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Das Match wird zwi­schen den Oh­ren ge­won­nen.
Boris Becker

Der Ge­rech­te steht den Her­zen der Men­schen na­he, der Gü­ti­ge je­doch dem Her­zen Got­tes.
Khalil Gibran

Nichts kön­nen ist noch lan­ge kei­ne neue Rich­tung.
Arnold Böcklin

Ein Zwerg auf den Schul­tern des Rie­sen kann wei­ter se­hen als der Rie­se.
Johann Jakob Wilhelm Heinse

Brauchst du dir Gott erst zu be­wei­sen? Zün­det man denn eine Fackel an, um die Son­ne zu se­hen?
Boris Tschenjankov

Wenn du den Oze­an er­reichst, hö­re auf, von den Flüs­sen zu spre­chen.
Abu't-Madschd Sana'i

Nur wenn man nie­mals über die Ein­rich­tun­gen der Ge­sell­schaft nach­ge­dacht hat, ahnt man nicht, daß so­wohl die Frei­heit als auch der Frie­den sol­che Nei­gun­gen des mensch­li­chen Her­zens wie Ei­tel­keit, Stolz, Ehr­geiz, Hab­sucht, Vor­lie­be für Aus­zeich­nun­gen und al­le La­ster der Ei­gen­lie­be ge­gen sich hat.
Jean-Paul Marat

Wo am mei­sten Emp­fin­dung ist, ist größ­tes Mär­ty­rer­tum.
Leonardo da Vinci

Die Un­ter­drücker der Mensch­heit be­stra­fen ist Gna­de, ih­nen ver­zei­hen ist Bar­ba­rei.
Georg Büchner

Co­lum­bus wuß­te, wo­von er aus­ging, aber nicht, wo­hin er fuhr.
André Malraux

Es sind klei­ne Leu­te, de­ren Haß nicht ein­mal bis an mei­ne Wa­den reicht. Mit stump­fen Zäh­nen na­gen sie an mei­nen Stie­feln. Das bellt sich müd da un­ten.
Heinrich Heine

Es bringt nie­man­dem Schand­e, sich in ge­zie­men­der Wei­se seines Rechts zu be­die­nen. Das na­tür­li­che Recht eines je­den, der auf Er­den ge­bo­ren ward, ist es aber, sein Le­ben, so­viel er ver­mag, zu pfle­gen, zu er­hal­ten und zu ver­tei­di­gen.
Giovanni Boccaccio

Die Ver­gan­gen­heit ist das ein­zi­ge Ar­se­nal, wo wir das Rüst­zeug fin­den, un­se­re Zu­kunft zu ge­stal­ten. Wir er­in­nern uns nicht oh­ne Grund.
José Ortega y Gasset

Man muß nicht hö­her fürzen wol­len, denn der Arsch ist.
Romain Rolland

Zwi­schen dem Le­ben, wie es ist, und dem Le­ben, wie es sein soll­te, ist ein so ge­wal­ti­ger Un­ter­schied, daß der­je­ni­ge, der nur da­rauf sieht, was ge­sche­hen soll­te, und nicht da­rauf, was in Wirk­lich­keit ge­schieht, sei­ne Exi­stenz viel eher rui­niert als er­hält.
Niccolò Macchiavelli

Nicht der Mensch hat am mei­sten ge­lebt, wel­cher die höch­sten Jah­re zählt, son­dern der­je­ni­ge, wel­cher sein Le­ben am mei­sten emp­fun­den hat.
Jean-Jacques Rousseau

Das Krie­chen ist un­ter all den ver­schie­dent­li­chen Fort­be­we­gungs­ar­ten wohl in sei­ner Art eine präch­ti­ge Sa­che; aber müs­sen wir des­we­gen, weil die Schild­krö­te einen si­che­ren Gang be­sitzt, die Flü­gel der Ad­ler be­schnei­den?
Edgar Allan Poe

Ich ha­be stets be­ob­ach­tet, daß man, um Er­folg in der Welt zu ha­ben, när­risch schei­nen und wei­se sein muß.
Charles de Montesquieu

Wer es auf sich nimmt, Men­schen zu füh­ren, muß sich be­reit­hal­ten, Re­chen­schaft ab­zu­le­gen.
Benedikt von Nursia

Tra­di­tion ist die Wei­ter­ga­be des Feu­ers und nicht die An­be­tung der Asche.
Gustav Mahler

Ist man in klei­nen Din­gen nicht ge­dul­dig, bringt man die gro­ßen Vor­ha­ben zum Schei­tern.
Kung Fu-tse

Nur die so­ge­nann­ten un­auf­fäl­li­gen Frau­en er­le­ben die wah­re Lie­be. Auf­fäl­li­ge Schön­hei­ten sind meist zu stark mit ih­rem eige­nen Sex-Appeal be­schäf­tigt.
Audrey Hepburn

Vie­les war schon Blü­te und reif­te nicht.
Kung Fu-tse

Die Er­kennt­nis mei­nes Le­bens ist, daß man ge­gen die Atom­ener­gie sein muß.
Bruno Kreisky

Wei­se ist der­je­ni­ge, wel­cher Gott liebt und ver­ehrt. Eines Men­schen Ver­dienst liegt in sei­nem Wis­sen und in sei­nen Ta­ten, nicht aber in sei­ner Haut­far­be, sei­nem Glau­ben, sei­ner Ras­se oder sei­ner Ab­stam­mung. Be­den­ke, mein Freund, eines Schä­fers Sohn, der Wis­sen be­sitzt, ist für ein Volk von grö­ße­rem Wert als der Er­be eines Thro­nes, wenn er un­ge­bil­det ist. Wis­sen ist dein wah­res Adel­sprä­di­kat; und es ist oh­ne Be­deu­tung, wer dein Va­ter ist, oder wel­cher Ras­se du an­ge­hörst.
Khalil Ghibran

Im Flug­zeug gibt es wäh­rend star­ker Tur­bu­len­zen kei­ne Athe­isten.
Robert Lembke

Es ist bes­ser, ein klei­nes Licht an­zu­zün­den als über gro­ße Dun­kel­heit zu flu­chen.
Kung Fu-tse

Der Cha­rak­ter ist das Schick­sal des Men­schen.
Heraklit

Statt zu kla­gen, daß wir nicht al­les ha­ben, was wir wol­len, soll­ten wir uns freu­en, daß wir nicht al­les be­kom­men, was wir ver­die­nen.
Dieter Hildebrandt

Nur der Un­wis­sen­de ist wirk­lich arm.
Aus dem Talmud

Zehn Küs­se wer­den leich­ter ver­ges­sen als ein Kuß.
Jean Paul

Wer Frei­hei­ten auf­gibt, um Si­cher­heit zu ge­win­nen, ver­dient we­der Frei­heit noch Si­cher­heit.
Benjamin Franklin

Am An­fang wi­der­steht die Frau dem An­sturm des Man­nes, und am En­de ver­hin­dert sie sei­nen Rück­zug.
Oscar Wilde

Wie groß die Schar der Be­wun­de­rer, so groß die der Nei­der.
Seneca

Bit­te wäh­rend der Fahrt nicht mit dem Fah­rer re­den.
NO DOOF QUESTIONS!
Hin­wei­se im Stra­ßen­bahn­trieb­wa­gen Nr. 4613 der Wie­ner Ver­kehrs­be­trie­be

Vergib deinen Feinden, aber vergiß niemals ihre Namen.
John F. Kennedy

Man muß in die Stil­le hö­ren, um die Lei­sen zu ver­ste­hen.
Ernst Stankovski

Es kommt nicht da­rauf an, die Welt zu ver­än­dern, son­dern sie zu ver­mensch­li­chen.
Karl W. Steinbuch

Dank­bar­keit ist eine Pflicht, die er­füllt wer­den soll­te, die aber zu er­war­ten kei­ner das Recht hat.
Jean-Jacques Rousseau

Be­däch­ti­ge Re­den füh­ren stets zum klüg­sten Ziel.
Euripides

Öster­reich ist eine so­zial­fa­schi­sti­sche Dik­ta­tur.
Ihre Nor­men wer­den von ideo­lo­gisch aus­ge­rich­te­ten Bü­ro­kra­ten er­las­sen.
David Zirbstein

Die wah­re Le­bens­kunst be­steht da­rin, im All­täg­li­chen das Wun­der­ba­re zu se­hen.
Pearl Sydenstricker Buck

Es ist ein Selt­sa­mes um Schwarz-rot-gold in Öster­reich; und eine hi­sto­ri­sche Tra­gik, daß dieser sym­bo­li­sche Drei­farb bei uns im Land zu häu­fig miß­braucht und da­her auch zu häu­fig ver­kannt wird.
Kurt von Schusch­nigg in „Drei­mal Öster­reich”, 1937

Idea­le ha­ben merk­wür­di­ge Eigen­schaf­ten, un­ter an­de­rem die, daß sie in ihr Ge­gen­teil um­schla­gen, so­bald man sie ver­wirk­licht.
Robert Musil

Nie­mand dient einem an­de­ren aus frei­en Stücken; weiß er aber, daß er sich da­mit selber dient, so tut er es gern.
Johann Wolfgang von Goethe zu Ecke­rmann, 6. April 1829

Ich has­se die Leu­te, die rasch Sy­ste­me bau­en, und ich werde dazu se­hen, daß mei­nes sich nie ganz schließt.
Elias Canetti

Mit Sta­ti­sti­ken kann man al­les be­wei­sen — auch das Ge­gen­teil da­von.
James Callaghan

Lei­sten wir uns den Lu­xus, eine eige­ne Mei­nung zu ha­ben.
Otto von Bismarck

Wer sich ent­schie­den hat, etwas zu tun, und an nichts an­de­res denkt, über­win­det al­le Hin­der­nis­se.
Giacomo Girolamo Casanova

Al­ter ist ein großer Wert.
Helmut Kohl

... denn wer tat­säch­lich be­grif­fen hat, daß er der Kon­struk­teur sei­ner eige­nen Wirk­lich­keit ist, dem steht das be­que­me Aus­wei­chen in Sach­zwän­ge und in die Schuld der an­de­ren nicht mehr of­fen.
Paul Watzlawick bei sei­ner Wie­ner Vor­le­sung am 5. No­vem­ber 1991

Wahr­schein­lich darf man ganz all­ge­mein sa­gen, daß sich in der Ge­schich­te des mensch­li­chen Den­kens oft die frucht­bar­sten Ent­wick­lun­gen dort er­ge­ben ha­ben, wo zwei ver­schie­de­ne Ar­ten des Den­kens sich ge­trof­fen ha­ben.
Die­se ver­schie­de­nen Ar­ten des Den­kens mö­gen ih­re Wur­zeln in ver­schie­de­nen Ge­bie­ten der mensch­li­chen Kul­tur ha­ben oder in ver­schie­de­nen Zei­ten, in ver­schie­de­nen kul­tu­rel­len Um­ge­bun­gen oder ver­schie­de­nen re­li­giö­sen Tra­di­tio­nen.
Wenn sie sich nur wirk­lich tref­fen, d.h. wenn sie we­nig­stens so weit zu­ein­an­der in Be­zie­hung tre­ten, daß eine ech­te Wech­sel­wir­kung statt­fin­det, dann kann man hof­fen, daß neue und in­ter­es­san­te Ent­wick­lun­gen fol­gen.
Werner Heisenberg

Wenn wir eine Na­tion ver­nich­ten wol­len, so müs­sen wir zu­erst ih­re Mo­ral ver­nich­ten. Dann wird uns die Na­tion als rei­fe Frucht in den Schoß fal­len.
Lenin

So­zia­lis­mus nennt man einen un­ge­heu­ren Auf­wand zum Wohl der Mensch­heit, wel­cher sich selbst so rest­los kon­su­miert, daß am En­de tat­säch­lich je­der Al­les, näm­lich das üb­rig­ge­blie­be­ne Nichts hat.
Heimito von Doderer

Kon­ser­va­ti­vis­mus ist die Hal­tung je­ner, die durch al­len Wan­del hin­durch be­stimm­te Din­ge be­wah­ren wol­len, aber auch da­rum wis­sen, daß es da­rauf an­kommt, Din­ge zu voll­brin­gen, die es wert sind, be­wahrt zu wer­den.
Gerd-Klaus Kaltenbrunner

Der Staats­haus­halt muß aus­ge­gli­chen sein.
Die öf­fen­tli­chen Schul­den müs­sen ver­rin­gert, die Ar­ro­ganz der Be­hör­den muß ge­mä­ßigt und kon­trol­liert wer­den.
Die Zah­lun­gen an aus­län­di­sche Re­gie­run­gen müs­sen re­du­ziert werden, wenn der Staat nicht bank­rott gehen soll.
Die Leu­te sol­len wie­der ler­nen zu ar­bei­ten, statt auf öf­fent­li­che Rech­nung zu le­ben.
Marcus Tullius Cicero, 55 v.Chr.

Das hat im­mer­hin den Staat zur Höl­le ge­macht, daß ihn der Mensch zu sei­nem Him­mel ma­chen woll­te.
Friedrich Hölderlin

Der Pa­zi­fis­mus und die ab­strak­te Frie­dens­pro­pa­gan­da stellen eine Form der Ir­re­füh­rung der Ar­beit­er­klas­se dar. ... Frie­dens­pro­pa­gan­da oh­ne gleich­zei­ti­ge Auf­ru­fung der Mas­sen zu re­vo­lu­tio­nä­ren Ak­tio­nen kann in der ge­gen­wär­ti­gen Zeit nur Il­lu­sion er­wecken.
Lenin

Un­se­re Frie­dens­schrit­te müs­sen sich paa­ren mit der An­span­nung un­se­rer gan­zen mi­li­tä­ri­schen Kräf­te.
Lenin

Die Wahr­heit zu sa­gen ist bour­geoi­ses Vor­ur­teil. Eine Lü­ge wird durch das zu ver­fol­gen­de Ziel ge­recht­fer­tigt.
Lenin

So­zia­lis­mus ist die Phi­lo­so­phie des Ver­sa­gens, das Cre­do der Igno­ranz und das Glau­bens­be­kennt­nis des Nei­des.
Winston Churchill

Ein Volk, das kei­ne Ver­gan­gen­heit ha­ben will, ver­dient auch kei­ne Zu­kunft.
Wilhelm von Humboldt

Hobbies sind Stecken­pferde, die den Rei­tern die Spo­ren ge­ben.
Heinz Rühmann

Ein Jour­na­list ist je­mand, der an­de­ren ein­leuch­tend Din­ge er­klärt, die er selbst nicht ver­steht.
Leo Longanesi

Ein Rich­ter, der ver­dammt,
ist stark nur im Ver­nich­ten.
Des ed­len Rich­ters Amt
ist, wie­der auf­zu­rich­ten.
Julius Hammer

Un­be­stän­dig­keit ge­gen sei­nen Vor­satz heißt sich sel­ber das Wort bre­chen.
Jean Paul

Kri­ti­ker sind blut­rün­sti­ge Leu­te, die es nicht bis zum Hen­ker ge­bracht ha­ben.
George Bernard Shaw

Ich ste­he still, ge­las­sen und wunsch­los, wie ein Neu­ge­bo­re­nes, das noch nicht lä­chelt, wie ein Hei­mat­lo­ser, den nichts hält.
Lao-tse

Eine Dik­ta­tur ist ein Staat, in dem sich al­le vor einem fürch­ten und einer vor al­len.
Alberto Moravia

Eman­zi­pa­tion ist das Bes­tre­ben von Frau­en, auf das Niv­eau von Män­nern her­ab­zu­stei­gen.
Hans Dietrich von Seydlitz

Be­ach­tung hebt die Ach­tung auf bei­den Sei­ten.
Alfred Rademacher

Bil­dung ist die Kunst, Haupt­sa­che und Ne­ben­sa­che im Le­ben zu un­ter­schei­den.
Arthur Stahl

Was du nicht los­las­sen kannst, läßt dich nicht los.
Michael Marie Jung

Gu­te In­for­ma­tio­nen sind schwer zu be­kom­men. Noch schwe­rer ist es, mit ih­nen et­was an­zu­fan­gen.
Arthur Conan Doyle

Was einen Mü­he ko­stet, das hat man lieb.
Novalis

Den pas­sen­den Zu­fall führt man am be­sten selbst her­bei.
Gerd W. Heyse

Die Hand­lun­gen der Men­schen le­ben fort in den Wir­kun­gen.
Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibnitz

Die Na­tur schenkt uns das Le­ben, nicht den Sinn.
Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

Der Hoff­nungs­vol­le hat vie­le Per­spek­ti­ven, der Hoff­nungs­lo­se nur eine.
Fritz P. Rinnhofer

Das wah­re Licht ist das Licht, das aus dem In­nern der mensch­li­chen See­le her­vor­bricht, das den an­de­ren das Ge­heim­nis sei­ner See­le of­fen­bart und an­de­re glück­lich macht, so daß sie sin­gen im Na­men des Gei­stes. Die Wahr­heit aber gleicht den Ster­nen: sie er­scheint nur auf dem dunk­len Hin­ter­grund der Nacht. Die Wahr­heit ist wie al­le schö­nen und gu­ten Din­ge in die­ser Welt: ih­re Wir­kun­gen ent­hül­len sich nur dem, der die Un­barm­her­zig­keit der Falsch­heit und Ver­stel­lung ge­spürt hat. Die Wahr­heit ist das ver­bor­ge­ne Ge­fühl, das uns lehrt, uns zu er­freu­en und die Freu­de mit an­de­ren Men­schen zu tei­len.
Khalil Ghibran

Ein schwa­cher Geist ist wie ein Mi­kro­skop, das Klei­nig­kei­ten ver­grö­ßert und gro­ße Din­ge nicht er­faßt.
Philip Dormer Stanhope Lord Chesterfield

Ein Zei­chen für die Mit­tel­mä­ßig­keit des Gei­stes ist es, im­mer nur zu rech­nen.
Jean de La Bruyère

Mensch­lich­keit ist die höch­ste Tu­gend.
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Das Le­bens­er­hal­ten­de ist die Viel­falt.
Richard Freiherr von Weizsäcker

Die In­spi­ra­tion ist ein sol­cher Be­su­cher, der nicht im­mer bei der er­sten Ein­la­dung er­scheint.
Peter Iljitsch Tschaikowsky

Manch­mal muß man auch für Mau­ern dank­bar sein. Oh­ne sie gä­be es kei­ne Tü­ren.
Karlheinz Karius

Ech­te Mei­nungs­frei­heit gibt es nur dort, wo sie auch die Frei­heit des Schwei­gens mit ein­schließt.
Horst A. Bruder

Ein gu­ter An­fang braucht Be­gei­ste­rung, ein gu­tes En­de Dis­zi­plin.
Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

Ge­las­sen­heit ist eine an­mu­ti­ge Form des Selbst­be­wußt­seins.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Un­er­schüt­ter­lich glau­ben wir nur noch an die Wahr­schein­lich­keit.
Georg Skrypzak

Wenn es ums Prin­zip geht, strei­tet man sich um Ba­ga­tel­len.
Erhard Horst Bellermann

Heim­at ist da, wo man sich nicht erklä­ren muß.
Johann Gottfried von Herder

Je­der ge­lieb­te Ge­gen­stand ist der Mit­tel­punkt eines Pa­ra­die­ses.
Novalis

Beschränkt
Halt dein Röß­lein nur im Zü­gel,
Kommst ja doch nicht all­zu­weit.
Hin­ter je­dem neu­en Hü­gel
Dehnt sich die Un­end­lich­keit.
———
Nen­ne nie­mand dumm und säu­mig,
Der das Näch­ste recht be­denkt.
Ach, die Welt ist so ge­räu­mig,
Und der Kopf ist so be­schränkt.
Wilhelm Busch

Wir le­ben in einer Zeit, in der die Aus­bil­dung wei­test­ge­hend die Bil­dung er­setzt.
Fritz P. Rinnhofer

Lot­to ist eine Son­der­steu­er für Men­schen, die nicht gut rech­nen kön­nen.
Sodom und Gomorrha rotkappelzwergischer Weisheit

Ho­he Bil­dung kann man da­durch be­wei­sen, daß man die kom­pli­zier­te­sten Din­ge auf ein­fa­che Art zu er­läu­tern ver­steht.
George Bernard Shaw

Ich wün­sche uns ein lan­ges, glück­li­ches War­ten auf den Herbst. Wenn es geht, in 0,5-fa­cher Ge­schwin­dig­keit.
Guido Tartarotti

Wer wirk­lich Au­tori­tät hat, wird sich nicht scheu­en, Feh­ler zu­zu­ge­ben.
Lord Bertrand A. W. Russell

Nach der Kunst der Re­de ist die Kunst des Schwei­gens die größ­te Kunst der Welt.
Dominique Lacordaire

Das Ver­glei­chen ist das En­de des Glücks und der An­fang der Un­zu­frie­den­heit.
Søren Kierkegaard

Wo Wor­te sel­ten sind, ha­ben sie Ge­wicht.
William Shakespeare

Schwei­gen ist eine der gro­ßen Kün­ste der Kon­ver­sa­tion.
William Hazlitt

Wer sich ent­schie­den hat, et­was zu tun, und an nichts an­de­res denkt, über­win­det al­le Hin­der­nis­se.
Giacomo Girolamo Casanova

Das Gesicht verrät die Stimmung des Herzens. Dante Alighieri Wah­re Di­plo­ma­tie ist die Fä­hig­keit, auf eine so takt­vol­le Wei­se nein zu sa­gen, daß al­le Welt glaubt, man hät­te ja ge­sagt.
Sir Robert Anthony Eden

Die wah­re Grö­ße ist un­ge­zwun­gen, ver­traul­ich, leut­se­lig. Sie läßt sich na­hek­om­men und mit sich um­ge­hen. Sie ver­liert nichts, wenn man sie in der Nä­he sieht. Je mehr man sie ken­nen­lernt, de­sto mehr be­wun­dert man sie.
Jean de La Bruyère

Die fal­sche Grö­ße ist un­ge­sel­lig und un­zu­gäng­lich. Da sie ih­re Schwä­che wohl­fühlt, so ver­birgt sie sich oder zeigt sich we­nig­stens nicht of­fen und läßt nur so­viel von sich se­hen, als nö­tig ist, um Ehr­furcht ein­zu­flö­ßen.
Jean de La Bruyère

Ein Ge­schenk ist ge­nau so viel wert wie die Lie­be, mit der es aus­ge­sucht wor­den ist.
Thyde Monnier

Die wah­re Le­bens­kunst be­steht da­rin, im All­täg­li­chen das Wun­der­ba­re zu se­hen.
Pearl Sydenstricker Buck

Nur die bei­den Sei­ten einer Waa­ge sind un­par­tei­isch.
Salvador de Madariaga

Einen Vor­sprung im Le­ben hat, wer da an­packt, wo die an­de­ren erst ein­mal re­den.
John Fitzgerald Kennedy

Auf Stand­punk­ten soll­te man nicht ste­hen­blei­ben.
Horst Tappert

Al­les selbst ma­chen zu wol­len, ist das Kenn­zei­chen des Un­be­gab­ten.
Richard von Schaukal

Was wir brau­chen, sind ein paar ver­rück­te Leu­te; seht euch an, wo­hin uns die Nor­ma­len ge­bracht ha­ben.
George Bernard Shaw

Wann im­mer du denkst, du kannst es, wann im­mer du denkst, du kannst es nicht, du liegst im­mer rich­tig!
Henry Ford

Wer kann, hat recht.
Wilhelm Busch

Die tä­ti­ge Näch­sten­lie­be ist das schön­ste Ge­bet.
Fritz P. Rinnhofer

Wer Ein­blick hat, kann ver­ste­hen. Wer Durch­blick hat, kann ent­schei­den. Wer Weit­blick hat, weiß die Din­ge zu len­ken.
Peter Amendt

Wer heu­te nur im­mer das tut, was er ge­stern schon ge­tan hat, der bleibt auch mor­gen, was er heu­te schon ist.
Nils Goltermann

Bill Gates wä­re in Deutsch­land al­lein des­halb ge­schei­tert, weil nach der Bau­nut­zungs­ord­nung in einer Ga­ra­ge kei­ne Fen­ster sein dür­fen.
Jürgen Rüttgers

Wenn mich die Lust über­kommt, ein be­son­ders ir­re­a­les Kunst­werk der Stil­rich­tung ab­strak­ter Or­ga­ni­gram­mis­mus zu be­trach­ten, zieht es mich nicht ins Mu­se­um für Mo­der­ne Kunst, son­dern auf die Web­sei­te des öster­rei­chi­schen Rech­nungs­hofs. Dort fin­det sich der Band 2011/1 der Schrif­ten­rei­he „Po­si­tio­nen” zum The­ma Ver­wal­tungs­re­form 2011. Der mit den be­rühmt ge­wor­de­nen 599 Vor­schlä­gen des Kon­troll­gre­mi­ums zur Staats- und Bü­ro­kra­tie­re­form. Er ist vol­ler Ab­lauf­or­ga­ni­gram­me aus dem Staats­bereich, bei de­nen sich nicht nur Be­triebs­wirt­schaft­ler ent­gei­stert an den Kopf grei­fen.
Josef Urschitz

Kühn­heit ist Leicht­sinn im rich­ti­gen Mo­ment.
Ron Kritzfeld

Kri­se kann ein pro­duk­ti­ver Zu­stand sein. Man muß ihr nur den Bei­ge­schmack der Ka­ta­stro­phe neh­men.
Max Frisch

Über­le­ge ein­mal, be­vor du gibst, zwei­mal, be­vor du an­nimmst, und tau­send­mal, be­vor du ver­langst.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Hei­mat ist da, wo ich ver­ste­he und wo ich ver­stan­den wer­de.
Karl Jaspers

Lan­ge­wei­le fin­det aus­rei­chend Platz in lee­ren Köp­fen.
Elfriede Hablé

Die Er­in­ne­rung ist das ein­zi­ge Pa­ra­dies, aus dem wir nicht ver­trie­ben wer­den kön­nen.
Jean Paul

Ein rei­cher Mensch weiß, daß er ge­nug hat.
Lao-tse

Öster­reich ist ein La­by­rinth, in dem sich je­der aus­kennt.
Helmut Qualtinger

Der Rein­ge­winn ist der­je­ni­ge Teil des Ge­samt­ge­winns, den der Vor­stand beim be­sten Wil­len nicht mehr vor den Ak­tionä­ren ver­stecken kann.
Anonymos

Ge­las­sen­heit ist eine an­mu­ti­ge Form des Selbst­be­wußt­seins.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Jeder Mensch muß ein­mal ster­ben,
was mei­stens en­det in Ver­er­ben.
Für'n Er­ben ist das Er­ben gut,
weil er dann meist mehr ha­ben tut.
Doch oft sind's nicht Fa­mi­lien­sa­chen,
die je­mand' gro­ßen Reich­tum ma­chen,
man muß auch durch die Ehen geh­ten
um de­ren Reich­tum zu er­ste­hen.
Lei­der seh' ich mit Be­dau­ern,
daß Ehen so furcht­bar lan­ge dau­ern.
Carl-Markus Piswanger

Ärz­te ge­ben Me­di­ka­men­te,
von de­nen sie we­nig wis­sen,
in Men­schen­lei­ber,
von de­nen sie noch we­ni­ger wi­ssen,
zur Be­hand­lung von Krank­hei­ten,
von de­nen sie über­haupt nichts wis­sen.
François Marie Arouet (Voltaire)

Höchst rat­sam ist die mit­leid­los.
Und äußerst düst­re Dia­gno­se.
Die nie des Dok­tors Ruf ver­dirbt.
Ge­setzt den Fall, der Kran­ke stirbt —.
Am Schrecken gar, ihm ein­ge­jagt —.
Heißt's: „Ja, der Arzt hat's gleich ge­sagt!”.
Je­doch, wenn er ihn ret­ten kann.
Dann steht er da als Wun­der­mann.
Eugen Roth

Die Le­bens­er­war­tung der Be­völ­ke­rung sinkt ziem­lich pro­por­tio­nal mit der Zahl der Ein­woh­ner pro Arzt, al­so mit zu­neh­men­der Arzt­dich­te.
Das wis­sen­schaft­li­che In­sti­tut der deut­schen Orts­kran­ken­kas­sen 1979

Die Kri­tik an an­de­ren hat noch kei­nem die eige­ne Lei­stung er­spart.
Sir Noël Pierce Coward

Einer neuen Wahr­heit ist nichts schäd­li­cher als ein al­ter Irr­tum.
Johann Wolfgang von Goethe

Staats­ver­schul­dung ist schlicht und er­grei­fend eine ver­steck­te Ent­eig­nung von Ver­mö­gen. Gold ver­hin­dert die­sen heim­tücki­schen Pro­zeß. Es schützt Eigen­tums­rech­te. Wenn man das erst ein­mal be­grif­fen hat, ist die Feind­schaft der Wohl­fahrts­staats­ver­fech­ter ge­gen den Gold­stan­dard nicht mehr schwer zu ver­ste­hen.
Alan Greenspan, „Gold und wirtschaftliche Freiheit”, 1966

Lü­gen? Wer macht denn so­was? Wir ar­bei­ten mit tak­ti­schen Wahr­hei­ten.
Bruno Jonas

Die deut­sche Spra­che soll­te sanft und ehr­furchts­voll zu den to­ten Spra­chen ab­ge­legt wer­den, denn nur die To­ten ha­ben die Zeit, die­se Spra­che zu ler­nen.
Mark Twain

Die to­ta­le Ver­ein­nah­mung der Per­son durch die Par­tei er­schwert auch die oft ge­wünsch­te Mit­ar­beit er­fah­re­ner Un­ter­neh­mer in der Po­li­tik, weil ge­stan­de­ne Pe­rsön­lich­kei­ten aus der rea­len Welt außer­halb der Par­tei­se­kre­ta­ria­te natür­lich kaum be­reit sind, sich vor­schrei­ben zu las­sen, was sie zu den­ken und zu sa­gen ha­ben.
Jens Tschebull, „Barocke Wirtshaussauferei”.

Das ist kei­ne Lü­ge, son­dern eine sach­zwang­re­du­zier­te Ehr­lich­keit.
Dieter Hildebrandt

Da aber kei­ne Ge­mein­schaft oh­ne Tu­gend und gu­te Sit­ten be­ste­hen kann, so muß­te je­der Bür­ger einen Teil sei­nes Eigen­nut­zes dem sei­ner Näch­sten op­fern. Da­raus folgt: Wenn Sie nicht be­tro­gen wer­den wol­len, dür­fen Sie nicht selbst be­trü­gen. Wol­len Sie nicht be­stoh­len wer­den, so müs­sen Sie selbst nicht steh­len. Ver­lan­gen Sie Hil­fe in der Not, so müs­sen Sie selbst stets hilfs­be­reit sein. Wol­len Sie nicht, daß je­mand un­nütz sei, so ar­bei­ten Sie selbst. Soll der Staat Sie ve­rtei­di­gen, so tra­gen Sie mit ih­rem Ge­lde da­zu bei, bes­ser noch, durch Ih­re eige­ne Per­son. Wün­schen Sie die öf­fen­tli­che Si­cher­heit, so ge­fähr­den Sie sie selbst nicht.
Friedrich der Große

Zu­fall ist viel­leicht das Pseu­do­nym Got­tes, wenn er nicht un­ter­schrei­ben will.
Anatole France

Ein un­durch­sich­ti­ges Rechts­sy­stem ist nicht ge­eig­net, bei den Bür­gern Ver­trau­en und Ge­set­zes­treue zu er­zeu­gen. Trans­pa­renz und Ver­trau­en sind zwei Sei­ten einer Me­dail­le. Kom­ple­xe Rechts­sy­ste­me kom­men den Be­stre­bun­gen von In­ter­es­sens­grup­pen ent­ge­gen, die zahl­lo­se Schlupf­lö­cher in das Ge­setz gra­ben.
Gerd Gigerenzer

Je­der muß sei­nen Frie­den in sich sel­ber fin­den, und soll der Frie­de echt sein, darf er nicht von äuße­ren Um­stän­den be­ein­flußt wer­den.
Mahatma Gandhi

Über­zeu­gun­gen sind oft die ge­fähr­lich­sten Fein­de der Wahr­heit.
Friedrich Nietzsche

Oh­ne ihn war nichts zu ma­chen,
keine Stun­de hatt' er frei.
Ge­stern, als sie ihn be­gru­ben,
war er rich­tig auch da­bei.
Wilhelm Busch

Das Ge­wis­sen ist Got­tes Ge­gen­wart im Men­schen.
Emanuel Swedenborg

Ein Re­vo­lu­tio­när ist ein Mann, der das Feu­er der Un­zu­frie­den­heit mit Ben­zin löscht.
Henry de Montherlant

Wir müs­sen uns voll­kom­men im Kla­ren sein:
wer nicht aus den Feh­lern der Ge­schich­te lernt,
ist da­zu ver­ur­teilt, in sei­ner Leb­zeit
al­le die­se Feh­ler zu wie­der­ho­len.
Otto von Habsburg

Eine Dis­kus­sion ist un­mög­lich mit je­man­dem, der vor­gibt, die Wahr­heit nicht zu su­chen, son­dern schon zu be­sit­zen.
Romain Rolland

Das Par­la­ment hat den Ernst der Lag­e nicht be­grif­fen. Da­mals wä­re viel­leicht die letz­te Mög­lich­keit ge­we­sen, sein An­se­hen zu ret­ten; aus wei­ser Selbst­be­schrän­kung konn­te der Weg zu neu­er Gel­tung füh­ren. So aber tat es ein üb­ri­ges, um den eige­nen Ver­fall imm­er un­auf­halt­sa­mer zu ge­stal­ten.
Kurt von Schusch­nigg in „Drei­mal Öster­reich”, 1937

Glau­be ist der Vo­gel, der singt, wenn die Nacht noch dun­kel ist.
Rabindranath Tagpre

Manch einer weiß gar nicht, was in ihm lebt und wes­sen er fä­hig ist, bis er an­ge­ru­fen wird.
Romano Guardini

Die Ex­per­to­kra­tie, die uns sa­gen könn­te, wie es um die Wirk­lich­keit tat­säch­lich be­stellt ist, schweigt in staats­na­hen In­sti­tu­tio­nen vor sich hin, be­treibt selbst po­li­ti­sche Spie­le oder wird ein­fach ig­no­riert. So kann es nicht wei­ter­ge­hen.
Harald Mahrer

Prü­fun­gen sind des­halb so scheuß­lich, weil der größ­te Trot­tel mehr fra­gen kann als der klüg­ste Mensch zu b­eant­wor­ten ver­mag.
Charles Caleb Colton

Ein Kuß ist zwei­fel­los die an­ge­nehm­ste Art, eine Frau am Spre­chen zu hin­dern.
Robert Taylor

Die fein­ste al­ler Li­sten be­steht da­rin, sich ge­schickt so zu stel­len, als ob man in die Fal­le gin­ge, die einem ge­legt wird: Denn nie­mand wird so leicht ge­täuscht, als wer einen an­de­ren zu täu­schen glaubt.
François de La Rochefoucault

Die Herr­lich­keit der Welt ist im­mer adä­quat der Herr­lich­keit des Gei­stes, der sie be­trach­tet. Der Gu­te findet hier sein Pa­ra­dies, der Schlech­te ge­nießt schon hier sei­ne Höl­le.
Heinrich Heine

Was im­mer auch ge­schieht:
Nie dürft ihr so tief sin­ken,
von dem Ka­kao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trin­ken!
Erich Kästner

Schön­heit ist eines der sel­te­nen Wun­der, die un­se­re Zwei­fel an Gott ver­stum­men las­sen.
Jean Anouilh

Kon­fe­ren­zen sind Ver­schie­be­bahn­hö­fe für un­ge­lö­ste Pro­ble­me.
Richard Burton

Nimm einen je­den wie er ist, es hat ein je­der sei­ne Män­gel — und selbst der Be­ste, denn wir sind nun ein­mal Men­schen und nicht En­gel.
Cäsar Flaischlen

Das Bild der Son­ne in einem Tau­trop­fen ist nicht we­ni­ger als die Son­ne selbst. Das Ab­bild des Le­bens in eurer See­le ist nicht we­ni­ger wert als das Le­ben selbst. Ein Trop­fen des Tau­es spie­gelt das Licht wi­der, denn es ist eins mit dem Licht, und ihr seid ein Eben­bild des Le­bens, denn ihr und das Le­ben seid eins.
Khalil Ghibran

Die sinn­voll­ste Sinn­su­che ist die Got­tes­su­che.
Fritz P. Rinnhofer

Mu­sik wird oft nicht schön ge­fun­den,
weil stets sie mit Ge­räusch ver­bun­den.
Wilhelm Busch

Aus dem Bu­si­ness-Dik­tio­när: „Las­sen Sie uns in einen orien­tie­rungs­stif­ten­den Kon­sens über den Zeit­kor­ri­dor tre­ten!” = „Rei­ßen Sie sich den Arsch auf — und zwar so­fort!”
KarlHeinz Karius

Ich ha­be mir die Zei­tun­gen vom vo­ri­gen Jah­re bin­den las­sen, es ist un­be­schreib­lich, was für eine Lek­tü­re die­ses ist: 50 Tei­le fal­sche Hoff­nung, 47 Tei­le fal­sche Prop­he­zei­ung und 3 Tei­le Wahr­heit. Die­se Lek­tü­re hat bei mir die Zei­tun­gen von die­sem Jah­re sehr her­ab­ge­setzt, denn ich den­ke: Was die­se sind, das wa­ren je­ne auch.
Georg Christoph Lichtenberg

Es ist ein gro­ßes Un­glück, wenn man we­der ge­nug Geist hat, um zu re­den, noch ge­nug Ur­teils­kraft, um zu schwei­gen.
Jean de La Bruyère

Hoff­nung stillt den Hun­ger, oh­ne satt zu ma­chen.
Elfriede Hablé

Lan­ge scheint uns der Be­trug
Schlau­er als die Ehr­lich­keit.
End­lich aber kommt die Zeit
Wo er doch nicht schlau ge­nug
Friedrich Freiherr von Logau

Schü­ler sind Leu­te, die im­mer we­ni­ger über im­mer mehr wis­sen.
Danny Kaye

Welt­ver­bes­se­rer sind Leu­te, die so­fort das gan­ze Haus ein­rei­ßen, wenn eine Tür quietscht.
Gustav Knuth

Ein Freund ist einer, der al­les von dir weiß und der dich trotz­dem liebt.
Elbert Hubbard

Rich­te nie den Wert des Men­schen
schnell nach einer kur­zen Stun­de.
Oben sind be­weg­te Wel­len,
doch die Per­le liegt im Grun­de.
Otto von Leixner

Der Staats­haus­halt ist ein Haus­halt, in dem alle es­sen möch­ten, aber nie­mand Ge­schirr spü­len will.
Werner Finck

Sprach­kür­ze gibt Denk­wei­te.
Jean Paul

Eine Ge­mein­schaft ist wie ein Schiff: Je­der soll­te be­reit sein, das Ru­der zu über­neh­men.
Henrik Ipsen

Je zahl­rei­cher also die Be­am­ten sind, de­sto schwä­cher ist die Re­gie­rung.
Jean-Jacques Rousseau

Zu­erst müs­sen wir uns klar­wer­den, in wel­cher Ge­sell­schaft wir im 21. Jahr­hun­dert le­ben wol­len. Vi­sio­nen sind nichts an­de­res als Stra­te­gien des Han­deln; das ist es, was sie von Uto­pien un­ter­schei­det.
Roman Herzog

Zu grel­les Licht ge­fähr­det das Se­hen. Über­mä­ßi­ger Lärm be­täubt das Ge­hör. Zu star­kes Wür­zen ver­dirbt den Ge­schmack. Über­gro­ße Er­re­gung stumpft das Gefühl.
Lao-tse

Das Sy­stem, das ein gro­ßer Mann er­fun­den hat, kön­nen klei­ne nicht ver­tei­di­gen.
Jean Paul

Es gibt kei­ne häß­li­chen Frau­en — nur Män­ner, die zu we­nig be­trun­ken sind.
Svilen Angelov

Es scheint, daß die Men­schen mehr Schuld­ge­füh­le über Erd­be­ben emp­fin­den als über die Krie­ge, die sie sel­ber an­zet­teln.
Elias Canetti

Das Ge­rücht hat tau­send Zun­gen, und nur mit einer spricht es die Wahr­heit. Wer will die her­aus­fin­den?
Friedrich Hebbel

Die Män­ner, die mit Frau­en am be­sten aus­kom­men, sind die­sel­ben, die wis­sen, wie man oh­ne sie aus­kommt.
Charles Beaudelaire

Die Idee Eu­ro­pa,

Philipp Jenninger

Be­nei­den heißt: Un­ter­le­gen­heit be­ken­nen.
Françoise Lespinasse

Sa­ge mir, wer dich lobt, und ich sa­ge dir, wo­rin dein Feh­ler be­steht.
Wladimir Iljitsch Uljanov, genannt Lenin

Weil das gan­ze Jahr über die Lie­be fehlt, wer­den zu Weih­nach­ten die Kin­der durch Ge­schen­ke be­straft.
Hubert Ries

Ver­mag die Lie­be al­les zu dul­den, so ver­mag sie noch viel mehr al­les zu er­set­zen.
Johann Wolfgang von Goethe

So ger­ne es mir leid tut: Ich würde nicht müs­sen sol­len tun wol­len ... und glau­ben Sie nicht, wer ich bin!
Aus: So­dom und Go­morr­ha rot­kap­pel­zwer­gi­scher For­mu­lier­kunst

Der Preis der Frei­heit ist der Ver­zicht auf die Be­quem­lich­keit.
Dietmar Füssel

Ich möch­te den To­ten­kopf des Man­nes strei­cheln, der die Fe­rien er­fun­den hat.
Jean Paul

Da mir Gott ein fröh­li­ches Herz ge­ge­ben hat, so wird er mir es schon ver­zei­hen, wenn ich ihm fröh­lich die­ne.
Joseph Haydn

Wel­che Frau sucht sich einen Job, wenn sie eine Frau sein kann?
Kom­men­tar im Süd­west­funk vom 2. Jän­ner 1995

Mit dem Gong­schlag ist es 13 Uhr ... Gu­ten Tag, mei­ne Da­men und Her­ren, gu­ten Mor­gen, lie­be Stu­den­ten, ...
Täg­li­che An­sa­ge eines west­deut­schen Ra­dio­sen­ders

Gott hat die Frau nicht aus des Man­nes Kopf ge­schaf­fen, daß er ihr be­feh­le; noch aus sei­nen Fü­ßen, daß sie seine Skla­vin sei; viel­mehr aus sei­ner Sei­te, daß sie sei­nem Her­zen na­he sei.
Aus dem Talmud

Ein Kampf, der nicht mit gei­sti­gen Waf­fen al­lein ge­führt wird, ekelt mich. Der to­te Geg­ner be­zeugt nichts als den Tod.
Elias Canetti

Er hei­ra­te­te sie, weil er sie lieb­te, sie lieb­te ihn, weil er sie hei­ra­te­te.
Jean Paul

Einen Men­schen lie­ben heißt, ihn so zu se­hen, wie Gott ihn ge­meint hat.
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij

Besser eine Nacht ver­sumpft als im Sumpf über­nach­tet.
Aus: So­dom und Go­morr­ha rot­kap­pel­zwer­gi­scher Dicht­kunst

Die ge­ra­de Li­nie ist gott­los.
Friedensreich Hundert­wasser

Wer sei­ne Schran­ken kennt, der ist der Freie;
Wer frei sich wähnt, ist sei­nes Wah­nes Knecht.
Franz Grillparzer

Wer nach al­len Sei­ten of­fen ist, kann nicht ganz dicht sein.
Aus: So­dom und Go­morr­ha rot­kap­pel­zwer­gi­scher Dicht­kunst

Die Au­to­ri­tät macht nicht die Wahr­heit, son­dern die Wahr­heit macht die Au­to­ri­tät.
Philipp Marheineke

Nicht al­les, was hinkt, ist ein Ver­gleich.
Johannes Frosch

Ich glau­be, daß je­des Recht eine Ver­ant­wor­tung, je­de Ge­le­gen­heit eine Auf­ga­be und je­der Be­sitz eine Ver­pflich­tung auf­er­legt.
John D. Roosevelt

Je mehr man gibt, de­sto we­ni­ger An­er­ken­nung fin­det man.
Klaus Bölling

Für man­che Men­schen gibt es nichts Schö­ne­res, als sich re­den zu hö­ren.
Oskar Stock

Nicht im­mer sind die Stil­len auch die Wei­sen; es gibt ver­schlos­se­ne Tru­hen, die leer sind.
Jean Giono

Nen­ne dich nicht arm, weil dei­ne Träu­me nicht in Er­fül­lung ge­gan­gen sind. Wirk­lich arm ist nur, wer nie ge­träumt hat.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Der Ver­stand sieht je­den Un­sinn, die Ver­nunft rät, man­ches davon zu über­se­hen.
Wieslaw Brudzinski

Aber­glau­be kann mich erst dann be­ein­drucken, wenn einer sein drei­zehn­tes Mo­nats­ge­halt ab­lehnt.
Markus M. Ronner

Ein Freund, der mir den Spie­gel zeigt, den klein­sten Flecken nicht ver­schweigt, mich freund­lich warnt, mich herz­lich schilt, wenn ich mei­ne Pflicht nicht er­füllt; der ist mein Freund, so wenig er's auch scheint.
Doch wenn mich einer schmei­chelnd preist, mich im­mer lobt, mir nichts ver­weist, zu Feh­lern gar die Hän­de beugt; der ist mein Feind, so freund­lich er auch scheint.
Christian Fürchte­gott Gellert

Die Stim­me des Ge­wis­sens ist so lei­se, daß man sie nicht so­fort hört. Aber sie ist laut ge­nug, daß man sie nicht über­hö­ren kann.
Germeine de Staël-Holstein

Der Über­mensch ist ein ver­früh­tes Ideal, das den Men­schen vor­aus­setzt.
Karl Kraus

Nichts an­de­res als gei­sti­ge Streit­bar­keit — das ist der Frie­den.
Albert Camus

Ich kann mei­ne Frei­heit nicht zum Ziel neh­men, wenn ich nicht zu­gleich die Frei­heit des an­dern zum Ziel neh­me.
Jean Paul Sartre

Man muß, wenn von Frei­heit ge­spro­chen wird, im­mer wohl acht­ge­ben, ob es nicht eigent­lich Pri­vat­in­ter­es­sen sind, von de­nen ge­spro­chen wird.
Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Eine De­mo­kra­tie oh­ne ein paar hun­dert Wi­der­sprech­künst­ler ist un­denk­bar.
Jean Paul

Nichts ähnelt einem Wei­sen mehr als ein Narr, der den Mund hält.
Franz von Sales

Den si­che­ren Freund erkennt man in un­si­che­rer La­ge.
Ennius

Ein him­mel­wei­ter Un­ter­schied herrscht zwi­schen dem Geist ech­ter Gleich­heit und dem der ex­tre­men Gleich­ma­che­rei. Je­ner be­steht kei­nes­wegs da­rin, daß alle Welt kom­man­diert oder nie­mand kom­man­diert wird, son­dern da­rin, daß man sei­nes­glei­chen ge­horcht oder be­fiehlt.
Charles de Montesquieu

Ein lei­den­schaftli­cher Rau­cher, der im­mer wie­der von der Ge­fahr des Rau­chens für die Gesund­heit liest, hört in den mei­sten Fäl­len auf — zu le­sen.
Winston Chruchill

Gro­ße Pro­ble­me soll­te man in An­griff neh­men, so­lan­ge sie noch klein sind.
Karl Schwarzer

In der Lie­be gilt schwei­gen oft mehr als Spre­chen.
Es gibt eine Be­redt­sam­keit des Schwei­gens,
die tie­fer ein­dringt,
als es das Spre­chen könn­te.
Pascal

Dein Chri­stus: ein Jude,
Dein Au­to: ein Ja­pa­ner,
Dei­ne Piz­za ita­lie­nisch,
Dei­ne De­mo­kra­tie grie­chisch,
Dein Kaf­fee bra­si­lia­nisch,
Dein Ur­laub tür­kisch,
Dei­ne Zah­len ara­bisch,
Dei­ne Schrift la­tei­nisch.
Und Dein Nach­bar nur ein Aus­län­der?
Plakattext

Am En­de des Gel­des ha­be ich im­mer noch ein biß­chen Mo­nat übrig.
Hans van Hal

Wenn man im Mit­tel­punkt einer Par­ty ste­hen will, darf man nicht hin­ge­hen.
Audrey Hepburn

Wenn man be­ginnt, sei­nem Paß­photo ähn­lich zu se­hen, soll­te man in Ur­laub fah­ren.
Ephraim Kishon

Nichts auf der Welt ist so ge­recht ver­teilt wie der Ver­stand: Je­der glaubt, ge­nug be­kom­men zu ha­ben.
Jacques Tati

Mit dem Geist ist es wie mit dem Ma­gen: Man soll­te ihm nur Din­ge zu­mu­ten, die er ver­dau­en kann.
Winston Churchill

Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, Kar­rie­re zu ma­chen, aber die si­cher­ste ist noch im­mer, in der rich­ti­gen Fa­mi­lie ge­bo­ren zu wer­den.
Donald Trump

Wer stark ist, kann sich er­lau­ben, lei­se zu spre­chen.
Theodore D. Roosevelt

Nur Dumm­köp­fe wis­sen auf al­le Fra­gen eine Ant­wort.
John Irving

Der fal­sche Aus­län­der: Je­mand schwört sich zu, in sei­nem eige­nen Lan­de als Frem­der ver­klei­det zu le­ben, so lan­ge, bis man ihn er­kennt. Er stirbt, tief ver­bit­tert, als Frem­der.
Elias Canetti

Hier liegt mein Weib,
Gott sei's ge­dankt,
Bis ins Grab hat sie ge­zankt.
Lauf, lie­ber Le­ser, schnell von hier,
Sonst steht sie auf und rauft mit Dir!
In­schrift, die Pe­ter Ur­ban (+ 1788), Mair­bauer im Dorf Ti­rol bei Me­ran, auf das Grab­kreuz sei­ner zän­ki­schen Gat­tin set­zen ließ

„Ge­bro­chen komm' ich an­ge­wankt,
Mein Kopf ist wüst, mein Kör­per schwankt.
Das Elend bricht zu schnell he­rein,
Ver­fluch­tes Bier, ver­fluch­ter Wein,
Drei­mal ver­fluch­ter gift'ger Schnaps! —
Ich war ein unglück­sel'ger Taps,
Ich leb­te flott in Saus und Braus.
Zum einen Ohr hin­ein, hin­aus
Zum an­dern ging, was Ihr ge­sagt.
Die Na­se dient dem Spott zum Ziel,
Sie leuch­tet feurig rot trotz Menyl,
Jed­we­der hat mich auf dem Strich,
So schreck­lich ist mein Tad­de­rich.
Früh läuft her­bei das gan­ze Haus,
Ich würg' die See­le schier her­aus.
Das Es­sen wi­der­steht mir sehr,
Der Bit­te­re nützt mir gar nichts mehr.
Oh sagt, wo soll das noch hin­aus?
Ich glaub', ich seh' schon Ratt' und Maus.
Mir wird im Hirn merk­wür­dig dumm,
Ist das wohl schon De­li­ri­um?
Dies Le­ben gönn' ich kein­em Hund!
Oh, macht mich ein­mal noch ge­sund.
Beim Bacchus Dok­tor, ich euch schwör,
Nie wie­der Wein, Bier, noch Li­kör!”
Leib­arzt für fröh­li­che Ze­cher. Scherz und Ernst von Dr.med. Bor­cherdt. Edi­tion "libri rari" im Verlag Th. Schäfer, Re­print 1994, Han­no­ver.

Auf einen Trop­fen Wahr­heit kommt ein Oze­an von Wor­ten.
Helmar Nahr

Die klei­nen Ge­fäl­lig­kei­ten der Freund­schaft sind tau­send­mal wer­ter als je­ne blen­den­den Ge­schen­ke, wo­durch uns die Eitel­keit des Ge­bers er­nied­rigt.
Johann Wolfgang von Goethe

Man muß wis­sen, bis wo­hin man zu weit ge­hen kann.
Jean Cocteau

Senk­recht­star­ter star­ten nicht nur senk­recht, sie kom­men auch so run­ter.
Horst Ehmke

Ler­nen ist wie Ru­dern ge­gen den Strom: So­bald man auf­hört, treibt man zu­rück.
Benjamin Britten

Ein Öster­rei­cher ist ein Mensch, der ame­ri­ka­ni­sche Fil­me an­sieht, nach­her mit einem deut­schen Au­to nach Hau­se fährt, sich in dä­ni­sche Pol­ster­mö­bel setzt, in einen ja­pa­ni­schen Fern­se­her schaut, da­bei schot­ti­schen Whis­ky trinkt und dann auf Schwei­zer Büt­ten­pa­pier dem Fi­nanz­mi­ni­ster schreibt, er sol­le das Han­dels­bi­lanz­de­fi­zit in Gren­zen hal­ten.
Radio Holiday

Ein Mensch, nach läng'rem Ehe­lei­den,
Faßt end­lich Mut und läßt sich schei­den.
Kaum ist die Sa­che ab­ge­spro­chen,
Hat er sich jäh den Hals ge­bro­chen.
Sein Tod läßt selbst die Wit­we kalt,
Doch bit­ter weint der Rechts­an­walt.
Eugen Roth

Die Hö­rer- und Se­her­ver­tre­tung ver­tritt schon wie­der die Hö­rer und Se­her, daß den Hö­rern und Se­hern das Hö­ren und Se­hen ver­geht: Sie for­dert eine Ver­län­ge­rung der Wer­be­zei­ten im ORF.
Gün­ther Al­lin­ger in der „Gan­zen Wo­che” vom 3.2.1993

Fe­ste Vor­sät­ze sind Schecks, die auf eine Bank aus­ge­stellt sind, bei der man kein Kon­to hat.
Oscar Wilde

Ein Ehe­mann ist das, was an Mus­ku­la­tur üb­rig bleibt, so­bald der Nerv ge­tö­tet ist.
George Hancox

Klu­ge Men­schen ler­nen aus den Er­fah­run­gen an­de­rer, dum­me aus den eige­nen. Man­che schaf­fen auch das nicht.
Anonymos

Wir ler­nen aus Er­fah­rung, daß die Men­schen nichts aus Er­fah­rung ler­nen.
George Bernhard Shaw

Wir le­ben al­le un­ter dem glei­chen Him­mel, aber wir ha­ben nicht den glei­chen Ho­ri­zont.
Konrad Adenauer

Pa­ter­na­lis­mus und der da­raus re­sul­tie­ren­de Ega­li­ta­ris­mus — der Ver­such, im­mer und über­all Gleich­heit her­stel­len zu wol­len — be­schnei­den die Hand­lungs­frei­heit und die Ent­fal­tungs­mög­lich­keit der In­di­vi­du­en. Das Er­geb­nis ist eine Ge­sell­schaft, die sich vom Staat frei­wil­lig be­sach­wal­ten läßt und der es an jeg­li­cher Zu­kunfts­dy­na­mik fehlt.
Harald Mahrer

Bür­ger­rech­te ver­lan­gen ver­läß­li­che In­sti­tu­tio­nen in im­mer grö­ße­ren, da­her not­wen­dig he­te­ro­ge­nen Ge­mein­we­sen. Sie ver­lan­gen selbst­be­wuß­te Na­tio­nal­staa­ten in einem ko­ope­ra­ti­ven Eu­ro­pa, das sei­ne Gren­zen so weit zieht wie mög­lich und ak­tiv mit­wirkt an der Schaf­fung einer in­ter­na­tio­na­len Ord­nung des Rechts.
Ralf Dahrendorf

Eifer­sucht ist eine Lei­den­schaft, die mit Eifer sucht, was Lei­den schafft.
Anonymos

Ei­ni­ge Men­schen wer­den ver­bun­den ge­bo­ren, ihr er­stes Fin­den ist nur ein zwei­tes.
Jean Paul

Er hei­ra­te­te sie, weil sie ihn lieb­te;
sie lieb­te ihn, weil er sie hei­ra­te­te.
Jean Paul

Wer die See­le einer Frau sucht, ist nicht im­mer ent­täuscht, ih­ren Kör­per zu fin­den.
Jean Paul

Un­ter einem Stück Pan­tof­fel, und wär' es nur die fein­ste Gold­spit­ze, steht je­der Mann.
Jean Paul

In der Ehe hel­fen gro­ße gei­sti­ge Vor­zü­ge we­nig zum Glück, da sie nur sel­ten ein­wir­ken; aber klei­ne Acht­sam­kei­ten und An­ge­wohn­hei­ten und nach­ge­ben­der Ver­stand be­rei­ten Glück.
Jean Paul

Das Schick­sal geht mit uns wie mit Pflan­zen um, es macht uns durch Frö­ste rei­fer.
Jean Paul

Oh daß sie ewig grü­nen blie­be,
Die schö­ne Zeit der jun­gen Lie­be!
Schiller, Lied von der Glocke

Ja die Lieb' — die Lieb',
das ist die Kö­chin, die am mei­sten an­rich­tet in der Welt.
Johann Nestroy

Der Grund­ton in der Har­mo­nie der Häus­lich­keit muß im­mer das Kin­der­ge­schrei sein, sonst geht die wich­tig­ste Stim­me ab.
Johann Nestroy

Der Ehe­stand ver­wan­delt die feen­haf­te Vil­la des Ide­als in einen er­gie­bi­gen Mei­er­hof.
Johann Nestroy

Fe­mi­nae li­be­ro­rum, lib­ri fe­mi­na­rum ini­mi­ci. Sed vi­ris lib­ri sunt uti­les dul­ces­que.
Gram­ma­ti­cus Mo­na­ste­rie­nsis

Das ein­zi­ge, das noch schwie­ri­ger ist als ein ge­ord­ne­tes Le­ben zu füh­ren: es nicht an­de­ren auf­zu­zwin­gen.
Marcel Proust

Unser Kör­per ist un­ser Gar­ten, und un­ser Wil­le ist der Gärt­ner.
William Shakespeare

Nichts ist so hart und ehern, daß es nicht durch die Glut der Lie­be be­zwun­gen wer­den könn­te.
Augustinus

Das Le­ben ist kurz,
die Kunst lang,
die Ge­le­gen­heit flüch­tig,
die Er­fah­rung trü­ge­risch,
das Ur­teil schwie­rig.
Hippokrates

Zur Hoch­zeit ver­liert der Blu­men­händ­ler eine Kund­schaft, der Ge­mü­se­händ­ler ge­winnt eine.
Anonymos

Treue Men­schen sind lang­wei­lig; man muß schon selbst treu sein, um die Treue des an­de­ren ein Le­ben lang aus­hal­ten zu kön­nen.
Anonymos

1. Be­ob­ach­tun­gen sind nicht ab­so­lut, son­dern re­la­tiv zum Stand­punkt des Be­ob­ach­ters ...; 2. Be­ob­ach­tun­gen be­ein­flus­sen das Be­ob­ach­te­te und ma­chen so je­de Hoff­nung zu­nich­te, Vor­her­sa­gen tref­fen zu kön­nen ... In je­dem Au­gen­blick kann ich ent­schei­den, wer ich bin.
Heinz von Foerster

Man kann und muß im Na­men der De­mo­kra­tie ge­gen die Ein­schalt­quo­ten kämp­fen. ... Die Ein­schalt­quo­te ist die Sank­tion des Mark­tes, der Wirt­schaft, das heißt einer ex­ter­nen und rein kom­mer­ziel­len Le­ga­li­tät, und die Un­ter­wer­fung un­ter die An­for­de­run­gen die­ses Mar­ket­ing­in­stru­men­tes ist im Be­reich der Kul­tur ge­nau das­sel­be wie die von Mei­nungs­um­fra­gen ge­lei­te­te De­ma­go­gie in der Po­li­tik. Das un­ter der Herr­schaft der Ein­schalt­quo­te ste­hen­de Fern­se­hen trägt da­zu bei, den als frei und auf­ge­klärt dar­ge­stell­ten Kon­su­men­ten Markt­zwän­gen aus­zu­set­zen, die, an­ders als zy­ni­sche De­ma­go­gen glau­ben ma­chen wol­len, mit dem de­mo­kra­ti­schen Aus­druck einer auf­ge­klär­ten, ver­nünf­ti­gen öf­fent­li­chen Mei­nung, einer öf­fent­li­chen Ver­nunft, nichts zu tun ha­ben.
Aus einem Vor­trag des fran­zö­si­schen So­zio­lo­gen Pier­re Bour­dieu im Pri­vat­sen­der Pa­ris Pre­mie­re

Chan­cen­ge­rech­tig­keit an­er­kennt die Un­gleich­heit der Men­schen und macht sie zum Aus­gangs­punkt in­sti­tu­tio­nel­ler Lei­stun­gen. So muß das Bil­dungs­sy­stem künf­tig mehr denn je an den un­ter­schied­li­chen Nei­gun­gen, Be­ga­bun­gen und Ta­len­ten an­set­zen. Dif­fe­ren­zie­rung und größt­mög­li­che In­di­vi­dua­li­sie­rung sind die gro­ßen bil­dungs­po­li­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen. Maß des Bil­dungs­sy­stem sind die ein­zel­nen Per­sön­lich­kei­ten, nicht die Gleich­heit des Bil­dungs­er­geb­nis­ses.
Harald Mahrer

Al­ler Zu­fall ist wun­der­bar.
Novalis

Krum­me Li­nie — Sieg der frei­en Na­tur über die Re­gel.
Novalis

Mensch wer­den ist eine Kunst.
Novalis

Ein Mann muß all sei­ne Emp­fin­dun­gen in Be­grif­fe, ein Weib all seine Be­grif­fe in Emp­fin­dun­gen um­wan­deln.
Novalis

Be­gei­ste­rung oh­ne Ver­stand ist un­nütz und ge­fähr­lich.
Novalis

Man muß an­fan­gen und auf­hö­ren kön­nen, wenn man will. Erst wenn man will, dann kann man auch.
Novalis

Recht häß­li­che Men­schen kön­nen un­end­lich schön sein.
Novalis

Das Un­be­deu­ten­de, Ge­mei­ne, Ro­he, Häß­li­che, Un­ge­sit­te­te wird durch Witz al­lein ge­sell­schafts­fä­hig.
Novalis

Was du wirk­lich liebst, das bleibt dir.
Novalis

Ehe­leu­te müs­sen eine Mi­schung von Selb­stän­dig­keit und Un­selb­stän­dig­keit ha­ben.
Novalis

Ein Kind ist eine sicht­bar ge­wor­de­ne Lie­be.
Novalis

Viel­leicht gehört der Sin­nen­rausch zur Lie­be, wie der Schlaf zum Le­ben — der edel­ste Teil ist es nicht, und der rü­sti­ge Mensch wird im­mer lie­ber wa­chen als schla­fen.
Novalis

Man muß nicht sei­ne Ge­rech­tig­keit in der Welt su­chen.
Novalis

In­di­vi­du­en ma­chen Ge­schich­te, auch ge­ra­de mit ih­rem Non­kon­for­mis­mus gegen­über der so­zia­len Ty­ran­nei. Uni­for­mi­tät und Gleich­heit be­deu­ten hin­ge­gen Still­stand der hi­sto­ri­schen Ent­wick­lung. Vor­aus­set­zung für die Her­aus­bil­dung von In­di­vi­dua­li­tät und die Pra­xis eines eige­nen Le­bens­plans ist die Frei­heit eines je­den, zwi­schen ver­schie­de­nen Op­tio­nen un­ter­schei­den und wäh­len zu kön­nen, sich von an­de­ren zu dif­fe­ren­zie­ren.
Ulrike Ackermann

Ab­so­lu­te Lie­be, vom Her­zen un­ab­hän­gi­ge, auf Glau­ben ge­grün­de­te, ist Re­li­gion.
Novalis

Die Men­schen ge­hen viel zu nach­läs­sig mit ih­ren Er­in­ne­run­gen um.
Novalis

Was ist eigent­lich Alt? Was Jung? Jung — wo die Zu­kunft vor­wal­tet. Alt — wo die Ver­gan­gen­heit die Über­macht hat.
Novalis

Kinder sind Hoff­nun­gen.
Novalis

Wo gehen wir denn hin? Im­mer nach Hau­se.
Novalis

Die Phi­lo­so­phie ist eigent­lich Heim­weh — Trieb, über­all zu Hau­se zu sein.
Novalis

Wo kei­ne Göt­ter sind, wal­ten Ge­spen­ster.
Novalis

Mi­ni­ster-Kom­pe­ten­zen:
Der Mi­ni­ster des Äu­ßern
Kann sich nicht äußern;
Der Mi­ni­ster des In­nern
Kann sich nicht er­in­nern;
Der Mi­ni­ster des Krie­ges
Ist nicht der des Sie­ges;
nach dem Mi­ni­ster für Fi­nan­zen
müs­sen al­le tan­zen.
Franz Grill­par­zer, Epi­gram­me

Der Mensch hat drei­er­lei We­ge klug zu han­deln:
er­stens durch Nach­den­ken, das ist der edel­ste,
zwei­tens durch Nach­ah­men, das ist der leich­te­ste,
drit­tens durch Er­fah­rung, das ist der bit­ter­ste.
Kung Fu-tse

Es gibt nur zwei Ta­ge, an de­nen man nichts tun kann: der eine ist ge­stern, der an­de­re mor­gen.
Dalai Lama

Der Mensch kann nicht tau­send Ta­ge un­un­ter­bro­chen gu­te Zeit ha­ben, so wie die Blu­me nicht hun­dert Ta­ge blü­hen kann.
Tseng-Kuang

Wenn du einen Wür­di­gen siehst, dann trac­hte ihm nach­zu­ei­fern.
Wenn du einen Un­wür­di­gen siehst, dann prü­fe dich in dei­nem In­nern!
Kung Fu-tse

Wer wirk­lich gü­tig ist, kann nie un­glück­lich sein;
wer wirk­lich wei­se ist, kann nie ver­wirrt wer­den;
wer wirk­lich tap­fer ist, fürch­tet sich nie.
Kung Fu-tse

Wunsch­lo­sig­keit führt zu in­ne­rer Ru­he.
Lao-tse

Die größ­te Of­fen­ba­rung ist die Stil­le.
Lao-tse

Gü­te in den Wor­ten er­zeugt Ver­trau­en,
Gü­te beim Den­ken er­zeugt Tie­fe,
Gü­te beim Ver­schen­ken er­zeugt Lie­be.
Lao-tse

Auf der Welt gibt es nichts, was wei­cher und dün­ner ist als Was­ser.
Doch um Har­tes und Star­res zu be­zwin­gen, kommt nichts die­sem gleich.
Daß das Schwa­che das Star­ke be­siegt, das Har­te dem Wei­chen un­ter­liegt, je­der weiß es, doch kei­ner han­delt dar­nach.
Lao-tse

Chaos ist die Wild­nis der frei­en As­so­zia­tion.
Anonymos

Sep­tem­ber­mor­gen
Im Ne­bel ru­het noch die Welt,
noch träu­men Wald und Wie­sen:
bald siehst du, wenn der Schlei­er fällt,
den blau­en Him­mel un­ver­stellt,
herbst­kräf­tig die ge­dämpf­te Welt in war­mem Gol­de flie­ßen.
Eduard Mörike

Laß frem­de Art doch gel­ten, selbst dann, wenn sie dich quält!
Gar oft ist, was wir schel­ten, grad was uns sel­ber fehlt.
Wilhelm Kuhnert

Ein Flirt oh­ne tie­fe­re Ab­sicht ist un­ge­fähr so sinn­voll wie ein Fahr­plan oh­ne Eisen­bahn.
Marcello Mastroianni

Sich glück­lich füh­len kön­nen, auch oh­ne Glück — das ist Glück.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Nicht der Mensch hat am mei­sten ge­lebt, wel­cher die höch­sten Jah­re zählt, son­dern der, wel­cher sein Le­ben am mei­sten emp­fun­den hat.
Jean-Jacques Rousseau

Sei im­mer gut, doch nie zu gü­tig!
Die Wöl­fe wer­den sonst leicht über­mü­tig.
Anonymos

Die Welt ist ein Spie­gel, in wel­chem ein je­der sein eige­nes Ant­litz er­blickt.
Wer mit sau­rer Mie­ne hin­ein­schaut, sieht ein sau­res Ge­sicht.
Wer hin­ein­lä­chelt, fin­det einen fröh­li­chen Ge­fähr­ten.
William Makepeace Thackeray

Wer sich an and­re hält, dem wankt die Welt.
Wer auf sich sel­ber ruht, steht gut.
Paul Heyse

Glück ist der Stuhl, der plötz­lich da­steht, wenn man sich zwi­schen zwei an­de­re set­zen woll­te.
George Bernhard Shaw

Max Rein­hardt sag­te ein­mal: „Thea­ter, von gu­ten Gei­stern ver­las­sen, ist das trau­rig­ste Ge­wer­be, die arm­se­lig­ste Pro­sti­tu­tion.” — Und in die­ser Zeit le­ben wir jetzt — im Zeit­al­ter des Ex­kre­men­tis­mus. Es gibt kein Thea­ter mehr, an dem ich spie­len möch­te. Denn was vom Burg­thea­ter bis zur Deut­schen Büh­ne ge­gen­wär­tig pas­siert an Kla­ssi­ker­schän­dung, das ist eine In­fa­mie.
Oskar Werner

Das sind die Wei­sen,
die durch Irr­tum zur Wahr­heit rei­sen.
Die bei dem Irr­tum ver­har­ren,
das sind die Nar­ren.
Friedrich Rückert

Das Schön­ste ist ge­recht zu sein,
das Be­ste die Gesund­heit,
das An­ge­nehm­ste, wenn man im­mer er­reicht, was man will.
Sophokles

Ge­he de­nen aus dem We­ge, die dir scha­den wol­len,
ge­sel­le dich je­nen zu, die es gut mit dir mei­nen.
Scheue dich nicht, Brücken ab­zu­bre­chen, die wan­ken,
baue neue.
Gisela zu Solms-Wildenfels

Kon­ser­va­tiv sein heißt, an der Spit­ze des Fort­schritts zu ste­hen.
Franz Josef Strauß

Mit­bür­ger! Mit­glie­der der Kon­ser­va­ti­ven! Un­se­re Zeit ist wie­der ge­kom­men. Das ist un­ser Au­gen­blick. Laßt uns ver­eint sein, Schul­ter an Schul­ter hin­ter einem mäch­ti­gen Frei­heits­ban­ner.
Ronald Reagan

Nie­mand kann der Wahr­heit den Weg ver­sper­ren. Für die­se Ent­wick­lung bin ich auch zu ster­ben be­reit ...
Alexander Solschenizyn

Die ein­zi­ge Vor­aus­set­zung für den Triumph des Bö­sen ist die Un­tätig­keit der Gu­ten.
Edmund Burke

Ist der Chef nicht da, ent­schei­det sein Stell­ver­tre­ter.
Ist der auch nicht da, ent­schei­det der ge­sun­de Men­schen­ver­stand.
Anonymos

Idea­le sind wie Ster­ne:
Man kann sie nicht er­rei­chen, aber man kann sich an ih­nen orien­tie­ren.
Anonymos

Wenn man sich auf sei­nen Lor­bee­ren aus­ruht, ver­wan­deln sie sich in Kak­teen.
Anonymos


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