glaubt: Wenn man sich vor­nimmt, Er­folg zu haben, hat man ihn be­reits.
Katherine Dunham

Eine Frau kann je­der­zeit hun­dert Män­ner täu­schen, aber nicht eine ein­zi­ge Frau.
Michèle Morgan

Wer et­was ist, hat al­le ge­gen sich, die et­was wer­den wol­len.
Richard Schaukal

Kein Tier tut Un­ver­nünf­ti­ges, denn da­zu ge­hört Ver­stand.
Peter Sirius

Ein Le­ben, das je­mand da­mit zu­bringt, Feh­ler zu be­ge­hen, ist nicht nur eh­ren­vol­ler, son­dern auch nütz­li­cher als ein Le­ben, das mit Nichts­tun ver­bracht wird.
George Bernard Shaw

Der Drang, al­les be­wer­ten und al­les ver­ste­hen zu müs­sen, über­for­dert mich, macht mich ohn­mäch­tig und ein­sam. Um in die­ser Ein­sam­keit nicht zu er­sticken, muß ich mich je­den Tag auf die Su­che ma­chen nach an­de­ren Men­schen, an de­ren Schick­sal ich teil­neh­men und de­nen ich mich mit­tei­len kann.
Arnold Mettnitzer

Die ein­fach­sten Wahr­hei­ten sind es ge­ra­de, auf die der Mensch im­mer erst am spä­te­sten kommt.
Ludwig Feuerbach

Er­folg be­steht da­rin, daß man ge­nau die Fä­hig­kei­ten hat, die im Mo­ment ge­fragt sind.
Henry Ford

Auch mit einer Um­ar­mung kann man einen po­li­ti­schen Geg­ner hand­lungs­un­fä­hig ma­chen.
Nelson Mandela

Er­fol­ge re­sul­tie­ren oft aus Feh­lern, die bei der Kon­kur­renz ge­macht wer­den.
Pamphilius Pfyffer

Oh­ne le­ben­di­gen Glau­ben gibt es kein wah­res Ge­bet.
Carlos von Tschudi

Al­les ist gut. Nur nicht im­mer, nur nicht über­all, nur nicht für al­le.
Novalis

Alle Men­schen sind gleich. Es sei denn, sie sind Po­li­ti­ker.
Hans-Horst Skupy

Ich ha­be nie ge­hei­ra­tet, weil ich drei Haus­tie­re ha­be, die den glei­chen Zweck er­fül­len wie ein Ehe­mann: Ich ha­be einen Hund, der je­den Mor­gen knurrt, einen Pa­pa­gei, der den gan­zen Nach­mit­tag flucht, und eine Kat­ze, die spät in der Nacht nach Hau­se kommt.
Marie Corelli

Das Ver­spre­chen zwei­er er­wach­se­ner Men­schen, ein­an­der bei­zu­ste­hen, ist in der mo­der­nen Welt weit­ge­hend über­flüs­sig ge­wor­den: Es gibt die zu­stän­di­gen Äm­ter und Ein­rich­tun­gen für Krank­heit, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit, Al­ter und Tod. Die staat­li­chen Dienst­lei­ster ste­hen auch be­reit, den Al­lein­ste­hen­den an­zu­hö­ren und ihm psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Be­treu­ung zu­teil wer­den zu las­sen. Auch die Pflich­ten ge­gen­über den Kin­dern konn­ten we­sent­lich re­du­ziert wer­den. Der Staat er­setzt den Ehe­part­ner, zu­ver­läs­sig und le­bens­lang. Die Kran­ken­kas­se ist viel zu­ver­läs­si­ger als der Ehe­part­ner.
Manfred Prisching

Das Schick­sal bes­timmt dei­ne Ver­wand­ten, du be­stimmst dei­ne Freun­de.
Jacques Delille

Die ein­zi­ge Art von Tie­fe, die Män­ner bei einer Frau schät­zen, ist die ih­res De­kol­leté.
Zsa Zsa Gabor

Aufs ho­he Roß set­zen sich mei­stens die­je­ni­gen, die nicht rei­ten kön­nen.
Friedl Beutelrock

Die mei­sten Men­schen wä­ren glück­lich, wenn sie sich das Le­ben lei­sten kön­nten, das sie le­ben.
Danny Kaye

Geld hat be­ste­chen­de Eigen­schaf­ten.
Werner Mitsch

Die mei­sten Frau­en wäh­len ihr Nacht­hemd mit mehr Ver­stand als ih­ren Mann.
Coco Chanel

Eine Ge­sell­schaft, die sich mehr lei­stet, als sie sich lei­sten kann, nennt sich Lei­stungs­ge­sell­schaft.
Werner Mitsch

Auch Kan­ni­ba­lis­mus ist eine Form von Tra­di­tion.
Hans-Horst Skupy

All­zu­viel Po­pu­la­ri­tät macht un­be­liebt.
Hans-Joachim Kulenkampff

Spar­sam­keit ist eine Tu­gend, die man vor al­lem an den Vor­fah­ren schätzt.
Werner Schneyder

Erst wenn man sei­nen gu­ten Ruf ver­lo­ren hat, merkt man, was für eine Bü­rde er war und was Frei­heit wirk­lich be­deu­tet.
Margaret Mitchell

Wenn man al­le Ge­set­ze stu­die­ren soll­te, so hät­te man gar keine Zeit, sie zu über­tre­ten.
Johann Wolfgang von Goethe

Wer sei­nen be­sten Wein für eine bes­se­re Ge­le­gen­heit auf­be­wahrt, ist ein Op­ti­mist — ein Pes­si­mist trinkt ihn si­cher­heits­hal­ber gleich. Ein Rea­list da­ge­gen trinkt sei­nen be­sten Wein über­haupt nicht — er schenkt ihn seinem Chef.
Gabriel Laub

Eine Frau braucht nur einen Mann gut zu ken­nen, um al­le Män­ner zu ver­ste­hen, wäh­rend ein Mann al­le Frau­en ken­nen könn­te und nicht eine von ih­nen ver­ste­hen wür­de.
Helen Rowland

Um einen Freund zu fin­den, muß man ein Au­ge zu­drücken. Um ihn zu be­hal­ten — bei­de.
Norman Douglas

Das Haupt­pro­blem von Ethik und Po­li­tik be­steht da­rin, auf ir­gend­eine Wei­se die Er­for­der­nis­se des Ge­mein­schafts­le­bens mit den Wün­schen und Be­gier­den des In­di­vi­du­ums in Ein­klang zu brin­gen.
Bertrand Russel

Der Glau­be ist ein bes­se­rer Rat­ge­ber als die Ver­nunft. Die Ver­nunft hat Gren­zen, der Glau­be kei­ne.
Blaise Pascal

Die Zu­kunft ge­hört der Ju­gend — so­bald die­se alt ist.
Stanisław Jerzy Lec

Man hilft den Men­schen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun kön­nen.
Abraham Lincoln

Mein Feind sprach zu mir: „Lie­be deinen Feind!” Ich gehorch­te ihm und lieb­te mich selbst.
Khalil Ghibran

Ein Te­le­phon­ge­spräch ko­stet we­ni­ger, als du denkst. Bald wird es mehr ko­sten, als du glaubst.
Anonymos

Im Krieg weiß man ver­dammt gut, daß man die hei­li­ge Pflicht hat, den an­de­ren zu tö­ten, be­vor man die Zeit hat her­aus­zu­fin­den, ob man ge­mein­sa­me In­ter­es­sen hat oder nicht.
Peter Ustinov

Kom­pe­tenz ist de­fi­niert als die bei In­di­vi­du­en ver­füg­ba­ren oder durch sie er­lern­ba­ren kog­ni­ti­ven Fä­hig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten, um be­stimm­te Pro­ble­me zu lö­sen, so­wie die da­mit ver­bun­de­nen mo­ti­va­tio­na­len, vo­li­tio­na­len und so­zia­len Be­reit­schaf­ten und Fä­hig­kei­ten, um die Pro­blem­lö­sun­gen in va­riab­len Si­tua­tio­nen er­folg­reich und ver­ant­wor­tungs­voll nut­zen zu kön­nen.
Franz Weinert

Ich kann, al­so bin ich.
Christoph von Ottakring

Wer auf­hört zu wer­ben, um Geld zu spa­ren, der kann auch sei­ne Uhr an­hal­ten, um Zeit zu spa­ren.
Henry Ford

Er­fah­rung ist das, was man kriegt, wenn man nicht be­kommt, was man will.
Willy Meurer

In mei­nen Au­gen ist schul­den­fi­nan­zier­tes Wachs­tum eben kein Wachs­tum, son­dern Schwin­del.
Tomáš Sedláček

Die Welt, durch Ver­nunft di­vi­diert, geht nicht auf.
Johann Wolfgang von Goethe

Geld ist der sechs­te Sinn; der Mensch muß ihn ha­ben — denn oh­ne ihn kann er die an­de­ren fünf nicht voll aus­nüt­zen.
William Somerset Maugham

Wer könn­te sei­nen Glau­ben von sei­nen Ta­ten tren­nen?
Khalil Gibran

Der Kern­ge­dan­ke der eu­ro­päi­schen Ei­ni­gung ist die Schaf­fung einer ge­mein­sa­men Zo­ne der Frei­heit, der Si­cher­heit und des Rechts. Die eu­ro­päi­sche Si­cher­heits­po­li­tik stand als Grund­la­ge am Be­ginn der eu­ro­päi­schen Ei­ni­gung. Karl von Habsburg-Lothringen

Man soll­te es nicht für mög­lich hal­ten, aber auch die Tu­gen­den müs­sen ih­re Gren­zen ha­ben.
Immanuel Kant

Ich er­mu­ti­ge die Men­schen, kühn zu träu­men, Vi­sio­nen zu ent­wickeln.
Jack Welch

Al­le mensch­li­chen Feh­ler sind Un­ge­duld.
Franz Kafka

In ein glü­hen­des Herz soll­te man nicht im­mer das Ther­mo­me­ter des Ver­stan­des stecken.
Peter Sirius

Man muß im­mer wie­der mit Leu­ten rech­nen, auf die man nicht zäh­len kann.
Hanns-Hermann Kersten

Ich wün­sche uns ein lan­ges, glück­li­ches War­ten auf den Herbst. Wenn es geht, in 0,5-facher Ge­schwindig­keit.
Guido Tartarotti

In die­sem Buch ist aus rein prag­ma­ti­schen Grün­den der Les­bar­keit in der Re­gel die männ­li­che Sprach­form ge­wählt wor­den, wo­für ich Le­se­rin­nen um Ver­ständ­nis bit­te. Der Paart­hera­peut Jürg Willi kon­stru­ier­te den Satz: »Wenn man/frau mit sei­ner/ih­rer Part­ner/in zu­sam­men­le­ben will, wo wird er/sie zu ihr/ihm in ih­re/sei­ne oder sie/er in sei­ne/ih­re Woh­nung zie­hen«, um deut­lich zu ma­chen, dass eine be­frie­di­gen­de Lö­sung des Sprach­pro­blems nicht mög­lich ist. »Ich zie­he die ein­fa­che Spra­che der zwar kor­rek­ten, aber un­über­sicht­li­che­ren vor.« Die­se Auf­fas­sung tei­le ich.
Manfred Lütz, „Bluff! Die Fälschung der Welt”

Wer nicht weiß, daß er eine Mas­ke trägt, der trägt sie am voll­kom­men­sten.
Theodor Fontane

Leu­te, die zu nichts fä­hig sind, sind zu al­lem fä­hig.
John Steinbeck

Der Wert eines Dia­logs hängt vor al­lem von der Viel­falt der kon­kur­rie­ren­den Mei­nun­gen ab.
Sir Karl Raimund Popper

To­ren und ge­schei­te Leu­te sind gleich un­schäd­lich. Nur die Halb­nar­ren und Halb­wei­sen, das sind die Ge­fähr­lich­sten.
Johann Wolfgang von Goethe

Recht und Ord­nung mit al­len Mit­teln zu La­sten der Mensch­lich­keit, Ge­rech­tig­keit oder Frei­heit ist Fa­schis­mus! Ernst Walter Langmann

Es ist bes­ser, für den ge­haßt zu wer­den, der man ist, als für die Per­son ge­liebt zu wer­den, die man nicht ist.
Kurt Cobain

Di­ri­gie­ren ist die Kunst zu wis­sen, wann man das Or­che­ster nicht stö­ren soll.
Herbert von Karajan

Nicht da ist man da­heim, wo man sei­nen Wohn­sitz hat, son­dern wo man ver­stan­den wird.
Christian Morgensterin

Erst ha­be ich ge­merkt, daß es so ist, und dann ha­be ich ver­stan­den, wa­rum es so ist, und dann ha­be ich be­grif­fen, wa­rum es nicht an­ders sein kann. Und doch will ich, daß es an­ders wird.
Kurt Tucholsky

Ich ha­be nie­mals einen wirk­lich gro­ßen Ge­schäfts­mann ge­se­hen, dem das Ver­die­nen die Haupt­sa­che war.
Walther Rathenau

Die eu­ro­päi­sche Ei­ni­gung wur­de ja nicht des­halb be­gon­nen, um die Steu­ern zu ver­ein­heit­li­chen und Eu­ro­pa zu einem Hoch­steu­er­land zu ma­chen, das Nicht­mit­glie­dern ver­bie­tet, Steu­er­oa­sen zu sein. Wer will denn schon sein eige­nes Land zu einer Wüste ma­chen? Karl von Habsburg-Lothringen

Der Ge­dan­ke wächst, in­dem er sich von sei­nen eige­nen Wor­ten nährt.
Rabindranath Tagore

Un­ab­hän­gig­keit be­deu­tet al­les.
Oscar Wilde

Man lernt nur dann und wann et­was, aber man ver­gißt den gan­zen Tag.
Arthur Schopenhauer

Öster­reich ist ein La­by­rinth, in dem sich je­der aus­kennt.
Helmut Qualtinger

Ich weiß, daß Träu­me nur in Er­fül­lung ge­hen, wenn man selbst et­was da­für tut.
Morgan Freeman

Gu­te Vor­sät­ze sind sehr be­liebt. Sie las­sen sich im­mer wie­der ver­wen­den.
Lothar Schmidt

Die be­ste Mög­lich­keit, sich vor bö­sen Über­ra­schun­gen zu schüt­zen, ist, Über­ra­schun­gen zu er­war­ten.
Christoph von Ottakring

Dis­zi­plin ist der wich­tig­ste Teil des Er­folgs.
Truman Capote

Ech­te Kunst ist eigen­sin­nig.
Ludwig van Beethoven

Mut oh­ne Klug­heit ist Un­fug, und Klug­heit oh­ne Mut ist Quatsch! Erich Kästner

Ein klas­si­sches Werk ist ein Buch, das die Men­schen lo­ben, aber nie le­sen.
Ernest Hemingway

Je­der Ver­si­che­rungs­schein hat zwei Sei­ten: Auf der Vor­der­sei­te wird man ver­si­chert, und auf der Rück­sei­te wird man ver­un­si­chert.
Werner Mitsch

Das Geld gleicht dem See­was­ser. Je mehr da­von ge­trun­ken wird, de­sto dur­sti­ger wird man.
Arthur Schopenhauer

Was ist ein Ko­mi­tee? Eine Grup­pe von Un­wil­li­gen, aus­ge­wählt aus den Un­fä­hi­gen, um das Un­nö­ti­ge zu tun.
Richard Harkness

Das Le­ben ist eine se­xu­ell über­tra­ge­ne Krank­heit mit ein­hun­dert­pro­zen­ti­ger Sterb­lich­keits­ra­te.
Anonymos

Es ist bes­ser, den Mund zu hal­ten und die Leu­te im Glau­ben zu las­sen, man sei ein Dumm­kopf, als ihn auf­zu­ma­chen und je­den Zwei­fel zu be­sei­ti­gen.
Mark Twain

Der Klü­ge­re gibt so­lange nach, bis er der Dum­me ist.
Willi Biene

Wer auf­hört, bes­ser zu wer­den, hat auf­ge­hört, gut zu sein.
Reinfried Pohl

Der Gei­stes­wis­sen­schaf­ter: „Wa­rum funk­tio­niert das?”
Der Ma­schi­nen­bau­er: „Wie funk­tio­niert das?”
Der Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ter: „Was kostet das?”
Der Ab­sol­vent der Kunst­aka­de­mie: „Möch­test Du pom­mes fri­tes da­zu?”
Anonymos

Die größ­te Ge­fahr im Leb­en ist, daß man all­zu vor­sich­tig wird.
Alfred Adler

Das be­ste Mit­tel, das bis­her ge­gen die Be­völ­ke­rungs­ex­plo­sion ge­fun­den wor­den ist, sind Sport­sen­dun­gen im Fern­se­hen — rund um die Uhr.
Robert Finch

Die In­stand­hal­tung von Luft­schlös­sern ist ein kost­spie­li­ges Ver­gnü­gen.
E. Bulwer-Lytton

Was du tun willst, darst du nicht im vor­aus sa­gen; denn miß­lingt es, wirst du aus­ge­lacht.
Pittakos

Es ist ge­wiß bes­ser, eine Sa­che gar nicht stu­diert zu ha­ben, als ober­fläch­lich. Denn der blo­ße ge­sun­de Men­schen­ver­stand, wenn er eine Sa­che be­ur­tei­len will, schießt nicht so sehr fehl wie die hal­be Ge­lehr­sam­keit.
Georg Christoph Lichtenberg

Wer ein Pro­blem de­fi­niert, hat es schon halb ge­löst.
Julian Huxley

Er­zie­hen heißt vor­le­ben. Al­les an­de­re ist höch­stens Dres­sur.
Oswald Bumke

Nimm den nicht ernst, der über sich selbst nicht zu la­chen ver­mag.
Jacob Lorenz

Das Not­wen­di­ge von heu­te kann zum Über­flüs­si­gen von mor­gen wer­den.
Julie Elias

Auch Theo­re­ti­ker ar­bei­ten gern mit prak­ti­schen Bei­spie­len.
Robert Muthmann

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Für den Inhalt verantwortlich: Christoph M. Ledel
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